Bisher 218 bestätigte, dazu 4 Plausible und 160 Verdachtsfälle
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August

Niepars (MV)

 03.08.2017 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: vermutlich gegen 17:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Ostsee-Zeitung vom 04.08.2017: "Windhose lässt Bäume umstürzen, Blitz legt Zugverkehr lahm - Rund um Niepars (Vorpommern-Rügen) ging am Donnerstagabend gar nichts mehr. Umgestürzte Bäume blockierten die B 105. Ein Blitzeinschlag im Stellwerk sorgte für eine defekte Schranke in Martensdorf. Der Zugverkehr war lahm gelegt. Niepars. Rund um Niepars ging nach einem Gewitter am Donnerstagabend gar nichts mehr: Die Autofahrer standen gleich an zwei Stellen im Stau. Und auch der Zugverkehr zwischen Stralsund und Niepars war lahm gelegt. Verletzt wurde zum Glück niemand. Feuerwehrleute sprachen von einer Windhose, die zwischen Niepars und Martensdorf wütete. Durch das Unwetter waren auf dem Radweg an der Bundesstraße 105 gleich hinter Martensdorf Richtung Kummerow gegen 18 Uhr drei schlanke Bäume umgestürzt, deren Kronen aber bis auf die Straße fielen. "Wir mussten den Autoverkehr für rund 20 Minuten stoppen, denn die Bäume mussten von der Fahrbahn gezogen und dann zersägt und weggeräumt werden. Damit wir auch sicher arbeiten konnten, ging das nicht ohne Vollsperrung", sagt Gregor Wedig. [...]"

Windhose lässt Bäume umstürzen (Ostsee-Zeitung, 04.08.17)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
Mai

Drenkow (MV)

 30.05.2017 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:35 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Parchimer Zeitung vom 30.05.2017: "Schrecksekunden am frühen Abend in Suckower Ortsteil Drenkow nahe der A24: Ein Tornado fegte mit voller Wucht durch die Gemeinde, entwurzelte dutzende Bäume und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. "Ich stand in der Dusche und da fliegen plötzlich meine Gartenmöbel durch die Luft", beschreibt Hartwig Lembke aus Drenkow die Gefahr, die ihn gefühlte 20 Sekunden in Angst und Schrecken versetzte. Allein an seinem Haus wurden unter anderem vier hundertjährige Eichen entwurzelt, die Scheune beschädigt. Als sich der Wind legt, wird das ganze Ausmaß der Zerstörung deutlich. Doch auch schnell wird klar, wieviel Glück im Unglück die Einwohner hatten: Es gab nach ersten Untersuchungen keine Verletzten. Da die Straßen hier sehr breit sind, fielen die oft mächtigen Bäume meist nur bis vor die Häuser. Dadurch hielten sich die Sachschäden nach ersten Eindrücken in Grenzen. Insgesamt waren den ganzen Abend mehr als zehn Feuerwehren aus der Region im Einsatz. Die Bundesstraße 321 musste zwischenzeitlich für Aufräumungsarbeiten voll gesperrt werden. Wegen ihres zum Teil sekundenschnellen Entstehens können diese Wirbelstürme oft nicht vorausgesagt werden. Im Juni 2015 raste in Tornado durch Bützow. Eine Radfahrerin wird schwer verletzt, es gibt 30 Leichtverletzte. In nur zehn Minuten entstanden damals allein Gebäudeschäden von etwa 40 Millionen Euro." - Das vorliegende Material (unter anderem ein Video) sprechen recht deutlich für einen Downburst als Ursache.

Video: Tornado entwurzelt mehr als 20 Bäume (Parchimer Zeitung, 30.05.17)
Der Tag nach der Windhose (Parchimer Zeitung, 31.05.17)
Windhose entwurzelt Bäume: Aufräumarbeiten gehen weiter (Ostsee-Zeitung, 01.06.17)
Nach Windhose: Schaden auf 100 000 Euro geschätzt (Ostsee-Zeitung, 07.06.17)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Lübbendorf (MV)

 30.05.2017 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:40 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Hagenower Kreisblattes vom 31.05.2017: "Windbruch bei Lübbendorf - Extremes Wetter in Form einer Windhose oder Mini-Tornados hat am späten Dienstag Abend auch entlang der Straße von Lübtheen zum Ortsteil Lübbendorf für ein ziemliches Chaos gesorgt. Durch den stark böigen Wind im Rahmen eines Gewitters wurden entlang der Straße gleich Dutzende Bäume abgenickt oder gleich ganz umgerissen. In der Folge musste nahezu die komplette Feuerwehr des Amtsbereiches Lübtheen ausrücken, um zunächst die gröbsten Schäden zu beseitigen. Allein das dauerte nach Auskunft der Stadt Lübtheen gute drei Stunden. Die Kreisstraße konnte erst kurz vor Mitternacht wieder für den Verkehr freigegeben werden. Zur Unterstützung der Feuerwehren kamen gleich noch am Abend die Mitarbeiter des Stadtbauhofes mit ihrer Technik zum Einsatz. Ordnungsamtsleiter Bernd Scobel bedankte sich bei Einsatzleiter Andreas Behnke für den Fleiß und die Arbeit aller Kameraden. "Wir haben Glück gehabt, dass dieser kleine Tornado nur das Wakldgebiet getroffen hat. In bewohntem Gebiet wäre die Gefahr von verletzten Menschen doch sehr groß gewesen", so Skobel." - Anmerkung: Einen "Mini-Tornado" gibt es natürlich nicht, ein Tornado ist ein Tornado.

Windbruch bei Lübbendorf (Hagenower Kreisblatt, 31.05.17)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
September

Fuhlendorf (MV)

bild
 04.09.2016 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: 19:15 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des NDR vom 05.09.2016: "Tornado über dem Darß - keine Schäden. Ein Tornado über dem Koppelstrom auf der Binnenseite von Fischland-Darß-Zingst. © NDR Fotograf: Gudrun Hanefeld - Am Sonntagabend ist ein Tornado über den Koppelstrom an der Darß-Zingster Boddenkette entlanggezogen. Das Wetterphänomen bildete sich nach Informationen des NDR Wetterexperten Uwe Ulbrich gegen 19.15 Uhr. Wie Ulbrich berichtete, zeigte das Radar zu diesem Zeitpunkt ein sogenanntes intensives Schauer-Echo. Über entstandene Schäden ist nichts bekannt." Der genaue Ort ist die Redensee, eine kleine Bucht an der Festlandsküste, gegenüber von Born am Darß.

Tornado bei Fuhlendorf
Tornado über dem Darß - keine Schäden (NDR, 05.09.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
August

Rehbergort (MV)

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 10.08.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:33 bis 18:38 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke von Dranske aus in Richtung Norden und damit vor der Ferienhaussiedlung Rehbergort.

Trichterwolken vor Rügen

Rehbergort (MV)

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 10.08.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 18:25 bis 18:28 Uhr MESZ. Beobachtung von zwei Trichterwolken von Dranske aus in Richtung Norden und damit vor der Ferienhaussiedlung Rehbergort.

Trichterwolken vor Rügen

Peenemünde (MV)
[Region: nahe Insel Greifswalder Oie]

 01.08.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nachmittags, vermutlich zwischen 14:30 und 14:45 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Trichterwolke nordöstlich der Insel Usedom: "Ich habe dieses Wetterphänomen selbst beobachtet und da ich mir nicht sicher war, habe ich Kollegen im Anschluß befragt, die meine Beobachtung bestätigt haben. Mein Standort während der Beobachtung war die Kartbahn auf dem Flugplatzgelände von Peenemünde. Blickrichtung Nordost. Das Ereignis selbst entsprechend der Ausrichtung der Landebahn mit 315°/135° in etwa rechtwinklig dazu also zwischen 30 und 60° weit draußen auf der Ostsee entsprechendem Kartenstudium ca. auf der Achse Peenemünde - Bornholm. Beobachtet habe ich den typischen aus der Wolke nach unten gerichteten "Rüssel" mit entsprechender Rotation. Sehen konnte ich objektiv nur den oberen Teil, da der untere Abschnitt durch Bewuchs der Horizont "verdeckt" war. Daher kann die Entfernung vom Beobachtungspunkt so schlecht geschätzt werden. Das ganze spielte sich in einem ca Zeitraum von 2 - 3 min nach Beobachtungsbeginn ab. Der "Rüssel" zerfiel dann irgendwie in viele kleine Wolkenteile und wollte diese nochmals in Rotation versetzen schaffte es dann aber nicht mehr ausreichend Energie zu gewinnen und das Bild zerstob endgültig. Nach Studium des dazugehörigen Satteliten/Wetterkartenradars von der ebenfalls am 01.08.16 erfolgten Meldung aus Lubmin könnte man vermuten das der Standortbereich die Gewitterzelle auf Höhe der Greifswalder Oie gewesen sein könnte."

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
Juli
Juni
Mai

Lübz (MV)

 31.05.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 19:45 und 19:50 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Welt vom 01.06.2016: " Gewitter mit starker Sturmböe beschädigt Dächer in Lübz - Lübz (dpa/mv) - Ein heftiges Gewitter mit orkanartigen Böen hat in der Kleinstadt Lübz (Kreis Ludwigslust-Parchim) mehrere Dächer abgedeckt. "Die Lage war sehr gefährlich, weil Holz- und Blechdachteile durch die Luft flogen und in Wohnhäusern steckenblieben", sagte Wehrleiter Olaf Richter am Mittwoch. Nach ersten Erkenntnissen sei aber niemand ernsthaft verletzt worden. [...] So wurden die Dächer einer alten Molkerei, eines Supermarktes, eines alten Speichers sowie mehrere Carports und Garagen im Norden und Westen der Stadt beschädigt. Eine Blechgarage sei völlig aus den Angeln gehoben worden. Zuvor hatten mehrere Medien über die Schäden in Lübz berichtet."

Gewitter mit starker Sturmböe beschädigt Dächer in Lübz (Welt, 01.06.16)
Fotos der Schäden (Facebook)
Schäden nach Unwetter in Lübz (Facebook)
Dachabdeckung durchschlägt Fenster (Schweriner Volkszeitung, 31.05.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
April

Ostseebad Nienhagen (MV)

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 25.04.2016 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: 07:10 bis 07:16 Uhr MESZ. Beobachtung eines Tornados über der Ostsee. Der Kontakt zur Wasseroberfläche wurde von einigen Augenzeugehn bestätigt. Der Tornado zog nur wenige Hunderte Meter an einem Frachtschiff vorbei. Er wurde dabei von der Webcam auf dem dach des Hotels "Neptun" in Warnemünde erfasst.

Tornado vor Nienhagen
Foto des Tornados (Facebook)
Tornado war möglicherweise Wasserhose (Ostsee-Zeitung, 26.04.16)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
September

Broderstorf (MV)

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 26.09.2015 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 10:43 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von der Autobahn A20, etwa 800m östlich der Ausfahrt Dummerstorf in Richtung Norden. Am Horizont versperrten Bäume den Blick auf den Boden, zeitweise reichte der sichtbare Schlauch aber bis zu den Bäumen hinab. Der Fall wurde am 24.01.2016 bei einer Konferenz der Tornado-Arbeitsgruppe diskutiert und als Tornado bestätigt.

Tornado bei Broderstorf

Lohme (MV)

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 10.09.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:01 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Hagen auf Rügen aus in Richtung Norden.

Funnelcloud vor Lohme

Sassnitz (MV)

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 04.09.2015 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 12:45 und 13:00 Uhr MESZ. Beobachtung von drei Tornados, daher drei Einträge: "Am 4. September 2015 gab es gegen 13:00 mind. drei gleichzeitig auftauchende, bis auf die Wasserfläche reichende Wasserhosen, die für etwa 10-15min exisiterten. Das Seegebiet lag etwa 20 km ost-nord-östlich von Sassnitz auf Rügen. Durchzug einer gut sichtbaren Wetterfront. Es waren zeitgleich drei Tornados unterwegs, davon zwei, die die Oberfläche simultan berührten, ein Dritter war auf der mit abgewandten Schiffsseite unterwegs, den konnte ich leider nicht parallel fotografieren bzw. im Auge behalten."

Sassnitz (MV)

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 04.09.2015 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 12:45 und 13:00 Uhr MESZ. Beobachtung von drei Tornados, daher drei Einträge: "Am 4. September 2015 gab es gegen 13:00 mind. drei gleichzeitig auftauchende, bis auf die Wasserfläche reichende Wasserhosen, die für etwa 10-15min exisiterten. Das Seegebiet lag etwa 20 km ost-nord-östlich von Sassnitz auf Rügen. Durchzug einer gut sichtbaren Wetterfront. Es waren zeitgleich drei Tornados unterwegs, davon zwei, die die Oberfläche simultan berührten, ein Dritter war auf der mit abgewandten Schiffsseite unterwegs, den konnte ich leider nicht parallel fotografieren bzw. im Auge behalten."

Sassnitz (MV)

bild
 04.09.2015 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 12:45 und 13:00 Uhr MESZ. Beobachtung von drei Tornados, daher drei Einträge: "Am 4. September 2015 gab es gegen 13:00 mind. drei gleichzeitig auftauchende, bis auf die Wasserfläche reichende Wasserhosen, die für etwa 10-15min exisiterten. Das Seegebiet lag etwa 20 km ost-nord-östlich von Sassnitz auf Rügen. Durchzug einer gut sichtbaren Wetterfront. Es waren zeitgleich drei Tornados unterwegs, davon zwei, die die Oberfläche simultan berührten, ein Dritter war auf der mit abgewandten Schiffsseite unterwegs, den konnte ich leider nicht parallel fotografieren bzw. im Auge behalten."

Drei Tornados vor Rügen
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
August

Behrenhoff (MV),
Müssow (MV)

 15.08.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: früher Abend. Eine Schneise mit verdächtigen Schäden soll von Behrenhoff bis nach Müssow reichen. Dazu aus einer Meldung der Ostsee-Zeitung vom 15.08.2015: "Wolgast/Kemnitz Schwere Gewitter über Ostvorpommern - In der Region zwischen Wolgast, Behrenhoff und Kemmitz sind Schäden durch ein Unwetter entstanden. Wolgast. Heftige Gewitter haben am frühen Samstagabend über dem östlichen Vorpommern getobt. Augenzeugen berichteten aus der Region zwischen Wolgast, Behrenhoff und Kemmitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) von Blitzeinschlägen, umgestürzten Bäumen und von Windhosen abgedeckten Dächern. Starke Unwetter sind in Teilen Deutschland bis mindestens Mittwoch zu erwarten. Vor allem in der Mitte des Landes kommt es weiterhin zu starken Regenfällen und Gewittern. Dabei gehen die Temperaturen am Sonntag örtlich auf bis zu 14 Grad zurück, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag in Offenbach mitteilte."

Schwere Gewitter über Ostvorpommern (Ostsee-Zeitung, 15.08.15)

Pelzkuhl (MV)

 15.08.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:00 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Nordkurier vom 16.08.2015: "Das Gewitter, das am Sonnabend vielerorts für einen Platzregen sorgte, hat südlich von Wesenberg auch erhebliche Sturmschäden hinterlassen. Wie Klaus-Thomas Scholz berichtet, habe sich bei Pelzkuhl ein kleiner Tornado gebildet. "Eine Windhose kam am Sonnabend um circa 16 Uhr aus Richtung Flecken Zechlin über den Pälitzsee", beschreibt Scholz seine Beobachtung. Das Wetterphänomen schlug am Ufer ein und habe dann eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Die Schäden seien rund um Pelzkuhl deutlich zu sehen. Auch Prieperts Revierförsterin Heike Roth hat von der Windhose gehört, konnte aber am Sonntag noch keine näheren Angaben machen. "Es soll wohl verheerend aussehen. Ein Baum soll zum Beispiel auf ein Auto gekracht sein", sagte Roth, die derzeit die Vertretung im Pelzkuhler Revier übernommen hat. Die Forstfrau wird sich am Montag ein genaueres Bild von den Schäden machen. "Dann wird alles begutachtet", so Roth. Auch im Nachbardorf Strasen wütet das Unwetter. Hier fielen golfballgroße Hagelkörner. "Fensterscheiben gingen zu Bruch, Karosserien von Fahrzeugen wurden verbeult", berichtet Martina Kirsch aus Strasen. Die Eisbrocken entwickelten solche Kräfte, dass selbst Dachrinnen nicht standhielten und Löcher in Carport-Dächer geschlagen wurden. Glück im Unglück hatten die Freizeitkapitäne, die die Schleuse in Strasen passierten. Gerade war die Schleusenkammer geleert, da krachten zwei dicke Äste einer Kastanie ins Schleusenbecken. Das Unwetter ließ zudem Bäume an weiteren Stellen stürzen. Im Einsatz waren Feuerwehren aus Wesenberg, Mirow, Strasen, Wustrow und Priepert, um Sturmschäden zu beheben und Straßen wieder frei zu räumen." - Ein Zusammenhang zum Fall Rheinsberg ist möglich, die Entfernung beträgt nur wenige Kilometer.

Windhose hinterlässt Schneise der Verwüstung (Nordkurier, 16.08.15)
Juli

Spandowerhagen (MV)
[Region: Spandowerhagener Wiek]

 14.07.2015 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 12:20 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud vom Greifswalder Bodden aus. - Der Fall wurde am 29.12.2015 bei einer Konferenz der Tornado-Arbeitsgruppe diskutiert und als Tornado bestätigt. Eine Standortanalyse ergab, dass sich der Tornado über der Spandowerhagener Wiek befunden haben muss. Die Funnelcloud reicht so weit hinab, dass von einem Bodenkontakt des Wirbels auf der Wasseroberfläche ausgegangen werden muss.

Verdachtsfall Greifswalder Bodden (Skywarn)
Juni

Thiessow (MV)

 23.06.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 09:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud: "Bin am Badeort Thiessow auf Rügen, wo ich heute Morgen gegen 9:00 einen Funnel oder sogar Tornado über der Ostsee gesehen habe. Blickrichtung war SO, der Rüssel trat links (also wohl etwa NW-lich) eines kräftigen Schauers (unter der regenfreien Basis) aus. Er lebte weniger als 5 Minuten - leider recht weit entfernt - und kein Handy dabei gehabt" (Quelle: WZ-Forum)

Rüsselsichtung (WZ-Forum)
Mai

Reimershagen (MV)

 12.05.2015 / Stärke (F0) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des NDR am 12.05.2015: "Erneut Unwetter mit Tornado über MV - Eine Woche nach dem verheerenden Tornado in Bützow (Landkreis Rostock) ist erneut eine Unwetterfront über Mecklenburg-Vorpommern gezogen. Diesmal war insbesondere die Region um Güstrow, Lohmen und Krakow am See betroffen. In Reimershagen bei Krakow berichtete ein NDR Reporter von einem Tornado, der den Ort streifte. Ein rotierender rüsselförmiger Wirbel sei über den Reimershagener See gezogen. Es soll vereinzelt zu Schäden an Dächern und Fenstern gekommen sein, Äste wurden von den Bäumen gerissen. Das Ausmaß soll jedoch bei Weitem nicht so gravierend wie bei dem Bützower Tornado gewesen sein, hieß es weiter. Vereinzelt kam es auf einigen Straßen in der Region zu Verkehrsbehinderungen wegen herabgestürzter Äste und umgestürzter Bäume. Bei Friedland nahe Neubrandenburg stürzte ein Baum in ein Haus. Auf der B 197 kam es daraufhin zu einem Stau." - Eine Vort-Ort-Untersuchung der Schäden ergab dies: "Dokumentation ausgewählter Sturmschäden (umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste mit Durchmesser mind. 10cm) vom Downburst 12.5.2015 südlich von Güstrow. Ein Tornadoereignis ist auf Grund der Schadensstruktur unwahrscheinlich. Untersucht wurden die Abschnitte L17 zwischen Güstrow und Lohmen, L11 zwischen Lohmen und Reimershagen, Waldweg zwischen Reimershagen und Alt Sammit, B103 in Krakow am See, L71 zwischen Krakow am See und A19, A19 zwischen zwischen den Anschlussstellen 14 und 13. Schadensaufnahme: Frank Böttcher."

Erneut Unwetter mit Tornado über MV (NDR, 12.05.15)

Krakow am See (MV)

 12.05.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung von NonstopNews am 12.05.2015: "Offensichtliches großes Glück hatten die Menschen am Nachmittag bei Krakow am See. Nach mehreren Meldungen ist möglicherweise eine Windhose entlang der nahen A19 gezogen und hat auf ihrem Weg eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Auf einer Länge von mehreren hundert Metern steht kein Baum mehr, die Autobahn ist von abgeknickten Stämmen übersäht. Die Polizei ließ die A19 in beide Richtungen komplett für den Verkehr sperren. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Der Sturm hat dabei förmlich eine Schneise erzeugt, in der kein Baum mehr steht. Ob es sich dabei um einen Tornado gehandelt hat, wie mehrere Augenzeugen insbesondere in sozialen Netzwerken berichten, oder um einen Downburst, bei dem Wind genau gegenteilig zu einer Windhose mit hohem Tempo von oben herab auf den Boden trifft und schwere Schäden erzeugen kann, ist zur Stunde noch nicht geklärt. Die Feuerwehr spricht vor Ort von einem sehr schadensträchtigen Ereignis." Ein User bei Twitter schreibt: "Bei Krakow am See drückt Fenster aus Angeln, Firstziegel vom Dach, Äste von Bäumen gerissen. Augenzeugen beschreiben typisch rotierende Windhose. Zieht Ri Südost." (Quelle: Meldung bei Twitter - Eine Vort-Ort-Untersuchung der Schäden ergab dies: "Dokumentation ausgewählter Sturmschäden (umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste mit Durchmesser mind. 10cm) vom Downburst 12.5.2015 südlich von Güstrow. Ein Tornadoereignis ist auf Grund der Schadensstruktur unwahrscheinlich. Untersucht wurden die Abschnitte L17 zwischen Güstrow und Lohmen, L11 zwischen Lohmen und Reimershagen, Waldweg zwischen Reimershagen und Alt Sammit, B103 in Krakow am See, L71 zwischen Krakow am See und A19, A19 zwischen zwischen den Anschlussstellen 14 und 13. Schadensaufnahme: Frank Böttcher."

Schweres Unwetter zog über Autobahn (NonstopNews, 12.05.15)
Galerie: Schweres Unwetter zog über Autobahn (NonstopNews, 12.05.15)
A19 nach Sturmschäden voll gesperrt (Güstrower Anzeiger, 12.05.15)
Weitere Fotos der Schäden (Facebook)

Demmin (MV)

 05.05.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:46 Uhr MESZ. Von Demmin aus wurde eine ausgeprägte Böenfront und eine trichterförmige, leicht rotierende Absenkung beobachtet. Die Gewitterzelle zog südlich an Demmin vorbei. Über Schäden in dem Bereich ist nichts bekannt.

Gewitterzelle bei Demmin

Woland (MV)

 05.05.2015 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Ab südlich von Hohen Sprenz verläuft eine 3,4 Kilometer lange Schneise über Dudinghausen und Woland weiter über die A19 und es verläuft sich im Wald beim Flughafen Rostock-Laage. Zwischen Dudinghausen und dem Flughafen Rostock-Laage markante Vegetationsschäden etwa 0,5 km ostnordöstlich der Ortschaft Woland, es ist ein homogener Kiefernbestand mit Mikadofallmuster. Das Areal gehört schon zum Flughafen Rostock-Laage und ist nicht begehbar. Da sich der Bützow-Tornado bei Werle Hof (Kassow) auflöste, muss von einer Neubildung ausgegangen werden (Bericht von Thilo Kühne).

Rühn (MV),
Bützow (MV),
Kassow (MV)

 05.05.2015 / Stärke (F3) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 18:45 und 18:50 Uhr MESZ. Tornado mit etwa 30 Verletzten und erheblichen Schäden. Die Schäden dürften nach Auskunft des Bürgermeisters von Bützow im zweistelligen Millionenbereich liegen, 16 Häuser wurden zunächst für unbewohnbar erklärt und gesperrt. Vor allem am Nordrand des kleinen Triensees im Südwesten der Stadt gab es Schäden bis in den F3-Bereich. In der Stadt selbst ist ein PKW verfrachtet worden, was ebenfalls auf F3-Stärke hinweis. Es existieren viele Spekulationen über mehr als F3, einen konkreten Hinweis gibt es derzeit aber nicht. Der Tornado zog weiter bis hinter Kassow, bisher sind mehr als 13 Kilometer der Zugbahn erfasst. Der Tornado war ein breiter, so genannter "Multivortex-Tornado", der aus mehreren Teilwirbeln bestand.

Tornado in Bützow (Skywarn)
Tornado(s) nahe Schwerin 05.05.2015 (WZ-Forum)
Video des Tornados (Twitter)
Foto eines umgestürzten Autos (Facebook)
Tornado-Spezial (Schweriner Volkszeitung)
Schwerer Tornado verwüstet ganze Ortschaft (NonstopNews, 05.05.15)
Galerie: Schwerer Tornado verwüstet ganze Ortschaft (NonstopNews, 05.05.15)
Bützow ein einziges Trümmerfeld (Schweriner Volkszeitung, 05.05.15)
Tornado? Schwere Verwüstungen in Bützow (NDR, 06.05.15)
10 Minuten Todesangst - NDR Spezial zum Tornado über Bützow vom 5.5.2015 (NDR/YouTube)
Tornado as violent storms batter northern Germany (BBC, 06.05.15)

Bilder und Videos des Tornados:
Entstehender Tornado bei Warnow? (NDR, 06.05.15)
Video: Tornado über Bützow am 05.05.2015 (YouTube)
Entstehung des Multivortex-Tornados (Facebook)
Weiteres Video des Tornados (Facebook)
Bützow: Mitten im Tornado (05.05.2015) (YouTube)
Im Inneren des Tornados von Bützow (Langversion, 05.05.2015) (YouTube)
Tornado in Bützow - Augenzeugen-Video (YouTube)
F3 Tornado Impact Bützow (YouTube)

Bilder und Videos der Schäden:
Fotos der Schäden in Bützow
Zerstörerische Windhose fegt durch Bützow (n-tv, 06.05.15)
Tornado tobt in Kleinstadt, ein Toter in Hamburg (T-Online, 06.05.15)
Aufräumen nach dem Tornado in Bützow (NDR, 06.05.15)
Drohnenvideo: Die Zerstörungen in Bützow (NDR/Facebook)
Bützow nach dem Tornado | Zusammenfassung (YouTube)
Bericht in "Hallo Deutschland" (ZDF) (YouTube)
Tornado hits Germany, leaving Extensive damage (YouTube)
Aerial footage shows German tornado damage (YouTube)
besonderer Einsatz: Tornado zieht Schneise der Verwüstung durch Bützow (Feuerwehr Bad Doberan)

Groß Laasch (MV)

 05.05.2015 / Stärke (F2) Bestätigt
Zeitpunkt: früher Abend. Aus einer Meldung des NDR vom 05.05.2015: "Auch durch Groß Laasch zog nach Angaben der Feuerwehr ein Tornado. Dabei wurden drei Häuser, mehrere Autos und ein Lkw teils schwer beschädigt. Ein Haus sei regelrecht explodiert, sagte ein Anwohner. Umherfliegende Trümmerteile trafen Autos. Auf einer Fläche von zwei Hektar wurden Bäume umgeknickt wie Streichhölzer." Die Baumschäden und auch die Art der Gebäudeschäden sind eindeutig und es ist von einem starken Tornado auszugehen. - Aus einer Meldung der Schweriner Volkszeitung vom 07.05.2015: "Bjørn Pedersen wühlt in den Trümmern des ehemaligen Bahnhofsgebäudes von Groß Laasch. ?Das Haus ist nicht mehr zu retten?, ist er sicher. ?60 000 Euro Schaden, und keine Versicherung wird zahlen. Es ist ein Rohbau, und da sind Elementarschäden nicht abgedeckt?, erklärt der Däne. Eigentlich sollte hier einmal das Zuhause seiner Familie entstehen. Pedersens waren beim Ausbau. Dann kam der Tornado am Dienstagabend über Groß Laasch (SVZ berichtete). Augenzeugen berichten Dramatisches. Demnach hat sich die Windhose nördlich des Bahnübergangs herabgesenkt, ist dann ein ganzes Stück Richtung Süden gewandert, dann umgekehrt und hat den gleichen Weg der Zerstörung zurück genommen. Mittendrin liegt das ehemalige Bahnhofsgebäude. Pedersens hat es am Ärgsten getroffen. Das Gebäude dahinter, in dem jemand anderes wohnt, sieht weniger beschädigt aus. Was wirklich kaputt ist, werden Fachleute ermitteln."

Verdachtsfall Groß Laasch (Skywarn)
Fotos der Schäden (Unwetternetzwerk)
Tornado? Schwere Verwüstungen in Bützow (NDR, 06.05.15)
Vor Trümmern nach dem Tornado (Schweriner Volkszeitung, 07.05.15)
Einige Fotos der Schäden (Facebook)

Ahrensbök (MV)

bild
 05.05.2015 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 18:15 und 18:20 Uhr MESZ. Tornado nordöstlich von Schwerin im Bereich Ahrensboek (Gemeinde Cambs) gemeldet und gefilmt. Zumindest kurzzeitiger Bodenkontakt des Wirbels ist durch sichtbare Aufwirbelungen gesichert. Im Bereich Ahrensboek gab es zudem erhebliche Schäden an Bäumen.

Tornado bei Schwerin
Verdachtsfall Rampe (Skywarn)
05.05.2015 Tornado in der Nähe von Rampe, M-V (YouTube)
5.5.2015 Tornado Windhose Cambs Mecklenburg (YouTube)
Tornado gestern: 05.05.2015 [18:30] lokaler Zeit, 15 km Nordöstlich von Schwerin (YouTube)
Video aus Schwerin-Mitte (Facebook)
Weiteres Video aus Schwerin-Mitte (Facebook)
Foto nordöstlich von Schwerin (Facebook)
April
Januar

Below (MV)

 10.01.2015 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 15:42 Uhr MEZ. Schneisenlänge: 1,4 km, Breite max.: 60 m / Breite mittel: 35 m. Der Tornado entstand entlang der Kaltfront des Orkantiefs "Felix". Er zog vom äußersten südwestlichen Bereich der Woblitz (See) zwischen Below und Voßwinkel in Richtung Südost über die B198 und weiter bis nördlich des Grauen Büchensees (Moor) nahe des Gehöfts Below Teerofen (Ausfühe Schadensuntersuchung und Dokumentation: Thilo Kühne - Ergebnis der Beratung der Tornado-Arbeitsgruppe Deutschland im April 2015, Mainz).

Barnin (MV)

 09.01.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen Mittag. Erhebliche Schäden im Waldgebiet "Barniner Tannen", nordöstlich bis östlich von Barnin. Nach Aussage des Forstamtes zog gegen Mittag ein Gewitter über die Region. Es gab keine typische, klar ausgeprägte Schneise, aber die einzelnen Schadensorte waren linienförmig aufgereiht. Rechts und links der gedachten Linie gab es kaum Schäden. Aus einer Meldung der Schweriner Volkszeitung vom 24.01.2016: "Barnin forstet seinen Wald auf - Windhose hatte im Vorjahr viele Bäume umgeknickt und großen Schaden angerichtet: Fläche wird mit Kiefern und Roteichen bepflanzt. Noch liegt das ganze Geäst wild herum. Doch schon bald sollen auf dieser Fläche junge Kiefern und Roteichen wachsen. Die Gemeinde Barnin will einen Teil ihres Waldes am Dorfrand in Richtung Demen aufforsten. Im Winter 2014/2015 hatte eine Windhose im 2,5 Hektar großen Gemeindewald erheblichen Schaden angerichtet und viele Kiefern umgeknickt. Betroffen war eine Fläche von rund 1,5 Hektar. [...]" - Barnin befindet sich nahe Crivitz in Mecklenburg. - Ein Jahr nach dem Sturmereignis wurde der Fall erst bekannt.Aussagekräftige Fotos von den Schadflächen sind leider nicht vorhanden. Zu sehen war aber noch, dass die Schnittflächen an den Wurzeln geworfener Bäume auf den Schadflächen mehr oder weniger nach Osten zeigten, vielleicht mit max. Abweichungen von plus/minus 30 Grad.

Barnin forstet seinen Wald auf (Schweriner Volkszeitung, 24.01.16)
September

Warnemünde (MV)

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 10.09.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:44 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten und einer kleineren Trichterwolke von Warnemünde aus in Richtung Nordosten. Kontakt zur Wasseroberfläche ist im zweiten Fall nicht bekannt.

Tornado und Trichterwolke vor Warnemünde

Warnemünde (MV)

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 10.09.2014 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: mindestens 15:24 bis 15:29 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten und einer kleineren Trichterwolke von Warnemünde aus in Richtung Nordosten. Der erste Wirbel hatte eindeutig Kontakt zur Wasseroberfläche.

Tornado und Trichterwolke vor Warnemünde

Wendisch Langendorf (MV)

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 10.09.2014 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: mindestens ab 14:04 bis 14:15 Uhr MESZ. Der Tornado entstand über der Ostsee, nordöstlich vom östlichen Ende der Zingst, und zog zwischen Pramort/Zingst und Barhöft (Festland nordwestlich von Stralsund) auf Land im Bereich der vorgelagerten Inseln "Kleine Werder".

Tornado vor Wendisch-Langendorf
August

Seebad Ahlbeck (MV)

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 26.08.2014 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: kurz vor 20:10 Uhr MESZ. Beobachtung eines Tornados einige Kilometer nordöstlich des Seebades Ahlbeck. Tornado vor Ahlbeck

Ostseebad Ahrenshoop (MV)

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 12.08.2014 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 16:25 bis 16:45 Uhr MESZ. Tornado vor Ahrenshoop, der um 16:45 Uhr an Land zog und sich dort auflöste. Über Schäden an Land ist nichts bekannt.

Tornado bei Ahrenshoop

Putbus (MV)

 06.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 13 und 14 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Putbus aus, Näheres ist noch nicht bekannt.

Gingst (MV)

 06.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 13 Uhr MESZ?. Aus Gingst wurde ein bodennaher Wirbel gemeldet, der zunächst Heu aufwirbelte und dann Schäden im Ort anrichtete.

Grabow (MV)

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 06.08.2014 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: mindestens 11:28 bis 11:32 Uhr MESZ. Tornado auf dem Wasser südöstlich von Grabow, Rügen; u.a. von Bergen und Rambin aus fotografiert. Zwei Fischer erlebten den Tornado hautnah.

Tornado vor Grabow
Foto der Funnelcloud, aufgenommen bei Bergen (Facebook)
Weiteres Foto der Funnelcloud, aufgenommen bei Bergen (Facebook)
Weiteres Foto der Funnelcloud (Facebook)
Video der Funnelcloud, aufgenommen zwischen Dumsevitz und Putbus (Facebook)

Pelzkuhl (MV)

 03.08.2014 / Stärke (F1) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 02:30 Uhr MESZ. Kleinräumiges Sturmereignis mit erheblicher Geräuschkulisse und einigen Schäden auf zwei Dauercampingplätzen und in einer Ferienhaussiedlung am Pälitzsee nahe Strasen. Das Sturmereignis trat auf der rechten Seite des Großen Pälitzsees auf. Dort befinden sich in Abständen zwei Dauercamperplätze und eine Ferienhaussiedlung. In Abständen konnte man Schneisen erkennen, in denen es nach Augenzeugenberichten und Schadenfotos besonders wüst aussah. "Zum Zeitpunkt des Unwetters konnte man nichts erkennen. Man hörte noch nicht mal richtig die Bäume fallen, knacken etc. Es sind Bäume, Äste, Vorzelte, Kanus - die sich an Land befanden - rumgeflogen. Wohnwagen schwebten und wackelten hin und her. Auf dem mittleren Dauercamper gibt es stabile Stahlgerüste für die Überzelte. Die haben ordentlich was abgehalten. Auf dem anderen Zeltplatz sah es noch viel schlimmer aus. Dort gibt es nur Holzgerüste." - Fotos der Schäden lassen teilweise ein leicht konvergentes Schadensmuster erkennen, was auf einen Tornado hindeuten könnte.
Juli

Nobbin (MV)

 01.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Nobbin (Rügen) aus.

Dranske (MV)

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 01.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 09:50 Uhr MESZ. Beobachtung von mindestens drei Funnelclouds von Bakenberg (Rügen) aus in Richtung Norden über der Ostsee: "Es waren insgesamt 3 dieser Funnelclouds und sie waren mindestens 5 Minuten sichtbar."

Funnelclouds vor Bakenberg, Rügen

Dranske (MV)

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 01.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 09:50 Uhr MESZ. Beobachtung von mindestens drei Funnelclouds von Bakenberg (Rügen) aus in Richtung Norden über der Ostsee: "Es waren insgesamt 3 dieser Funnelclouds und sie waren mindestens 5 Minuten sichtbar."

Funnelclouds vor Bakenberg, Rügen

Dranske (MV)

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 01.07.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 09:50 Uhr MESZ. Beobachtung von mindestens drei Funnelclouds von Bakenberg (Rügen) aus in Richtung Norden über der Ostsee: "Es waren insgesamt 3 dieser Funnelclouds und sie waren mindestens 5 Minuten sichtbar."

Funnelclouds vor Bakenberg, Rügen
Juni

Behrenhoff (MV)

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 30.06.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 16:45 bis 16:50 Uhr und gegen 17:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Greifswald aus in Richtung Süden.

Funnelcloud bei Behrenhoff

Behrenhoff (MV)

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 30.06.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 16:45 bis 16:50 Uhr und gegen 17:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Greifswald aus in Richtung Süden.

Funnelcloud bei Behrenhoff

Lubmin (MV)

 24.06.2014 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: vormittags. Beobachtung eines Tornados auf dem Greifswalder Bodden nahe der Stadt Lubmin. Der Kontakt des Wirbels mit dem Wasser wurde von zahlreichen Augenzeugen beobachtet.

Windhose entdeckt (Facebook)

Blumenhagen bei Strasburg (MV)

 11.06.2014 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: nachmittags. Aus einer Meldung des Nordkurier vom 12.06.2014: "Tornado über Blumenhagen richtet Verwüstungen an - Blumenhagen 12.06.2014. Der Sturm hat innerhalb von nur zweieinhalb Minuten Dächer abgedeckt und Bäume umgerissen. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Ein Sturm, womöglich ein Tornado, hat in Blumenhagen eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Die Windhose fegte bei dem Unwetter am Mittwochnachmittag durch das Dorf bei Weisdin und richtete große Schäden an. Die Bilanz: Dächer abgedeckt, Gewächshäuser, Lauben und Zäune zerstört, Bäume abgeknickt und entwurzelt. Es grenzt an ein Wunder, dass niemand verletzt wurde. Bernhard Rückert stand im Garten, als der Sturm wenige Meter entfernt vorbei fegte. ?Das ging rasend schnell. Plötzlich kam starker Wind auf und dann riss es unseren Gartenpavillon senkrecht 150 Meter in die Höhe.? Den Pavillon fand der Besitzer später in einer 30 Meter hohen Baum­krone wieder. Der Sturm fällte zudem vier Bäume auf dem Grundstück. Heiko Hänsch hat die Naturgewalten durch die Fenster beobachtet. ?Erst sah es so aus, als käme nur starker Regen. Aber dann wurde es so dunkel, dass die Straßenlaternen angingen, und der Spuk begann. Nach nur zweieinhalb Minuten war das Schlimmste vorbei. Da hatte der Sturm schon alles kurz und klein gemacht.? Ursula Hänsch stand ebenfalls am Fenster. ?Der Sturm hat das Dach gegenüber einfach hoch gehoben. Mir schlotterten die Knie?, erzählt sie. Die Blumenhagener sind erschüttert von der Naturgewalt. Dass Bernhard Rückert kein Haar gekrümmt wurde, obwohl er unter freiem Himmel stand, erklärt er sich damit, dass der Sturm zwar gewaltig, aber auf einer schmalen Spur tobte. ?Hier riss er die schwere Massivholzbank hoch, und die leichte Blumenvase in zehn Metern Entfernung hat sich nicht einmal bewegt.? Jetzt sind die Blumenhagener dabei, Schäden zu sichten, mit Versicherungen zu korrespondieren und zu reparieren. Das wird noch viele Tage in Anspruch nehmen. Besonders heftig hat der Sturm an der Badestelle am Ortsrand und am Bootsanleger gewütet. Starke Pappeln wurden wie Streichhölzer umgeknickt, die Badestelle und der Bootssteg sind unter Ästen und Zweigen begraben. Bernhard Rückert: ?Da müssen wir wohl einen Arbeitseinsatz starten.?" - Im Rahmen einer Nachbesprechung der Tornado-Arbeitsgruppe im November 2014 wurde der Fall bestätigt. Der Tornado entstand bereits südlich von Weisdin und zog in Richtung NNO über Blumenhagen und auch über den dortigen See bis auf die andere Seite und richtete dort auch noch Waldschäden an. Der Schadenspfad endet ca. 400 m SO von Blumenholz-Nebendorf. Insgesamt sind das ca. 2,1 km Länge, maximale Breite ca. 50 Meter.

Zwenzow (MV)

 11.06.2014 / Stärke (F2) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 13:40 Uhr MESZ. Massive Forstschäden im Bereich der Ortschaft Zwenzow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern. Der Forstschaden beläuft sich auf ca. 13 bis 17 Hektar. Es gibt ein langgestrecktes Schadensareal - homogener Kiefernbestand, stellenweise auch Buchenbestand. Deutlich konvergentes Fallmuster liegt vor. Betroffen ist eine mehr als 2 Kilometer lange Schneise, die minimal etwa 20 Meter und maximal etwa 120 Meter breit ist. Die Schäden lassen eindeutig auf einen Tornado schließen, ein ausführlicher Bericht folgt noch.

Wesenberg (MV)

 11.06.2014 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: nicht genau bekannt. Nicht weit von der Schneise bei Zwenzow entfernt (ca. 2 km) verläuft parallel versetzt eine weitere Schneise. Der Touchdown lag noch vor dem F2-Tornado bei Zwenzow und dann wohl kurzzeitig parallel. Das Ereignis trat im Gemeindegebiet Wesenberg auf. Länge des Areals: ca. 2,2 km von SW nach NO vom Tanklager Hohes Holz bis an den Gr. Labus See. Die Schadensspur endet direkt am Großen Labussee ca. 0,5 km südlich des Rookhuses. Breite der Schneise maximal 50 Meter. Intensität im F1-Bereich. - Im Rahmen einer Nachbesprechung der Tornado-Arbeitsgruppe im November 2014 wurde der Fall wegen des konvergenten Fallmusters und linksseitiger Verfrachtungen bestätigt.
Dezember

Jeeser (MV)

 05.12.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 22 Uhr MEZ. Im Bereich des Orkantiefs "Xaver" wurde dieser Fall gemeldet. Aus einer Meldung der Stadt Greifswald vom 06.12.2013: "Schwer von der Wucht des Sturmes ist der Stadtforst in der Nähe von Jeeser, nördlich von Greifswald, gezeichnet. Stadtförster Bent Knoll beklagt den Verlust von Nadelgehölzen - Kiefern, Tannen, Fichten. Auf einer Fläche von etwa 3 Hektar seien massive Schäden entstanden. Er vermutet, dass eine Windhose durch den Forst gegangenen ist. Die Summe der Schäden lässt sich jedoch heute noch nicht beziffern."

Greifswald übersteht erste Sturmnacht - Schäden im Stadtforst (Stadt Greifswald, 06.12.13)
September

Ahlbeck (MV)

 30.09.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nicht bekannt. Genaues Datum nicht bekannt, wohl Ende September. Aus einer Meldung des Nordkurier vom 02.10.2013: "Schreck nach Tornado: Lehrling nicht zu finden - Ahlbeck 02.10.2013. Der Nordosten ist wahrlich wind- und sturmerprobt. Dennoch hat kaum ein Vorpommer schon mal so einen Tornado erlebt wie den, der kürzlich über Ahlbeck hinweg gerast ist. ?Ich habe gedacht, die Welt geht unter?, sagt Katrin Block. Und das will schon etwas heißen, denn schließlich sind die Vorpommern so einiges an Wind und Sturm gewohnt. Doch was da an einem ganz normalen Tag vor Kurzem über das kleine Dörfchen Ahlbeck hinweg zog, das fällt kaum unter die Kategorie normaler Sturm. Nein, es war ein Mini-Tornado, eine Windhose, die damals auf angeblich 50 Metern Breite über das freie Feld auf die Gebäude der Landwirtschaftsgenossenschaft Ahlbeck zugerast ist. [...] Denn mittlerweile hatte sich der Himmel dramatisch verdunkelt, und heftige Böen peitschten die Zweige und Äste der Pappeln und Birken vor dem Verwaltungsgebäude. ?Die Küken waren aber intelligenter ? sie haben schon gespürt, dass da was kommt, und sind von allein nach drinnen geflüchtet?, sagt Katrin Block. Gemeinsam mit dem Lehrling hockte sie sich in das Gebäude, in dem auch die Küken Zuflucht gesucht hatten. Nach draußen gehen? Daran war nicht zu denken. ?Es hat so heftig auf das Blechdach getrommelt ? da wollten wir um keinen Preis ins Freie?, beschreibt sie. Knapp eine viertel Stunde hat der Spuk gedauert. Dann war plötzlich alles wieder ruhig. ?Als wir nach draußen gingen, da haben wir dann die Bescherung gesehen?, sagt Katrin Block. Vier mächtige Pappeln und eine Straßenbirke hatten dem Mini-Tornado nicht standgehalten und waren auf die Dächer einer großen Wirtschaftshalle und des Vorgebäudes gestürzt, hatten dort Dachplatten zerstört und Gebälk zerbersten lassen. ?Die Pappeln wurden entwurzelt, die Birke war umgebrochen?, sagt Katrin Block. [...] Sie ist froh, dass bei dem Sturm Menschen und Tiere nicht zu Schaden gekommen sind. Lediglich einen Schaden in Höhe von 50 000 Euro hat die Windhose hinterlassen."

Verdachtsfall Ahlbeck (Skywarn)
Schreck nach Tornado: Lehrling nicht zu finden (Nordkurier, 02.10.13)

Usedom (MV)

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 24.09.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:44 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud im Bereich östlich von Karlshagen, sehr wahrscheinlich über der Ostsee. Über den Kontakt zur Wasseroberfläche ist nichts bekannt.

Funnelcloud bei Usedom

Peenemünde (MV)

 16.09.2013 / Stärke (n. bek.) Plausibel
Zeitpunkt: gegen 16:44 Uhr MESZ. Beobachtung einer weit hinabreichenden Funnelcloud von Peenemünde aus in Richtung Osten, Kontakt des Wirbvels zur Wasseroberfläche sehr wahrscheinlich (Quelle: ESWD).
August
Juli

Salow (MV)

 03.07.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:35 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Nordkurier vom 05.07.2013: "Tornado schlägt Schneise der Verwüstung - Die Bushaltestelle landete im Vorgarten. Das Sportlerheim des SV Viktoria Salows ist gesperrt, weil ein 2,5 Tonnen schwerer Baum aufs Dach stürzte und nun erst geprüft werden muss, ob Einsturzgefahr besteht. Der Salower Park ist nicht begehbar. Riesige Bäume liegen entwurzelt auf dem Weg, andere sind bei dem Wirbelwind wie Streichhölzer abgeknickt. Trampoline hat die Windhose mit sich gerissen und 50 Meter weiter transportiert. ?Wir hatten schon Hochwasser, aber noch keine Windhose?, sagt Einwohner Ralf Stegk. Er hat den Luftwirbel am Mittwochabend anbrausen gesehen. Der Himmel über Salow hatte sich schwarz verfärbt, eine dunkle Gewitterwand zog auf. ?Sturm und Unmengen von Regen und Hagel gingen nieder?, so der Salower. Innerhalb von zwei Minuten waren Straßen und Gräben ein knöcheltiefer See. ?Ich habe noch nie Wasser bergauf fließen sehen.? Die Windhose hat alles mitgenommen, was nicht fest war. Müll, Äste und Dachpappe wirbelten hoch über dem Erdboden. Lediglich 15 Minuten dauerte der Spuk. Was blieb, war ein Bild der Verwüstung. Bei den Freiwilligen Feuerwehren in Salow und Sadelkow schrillten schnell die Alarmglocken. Seitdem sind die ehrenamtlich Aktiven im Dauereinsatz. Jens Schich ist Wehrleiter in Salow und hat das ganze Ausmaß der Zerstörung vor Augen. ?Die Straßen waren nach dem Sturm nicht passierbar?, berichtet er. ?Wir haben alles abgesperrt und so schnell wie möglich mit dem Aufräumen angefangen. Rund 20 große Bäume hat der Mini-Tornado entwurzelt. ?Die kleinen Bäume haben wir noch gar nicht gezählt.? Von einer großen Scheune löste sich die Dachpappe und hinterließ an einigen Fassaden Schäden. Bis in die Nacht hinein hat Jens Schich Einsatzberichte geschrieben. ?Wir haben noch die ganze nächste Woche zu tun, um die Schäden zu beheben?, ist sich der ehrenamtlich Aktive sicher. [...]" - Aus dem Bericht eines Augenzeugen: "[...] Man konnte nur schwach so eine Art eines Wirbelsturmes sehen, es war nicht so wie man es im Fernsehen sehen kann, sondern viel breiter, nicht wie ein Schlauch. [...]" - Bei einer Nachbesprechung der Tornado-Arbeitsgruppe im November 2013 wurde beschlossen, den Fall vorerst weiterhin als Tornadoverdachtsfall zu führen. Die Beschreibungen zeigen nicht, ob es nur ein bodennaher Wirbel oder ein Tornado war. - Update Januar 2014:

Verdachtsfall Salow (Skywarn)
Tornado schlägt Schneise der Verwüstung (Nordkurier, 05.07.13)
Juni

Wesenberg (MV)

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 15.06.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:06 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Funnelcloud im Bereich Wesenberg (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern), ca. 12 km WSW von Neustrelitz beim Durchzug eines starken Schauers / leichten Gewitters. Es bildete sich eine markante Wolkenabsenkung, an deren Unterseite Rotation beobachtet wurde. Das Ereignis muss noch über Wald in Richtung Zirtow gewesen sein, vielleicht 1-2 km vom Beobachtungspunkt entfernt.

Mögliche Funnelcloud bei Wesenberg
Mai

Stralsund (MV)

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 09.05.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:45 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Stralsund aus in Richtung Südwesten bis Westen: "Ca 14:45 habe ich über Stralsund eine wahrscheinliche Funnelcloud über Stralsund in Mecklenburg Vorpommern beobachten können, die Rotation war für ca 1 Minute zu sehen. Bevor der Funnel aber auftauchte, konnte ich auf weitere Entfernung schwach einen Gustnado wahrnehmen." Weitere Augenzeugen beobachteten die Funnelcloud und konnte auch die deutlich vorhandene Rotation erkennen.

Foto der Funnelcloud (Facebook, 07.05.13)
Oktober
August

Heringsdorf (MV)

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 10.08.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud in Richtung Nordosten über der Ostsee. Über möglichen Bodenkontakt des Wirbels ist nichts bekannt.

Funnelcloud vor Heringsdorf
Juli

Sellin (MV),
Göhren (MV)

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 31.07.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 20:20 und 20:30 Uhr MESZ, Dauer ca. 5-6 Minuten. Beobachtung einer deutlich ausgeprägten Funnelcloud von Sassnitz aus in Richtung Südosten und von Neu Reddevitz aus in Richtung Nordosten sowie vom Fischerdorf Gager (Halbinsel Mönchsgut in Richtung Middelhagen. Damit dürfte sich die Funnelcloud im Bereich zwischen Sellin und Göhren befunden haben. Über möglichen Kontakt zum Boden bzw. zur Wasseroberfläche ist nichts bekannt.

Funnelcloud bei Sellin/Rügen
Weiteres Foto der Funnelcloud (Facebook)

Tessin bei Rostock (MV)

 13.07.2012 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: früher Abend. Meldung eines Tornados in den Medien. Eine Vorort-Untersuchung bestätigte den Tornado mit entsprechenden Schäden (Verwirbelungen im Feld) und Verfrachtungen sowie Einschlägen in Fahrzeugen. Einige Augenzeugen beobachteten den Tornado. Aus einem Video mit einem Augenzeugenbericht in der Ostseezeitung vom 14.07.2012: "Der tanzte da rum, es waren mindestens 2,3 Stück, die da auf dem Acker getanzt haben..." Dies deutet auf einen so genannten Multivortex-Tornado hin.

Verdachtsfall Tessin (Skywarn)
Vermutl. Tornado nahe Sanitz bei Rostock (WZ-Forum)
Tornado über Tessin (Mecklenburg-Vorpommern) (Maik Thomaß)
Tornado zieht Schneise der Verwüstung durch Ort (NonstopNews, 13.07.12)
Bildergalerie: Tornado zieht Schneise der Verwüstung durch Ort (NonstopNews, 13.07.12)
Tornado bei Tessin (Antenne MV, 13.07.12)
Tornado über Tessin (Ostsee-Zeitung, 14.07.12)

Vielist (MV)

 08.07.2012 / Stärke (F0) Bestätigt
Datum nicht ganz sicher, Zeitpunkt: vermutlich gegen 19:15 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Nordkurier vom 12.07.2012: "Waren. Ein ganz seltenes Naturschauspiel hat vor wenigen Tagen unsere Leserin Silvia Dinsel am Abendhimmel nördlich von Waren entdeckt. ?Ich beobachtete ein Phänomen am Himmel, das fast wie eine Windrose oder ein Tornado wirkte ? kann man das bestätigen??, fragt sie. Und weiter: ?Das dreieckförmige Gebilde drehte sich langsam spiralig und zog sehr zügig nach oben. Anschließend gab es einen wunderschönen, relativ grellen Regenbogen, der teils sogar doppelt bzw. angedeutet dreifach war." Ein Foto des Tornados zeigt den Bodenkontakt des Wirbels.

Verdachtsfall Neu Falkenhagen (Skywarn)
Seltene Naturphänomene über Warens Abendhimmel (Nordkurier, 12.07.12)
Juni

Ziesendorf (MV)

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 18.06.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 17:30 bis 17:33 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Ostsee-Zeitung vom 19.06.2012: "Die Hansestadt Rostock ist am Montag offenbar nur knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt ? der Entstehung eines Tornados. ?Es bildeten sich aus den Wolken immer wieder Rüssel, die auch sichtbar den Boden berührten?, sagte der Wissenschaftler Matthias Witte von der Universität Rostock am Dienstag. Während des Unwetters schoss er am Südrand der Stadt viele Fotos. Sie belegen seine These: Aus der Wolke fallen lange Trichter herunter ? die Vorboten eines Wirbelsturms." Der mögliche Tornado wurde von einer Landstraße nördlich von Pölchow aus in Richtung Südwesten beobachtet und fotografiert.

Tornadoverdacht bei Ziesendorf
Verdachtsfall bei Rostock (Skywarn)
Tornado-Alarm: Stadt schrammt an Katastrophe vorbei (Ostsee-Zeitung, 19.06.12)
August

Priepert (MV)

 22.08.2011 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: Nacht zum 22. August. Aus einer Meldung des Nordkurier vom 25.08.2011: "Das heftige Gewitter, das in den frühen Nachtstunden am Montag dieser Woche in Priepert gewütet hatte, hat bei den Einsatzkräften für viel Arbeit gesorgt. Viele Bäume waren von Windböen umgerissen worden (der Nordkurier berichtete). Starkregen und Sturmböen verursachten erhebliche Schäden, teilte nun nochmals Pressewart Thomas Junge von der Freiwilligen Feuerwehr Wesenberg mit. Zudem konnten zunächst keine Einsatzkräfte alarmiert werden, da im Ort der Strom ausgefallen war. Auf der Kreisstraße zwischen den beiden Ortschaften Strasen und Priepert wurden auf einer Länge von deutlich mehr als einem Kilometer etwa 15 Bäume durch den Sturm nicht nur umgeknickt, sondern auch mit samt der Wurzel aus dem Boden gerissen. Der Sturm wehte die Bäume einige Meter weit auf die Straße. Bei den Bäumen handelte es sich überwiegend um Pflaumenbäume, aber auch einige wenige Pappeln wurden Opfer des Sturms. Durch die umknickenden Äste und Bäume wurde auf einem Feld eine 20 KV-Leitung abgerissen und sorgte für einen erheblichen Stromausfall in Priepert und Strasen, so die Thomas Junge."

Sturm ruft Wehren auf den Plan (Nordkurier, 25.08.11)
Einsätze 2011 (Feuerwehr Wesenberg)

Ganzlin (MV)

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 06.08.2011 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 12:00 Uhr MESZ. Von Zislow (Zeltplatz nördlich des Dorfes) am Ostufer des Plauer Sees wurde in Richtung Südsüdwest ein breiter, langsam rotierender Rüssel beobachtet, der sich zunächst horizontal erstreckte und an einer Stelle nach unten abknickte. "Der Rüssel stand etwa 5 Minuten, hob sich und ging, sich auflösend, in unsere Richtung, 30 Minuten später war die Wolke abgezogen." Von Bodenkontakt des Wirbels über den weiten, offenen Ackerflächen im Bereich Ganzlin ist auszugehen.

Tornadobeobachtung am Plauer See

Rambin (MV)

 01.08.2011 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 16:26 bis 16:30 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud bei Rambin im Südwesten der Insel Rügen. Sie reichte sehr weit hinab, der Blick auf den wahrscheinlichen Bodenkontakt war allerdings durch Bäume verdeckt.
Juni
Mai

Diedrichshagen bei Greifswald (MV)

 31.05.2011 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:51 Uhr MESZ, Dauer etwas unter einer Minute. Beobachtung einer Funnelcloud von Greifswald-Schönwalde 2 aus in Richtung Südosten. Rotation war erkennbar, die Funnelcloud war trichterförmig und erstreckte sich etwa über ein Drittel der Entfernung Wolke - Boden.

Schwerin (MV)

 26.05.2011 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: mittags. Aus einer Meldung der Schweriner Volkszeitung vom 28. Mai 2011: "Windhose beschädigt Linde im Schlossgarten - Ostorf. Während des Sturmes am Donnerstag bildete sich über dem Schweriner See in der Schlossbucht eine Windhose, die eine alte Linde in der Lennestraße nahe der Kita Schlossgeister schwer beschädigte. "Der Baum, der sich ohnehin in keinem optimalen Gesundheitszustand mehr befand, war nicht mehr zu retten und musste aus Sicherheitsgründen gefällt werden", teilte Diplom-Gartenbauingenieur Dietmar Braune von der Schlösserverwaltung des Landes mit."
Oktober

Kap Arkona (MV)

 11.10.2010 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 12:10 Uhr MESZ. "Über der Ostsee bildeten sich mehrere Funnel unterhalb eines Cu con in nordwestlicher Richtung von der Wewa Arkona aus. Dauer 12:10 bis 12:25 Uhr MESZ. Keine Schäden. Meldung von DWD Wetterbeobachter" (Quelle: ESWD)
September

Warnemünde (MV),
Lichtenhagen (MV)

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 02.09.2010 / Stärke (F0) Bestätigt
August

Warnemünde (MV)

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 28.08.2010 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 19:24 Uhr MESZ. Eine Wasserhose zog von der Ostsee in den Bereich des Warnemünder Leuchtturms und richtete hier Schäden an. Dabei gab es einige Verletzte. Dazu aus einer Meldung der Ostsee-Zeitung vom 28.08.10: "Mindestens ein Tornado ist am Samstagabend über Warnemünde gezogen. Gegen 19:30 Uhr entstand nach Angaben von Augenzeugen eine Windhose an der Promenade Höhe Teepott. Andere Passanten berichteten von zwei Windhosen. Der Bereich um den Leuchtturm wurde verwüstet: Pavillions und Bänke flogen durch die Luft; eine Telefonzelle wurde komplett zerstört. Ersten Angaben zufolge wurden dabei mindestens sechs Menschen verletzt. Im Laufe des Abends ereigneten sich weitere heftige Gewitter über Warnemünde und den angrenzenden Gebieten."

Tornado trifft auf Festland
2010-08-28 Tornado(s) Warnemünde - Bericht und Fotos ( AKM)
Video: Windhose wütet im Ostseebad ( Ostsee-Zeitung, 28.08.10)
Tornado fegt über Warnemünde ([url=http://www.rp-online.de/] RP Online, 29.08.10)
Tornado 28.08.10. Warnemünde ( YouTube)
Tornado in Rostock-Warnemünde (28.08.10) (YouTube)
Tornado in Rostock-Warnemünde 28.08.10 ( YouTube)
Tornado Warnemünde 28.08.2010 ( YouTube)
Windhose über Warnemünde ( YouTube)
Windhose über Warnemünde 28.08.2010 HD ( YouTube)
Windhose über Warnemünde (08-28-2010) (YouTube)
Entstehung des Tornados von Warnemünde am 28.8.2010 (YouTube)
Windhose in Warnemünde 28.08.2010 ( YouTube)

Warnemünde (MV)

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 28.08.2010 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: Zwischen 19:00 und 19:30 Uhr MESZ. Mindestens zwei weitere Wasserhosen vor Warnemünde beobachtet, dazu mindestens zwei weitere Funnelclouds, Wasserkontakt nicht bekannt.

Tornadofotos von Markgrafenheide aus
Weitere Fotos der Tornados
Wolkenzeitraffer und 2 Windhosen (YouTube)
Enstehung des Tornados von Warnemünde am 28.8.2010 (YouTube)
[url=http://www.youtube.com/watch?v=qVGlCt3iQ2o]Tornados zum Selberzählen, Rostock 28.08.201

Heringsdorf (MV)

 28.08.2010 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: kurz nach 15 Uhr MESZ. Tornado wurde von der Insel Usedom auf der Ostsee beobachtet. Ort: Seebrücke Heringsdorf. Entfernung zum Ufer ca. 3 km, Dauer der Sichtung: ca. 10 Minuten. Mehrere Augenzeugenberichte liegen vor.

Seebad Ahlbeck (MV)

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 28.08.2010 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: 12:58 bis 13:06 Uhr MESZ. Tornado wurde von der Insel Usedom auf der Ostsee beobachtet. Ort: Seebrücke Ahlbeck. Er befand sich ca. 8 bis 10 Kilometer nördlich vor der Seebrücke in Ahlbeck (Insel Usedom) und schien auf der Stelle zu stehen.

Tornado vor Ahlbeck

Born auf dem Darß (MV)

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 23.08.2010 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 17:00 Uhr MESZ. Dazu aus einer Meldung des NDR vom 23.08.2010: "Nach Beobachtungen von Urlaubern hatten den rund zehn Meter breiten Tornado bei Born auf dem Darß den Weg aufs Land gefunden und auf einem nahe gelegenen Zeltplatz kleinere Schäden hinterlassen."

Tornado Born am Darß ( Skywarn)
Tornados über Mecklenburg-Vorpommern - 23.08.2010 ( WZ-Forum)
Tornado Fischland-Darss ( YouTube / Kitesurfschule Born)
Windhosen über Usedom und Darß ( Ostsee-Zeitung, 23.08.10)
Tornados fegen über die Ostseeküste ( NDR, 23.08.10)

Thiessow (MV)

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 23.08.2010 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 16:55 bis 17:00 Uhr MESZ. Dazu ein Augenzeuge: "Gestern, gegen ca 17 Uhr sah ich eine dunkle rotierende Wolkenzelle, bin gleich raus gegangen und konnte eine große Wasserwindhose über dem Greifswalder Bodden beobachten, die aufs Festland von Thiessow/Rügen zog. Überm Festland löste sich die Windhose auf."

Tornado 23.08.2010 Rügen (YouTube)
Tornado (YouTube)

Ladebow (MV)

 23.08.2010 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 16:15 Uhr MESZ. Ein Segelschiff mit 18 Mann Besatzung wurde von einer Wasserhose erfasst. Ob ein Zusammenhang zum Fall Thiessow besteht, ist noch offen. Dazu aus einer Meldung der Ostsee-Zeitung vom 26.08.2010: "Der Traditionssegler ?Petrine? wurde am Montag vor Ladebow von der Windhose erfasst. Nur der Schwere des Schiffes ist es zu verdanken, dass niemand an Bord zu Schaden kam. [...] befand sich der Kapitän des See-Ewers am Montagnachmittag auf der Dänischen Wiek vor Ladebow, etwa eine Seemeile von den Wiecker Molenköpfen entfernt. [...] Die Segel des 25 Meter langen und 100 Tonnen schweren Schiffes waren um 16.15 Uhr bereits geborgen ? bis auf das gereffte Großsegel. [...] ?Die Windhose sauste übers Meer, kam aus Richtung Ladebow und direkt auf uns zu?, berichtet Erik Großmann (26), der erst das zweite Mal in seinem Leben segelt. ?Die See um uns herum sah aus, als habe jemand einen Tauchsieder hineingehalten. In der Luft flog überall Wasser herum?, beschreibt Storbeck die Situation und fügt hinzu: ?Dazu ein unbeschreibliches Heulen und Grollen in der Takelage.? Um einen Mastbruch zu verhindern, wollte er das Großsegel sofort komplett bergen lassen. Doch seine Anweisungen verhallten im Sturm. ?Ich konnte meine gebrüllten Worte nicht einmal selbst hören?, zeigt sich der Kapitän fassungslos. Per Zeichen verständigten sich die Besatzungsmitglieder und fierten die Fallen (Leinen lösen), um die Gewalt des Windes vom 21 Meter hohen Mast wegzunehmen, der sich bereits wie ein junger Baum im Wind stark bog. Die Folge: Das Großsegel schlug wild um sich und riss in voller Länge ? wie auch das bereits geborgene Focksegel."

Windhose versetzte Segler in Todesangst (Ostsee-Zeitung, 26.08.10)

Neppermin (MV),
Pudagla (MV)

 23.08.2010 / Stärke (F2) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 16 Uhr MESZ. Dazu aus einer Meldung des NDR vom 23.08.2010: "Zwei Windhosen sind am Montag über die Insel Usedom und den Darß hinweggefegt. Auf Usedom waren Polizei und Feuerwehr stundenlang im Einsatz, um die Schäden zu beseitigen. Augenzeugen berichten, dass die Windhose am Usedomer Achterwasser zwischen Pudagla und Neppermin durchzog. Als Feuerwehr und Polizei eintrafen, fanden sie an verschiedenen Stellen umgestürzte Bäume, zerstörte Autos, sowie beschädigte Wohnwagen auf dem Nepperminer Campingplatz. Im Bereich Pudagla wurden nach Polizeiinformationen in einem Gewerbegebiet bis zu 300 Linden entwurzelt. Von mehreren Häusern wurden die Blechdächer abgedeckt. Sie flogen bis zu 100 Meter weit."

Tornado Neppermin, Pudagla (Skywarn)
Tornados über Mecklenburg-Vorpommern - 23.08.2010 ( WZ-Forum)
Windhosen über Usedom und Darß ( Ostsee-Zeitung, 23.08.10)
Windhose fegt über Usedom - Fotos ( Ostsee-Zeitung, 23.08.10)
Windhose wütet auf Usedom ( Nordkurier, 23.08.10)
Windhose verwüstet Teile von Usedom ( RP Online, 23.08.10)
Tornados fegen über die Ostseeküste ( NDR, 23.08.10)
Windhose über der Insel Usedom - Neppermin (YouTube)
Windhose Usedom - Ort: Balm ( YouTube)
Tornado über der Insel Usedom / Neppermin (YouTube)
Tornadoschäden auf der Insel Usedom / Neppermin 23.8.2010 ( YouTube)
Tornadoschäden auf der Insel Usedom / Neppermin 23.8.2010 ( YouTube)

Der Tornado zog weiter zur Ostseeküste Usedoms und sehr wahrscheinlich handelt es sich bei einem kurz darauf beobachteten Tornado vor der Küste um denselben Fall. Damit ergibt sich eine Gesamtzugbahn von mindestens 14 Kilometern.
Tornado/Wasserhose-Fotos Usedom ( WZ-Forum)
Video des Tornados (tinypic.com)
Tornado vor Usedom (YouTube)
Videos von Zinnowitz aus (WZ-Forum)

Anklam (MV)

 18.08.2010 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 18:30 und 19:00 Uhr MESZ. Funnelcloud im Bereich zwischen Ziehten, Anklam und Relzow beobachtet. Bodenkontakt wurde nicht beobachtet.

Ostseebad Wustrow (MV)

 04.08.2010 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 09:30 Uhr MESZ, Dauer ca. 5 Minuten. Tornado auf der Ostsee vor der Halbinsel Fischland-Darß, der einige 100 Meter südwestlich von Wustrow an Land zog. Über Schäden an Land ist nichts bekannt. Der Wirbel war nicht durchgehend sichtbar, der Bodenwirbel befand sich aber genau unterhalb einer Trichterwolke (Funnel).

Große Windhose vor dem Fischland ( Ostsee-Zeitung, 04.08.2010)
Große Windhose auf der Ostsee vor Wustrow (Abendblatt, 04.08.2010)
Juli

Fäsekow (MV)

 11.07.2010 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nachmittags. "Windhose" in Pressemeldung erwähnt. Aus einer Meldung der Ostsee-Zeitung vom 11.07.2010: "Eine Windhose ist am Sonntagnachmittag durch das Trebeltal gefegt. Sie sorgte für große Schäden im Baumbestand bei Fäsekow (Landkreis Nordvorpommern). Die Ortsdurchfahrt musste zeitweise gesperrt werden."

Verdachtsfall Fäsekow ( Skywarn)
Wetterkapriolen: Böen und Blitze richten Schäden an [url=http://www.ostsee-zeitung.de/] (Ostsee-Zeitung , 11.07.10)

Jördenstorf (MV)

 11.07.2010 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nachmittags. "Windhose" in Pressemeldung erwähnt. Aus einer Meldung der Ostsee-Zeitung vom 11.07.2010: "Eine Windhose hat am Sonntagnachmittag in der Nähe von Jördenstorf (Landkreis Güstrow) vier Straßenbäume erfasst und auf einen Acker geworfen. Wie die Polizei in Rostock berichtete, wurde dabei die Fahrbahn der L221 angehoben und aufgerissen. Verletzt wurde niemand."

Verdachtsfall Jördenstorf ( Skywarn)
Wetterkapriolen: Böen und Blitze richten Schäden an ( Ostsee-Zeitung, 11.07.10)
Juni

Kreutzmannshagen (MV)

bild
 11.06.2010 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 16:52 Uhr MESZ. Durch diesen Tornado wurden Dachziegel heruntergerissen und mehrere Bäume beschädigt. Zudem wirbelten Welldachplatten und Dachpappe umher. Ein Video zeigt den heranziehenden Tornado sowie kurz auch die umherfliegenden Trümmer.

Tornado in Nordvorpommern am 11.06.2010 (YouTube)
April
Oktober

Insel Poel (MV)

bild
 13.10.2009 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 09:10 bis 09:25 Uhr MESZ. Beobachtung von drei parallel erscheinenden Tornados über der Ostsee, die von Nordwesten her kommend bis in die Nähe der Insel Poel zogen.

Drei Tornados vor der Insel Poel

Insel Poel (MV)

bild
 13.10.2009 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 09:10 bis 09:25 Uhr MESZ. Beobachtung von drei parallel erscheinenden Tornados über der Ostsee, die von Nordwesten her kommend bis in die Nähe der Insel Poel zogen.

Drei Tornados vor der Insel Poel

Insel Poel (MV)

bild
 13.10.2009 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 09:10 bis 09:25 Uhr MESZ. Beobachtung von drei parallel erscheinenden Tornados über der Ostsee, die von Nordwesten her kommend bis in die Nähe der Insel Poel zogen.

Drei Tornados vor der Insel Poel

Sellin (MV)
[Region: Insel Rügen]

 02.10.2009 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 18:00 Uhr MESZ. Von Sellin aus wurde ein Tornado beobachtet. Dazu liegt Bildmaterial vor. Weitere Fotos eines weit herabreichenden Schlauches wurden gegen 18:22 Uhr MESZ aufgenommen. Dabei ist nicht klar, ob es sich um denselben Tornado oder eine Neubildung handelte. Die Zeitdauer von mindestens 22 Minuten spricht eher für einen weiteren Tornado.

Tornado bei Rügen (Skywarn)
Tierregen und andere seltsame Ereignisse (Ehrfried Hentschel)
September
Juli

Wesenberg (MV)

 23.07.2009 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:45 Uhr MESZ. Funnelbeobachtung im Bereich östlich von Wesenberg, Landkreis Mecklenburg-Strelitz. Der Trichter erstreckte sich etwa über 1/4 der Strecke Wolke-Boden, daher ist Bodenkontakt zwar nicht ganz ausgeschlossen, aber unwahrscheinlich.

Rostock (MV)

bild
 10.07.2009 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 20:20 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Ostsee-Zeitung vom 11.07.2009: "Ein Tornado zog gestern Abend über Rostocks City hinweg. Mitarbeiter der OSTSEE-ZEITUNG beobachteten gegen 20.20 Uhr im Bereich Mühlendamm/Schleuse einen ostwärts wandernden, zum Himmel aufsteigenden, scharfkonturigen tiefschwarzen Rüssel." Auf einem Feld zwischen Brinckmannsdorf und der Rostocker Innenstadt wurde unterhalb des Trichters Staub aufgewirbelt, mehrere Baracken wurden hier beschädigt.

Tornado in Rostock (Skywarn)
Tornado zog über Rostock hinweg (Ostsee-Zeitung, 11.07.09)

Tornado in Rostock Deutschland (YouTube)
Tornado Rostock (YouTube)
Tornado Deutschland (Rostock) (YouTube)

Jennewitz (MV)

 10.07.2009 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 20.00 und 20:10 Uhr MESZ. Dieser schwache Tornado wurde wurden zwischen Jennewitz und Kröpelin beobachtet. Es handelt sich um eine Neubildung. Ein Beobachter befand sich zwischen Jennewitz und Hundehagen. Der Tornado bewegte sich 50 bis 100 Meter von ihm entfernt auf einem Feld in Richtung Kröpelin. Der sichtbare Wirbel reichte bis etwa 20 Meter über dem Feld hinab, wirbelte hier aber einiges auf. Er hielt sich 3 bis 4 Minuten.

Tornado über Kröpelin 10.7.09 (YouTube)

Wichmannsdorf (MV)

bild
 10.07.2009 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 19:30 und 20.00 Uhr MESZ. Nach Augenzeugenberichten riss ein Tornado mehrere Bäume aus der Erde, beschädigte eine Hollywood-Schaukel und deckte ein Dach teilweise ab.

Tornado in Wichmannsdorf

Altenkirchen (MV)
[Region: Insel Rügen]

 10.07.2009 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 19:30 Uhr MESZ. Augenzeugen beobachteten eine Wasserhose ca. 8 Km nördlich vom Bakenberg (Alterkirchen) auf der Insel Rügen. Der Rüssel reichte bis zum Wasser und wirbelte dort einiges an Wasser auf. Dauer: ca. 5 - 6 min, Wetterzustand: Leichtes Gewitter ohne nennenswerte Regenmengen. Die Zugrichtung war aufs Land zu.

Ostseebad Wustrow (MV)

bild
 10.07.2009 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 18:38 bis 18:40 Uhr MESZ. Praktisch bis zum Boden hinabreichender, stark ausgeprägter Funnel beobachtet und fotografiert. Dabei handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Wasserhose über der Ostsee direkt vor der Halbinsel Wustrow.

Tornado bei der Halbinsel Wustrow

Rühn (MV)

 10.07.2009 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 18:28 MESZ. Tornado über einem Feld im Bereich zwischen Rühn, Hof Rühn und Steinhagen beobachtet und gefilmt.

Tornado bei Rühn (SVZ, 14.07.09)
Juni

Ahrensbök (MV)

 21.06.2009 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:20 Uhr MESZ. Ausgeprägter Funnel von der Bundesstraße B76 Süsel-Eutin aus in Richtung Südwesten bis Süden und damit im Raum Ahrensbök beobachtet, über Bodenkontakt ist nichts bekannt.

Gustebin (MV)

 11.06.2009 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: kurz vor 18 Uhr MESZ. Schäden an einem Dach, Windhose wird als Ursache vermutet. Aus einer Meldung von Ad Hoc News vom 12.06.09: "Rostock (ddp-nrd). Stürmische Winde haben in Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstagabend dutzende Bäume gefällt und dadurch zu Unfällen und Schäden geführt. Niemand wurde verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Eine Anwohnerin in Wusterhusen (Ostvorpommern) habe große Schäden an ihrem Haus gemeldet, die von einer kleinen Windhose stammen könnten. Demnach wurde ein 2,5 Quadratmeter großes Loch in das Dach des Hauses geschlagen und der Garten verwüstet." - Weiter aus einer Meldung des Nordkurier vom 13.06.2009: "Wenige Stunden zuvor, kurz vor 18 Uhr, hatte vermutlich ein Mini-Tornado in Gustebin bei Wusterhusen gewütet. Wie die Polizei mitteilte, hat die kleine Windhose dabei das Dach eines Einfamilienhauses auf einer Fläche von gut zwei Quadratmetern zerlegt und den Garten verwüstet. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt."

Unfälle und Schäden durch Sturm in Mecklenburg-Vorpommern (Ad Hoc News, 12.06.09)
Tornado zerlegt Dach und Garten (Nordkurier, 13.06.09)
Windhose verwüstet Wohnhaus (Nordkurier, 13.06.09)

Dersekow (MV)

bild
 08.06.2009 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: etwa 19:25 bis mindestens 19:45 Uhr MESZ. Funnelbeobachtung bei Greifswald, von Bodenkontakt kann ausgegangen werden. Der sichtbare Schlauch reichte zeitweise sehr herunter, ein Augenzeuge schätzte die Entfernung bis zum Boden auf nur noch ca. 50 Meter. Da das darunter befindliche Land sehr nass war, konnte aber kein Staub aufgewirbelt werden. Schäden gab es keine.

Funnelbeobachtung bei Greifswald
Möglicherweise Windhose bei Greifswald (WZ-Forum)
Video des Funnels (Dailymotion)

Usedom (MV)

 05.06.2009 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nachmittags. Wasserhose zwischen der Insel Usedom und Greifswald gemeldet.
Mai

Warnemünde (MV)

 26.05.2009 / Stärke (W) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:08 Uhr MESZ. Angeblicher Tornado vor Warnemünde.

Plate (MV),
Ruthenbeck (MV)

bild
 21.05.2009 / Stärke (F2) Bestätigt
Zeitpunkt: etwa zwischen 18:45 und 18:50 Uhr MESZ. Meldungen zu einem angeblich starken Tornado bei Schwerin mit erheblichen Baum- und Gebäudeschäden. Insgesamt wurden mehr als 60 Gebäude und 17 PKW beschädigt. Nach Medienberichten werden die Schäden allein in Plate auf mindestens 3,5 Millionen Euro geschätzt. Von Plate aus zog der Tornado weiter bis nach Ruthenbeck.

Tornado von Plate bis Ruthenbeck
Unwetter bei Schwerin (Golfballgroßer Hagel + Windhose) (WZ-Forum)
Das Tornado-Video aus Plate is online (WZ-Forum)
Unwetter bei Schwerin (Golfballgroßer Hagel + Windhose) 39Pics (WZ-Forum)
Schadensbericht aus der Umgebung Plates (WZ-Forum)
Tornadoverdacht in Plate (Skywarn)
Tornado bei Schwerin verursacht Millionenschäden (Ad Hoc News, 21.05.09)
Tornado wütete in mecklenburgischem Dorf (wetter.info, 22.05.09)
Tornado deckt 60 Dächer ab - eine Gemeinde unter Schock (Hamburger Abendblatt, 22.05.09)
Sturm verwüstet Dorf in Norddeutschland (Rheinische Post, 23.05.09)

Witzin (MV)

 08.05.2009 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 21:20 Uhr MESZ. Ein Augenzeuge beschreibt, wie ein kurzlebiger Tornado auf einem Feld entsteht. Der Tornado richtete keine Schäden an.

Tornado bei Witzin (Skywarn)
September
August
Juli
Juni

Warnemünde (MV)

bild
 16.06.2008 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nach 22 Uhr MESZ. Funnelsichtung von Lütten Klein (südwestlich von Warnemünde) aus über der Ostsee. Der Funnel bewegte sich wenige Kilometer vor der Küste von West nach Ost. Über Kontakt zum Wasser ist nichts bekannt, da es keinen freien Blick auf die Wasseroberfläche gab.

Bilderbuchgewitter am 16.06.2008 ( Alexander Wiede)
Februar

Wolgast (MV),
Lütow (MV)

 22.02.2008 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: abends. Im Bereich südlich von Wolgast bis in den äußersten Süden der Insel Usedom bei Lütow traten erhebliche Schäden in einem eng begrenzten Raum auf. In Wolgast wurden Hausdächer beschädigt und einige Dachziegel wurden in Hauswände geschleudert. Im Bereich eines Campingplatzes bei Lütow wurden auf der Insel Usedom ca. 500 Bäume entwurzelt oder abgeknickt. Die Fallrichtungen sind aber meist gleich von Nordwest nach Südost. Aus einer Meldung der SVZ vom 25.02.: "Alleine in der Region Greifswald stürzten rund 150 Bäume um. Strom- und Telefonmasten knickten um, stellenweise war die Versorgung unterbrochen. Mehrere Menschen wurden von Gegenständen getroffen. In Nordwestmecklenburg wehte der Sturm ein Stalldach eines Stalls davon, in Greifswald wurde das Dach eines Reifenservices abgedeckt."

Tornadoverdacht Wolgast/Usedom ( Skywarn)
Orkan knickt Bäume um ( SVZ, 25.02.08)
November
September
August

Putgarten (MV)
[Region: Ostsee bei Rügen]

bild
 28.08.2007 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 15:53 bis 16:03 Uhr MESZ. Nördlich bis nordöstlich von Rügen war mindestens ein Tornado mit Kontakt zur Wasseroberfläche zu beobachten, bei einem weiteren Funnel ist über einen möglichen Wasserkontakt nichts bekannt.

Tornado bei Rügen
Juli

Dierhagen (MV)

 24.07.2007 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:00 Uhr MESZ. Von Dierhagen aus waren mindestens zwei Funnel auf der Ostsee vor der Westküste des Fischlandes zu sehen. Über Bodenkontakt ist nichts bekannt.

Tornadoverdacht vor Dierhagen

Rehna (MV)

bild
 14.07.2007 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: kurz nach 18 Uhr MESZ. Funnel gesichtet und fotografiert, Bodenkontakt eher unwahrscheinlich.

Funnel bei Rehna
Juni
Mai

Goldberg (MV)

bild
 31.05.2007 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Genaues Datum nicht bekannt, Monat Mai 2007 - Zeitpunkt: gegen 18:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer kurzlebigen Funnelcloud: "Das Gewitter hielt sich mehrere Stunden, rotierte ordentlich, Funnel hielt sich 20 Sekunden und verschwand sekundenschnell. Uhrzeit gegen 18Uhr."

Funnelcloud bei Goldberg

Löcknitz (MV)

 29.05.2007 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 18:15 Uhr MESZ. Innerhalb einer schmalen Schneise traten im Landkreis Uecker-Randow (Vorpommern, etwa 15 km südöstlich von Pasewalk) Schäden an Bäumen und an Gebäuden auf. Mehrere Anwohner haben den Tornado beobachtet.

Tornado in Löcknitz - Zugbahn
Tornado in Löcknitz (Skywarn)
Januar

Mittagsberg (MV)

 18.01.2007 / Stärke (F1) Verdacht
Mittagsberg liegt etwa 18 Kilometer nordwestlich von Pasewalk im Landkreis Uecker-Randow. Hier erstreckt sich eine ca. 30 Meter breite und deutlich mehr als einen Kilometer lange Schneise mit erheblichen Schäden.

Weitere Schadensfotos von Jürgen Günter
September

Seeheilbad Graal-Müritz (MV)

 02.09.2006 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:09 Uhr MESZ. Ein Augenzeuge berichtet: "Gestern um 18:09h (2.09.06)hat sich in der Nähe von Graal-Müritz ein Unwetter gebildet und ist über den Campingplatz von Graal-Müritz gezogen. Wolken wurden aus Bodennähe kreisförmig in die Höhe gesogen und kurze Zeit später gab es starken Wind, Blitze, Donner und Regen, der schnell in Hagel mit ca. 3 cm Durchmesser überging."

Unwetter Graal-Müritz am 02.09. (Wetterzentrale)
August

Ostseebad Boltenhagen (MV)

 27.08.2006 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum nicht bekannt, August 2006 - Bericht vom 29.08.06: "Vor wenigen Tagen beobachtete ich von der Kellenhusener Promenade aus in Höhe aus auf der Ostsee in Richtung Boltenhagen die Umrisse einer sehr großen Windhose. Diese bewegte sich wohl zehn Kilometer von der Küste entfernt." (Quelle: uado.de)

Sassnitz (MV)

bild
 26.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 11:00 Uhr MESZ. An einer Front bildeten sich zahlreiche Funnel, von denen mindestens zwei Kontakt zur Wasseroberfläche hatten.

Fotos von Norbert Smolka

Sassnitz (MV)

bild
 26.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 11:00 Uhr MESZ. An einer Front bildeten sich zahlreiche Funnel, von denen mindestens zwei Kontakt zur Wasseroberfläche hatten.

Fotos von Norbert Smolka

Ostseebad Ahrenshoop (MV)

 26.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 08.45 und 11.00 Uhr. Insgesamt wurden in dieser Zeit 7 Wasserhosen von Ahrenshoop aus in Richtung Darßer Ort beobachtet und auch fotografiert. Gegen 09:50 Uhr MESZ wurde auf dem Bild einer Webcam in Ahrenshoop ein breiter Schlauch beim Darßer Ort entdeckt, der sich an der Nordwestküste der der Halbinsel Darß (Kreis Nordvorpommern) aus einem Schauer ein kurzes Stück in Richtung Wasser erstreckte.

Foto der Tornados von Oliver Thees
Verdächtige Struktur auf Webcam Ahrenshoop (Wetterzentrale)

Ostseebad Ahrenshoop (MV)

 26.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 08.45 und 11.00 Uhr. Insgesamt wurden in dieser Zeit 7 Wasserhosen von Ahrenshoop aus in Richtung Darßer Ort beobachtet und auch fotografiert. Gegen 09:50 Uhr MESZ wurde auf dem Bild einer Webcam in Ahrenshoop ein breiter Schlauch beim Darßer Ort entdeckt, der sich an der Nordwestküste der der Halbinsel Darß (Kreis Nordvorpommern) aus einem Schauer ein kurzes Stück in Richtung Wasser erstreckte.

Foto der Tornados von Oliver Thees
Verdächtige Struktur auf Webcam Ahrenshoop (Wetterzentrale)

Ostseebad Ahrenshoop (MV)

 26.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 08.45 und 11.00 Uhr. Insgesamt wurden in dieser Zeit 7 Wasserhosen von Ahrenshoop aus in Richtung Darßer Ort beobachtet und auch fotografiert. Gegen 09:50 Uhr MESZ wurde auf dem Bild einer Webcam in Ahrenshoop ein breiter Schlauch beim Darßer Ort entdeckt, der sich an der Nordwestküste der der Halbinsel Darß (Kreis Nordvorpommern) aus einem Schauer ein kurzes Stück in Richtung Wasser erstreckte.

Foto der Tornados von Oliver Thees
Verdächtige Struktur auf Webcam Ahrenshoop (Wetterzentrale)

Ostseebad Ahrenshoop (MV)

 26.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 08.45 und 11.00 Uhr. Insgesamt wurden in dieser Zeit 7 Wasserhosen von Ahrenshoop aus in Richtung Darßer Ort beobachtet und auch fotografiert. Gegen 09:50 Uhr MESZ wurde auf dem Bild einer Webcam in Ahrenshoop ein breiter Schlauch beim Darßer Ort entdeckt, der sich an der Nordwestküste der der Halbinsel Darß (Kreis Nordvorpommern) aus einem Schauer ein kurzes Stück in Richtung Wasser erstreckte.

Foto der Tornados von Oliver Thees
Verdächtige Struktur auf Webcam Ahrenshoop (Wetterzentrale)

Ostseebad Ahrenshoop (MV)

 26.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 08.45 und 11.00 Uhr. Insgesamt wurden in dieser Zeit 7 Wasserhosen von Ahrenshoop aus in Richtung Darßer Ort beobachtet und auch fotografiert. Gegen 09:50 Uhr MESZ wurde auf dem Bild einer Webcam in Ahrenshoop ein breiter Schlauch beim Darßer Ort entdeckt, der sich an der Nordwestküste der der Halbinsel Darß (Kreis Nordvorpommern) aus einem Schauer ein kurzes Stück in Richtung Wasser erstreckte.

Foto der Tornados von Oliver Thees
Verdächtige Struktur auf Webcam Ahrenshoop (Wetterzentrale)

Ostseebad Ahrenshoop (MV)

 26.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 08.45 und 11.00 Uhr. Insgesamt wurden in dieser Zeit 7 Wasserhosen von Ahrenshoop aus in Richtung Darßer Ort beobachtet und auch fotografiert. Gegen 09:50 Uhr MESZ wurde auf dem Bild einer Webcam in Ahrenshoop ein breiter Schlauch beim Darßer Ort entdeckt, der sich an der Nordwestküste der der Halbinsel Darß (Kreis Nordvorpommern) aus einem Schauer ein kurzes Stück in Richtung Wasser erstreckte.

Foto der Tornados von Oliver Thees
Verdächtige Struktur auf Webcam Ahrenshoop (Wetterzentrale)

Ostseebad Ahrenshoop (MV)

bild
 26.08.2006 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 08.45 und 11.00 Uhr. Insgesamt wurden in dieser Zeit 7 Wasserhosen von Ahrenshoop aus in Richtung Darßer Ort beobachtet und auch fotografiert. Gegen 09:50 Uhr MESZ wurde auf dem Bild einer Webcam in Ahrenshoop ein breiter Schlauch beim Darßer Ort entdeckt, der sich an der Nordwestküste der der Halbinsel Darß (Kreis Nordvorpommern) aus einem Schauer ein kurzes Stück in Richtung Wasser erstreckte.

Foto der Tornados von Oliver Thees
Verdächtige Struktur auf Webcam Ahrenshoop (Wetterzentrale)

Sassnitz (MV)
[Region: Greifswalder Bodden]

bild
 13.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 11:55 Uhr bis 12:10 MESZ. Tornado von Sassnitz aus südlich von Rügen auf dem nördlichen Greifswalder Bodden gesichtet. Ausbildung einer deutlichen Trichterform in der oberen Hälfte. Berichte von Augenzeugen liegen vor. Auch vom Lubminer Strand aus konnte der Tornado gut beobachtet und auch gefilmt werden.

Fotos aus Zirkow von Tabea
Neue Ostsee-Wasserhosen-Bilder vom 13.8. (Wetterzentrale)
Weiteres Foto um 12:06 Uhr MESZ (Skywarn)
Tornados auf Rügen (MyVideo)
Tornadovideo (Unicorn-Films)

Gager (MV)
[Region: Ostsee bei Rügen]

bild
 13.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ab ca. 10:59 Uhr MESZ. Vom Hafen von Gager (Mönchgut im Südosten Rügens) in Richtung Westen Rügischer Bodden beobachtet und gefilmt. Die Wasserhose bewegte sich dann in Richtung Süden. Bevor sie dann Land erreichen konnte, nach ca. einer halben Stunde, verlor sie Bodenkontakt und löste sich auf.

Fotos von Jens Mieth
Foto von Jens Könneke

Ostseebad Wustrow (MV)

bild
 13.08.2006 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 10:40 bis 10:45 Uhr MESZ. Der Tornado bildete sich als schmaler Schlauch über dem Wasser vor Wustrow/Fischland (Kreis Nordvorpommern) und ging dann an Land. Es gab viele Augenzeugen und auch Fotos/Videos vom Landgang existieren. Schäden an Land sind nicht bekannt. Zeitgleich zu diesem Tornado entstand ein zweiter, wesentlich breiterer Funnel. In diesem Fall ist aber nicht klar, ob es Kontakt zum Wasser gab.

Fotos von Olaf Riemer
Fotos von Uwe Morsch
Windhose geht an Land (Surfcenter Wustrow)
Nahaufnahme Wasserhose: 13.8.2006 bei Wustrow (Wetterzentrale)
Foto aus Dierhagen
Juli

Mestlin (MV)

 23.07.2006 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nicht bekannt, Landkreis Parchim. Quelle: Thilo Kühne.

Parchim (MV)

 23.07.2006 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht sicher. In einer Meldung der Norddeutschen Neuesten Nachrichten vom 09.01.07 wurde über eine Windhose in Parchim im Juli 2006 berichtet: "Eine Windhose hatte im Bereich Ziegendorfer Chaussee Straßenbäume wie Streichhölzer umgeknickt. Die Feuerwehrleute rückten mit Motorsägen an, ..." (Quelle: Schweriner Volkszeitung)

Neustadt-Glewe (MV)

 23.07.2006 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. zwischen 17:30 und 17:50 Uhr MESZ, Kreis Ludwigslust. Nach einer Meldung des Ludwigsluster Tagesblattes soll eine Windhose aufgetreten sein: "Während in der Kreisstadt nur ein paar Regentropfen fielen, fegte über Neustadt-Glewe in den frühen Abendstunden am Sonntag ein nur Minuten währender Wirbelsturm hinweg, der große Schäden anrichtete. Er entwurzelte Bäume oder ließ mit seiner rotierenden Kraft bei vielen die Kronen wie Bleistifte knicken bzw. deckte ganze Dächer ab." (Quelle: Schweriner Volkszeitung). Die Schadensorte liegen aber recht weit auseinander, ein Tornado ist in diesem Fall eher unwahrscheinlich.
Juni

Erlenkamp (MV)

 16.06.2006 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: am frühen Abend. Schäden und Augenzeugenberichte zu diesem Fall, der sich etwa 7 Kilometer nordöstlich von Massow bei Dambeck (Landkreis Müritz) ereignete, sprechen deutlich für einen Tornado.

Bericht von Thilo Kühne

Massow (MV)

 16.06.2006 / Stärke (F2) Bestätigt
Zeitpunkt: am frühen Abend gegen 18:30 Uhr MESZ. Bei Massow (Landkreis Müritz) gab es erhebliche Vegetationsschäden, die Schneise ist etwa 5,5 Kilometer lang und zwischen 50 und 300 Meter breit. Betroffene Wälder erlitten Totalschäden und Bäume wurden teilweise komplett um bis zu 30 Meter verfrachtet.

Tornado bei Massow (Skywarn)
Kurzbericht von Thilo Kühne
Schadensanalyse Massow-Tornado von Thilo Kühne (lang)
Tornado im Landkreis Müritz verursacht Waldschäden (Readers Edition, 27.07.06)

Trent (MV)
[Region: Halbinsel Wittow]

 01.06.2006 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: Zwischen 13:00 und 13:15 Uhr MESZ, Ort: Halbinsel Wittow oder knapp südlich davon auf dem Bodden, nördlich bis östlich der Insel Ummanz. Stefan Kreibohm hat diesen möglichen Tornado vom Wetterstudio Hiddensee auf der gleichnamigen Insel aus beobachtet und gefilmt. Zuvor konnte er bereits mehrere Funnels beobachten.

Das Video eines Funnels zeigt einen weit herunterreichenden schmalen und glatten Schlauch gegen 11:15-11:20 Uhr MESZ in etwa 20 bis 30 Kilometer Entfernung, im Bereich Stralsund über dem Strelasund oder der Stadt oder Barhöft (Westausgang Strelasund). Wegen der großen Entfernung ist die genaue Lokalisierung schwierig.

Das Video eines möglichen Tornados zeigt einen turbulenten Wirbel im Bereich der Halbinsel Wittow oder knapp südlich davon auf dem Bodden im Westen der Insel Rügen. Hier fehlen aber Meldungen von der Insel Rügen zur Verifikation des Bodenkontaktes eines möglichen Tornados.

Tornado auf Rügen! Ich habe es gefilmt.
2 Videos: 1 Funnel, 1 Tornado(verdacht)
Mai

Woggersin (MV),
Sadelkow (MV)

 31.05.2006 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht bekannt, Mai 2006 - Aus einer Meldung des Nordkurier vom 12.08.2009: "Im Mai 2006 sorgte eine kurze, aber heftige Windhose für etliche Schäden von Woggersin bis Sadelkow (Mecklenburg-Strelitz)."

Dishley (MV)

 30.05.2006 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 17:26 bis 17:28 Uhr MESZ, Ort: Dishley nordöstlich von Neubrandenburg. Hier wurde von mehreren Augenzeugen ein Funnel gesichtet, der bis etwa 100 Meter über den Boden herunter reichte. Bodenkontakt kann nicht ausgeschlossen werden.

Augenzeugenbericht von Thilo Kühne

Zarrentin am Schaalsee (MV)

 06.05.2006 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Im NDR wurde am Abend gegen 19:40 Uhr MESZ diese Verkehrsmeldung verbreitet: "Vorsicht bitte auf der A24 Berlin - Hamburg nach einer Windhose mehrere ungesicherte Unfallstellen zwischen Wittenburg und Zarrentin." (Quelle: NDR2). Auch bei Radio Hamburg wurde diese Meldung gesendet. Wahrscheinlich trat hier tatsächlich "nur" extreme Sichtbehinderung durch heftige Böen und Staub/Blütenpollen während eine kleinräumigen Gewitters auf und löste diese Unfälle aus. Zudem meldete das Nordmagazin des NDR, dass ein Autofahrer sich die "Windhose" ausgedacht haben soll, um nach einem Auffahrunfall den Schaden als Sturmschaden deklarieren zu können. Tatsächlich gab es in der Region schwere Sturmböen. Die Feuerwehr des nahe gelegenen Gudow musste ausrücken, um eine alte Weide von einer Straße zu entfernen.
März

Plau am See (MV)

 27.03.2006 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Nach einem Augenzeugenbericht soll eine "Windhose" aufgetreten sein. Derzeit ist nicht bekannt, ob es sich tatsächlich um einen Tornado handelte und ob es Schäden gab.

T-Verdacht: Plau am See, MV
September
Juli

Meschendorf (MV)

 29.07.2005 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 19:45 Uhr MESZ. Nach einem Bericht der Ostseezeitung vom 01.08.2005 zog ein Tornado von der Ostsee auf das Land: "Ein Wirbelwind hat am Freitagabend Teile von Campingplätzen in Meschendorf, Börgerende und Kühlungsborn verwüstet. Mehrere Menschen wurden von umstürzenden Bäumen und Ästen verletzt." Vor allem auf einem Campingplatz in Meschendorf bei Kühlungsborn entstanden erhebliche Schäden, 10 Menschen wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Nach den Angaben der Ostseezeitung beobachteten zahlreiche Augenzeugen eine Windhose.

Tornados in MV in 2005

Riemserort (MV)

 29.07.2005 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 15:11 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud. (Quelle: Augenzeugen Mathias Feistkorn und Helge Danielsen)

Bad Doberan (MV)

 15.07.2005 / Stärke (F1) Bestätigt
In Bad Doberan ist dieser Tornado kurz vor 15 Uhr MESZ über den Buchenberg hinweggezogen. Dabei wurden Bäume entwurzelt und mehrere Autos beschädigt. Nach einer Meldung der Ostseezeitung vom 16.07.05 beobachteten Augenzeugen eine Windhose: "Windhose fegt über den Buchenberg - Augenzeugen berichten".

Tornados in MV in 2005

Rattey (MV),
Matzdorf (MV)

 09.07.2005 / Stärke (F1) Verdacht
Einzelne Bäume wurden beschädigt und ein Hausdach teilweise abgedeckt. Ob die Schäden Im Bereich Rattey, Matzdorf (beides östlich von Schönbeck) auf einen Tornado zurückzuführen sind, ist nach den Untersuchungen von Thilo Kühne nicht sicher.
Juni

Zislow (MV)

 20.06.2005 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht genau bekannt, aber zwischen dem 14. und 20. Juni 2005. Dazu aus einem Bericht über ein Seeadlerseminar (pdf-Datei) des NABU an der Müritz: "Ein Wehrmutstropfen war allerdings das Wetter. Auch bei diesem Seminar störten Wolkenbrüche und sogar eine heftige Windhose. Diese fegte sogar Zelte und Boote durch die Luft und hinterließ nur Zerstörung." Weiter heißt es im Jahresbericht 2005 des NABU: "Richtig "wild" wurde es, als die sommerlichen Wetterkapriolen in einer mächtigen Windhose gipfelten. Die wirbelte Zelte und Boote durch die Luft und hinterließ eine Spur der Verwüstung im NAJU-Camp."

Insel Hiddensee (MV)

bild
 12.06.2005 / Stärke (W) Bestätigt
Am Abend des 12. Juni bildeten sich ab 22:00 Uhr auf der Ostsee nördlich der Insel Hiddensee (bei Rügen) gleich drei Funnels aus einer Quellwolke, die zeitweise auch alle drei gleichzeitig zu sehen waren. Stefan Kreibohm war Augenzeuge des Geschehens und konnte es auch in einem Video festhalten. Das gesamte Ereignis dauerte 10 Minuten. Der erste Funnel war nur kurze Zeit zu sehen, der zweite hielt etwa 6 Minuten an und hatte Bodenkontakt, ebenso der dritte. Für 2 bis 3 Minuten konnten damit gleich zwei Wasserhosen gleichzeitig beobachtet werden. Dazu noch diese Links:

2 Wasserhosen auf der Ostsee! eben grad
1 pic, Wasserhose Ostsee heute Abend
Interview mit Stefan Kreibohm (Zeit, 21.07.05)

Insel Hiddensee (MV)

bild
 12.06.2005 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Beobachtung einer Funnelcloud: Am Abend des 12. Juni bildeten sich ab 22:00 Uhr auf der Ostsee nördlich der Insel Hiddensee (bei Rügen) gleich drei Funnels aus einer Quellwolke, die zeitweise auch alle drei gleichzeitig zu sehen waren. Stefan Kreibohm war Augenzeuge des Geschehens und konnte es auch in einem Video festhalten. Das gesamte Ereignis dauerte 10 Minuten. Der erste Funnel war nur kurze Zeit zu sehen, der zweite hielt etwa 6 Minuten an und hatte Bodenkontakt, ebenso der dritte. Für 2 bis 3 Minuten konnten damit gleich zwei Wasserhosen gleichzeitig beobachtet werden. Dazu noch diese Links:

2 Wasserhosen auf der Ostsee! eben grad
1 pic, Wasserhose Ostsee heute Abend
Interview mit Stefan Kreibohm (Zeit, 21.07.05)

Insel Hiddensee (MV)

 12.06.2005 / Stärke (W) Bestätigt
Am Abend des 12. Juni bildeten sich ab 22:00 Uhr auf der Ostsee nördlich der Insel Hiddensee (bei Rügen) gleich drei Funnels aus einer Quellwolke, die zeitweise auch alle drei gleichzeitig zu sehen waren. Stefan Kreibohm war Augenzeuge des Geschehens und konnte es auch in einem Video festhalten. Das gesamte Ereignis dauerte 10 Minuten. Der erste Funnel war nur kurze Zeit zu sehen, der zweite hielt etwa 6 Minuten an und hatte Bodenkontakt, ebenso der dritte. Für 2 bis 3 Minuten konnten damit gleich zwei Wasserhosen gleichzeitig beobachtet werden. Dazu noch diese Links:

2 Wasserhosen auf der Ostsee! eben grad
1 pic, Wasserhose Ostsee heute Abend
Interview mit Stefan Kreibohm (Zeit, 21.07.05)
Januar
November

Neubrandenburg (MV)

 18.11.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Nach einem Bericht des Nordkurier vom 19. November 2004 kann in Neubrandenburg eine Windhose aufgetreten sein, Näheres ist aber nicht bekannt.
September

Putgarten (MV)

 23.09.2004 / Stärke (W) Bestätigt
Von der Wetterstation Kap Arkona auf Rügen wurde zwischen 19 und 20 Uhr MESZ eine Wasserhose beobachtet.

Putgarten (MV)

 23.09.2004 / Stärke (W) Bestätigt
Von der Wetterstation Kap Arkona auf Rügen wurde zwischen 18 und 19 Uhr MESZ eine Wasserhose beobachtet.
August

Penkun (MV)

 30.08.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Nach einem Augenzeugenbericht soll bei Penkun im Landkreis Uecker-Randow ein Tornado aufgetreten sein, Näheres ist aber nicht bekannt.

Zingst (MV)

 20.08.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nicht bekannt. Beobachtung einer Funnelcloud. (Quelle: Marcus Radlach und Janek Zimmer)
Juni

Klinken (MV)

 17.06.2004 / Stärke (F2) Bestätigt
Am Donnerstag, den 17. Juni 2004, stellte sich in Norddeutschland eine für Tornadobildungen günstige Wetterlage mit starker Windscherung und im Tagesverlauf aus Westen durchziehenden, teils heftigen Schauern und Gewittern ein. Dazu liegt eine Tornadomeldung aus Mecklenburg-Vorpommern vor. Dabei wurden in Klinken Dächer abgedeckt und zahlreiche Bäume stürzten in einer bis zu 100 Meter breiten Schneise um.

Bericht von Philipp Sienknecht und Mirko Hübner
September

Warnemünde (MV)

 01.09.2003 / Stärke (W) Bestätigt
Von der Wetterstation in Warnemünde wurde zwischen 11 und 12 Uhr ein Tornado beobachtet.
Juli

Barth (MV)

 26.07.2003 / Stärke (F0) Bestätigt
"Zu diesem Fall liegt die Beobachtung eines Augenzeugen vor, welcher diesen schwachen Tornado (F0) südlich von Barth auch fotografiert haben soll." (Bericht von Thilo Kühne)
Juni

Neukloster (MV)

 23.06.2003 / Stärke (F1) Verdacht
"In der Ostsee-Zeitung vom 25.06.2003 gab es einen Artikel, in dem von einer Windhose bei einem Gewitter über Neukloster berichtet wurde. Es gab zwar ein Bow Echo, aber die Schilderungen lassen eher auf eine Verwechselung mit einem Fallstreifen schließen. Dennoch wurden Schäden im F1-Bereich angerichtet, diese sind aber mit großer Wahrscheinlichkeit einem Downburst zuzuordnen." (Bericht von Thilo Kühne).
August

Nieden (MV),
Schmarsow (MV)

bild
 08.08.2002 / Stärke (F0) Bestätigt
Dieser Tornado hatte nur für sehr kurze Zeit Bodenkontakt, wurde aber zufällig fotografiert. Einige Bilder des Tornadoschlauches finden Sie hier von Juergen Guenther. Die Aufnahmen entstanden zwischen 18:58 und 19:08 Uhr MESZ. Der Tornado zog zwischen Nieden und Schmarsow im Uecker-Randow-Kreis hindurch, die Fotos wurden von Pasewalk aus aufgenommen.
Juli

Neubrandenburg (MV)

 31.07.2002 / Stärke (F1) Verdacht
Datum nicht bekannt, Monat Juli 2002 - Im Bereich Gratscher Damm soll nach einem Bericht des Nordkurier vom 01. August 2002 eine Windhose aufgetreten sein.

Mirow (MV)

 31.07.2002 / Stärke (F1) Verdacht
Datum nicht bekannt, Monat Juli 2002 - Im Landkreis Mecklenburg-Strelitz. Nach einem Bericht des Nordkurier im Juli 2002 soll diese Windhose aufgetreten sein.

Wolgast (MV)

 31.07.2002 / Stärke (F1) Verdacht
Nach einem Bericht der Ostseezeitung vom 02.08.2000 soll gegen 20:05 Uhr MESZ im Hafenbereich eine Windhose aufgetreten sein.

Sassnitz (MV)

 11.07.2002 / Stärke (F1) Bestätigt
Nach einer Meldung der Ostseezeitung vom 12. Juli 2002 wurde das Dach eines Hotels in Sassnitz auf Rügen abgedeckt. Mindestens ein Tornado ist durch Augenzeugen bestätigt, in einer Quelle wird von "zwei Windsäulen" berichtet.

Lübkow (MV)

 11.07.2002 / Stärke (F1) Verdacht
Nach einem Bericht der Feuerwehr Waren gab es Schäden an Bäumen im Bereich einer etwa 20 Meter breiten Schneise.

Sassnitz (MV)

 11.07.2002 / Stärke (F1) Verdacht
Etwa 20 Meter breite Schneise im Wald. Nächtlicher (gegen 04 Uhr MESZ?) Tornado wahrscheinlich, aber nicht bestätigt.

Mechow (MV),
Lüttenhagen (MV)

 10.07.2002 / Stärke (F2) Verdacht
Nach Berichten der Strelitzer Zeitung vom 13. und 14. Juli 2002 und nach einer Meldung des Nordkuriers soll dieser mutmaßliche Tornado im Landkreis Mecklenburg-Strelitz erhebliche Schäden angerichtet haben. Die Schneise soll sich vom Waschsee bei Mechow über Köhlereiche bis nahe Lüttenhagen über eine Strecke von mindestens 8 Kilometern erstrecken.

Grünow bei Neustrelitz (MV)

 10.07.2002 / Stärke (F2) Verdacht
Nach einer Meldung des Nordkurier vom 16. Juli 2002 soll dieser mutmaßliche Tornado im Landkreis Mecklenburg-Strelitz erhebliche Schäden angerichtet haben.

Bartow (MV)

 10.07.2002 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Nach einer Meldung des Nordkurier vom 16. Juli 2002 soll dieser mutmaßliche Tornado im Landkreis Mecklenburg-Strelitz Schäden angerichtet haben.
April

Wesenberg (MV)
[Region: Woblitzsee]

 27.04.2002 / Stärke (W) Bestätigt
Nach Augenzeugenberichten hat es am 27.04.2002 eine Wasserhose auf der Woblitz, einem 570 ha großen See zwischen Wesenberg und Neustrelitz (Landkreis Mecklenburg-Strelitz), gegeben. Eine Kanugruppe geriet in Seenot. Dieses Ereignis trat östlich des Haelsing auf, einer Verengung des Sees, nahe der Siedlung Below. Die Wasserhose zog ca. 1 km über den See und hatte keinen Landgang (Bericht von Thilo Kühne)
September

Insel Hiddensee (MV)

bild
 05.09.2001 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zwei Funnelclouds vor Dranske/Nordwest-Rügen in Richtung Hiddensee beobachtet. Über möglichen Kontakt der Wirbel zur Wasseroberfläche ist nichts bekannt.

Zwei Funnelclouds bei Hiddensee
August

Dishley (MV)

 31.08.2001 / Stärke (F2) Verdacht
Datum nicht bekannt, Monat August 2001 - Im Kreis Demmin. Nach Recherchen von Thilo Kühne traten in Bittersdorf und Dishley erhebliche Schäden auf, ein Tornado st aber nicht gesichert.

Barkow (MV),
Loickenzin (MV)

 16.08.2001 / Stärke (F1) Verdacht
Nach einem Bericht des Nordkuriers vom 05.09.2001 soll im August (16.08.2001) eine Windhose Schäden an der Infrastruktur zwischen Barkow und Loickenzin bei Demmin angerichtet haben. Mehr ist dazu nicht bekannt. (Bericht von Thilo Kühne)

Spantekow (MV),
Dersewitz (MV)

 16.08.2001 / Stärke (F3) Bestätigt
Am 16.08.2001 trat südwestlich bis westlich von Anklam ein Tornado auf. Dieser zog vermutlich über eine längere Distanz (ca. 11 km). Betroffene Ortschaften/Gemeinden waren: Spantekow, Görke, Medow, Dersewitz, Breest und Neetzow. Besonders Spantekow war betroffen - hier gab es erhebliche Schäden an Gebäuden, Vegetation und Infrastruktur. Bei der mittelalterlichen Befestigungsanlage von Spantekow sollen schwere Feldsteine aus einer Mauer gerissen worden sein. Weitere Detailangaben gibt es bislang nicht. Der Nordkurier berichtete am 18.08./19.08. und 31.12.2001 über das Ereignis. (Bericht von Thilo Kühne)

Wesenberg (MV)

 03.08.2001 / Stärke (F1) Bestätigt
Dieser Tornado zog über den Wörlandbarg (Wörlandberg). Auf dem dortigen Zeltplatz wurden viele Zelte weggerissen und einige Menschen verletzt. Auf seiner weiteren Zugbahn zog der Tornado in Richtung NO, südlich am Labussee vorbei und löste sich vor der Siedlung Groß Quassow auf. Die Zuglänge beträgt ca. 2,5 km; die Breite zwischen 20 und 50 Meter. Die Intensität wurde mit T3/F1 eingestuft. Auch der Nordkurier berichtete am 17.08.2001 von diesem Ereignis. (Bericht von Thilo Kühne)
September
Juli
Juni
Mai

Saal bei Ribnitz-Damgarten (MV)
[Region: Saaler Bodden]

 21.05.2000 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 06:30 Uhr MESZ. "Wasserhose, Bootsbesitzer bemerkte "ungeheures Rauschen" und sah dann in 20-30 Meter Entfernung einen riesigen Rüssel, der aus einer Wolke bis auf das Wasser reichte. Es gab auch Gewitter, doch der Rüssel kam nicht aus einer Gewitterwolke. Umfang des Wolkenschlauchs 20-25 Meter, Wasser spritzte in 4-5 Meter Höhe empor. Dauer etwa 15 Minuten, begleitet von ungeheurem Rauschen. Kurz darauf gab es an derselben Stelle eine zweite Wasserhose, mit den gleichen Eigenschaften - also zwei Tromben in einer halben Stunde" (Quelle: Mark Vornhusen)
"In den frühen Morgenstunden gab es auf dem Saaler Bodden, südlich des Darß, zwei Wasserhosen. Die Breite der Wasserhosen betrug schätzungsweise 20 - 25 Meter." (Bericht von Thilo Kühne)

Saal bei Ribnitz-Damgarten (MV)
[Region: Saaler Bodden]

 21.05.2000 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 06:30 Uhr MESZ. "Wasserhose, Bootsbesitzer bemerkte "ungeheures Rauschen" und sah dann in 20-30 Meter Entfernung einen riesigen Rüssel, der aus einer Wolke bis auf das Wasser reichte. Es gab auch Gewitter, doch der Rüssel kam nicht aus einer Gewitterwolke. Umfang des Wolkenschlauchs 20-25 Meter, Wasser spritzte in 4-5 Meter Höhe empor. Dauer etwa 15 Minuten, begleitet von ungeheurem Rauschen. Kurz darauf gab es an derselben Stelle eine zweite Wasserhose, mit den gleichen Eigenschaften - also zwei Tromben in einer halben Stunde" (Quelle: Mark Vornhusen)
"In den frühen Morgenstunden gab es auf dem Saaler Bodden, südlich des Darß, zwei Wasserhosen. Die Breite der Wasserhosen betrug schätzungsweise 20 - 25 Meter." (Bericht von Thilo Kühne)

Lubmin (MV)
[Region: Greifswalder Bodden]

 20.05.2000 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 11:30 Uhr MESZ. "Wasserhose, ein Schiff befand sich direkt in der Trombe und ein Flugzeug hat sie umkreist. Schäden gab es wohl nicht. Durchmesser etwa 20-30 Meter. Wolkenuntergrenze etwa 600 Meter, spiralförmige Wellen auf dem Wasser, Zuggeschwindigkeit ca. 5 km/h von SW nach NO, Auflösung von unten nach oben, Trombe entstand bei sonst eher wenig Wind" (Quelle: Mark Vornhusen)
"Am 20.05.2000 wurde am frühen Vormittag eine Wasserhose auf dem Greifswalder Bodden, südlich der Insel Rügen beobachtet. Die bis zu 30 Meter breite Wasserhose traf auf ihrer 1,5 km langen Zugbahn ein Schiff." (Bericht von Thilo Kühne)
Oktober

Ostseebad Binz (MV),
Sellin (MV)
[Region: Ostsee bei Rügen]

 26.10.1999 / Stärke (W) Bestätigt
"Gegen Mittag soll es vor der Ostküste Rügens eine Wasserhose zwischen Binz und Sellin gegeben haben." (Bericht von Thilo Kühne)
"tagsüber vor Rügen, zwischen Binz und Sellin. War mehrere Minuten sichtbar. Wahrscheinlich keine Landberührung. Trombe wurde auf Video aufgenommen. Dieses Video wurde unter anderem in der Sendung "DAS" (N3) am 26.10.99 gezeigt." (Quelle: Mark Vornhusen)

Berichte über Großtromben in Deutschland 1999 (Mark Vornhusen)
August

Thiessow (MV)

bild
 17.08.1999 / Stärke (W) Bestätigt
Vor der Insel Rügen zeigten sich gleich 4 größere Wasserhosen. Mehr zu diesen Wasserhosen mit sensationellen Aufnahmen finden Sie auf der Seite zu den Tromben vor Rügen. Etwa 7 Kilometer nordöstlich von Sassnitz auf der Insel Rügen bildeten sich gleich 4 so genannte Wasserhosen, die wie an einer Perlenkette aufgereiht über das Wasser zogen. Sie wurden von einigen Augenzeugen beobachtet, richteten aber glücklicherweise keine Schäden an. Die Fotos wurden mir freundlicherweise von Herrn Jan Thomsen, Bundesgrenzschutz-Fliegerstaffel Nord im schleswig-holsteinischen Bad Bramstedt zur Verfügung gestellt. Der Hubschrauber des BGS befand sich auf einem Kontrollflug, als die 4 Wasserhosen auftraten. Da sie sich nur sehr langsam bewegten, konnte der Hubschrauber bis auf 300 Meter heranfliegen und dabei diese Aufnahmen machen. Insgesamt 15 Aufnahmen finden Sie in der Fotoserie der Tromben im August 1999. Nach einzelnen Quellen sollen hier insgesamt 7 Wasserhosen aufgetreten sein, eine Bestätigung dafür gibt es aber nicht. Die Wasserhosen wurden auch von Thiessow und Gager auf der Insel Rügen beobachtet.

Video: Twister an der Ostsee (MyVideo)

Thiessow (MV)

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 17.08.1999 / Stärke (W) Bestätigt
Vor der Insel Rügen zeigten sich gleich 4 größere Wasserhosen. Mehr zu diesen Wasserhosen mit sensationellen Aufnahmen finden Sie auf der Seite zu den Tromben vor Rügen. Etwa 7 Kilometer nordöstlich von Sassnitz auf der Insel Rügen bildeten sich gleich 4 so genannte Wasserhosen, die wie an einer Perlenkette aufgereiht über das Wasser zogen. Sie wurden von einigen Augenzeugen beobachtet, richteten aber glücklicherweise keine Schäden an. Die Fotos wurden mir freundlicherweise von Herrn Jan Thomsen, Bundesgrenzschutz-Fliegerstaffel Nord im schleswig-holsteinischen Bad Bramstedt zur Verfügung gestellt. Der Hubschrauber des BGS befand sich auf einem Kontrollflug, als die 4 Wasserhosen auftraten. Da sie sich nur sehr langsam bewegten, konnte der Hubschrauber bis auf 300 Meter heranfliegen und dabei diese Aufnahmen machen. Insgesamt 15 Aufnahmen finden Sie in der Fotoserie der Tromben im August 1999. Nach einzelnen Quellen sollen hier insgesamt 7 Wasserhosen aufgetreten sein, eine Bestätigung dafür gibt es aber nicht. Die Wasserhosen wurden auch von Thiessow und Gager auf der Insel Rügen beobachtet.

Video: Twister an der Ostsee (MyVideo)

Thiessow (MV)

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 17.08.1999 / Stärke (W) Bestätigt
Vor der Insel Rügen zeigten sich gleich 4 größere Wasserhosen. Mehr zu diesen Wasserhosen mit sensationellen Aufnahmen finden Sie auf der Seite zu den Tromben vor Rügen. Etwa 7 Kilometer nordöstlich von Sassnitz auf der Insel Rügen bildeten sich gleich 4 so genannte Wasserhosen, die wie an einer Perlenkette aufgereiht über das Wasser zogen. Sie wurden von einigen Augenzeugen beobachtet, richteten aber glücklicherweise keine Schäden an. Die Fotos wurden mir freundlicherweise von Herrn Jan Thomsen, Bundesgrenzschutz-Fliegerstaffel Nord im schleswig-holsteinischen Bad Bramstedt zur Verfügung gestellt. Der Hubschrauber des BGS befand sich auf einem Kontrollflug, als die 4 Wasserhosen auftraten. Da sie sich nur sehr langsam bewegten, konnte der Hubschrauber bis auf 300 Meter heranfliegen und dabei diese Aufnahmen machen. Insgesamt 15 Aufnahmen finden Sie in der Fotoserie der Tromben im August 1999. Nach einzelnen Quellen sollen hier insgesamt 7 Wasserhosen aufgetreten sein, eine Bestätigung dafür gibt es aber nicht. Die Wasserhosen wurden auch von Thiessow und Gager auf der Insel Rügen beobachtet.

Video: Twister an der Ostsee (MyVideo)

Thiessow (MV)

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 17.08.1999 / Stärke (W) Bestätigt
Vor der Insel Rügen zeigten sich gleich 4 größere Wasserhosen. Mehr zu diesen Wasserhosen mit sensationellen Aufnahmen finden Sie auf der Seite zu den Tromben vor Rügen. Etwa 7 Kilometer nordöstlich von Sassnitz auf der Insel Rügen bildeten sich gleich 4 so genannte Wasserhosen, die wie an einer Perlenkette aufgereiht über das Wasser zogen. Sie wurden von einigen Augenzeugen beobachtet, richteten aber glücklicherweise keine Schäden an. Die Fotos wurden mir freundlicherweise von Herrn Jan Thomsen, Bundesgrenzschutz-Fliegerstaffel Nord im schleswig-holsteinischen Bad Bramstedt zur Verfügung gestellt. Der Hubschrauber des BGS befand sich auf einem Kontrollflug, als die 4 Wasserhosen auftraten. Da sie sich nur sehr langsam bewegten, konnte der Hubschrauber bis auf 300 Meter heranfliegen und dabei diese Aufnahmen machen. Insgesamt 15 Aufnahmen finden Sie in der Fotoserie der Tromben im August 1999. Nach einzelnen Quellen sollen hier insgesamt 7 Wasserhosen aufgetreten sein, eine Bestätigung dafür gibt es aber nicht. Die Wasserhosen wurden auch von Thiessow und Gager auf der Insel Rügen beobachtet.

Video: Twister an der Ostsee (MyVideo)

Neubrandenburg (MV)

 10.08.1999 / Stärke (F0) Bestätigt
"Gegen 18.00 MESZ hat es in Neubrandenburg, Ortsteil Brodaer Höhen, einen Tornado gegeben, der eine Schneise in ein Waldstück geschlagen hat. Überwiegend wurden leichte Schäden angerichtet. Dieses Ereignis lag schätzungsweise im Bereich T1/F0 bis T2/F1. Auch im Nordkurier vom 06.12.1999 wird in einem Jahresrückblick dieses Ereignis erwähnt. Das Datum (10.08.) wurde nicht genannt und ist nicht genau bekannt. der 10.08.1999 könnte aber ein sehr wahrscheinliches Datum für diesen Tornado sein." (Bericht von Thilo Kühne)
Juni

Serrahn bei Güstrow (MV)

 21.06.1998 / Stärke (F1) Bestätigt
"Am 21.06.1998 hat es, neben dem Tornado in der Ortslage Wesenberg, 7 km östlich von Neustrelitz einen Tornado gegeben. Getroffen wurde die kleine Siedlung Serrahn. Dieses Ereignis wurde im Nordkurier vom 23./24.06.1998 bebildert - das Forsthaus Serrahn wurde schwer beschädigt. Die Intensität des Tornados ist mit T3/F1 zu benennen." (Bericht von Thilo Kühne). Dazu auch aus dem Bericht der Strelitzer Zeitung (Beilage des Nordkuriers) vom 23.06.1998 sowie vom 24.06.1998: "[...] Am späten Sonntagnachmittag zog ein schweres Gewitter mit Hagel und Sturmböen über Teile unseres Landkreises. In der Wesenberger Schleuse wurde eine Frau beim Durchschleusen ihres Bootes vom Hagel überrascht und am Kopf verletzt. Nahe der Siedlung Serrahn schlug eine Windhose eine 2 Kilometer lange Schneise durch den Wald und beschädigte das Dach der Serrahner Försterei. Eine weitere Windhose bildete sich östlich von Wesenberg und zog über den Großen Weißen See bis zum Zeltplatz Wörlandberg. Hier wurden Zelte fortgeweht und Bäume abgeknickt. Es kam zum Glück niemand zu Schaden. Ein Anwohner der Siedlung am Großen Weißen See berichtete, dass die Windhose die Wellen des Sees auf einen Meter Höhe aufschäumen ließ. [...]"

Wesenberg (MV)

 21.06.1998 / Stärke (F1) Bestätigt
"Am mittleren Nachmittag (gg. 16.00 MESZ) des 21.06.1998 gab es in der Ortslage Wesenberg (MST) einen Tornado. Wie der Nordkurier am 24.06.1998 berichtete, zog die Windhose über den Weißen See und weiter über einige Häuser am Labus. Die Dächer wurden abgedeckt und eine Frau wurde verletzt. Die Intensität des Tornados liegt im F1-Bereich, ob T2 oder T3, ist nicht ganz geklärt. Augenzeugen berichteten von bis zu 1 Meter hohen Wellen am Weißen See, als der Tornado mit lautem Getöse über den 20 ha großen See zog." (Bericht von Thilo Kühne)

Wustrow bei Wesenberg (MV)

 07.06.1998 / Stärke (F0) Bestätigt
"Am 07.06.1998 gab es ca. 2 km NW von Wustrow (Landkreis Mecklenburg-Strelitz) einen Tornado, der auf einer Länge von ca. 1 km durch das Waldgebiet beim Gehöft Johannesruh zog. Laut dem Landesamt für Naturschutz wurden hier einige Reiherkolonien vernichtet. Viele tote Tiere waren zu beklagen. Über eine Ortschaft zog dieser Tornado nicht. Menschen kamen nicht zu Schaden. Schadenseinstufung spekulativ bei F0-F1." (Bericht von Thilo Kühne)
September

Warnemünde (MV)

 06.09.1997 / Stärke (W) Bestätigt
Zwischen 13 und 14 Uhr wurde diese Wasserhose von der Wetterstation in Warnemünde beobachtet.
Juni

Wesenberg (MV)
[Region: Hölkowberg]

 03.06.1996 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Bericht von Thilo Kühne: "Funnelbeobachtung von mir und meiner Familie von Wesenberg aus in Richtung Süden (Hölkowberg). Der Trichter (weiß-gräulich) befand sich ca. 2 km südlich von Wesenberg und bestand ca. 1 Minute. Eh ich den Fotoapparat holen konnte, war da leider nichts mehr außer eine Wolkenfront zu sehen."
Dezember

Ivenack (MV)

 Jahr 1995 / Stärke (F1) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Jahr 1995 - Nach einem Bericht des Nordkuriers vom 17. Oktober 2000 trat dieser Tornado in Ivenack bei Demmin auf.

Rehna (MV)

 Jahr 1994 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Jahr 1994 - Eine Windhose richtete nach einer der Meldung der Schweriner Volkszeitung vom 01.02.2007 im Jahre 1994 Schäden an: "Einen weiteren Einsatz, der Henry Wanzenberg in Erinnerung blieb, fuhr er bereits als Hauptfeuerwehrmann 1994. Damals zog eine Windhose von Bülow kommend über die Stadt bis zum Friedhof und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. ?Wir waren eigentlich bei einem Kreisausscheid in Roggendorf und wurden zurück nach Rehna gerufen. Einen ganzen Nachmittag war die gesamte Truppe damit beschäftigt, die Schäden zu beseitigen. Viele Baumspitzen waren abgedreht und Häuser teils abgedeckt. Man konnte ganz genau erkennen, wo die Windhose entlang gezogen ist?, so Wanzenberg."
August

Neustadt-Glewe (MV)

 28.08.1992 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Dazu der Bericht eines Augenzeugen: "Ich kann mich sehr gut dran erinnern. Das erste Mal hatte der Tornado Bodenkontakt in der Schweriner Straße. Der Tornado streifte dann leicht den Friedhof und legte dort fast alle Grabsteine um. Bei fast allen Häusern im Umkreis war das Dach komplett weg und auch viele Fenster waren zerstört. Viele hundertjährige Eichen wurden entwurzelt. An meinen Elternhaus (Heinrich-Heine-Straße) gab es ca 40-60 beschädigte Dachziegel, eine Mauer von der Terrasse wurde umgedrückt und 2 Fenster wurden aufgedrückt. Dann ist er weiter gezogen durch die Stadt über die Elde und über eine Gartenanlage, wo er auch gemauerte Gartenhäuschen zum Einsturz gebracht hat. Der letzte Ort wär die Neuhöfer Straße, wo auch wieder viele Bäume umstürzten. Danach soll er sich wohl aufgelöst haben."
September

Ueckermünde (MV)
[Region: Kleines Haff]

 30.09.1989 / Stärke (W) Bestätigt
Datum nicht bekannt, August oder September 1989 - Jolle auf dem Kleinen Haff nahe Ueckermünde durch Wasserhose gekentert.
Dezember

Drosedow (MV),
Ahrensberg (MV)

 Jahr 1986 / Stärke (F2) Verdacht
Datum nicht bekannt, Jahr 1986 - Im Landkreis Mecklenburg-Strelitz. Die schweren Schäden werden in der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Wesenberg über Einsätze in den 1980er Jahren erwähnt. Demnach dürfte der mutmaßliche Tornado eine rund 10 Kilometer lange Spur durch Drosedow und Ahrensberg hinterlassen haben. Die Chronik der Einsätze der FFW Wesenberg schreibt dazu, dass es etliche sturmbedingte Einsätze an einem Tag im Juli 1986 gab. Vor allem die Allee von Wesenberg nach Wustow war betroffen - hier gab es beidseitig der Straße auf einer kurzen Distanz einige entwurzelte und abgeknickte Laubbäume. Nördlich von Drosedow (bzw. am nördlichen Ortseingang) soll es Bäume geben, die noch heute (Herbst 2006) den Schadenszustand von 1986 haben.
November

Insel Hiddensee (MV)

 03.11.1981 / Stärke (W) Bestätigt
Genaues Datum nicht bekannt. Aus einer Meldung der Berliner Zeitung vom 05. November 1981: "Ein Naturschauspiel besonderer Art erlebten wir bei einem Nachmittagsspaziergang in die Vitter Heide (Insel Hiddensee), als sich aus den Boddeneewässern eine Windhose aufwärts drehte und bis zum Schaproder Bodden getrieben wurde. Dieses seltene Naturereignis dauerte ungefähr 10 Minuten." (Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin)
August

Sembzin (MV)

 03.08.1980 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Nach dem monatlichen Witterungsbericht der damaligen "DDR" trat diese Windhose im Bereich der Müritz auf.
Dezember

Mirow (MV)

 Jahr 1977 / Stärke (F1) Verdacht
Datum nicht bekannt, Jahr 1977 - Nach Angaben der Chronik der Feuerwehr Mirow (Kreis Mecklenburg-Strelitz) soll ein "Wirbelsturm" im Frühjahr/Sommer den Schlauchturm der Feuerwehr zerstört haben.

Userin (MV)

 Jahr 1976 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht genau bekannt, Jahr 1975/76. Im Kreis Mecklenburg-Strelitz. Der Tornadoverdacht von Userin und Groß Quassow geht auf einen Augenzeugenbericht zurück, über Schäden ist nichts bekannt (Quelle: Thilo Kühne).
August

Usedom (MV)

 31.08.1973 / Stärke (W) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Sommer 1973 - Diese ausgeprägte Wasserhose wurde vor der Insel Usedom von Augenzeugen 3 bis 5 Minuten lang beobachtet.

Heringsdorf (MV)
[Region: Gothensee ]

 15.08.1965 / Stärke (W) Bestätigt
Von Heringsdorf auf Usedom aus wurde gegen 13:10 Uhr MEZ über dem Gothensee eine Wasserhose beobachtet. (Quelle: Zeitschrift für Meteorologie, Band 19, 1967, S.125)

Heringsdorf (MV)

 15.08.1965 / Stärke (W) Bestätigt
Von Heringsdorf aus wurden zwischen 09:00 und 09:30 Uhr MEZ nordöstlich bis östlich von Usedom mindestens vier Wasserhosen beobachtet. (Quelle: Zeitschrift für Meteorologie, Band 19, 1967, S.125)

Heringsdorf (MV)

 15.08.1965 / Stärke (W) Bestätigt
´Von Heringsdorf aus wurden zwischen 09:00 und 09:30 Uhr MEZ nordöstlich bis östlich von Usedom mindestens vier Wasserhosen beobachtet. (Quelle: Zeitschrift für Meteorologie, Band 19, 1967, S.125)

Heringsdorf (MV)

 15.08.1965 / Stärke (W) Bestätigt
Von Heringsdorf aus wurden zwischen 09:00 und 09:30 Uhr MEZ nordöstlich bis östlich von Usedom mindestens vier Wasserhosen beobachtet. (Quelle: Zeitschrift für Meteorologie, Band 19, 1967, S.125)

Heringsdorf (MV)

 15.08.1965 / Stärke (W) Bestätigt
Von Heringsdorf aus wurden zwischen 09:00 und 09:30 Uhr MEZ nordöstlich bis östlich von Usedom mindestens vier Wasserhosen beobachtet. (Quelle: Zeitschrift für Meteorologie, Band 19, 1967, S.125)
Juni

Lübesse (MV)

 22.06.1965 / Stärke (F2) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 18 Uhr MEZ. "Am 22. Juni 1965 zog, von Südwesten kommend, eine Trombe mit zerstörender Wirkung über das Dorf Lübesse (17 km südlich der Stadt Schwerin) hinweg." Es gab erhebliche Gebäude- und Waldschäden, u.a. stürzte eine gemauerte Scheune komplett ein. (Quelle: G. Schubert, R. Schultz, W. Hänsch: Die Trombe von Lübesse am 22. Juni 1965, Zeitschrift für Meteorologie, Bd. 19, 1967, Seiten 305-311) - Aus einer Meldung der Zeitung Neues Deutschland vom 24. Juni 1965: "Gewitter, Wolkenbruch und Windhose - Schwerin (ADN/ND). Im Bezirk Schwerin fielen am Dienstag, von Gewittern und stürmischen Winden begleitet, ergiebige Niederschläge. Das überaus schwüle Sommerwetter an diesem Tage führte besonders im nordwestlichen Teil des Agrarbezirkes in den Nachmittagsstunden sowie in der Nacht zum Mittwoch zu heftigen Gewittern mit wolkenbruchartigem Regen. Der starke Platzregen überschwemmte zeitweilig Straßen, da die Gullys die Wassermengen nicht fassen konnten. An einigen Stellen wurde das Getreide regelrecht niedergewalzt. Die Niederschläge betrugen 20 Liter pro m². Das ist sehr viel, denn der durchschnittliche Normalniederschlag des ganzen Monats Juni beträgt in diesem gebiet 55 Liter je m². In den Abendstunden richtete eine Windhose in der Gemeinde Lübesse im Kreis Schwerin-Land beträchtlichen Sachschaden an. Zwei Scheunen wurden zerstört, Dächer abgedeckt, Bäume entwurzelt. Menschen kamen nicht zu Schaden." (Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin)
Dezember
Juli

Schwerin (MV)

 12.07.1959 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"Wirbelsturm in Schwerin" (Quelle: G. Schubert, R. Schultz, W. Hänsch: Die Trombe von Lübesse am 22. Juni 1965, Zeitschrift für Meteorologie, Bd. 19, 1967, Seiten 305-311)
August

Schwerin (MV)
[Region: West-Mecklenburg]

 21.08.1953 / Stärke (F1) Bestätigt
Näheres ist nicht bekannt (Quelle: Monatlicher Witterungsbericht, Meteorologischer und Hydrologischer Dienst der DDR, Hauptamt für Klimatologie Potsdam)
Mai

Ruest (MV)

 31.05.1952 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht bekannt, Frühjahr 1952. "Es war für uns ein besonders schweres Jahr, denn auch in diesem Frühjahr wurde in einer Nacht durch einen heftigen Wirbelsturm das ganze Scheunendach (Rohrdach) abgehoben und weggetragen. Mitten auf dem Hof blieb es völlig zerschlagen liegen. Wirtschaftlich war es ein heftiger Schlag. Die Aufräumungsarbeiten und das Aufbringen eines neuen Daches (jetzt Pappdach) nahmen zusätzlich Zeit und Kraft in Anspruch, verursachten große Kosten." Quelle: Ursel Zülck/Liesbeth Dau, Ruest - Vom Werden und Vergehen meines Heimatdorfes. Ruest liegt etwa 22 Kilometer nordnordöstlich von Parchim in Mecklenburg.
April

Warnemünde (MV)

 17.04.1952 / Stärke (F1) Bestätigt
Näheres ist nicht bekannt (Quelle: Monatlicher Witterungsbericht, Meteorologischer und Hydrologischer Dienst der DDR, Hauptamt für Klimatologie Potsdam)
Mai

Ahrenshagen-Daskow (MV)

 24.05.1948 / Stärke (F2) Bestätigt
Am 24.05.1948 zog ein Tornado über Ahrenshagen. Er beschädigte das allein stehende Pfarrhaus und zerstörte die Pfarrscheune (Steinbau) vollständig. Das Dach des Hauses wurde mehrere Meter verfrachtet.

[url=http://www.wetterzentrale.de/cgi-bin/webbbs/wzarchive2006_2.pl?noframes%3Bread=902435]Recherchen von Thilo Kühne
September

Putgarten (MV)
[Region: Ostsee bei Rügen]

 15.09.1937 / Stärke (W) Bestätigt
Genaues Datum nicht bekannt. Aus einer Meldung der Rheinisch-Westfälischen Zeitung (Essen) in der Morgen-Ausgabe vom 18.09.1937 zur Windhose über Münster: "Ebenfalls vor einigen Tagen beobachteten Badegäste von der Insel Rügen aus den gespenstischen Schlauch einer Wasserhose üner der Ostsee." (Quelle: Dr. R. Keie, Preußisches Meteorologisches Institut, Berlin, Februar 1934. Korrespondenz an Prof. Letzmann. Nachlass von J. Letzmann, Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg)
August

Thiessow (MV)

 29.08.1937 / Stärke (W) Verdacht
Zahlreiche Fotos zeigen die Wasserhose vor Rügen, mindestens zwei weitere Funnel traten auf. Über deren Bodenkontakt ist nichts bekannt. Eine ausführliche Untersuchung erfolgte durch Harald Koschmieder: "Über Tromben". Wissenschaftliche Abhandlungen, Band VI, Berlin 1940.

Thiessow (MV)

 29.08.1937 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zahlreiche Fotos zeigen die Wasserhose vor Rügen, mindestens zwei weitere Funnel traten auf. Über deren Bodenkontakt ist nichts bekannt. Eine ausführliche Untersuchung erfolgte durch Harald Koschmieder: "Über Tromben". Wissenschaftliche Abhandlungen, Band VI, Berlin 1940.

Thiessow (MV)

 29.08.1937 / Stärke (W) Bestätigt
Zahlreiche Fotos zeigen die Wasserhose vor Rügen, mindestens zwei weitere Funnel traten auf. Über deren Bodenkontakt ist nichts bekannt. Eine ausführliche Untersuchung erfolgte durch Harald Koschmieder: "Über Tromben". Wissenschaftliche Abhandlungen, Band VI, Berlin 1940.

Zicker (MV)
[Region: Zicker See]

 29.08.1937 / Stärke (W) Bestätigt
"Nach dem Verschwinden der Haupttrombe bildete sich eine neue Trombe auf dem Groß-Zicker-See, von der jedoch nur der Wasserstaubfuß zu sehen war, der mindestens 2-3m hoch gewesen sein soll und etwa 2 Minuten anhielt. Das Rauschen des Wassers war deutlich zu hören." (Quelle: Harald Koschmieder: "Über Tromben". Wissenschaftliche Abhandlungen, Band VI, Berlin 1940)
Juli

Lobbe (MV)

 31.07.1937 / Stärke (W) Bestätigt
"Bemerkenswert ist, daß 1937 noch eine 2. Trombe hart nördlich von Thiessow bei Lobbe aufgetreten ist." (Quelle: Harald Koschmieder: "Über Tromben". Wissenschaftliche Abhandlungen, Band VI, Berlin 1940) - Ältestes bekanntes Tornadofoto aus Deutschland zeigt die Wasserhose vor Rügen. Eine Untersuchung erfolgte durch Harald Koschmieder.
Juni

Thiessow (MV)
[Region: Mönchgut (Rügen)]

 22.06.1937 / Stärke (W) Bestätigt
Aus der Pommerschen Zeitung in Schwerin vom 23.06.1937: "Insel Ruden (Greifswalder Bodden). Seltenes Naturereignis. In dem zwischen der Südostküste von Mönchgut und dem Bodden gelegenen Seengebiet wurden in den späten Nachmittagsstunden zwei Wasserhosen beobachtet, von denen die eine mit ihrem schätzungsweise zweihundert Meter hohen, bis in die Wolken reichenden Schlauchwirbel schon tropische Ausmaße erreichte. Die Wasserhosen hatten sich rasch an der Rückseite einer Gewitterfront entwickelt, der sie in nordöstlicher Richtung ungefähr zehn Minuten lang folgten, um danach - anscheinend ohne Schaden angerichtet zu haben - bei Annäherung an die Küste in Kaskaden zu verfallen." (Quelle: Dr. R. Keie, Preußisches Meteorologisches Institut, Berlin, Februar 1934. Korrespondenz an Prof. Letzmann. Nachlass von J. Letzmann, Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg) - Am 03.07.1937 druckte die Pommersche Zeitung sogar ein gutes Foto eines Tornados vor Rügen ab.

Thiessow (MV)
[Region: Mönchgut (Rügen)]

 22.06.1937 / Stärke (W) Bestätigt
Aus der Pommerschen Zeitung in Schwerin vom 23.06.1937: "Insel Ruden (Greifswalder Bodden). Seltenes Naturereignis. In dem zwischen der Südostküste von Mönchgut und dem Bodden gelegenen Seengebiet wurden in den späten Nachmittagsstunden zwei Wasserhosen beobachtet, von denen die eine mit ihrem schätzungsweise zweihundert Meter hohen, bis in die Wolken reichenden Schlauchwirbel schon tropische Ausmaße erreichte. Die Wasserhosen hatten sich rasch an der Rückseite einer Gewitterfront entwickelt, der sie in nordöstlicher Richtung ungefähr zehn Minuten lang folgten, um danach - anscheinend ohne Schaden angerichtet zu haben - bei Annäherung an die Küste in Kaskaden zu verfallen." (Quelle: Dr. R. Keie, Preußisches Meteorologisches Institut, Berlin, Februar 1934. Korrespondenz an Prof. Letzmann. Nachlass von J. Letzmann, Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg) - Am 03.07.1937 druckte die Pommersche Zeitung sogar ein gutes Foto eines Tornados vor Rügen ab.
Dezember

Thiessow (MV)

 Jahr 1936 / Stärke (W) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Jahr 1936, Jahr unsicher, nichts Näheres bekannt (Quelle: H. Koschmieder, Ueber Tromben, Wiss. Abh. Reichsamt Wetterd. 6, 1940)
Juli

Trinwillershagen (MV),
Wiepkenhagen (MV),
Lüdershagen bei Ribnitz-Damgarten (MV)

 15.07.1936 / Stärke (F4) Bestätigt
Am Abend des 15. Juli 1936 zog ein Tornado von Südwesten her über Teile von Ahrenshagen, Trinwillershagen, Wiepkenhagen und Lüdershagen, er zerstörte mehrere Gebäude in der Gemeinde Wiepkenhagen bei Ahrenshagen in Vorpommern. Insgesamt war die Schneise etwa 11 Kilometer lang und 50 bis 70 Meter breit. In der Chronik der Kirche Ahrenshagen ist zu lesen: "Am 15. Juli ging ein verheerendes Unwetter über unsere ganze Gegend dahin. Am meisten gelitten hat die Gemeinde Wiepkenhagen in Kirchspiels Ahrenshagen. Mit ungemein starkem Regen ging ein orkanartiger Sturm über große Teile der Siedlung dahin; eine Windhose richtete große Zerstörungen an, wie nebenstehende Abbildungen es zeigen. Standen sich die Siedler schon sowie so in Wiepkenhagen nicht gut, so ist darum dies Naturereignis besonders schmerzlich und verhängnisvoll für einen Teil der Siedler. Zeitungsbericht: Durch die Windhose wurden im Laufe von kaum 5 Sekunden drei Wohnhäuser, drei Ställe und zwei weitere Gebäude mit Stall und Scheune vollkommen abgedeckt und zum Teil dem Erdboden gleich gemacht ... Unweit der Hauptstraße Stralsund-Rostock ist eine Siedlerscheune vollkommen zusammen gestürzt, ... 14 kinderreiche Familien wurden von dem Unwetter betroffen ... Nach bisheriger Schätzung beträgt der entstandene Gebäudeschaden etwa 40.000 Reichsmark." Eine Augenzeugin beschreibt, wie der Tornado etwa 1 Kilometer nördlich von nördlich von Trinwillershagen Futterrüben aus dem Boden reißt. Ein toter Hund wurde 4 Kilometer weiter transportiert, Pflastersteine wurden aus einer Straße herausgerissen. Vor allem auf diese enormen Verfrachtungen mit dem Herausreißen der Rüben und Steine beruht die Einstufung in F4, wobei F5 nicht ganz ausgeschlossen werden kann.

Wiepkenhagen-Tornado(MV) - Recherchen von Thilo Kühne
August

Lübesse (MV)

 19.08.1934 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"Wirbelsturm mit viel Niederschlag einschließlich Hagel" (Quelle: G. Schubert, R. Schultz, W. Hänsch: Die Trombe von Lübesse am 22. Juni 1965, Zeitschrift für Meteorologie, Bd. 19, 1967, Seiten 305-311)

Korswandt (MV)

 02.08.1933 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Nichts Näheres bekannt (Quelle: Dr. R. Keie, Preußisches Meteorologisches Institut, Berlin, Februar 1934. Korrespondenz an Prof. Letzmann. Nachlass von J. Letzmann, Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg)
Dezember

Ludwigslust (MV)

 Jahr 1932 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Jahr 1932. Eine Windhose richtete nach einer der Meldung der Schweriner Volkszeitung vom 13.01.2007 große Schäden u.a. im Schlosspark von Ludwigslust an: "Unweit des Chausseehauses an der Straße nach Hamburg entwickelte sich eine Windhose mit einer Ausdehnung von 300 Metern Breite, die in Richtung des Forsthauses weiter durch den Park fegte. Auf ihren Weg entwurzelte sie Eichen, Buchen und Fichten, viele mit einem Alter von über 100 Jahren."
August

Putgarten (MV)
[Region: Kap Arkona]

 12.08.1931 / Stärke (W) Bestätigt
Von West nach Ost ziehend, sonst nichts Näheres bekannt (Quelle: Dr. R. Keie, Preußisches Meteorologisches Institut, Berlin, Februar 1934. Korrespondenz an Prof. Letzmann. Nachlass von J. Letzmann, Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg)
Juni

Morgenitz (MV)

 10.06.1931 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum nicht genau bekannt. Aus einer Meldung der Coburger Zeitung vom 15.06.1931: "Schwerer Schaden durch eine Windhose. Swinemünde, 14. Juni. Über das Dorf Morgenitz auf Usedom ging in der vorigen Woche eine Windhose nieder, die ungeheuren Schaden anrichtete. Die Hälfte der Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Dorfes wurde beschädigt. Durch die Gewalt des Sturmes wurden Stallgebäude und Wohnhäuser abgedeckt und zerstört, Bäume bis zu einem Meter Durchmesser im Stamm wurden entwurzelt, zum Teil glatt durchgebrochen. Auf dem Kirchhof des Ortes stürzte der Sturm zahlreiche Grabsteine um. In dem benachbarten Dorf Kriene (Anm.: heute Krienke) wurde ein Gespann mit Pferden zwei Meter hoch vom Erdboden emporgehoben. Dabei wurde ein Pferd schwer verletzt; der Kutscher kam mit dem Schrecken davon. In Morgenitz arbeiten die Bewohner angestrengt, um die Dorfstraße, die einem Trümmerfeld gleicht, wieder gangbar zu machen."
September

Warnemünde (MV)

 20.09.1928 / Stärke (W) Bestätigt
Wasserhose nordöstlich von Warnemünde und Rosenort (Quelle: H. Markgraf, 1929: Drei Trombenberichte. Ann. Hydr. Marit. Met., 14-19.)

Warnemünde (MV)

 20.09.1928 / Stärke (W) Bestätigt
Zweite Wasserhose nordöstlich von Warnemünde und Rosenort (Quelle: H. Markgraf, 1929: Drei Trombenberichte. Ann. Hydr. Marit. Met., 14-19.)
Juni

Parchim (MV)

 02.06.1927 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Im Katalog der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern finden sich Hinweise auf ein schweres Unwetter in Parchim: "Fabrikschornstein durch Unwetter gebrochen: 1927 zwei Zeitungen in Parchim" (Otto Köhncke - In: Schweriner Volkszeitung, Bd. 57 (2002), 250(26./27.10.02), S.16) und "Ein fürchterliches Unwetter fegt über die Stadt: in der "Norddeutschen Post" geblättert und dabei alte Erinnerungen aus der Kindheit wachgerufen." (Otto Köhncke. - In: Schweriner Volkszeitung, Bd. 57 (2002), 244(19./20.10.02), S.16). Auch in der Wiener Reichspost vom 04.06.1927 wird über ein schweres Unwetter in der Region berichtet. "Heute wurde in den frühen Nachmittagsstunden auch das südliche Mecklenburg in großer Ausdehnung von einem orkanartigen Unwetter heimgesucht, das mit Hagelschlägen und Wirbelwinden verbunden war. Nähere Nachrichten liegen bis jetzt aus Parchim vor, während nach den Städten Plau, Malchow und Kaen die Telephonleitungen unterbrochen sind. In Parchim wurden von dem Sturm Fabrikschornsteine umgestürzt, die mit lautem Getöse zusammenfielen. Viele Dächer sind beschädigt. Schwere Regengüsse füllten die Straßen mit großen Wassermengen, welche oft tief in die Keller und in niedriggelegene Stuben drangen. Durch große Hagelschloßen wurden zahlreiche Fensterscheiben eingeschlagen. Arg gehaust hat der Sturm in den städtischen Anlagen und im Park des Krankenhauses von Parchim. Eine große Anzahl von Bäumen ist geknickt." Quelle: Lars Lowinski, Feedback bei TorDACH.

Gresse (MV)

 01.06.1927 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum unsicher, eventuell am 02.06. Aus einer Meldung der Coburger Zeitung vom 03.06.1927: "Schwere Unwetter bei Boizenburg. Nach zwei schweren Gewittern in der Umgebung von Boizenburg deckte ein Wirbelsturm in Gresse zahlreiche Dächer ab, von denen eines bis 100 Meter weit ins Feld geschleudert wurde. Alte Bäume wurden wie Streichhölzer umgeknickt. Ein Bauer wurde durch einen herabstürzenden Balken erdrückt. Der Schaden beläuft sich auf mehrere 100 000 Mark."
Dezember

Brüsewitz (MV)

 Jahr 1923 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Jahr 1923 - "In den 30er Jahren erhielt Brüsewitz eine neue Schule. Der letzte Lehrer war Bruno Strauß. Im Dorf standen zwei Windmühlen; die Besitzer waren Gustav Otto und Rudolf Spiekermann. Beide Mühlen wurden 1923 von einer Windhose erfaßt und zerstört. Die Mühle von Spiekermann wurde wieder aufgebaut und ist nach einer Mitteilung um das Jahr 1934 abgebrannt." (Quelle: Heimatkreis Saatzig)

Brüsewitz (Heimatkreis Saatzig)
Juli
Juni

Waren (Müritz) (MV)

 30.06.1920 / Stärke (F1) Bestätigt
Nichts Näheres bekannt (Quelle: M. Warnke, 1920: Windhose in Mecklenburg. Das Wetter, 37, 160.)

Lüblow (MV)

 30.06.1920 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Nichts Näheres bekannt (Quelle: Gefährdung von Kernkraftwerken durch Tromben. Bericht des Deutschen Wetterdienstes von G. Jurksch und A. Cappel vom 03. September 1976).

Hagenow (MV)

 28.06.1920 / Stärke (F2) Bestätigt
Nichts Näheres bekannt (Quellen: E. Kuhlbrodt, 1922: Über Tromben, insbesondere die sieben norddeutschen Windhosen vom 28. Juni 1920. Meteorologische Zeitschrift, (2), 33-41 und Gefährdung von Kernkraftwerken durch Tromben. Bericht des Deutschen Wetterdienstes von G. Jurksch und A. Cappel vom 03. September 1976).

Lüblow (MV),
Wöbbelin (MV)

 28.06.1920 / Stärke (F2) Bestätigt
Gegen 17 Uhr MEZ richtete der starke Tornado in einer 3 km langen und etwa 100 m breiten Schneise in Lüblow und Wöbbelin erhebliche Schäden an. (Quelle: E. Kuhlbrodt, 1922: Über Tromben, insbesondere die sieben norddeutschen Windhosen vom 28. Juni 1920. Meteorologische Zeitschrift, (2), 33-41.)

Kölzin bei Greifswald (MV),
Karft (MV)

 28.06.1920 / Stärke (F2) Bestätigt
Gegen 16:15 Uhr MEZ richtete der starke Tornado in einer 12 km langen Schneise u.a. in Kölzin und Karft erhebliche Schäden an. (Quelle: E. Kuhlbrodt, 1922: Über Tromben, insbesondere die sieben norddeutschen Windhosen vom 28. Juni 1920. Meteorologische Zeitschrift, (2), 33-41.)

Gallin bei Boizenburg (MV),
Lüttow (MV)

 28.06.1920 / Stärke (F1) Bestätigt
Gegen 16:10 Uhr MEZ richtete ein Tornado in einer 7 km langen Schneise u.a. in Neu Gallin und Lüttow Schäden an. (Quelle: E. Kuhlbrodt, 1922: Über Tromben, insbesondere die sieben norddeutschen Windhosen vom 28. Juni 1920. Meteorologische Zeitschrift, (2), 33-41.)

Lüblow (MV)

 30.06.1918 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"Windhose in Mecklenburg - Während eines Gewitters am 30. Juni ist das Dorf Lüblow bei Ludwigslust von einer Windhose heimgesucht worden, die an Gebäuden und Gartenan- [...]" (Quelle: Assmann, Richard: Zeitschrift für Angewandte Meteorologie; "Das Wetter", 1918, Bd. 35-38; S.160)
Juli

Neubrandenburg (MV)
[Region: Tollensesee]

 31.07.1908 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Aus einer Meldung des Nordkurier vom 12.08.2009: "Der Allgemeine Mecklenburger Anzeiger vom 19. Juli 1908 berichtete über das ?seltene Phänomen einer Windhose? auf dem Tollensesee: ?Ein Luftwirbel zog, von der Seite des Brodaer Holzes kommend, über den See nach der Richtung zwischen Badehaus und Augustabad. Es machte einen eigentümlichen Eindruck, daß auf der Bahn des Wirbels sich stark kreisende und schäumende Wellen erhoben, während sonst der See ganz ruhig war. Die Bäume am Ufer bogen sich an den betreffenden Stellen wie bei einem starken Sturm.?"

Greifswald (MV)
[Region: Greifswalder Bodden]

 24.07.1907 / Stärke (W) Bestätigt
Gegen 7 Uhr morgens MEZ eine Wasserhose und zwei Funnelclouds auf dem Greifswalder Bodden: ""Ich ... sah nun aus den tiefsten Wolken drei Wolkentrichter niederhängen, die mit ihrer tiefsten Spitze in korkzieherartigen Bewegungen auf und nieder züngelten" (eine von ihnen wuchs ganz bis zum Meere herab)." (Quelle: A. Wegener: Wind- und Wasserhosen in Europa, 1917)

Greifswald (MV)

 24.07.1907 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Beobachtung von zwei Trichterwolken: Gegen 7 Uhr morgens MEZ eine Wasserhose und zwei Funnelclouds auf dem Greifswalder Bodden: "?Ich ... sah nun aus den tiefsten Wolken drei Wolkentrichter niederhängen, die mit ihrer tiefsten Spitze in korkzieherartigen Bewegungen auf und nieder züngelten" (eine von ihnen wuchs ganz bis zum
Meere herab)." (Quelle: A. Wegener: Wind- und Wasserhosen in Europa, 1917)

Greifswald (MV)

 24.07.1907 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Beobachtung von zwei Trichterwolken: Gegen 7 Uhr morgens MEZ eine Wasserhose und zwei Funnelclouds auf dem Greifswalder Bodden: "?Ich ... sah nun aus den tiefsten Wolken drei Wolkentrichter niederhängen, die mit ihrer tiefsten Spitze in korkzieherartigen Bewegungen auf und nieder züngelten" (eine von ihnen wuchs ganz bis zum
Meere herab)." (Quelle: A. Wegener: Wind- und Wasserhosen in Europa, 1917)
Mai

Kritzkow (MV)

 02.05.1904 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Der Tornado trat gegen 11 Uhr im Dorfe Kritzkow bei Güstrow auf. (Quellen: A. Wegener, Wind- und Wasserhosen in Europa, 1917 sowie "Fortschritte der Physik", Physikalische Gesellschaft zu Berlin - Physics - 1905 sowie "Die Windhose bei Kritzkow", 2. Mai, Wetter 21, 137-138, 1904)
Dezember

Daschow (MV)

 Jahr 1901 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Jahr unsicher, eventuell auch 1900. Laut einer Infotafel am Schloss Daschow wurde der dortige Schlosspark durch einen Wirbelsturm erheblich beschädigt.

Thiessow (MV)

 Jahr 1894 / Stärke (W) Bestätigt
Genaues Datum nicht bekannt, Jahr 1893/1894. Nach einer Mitteilung von Herrn v. Berlepsch sind 1893 oder 1894 bei Thiessow 2 oder gar 3 Wasserhosen gleichzeitig aufgetreten: "Bei schlechtem Wetter unternahmen wir ... eine Fahrt nach der Greifswalder Oie, Auf der Rückfahrt, die ziemlich stürmisch verlief, sahen wir, etwa in der Mitte zwischen der Oie und dem Göhrener Nordperd, also auf der Höhe von Thiessow, nach meiner Erinnerung nicht nur eine, sondern 2 oder sogar 3 Wasserhosen, und zwar in nicht erheblicher Entfernung vom Boot. Ich kann mich an diese Erscheinung, die mir einen unauslöschlichen Eindruck machte, genau erinnern. Aus den tiefhängenden Wolken senkte sich ein Schlauch herab, fast senkrecht stehend, aber mit leichter Krümmung, während von unten ein starker Wasserwirbel in die Höhe stieg." (Quelle: Harald Koschmieder: "Über Tromben". Wissenschaftliche Abhandlungen, Band VI, Berlin 1940)

Thiessow (MV)

 Jahr 1894 / Stärke (W) Bestätigt
Genaues Datum nicht bekannt, Jahr 1893/1894. Nach einer Mitteilung von Herrn v. Berlepsch sind 1893 oder 1894 bei Thiessow 2 oder gar 3 Wasserhosen gleichzeitig aufgetreten: "Bei schlechtem Wetter unternahmen wir ... eine Fahrt nach der Greifswalder Oie, Auf der Rückfahrt, die ziemlich stürmisch verlief, sahen wir, etwa in der Mitte zwischen der Oie und dem Göhrener Nordperd, also auf der Höhe von Thiessow, nach meiner Erinnerung nicht nur eine, sondern 2 oder sogar 3 Wasserhosen, und zwar in nicht erheblicher Entfernung vom Boot. Ich kann mich an diese Erscheinung, die mir einen unauslöschlichen Eindruck machte, genau erinnern. Aus den tiefhängenden Wolken senkte sich ein Schlauch herab, fast senkrecht stehend, aber mit leichter Krümmung, während von unten ein starker Wasserwirbel in die Höhe stieg." (Quelle: Harald Koschmieder: "Über Tromben". Wissenschaftliche Abhandlungen, Band VI, Berlin 1940)

Thiessow (MV)

 Jahr 1894 / Stärke (W) Bestätigt
Genaues Datum nicht bekannt, Jahr 1893/1894. Nach einer Mitteilung von Herrn v. Berlepsch sind 1893 oder 1894 bei Thiessow 2 oder gar 3 Wasserhosen gleichzeitig aufgetreten: "Bei schlechtem Wetter unternahmen wir ... eine Fahrt nach der Greifswalder Oie, Auf der Rückfahrt, die ziemlich stürmisch verlief, sahen wir, etwa in der Mitte zwischen der Oie und dem Göhrener Nordperd, also auf der Höhe von Thiessow, nach meiner Erinnerung nicht nur eine, sondern 2 oder sogar 3 Wasserhosen, und zwar in nicht erheblicher Entfernung vom Boot. Ich kann mich an diese Erscheinung, die mir einen unauslöschlichen Eindruck machte, genau erinnern. Aus den tiefhängenden Wolken senkte sich ein Schlauch herab, fast senkrecht stehend, aber mit leichter Krümmung, während von unten ein starker Wasserwirbel in die Höhe stieg." (Quelle: Harald Koschmieder: "Über Tromben". Wissenschaftliche Abhandlungen, Band VI, Berlin 1940)
Juni

Warnemünde (MV)

 19.06.1889 / Stärke (W) Bestätigt
Aus einer Meldung der Coburger Zeitung vom 22.06.1889: "Am Mittwoch Morgen bot sich den Badegästen von Warnemünde, die rechtzeitig aufgestanden waren, ein eigenartiges Schauspiel dar. Wasserhosen zeigten sich in großer Zahl auf der See. Der Wind wehte aus West, und am nordöstlichen Himmel hing wie ein Vorhang schweres finsteres Gewölk. Aus dem Rande dieses Gewölkes senkten sich kegelförmige Zapfen zur See hinab, denen entgegen die See sich in wirbelnder Bewegung erhob. So entstanden säulenartige Gebilde, welche See und Wolke mit einander verbanden. Das untere Stück einer solchen Säule bildete ein Kegel, der mit der Spitze nach unten in rotierender Bewegung wie ein Kreisel auf der Oberfläche der See hinzugleiten schien. Die Säulen standen nicht immer senkrecht, sondern schienen häufig wie vom Winde hin und hergebogen. Eigenthümlich sah es aus, wenn zwei Wasserhosen aneinander vorbeigingen. Sie bewegten sich langsamer oder schneller in der Richtung von Westen nach Osten. Wenn eine Wasserhose sich wieder auflöste, verschwand der untere helle Theil in der See, der obere dunkle zog sich mit reißender Schnelligkeit und noch immer in wirbelnder Bewegung in das Gewölk zurück. Die ältesten Lootsen von Warnemünde hatten so viele Wasserhosen auf einmal noch nie gesehen. Sonst wußten sie Manches von dieser Naturerscheinung zu erzählen. So ein Ding sei nicht ungefährlich. Wenn ein kleines Fahrzeug dahineingeriethe, wäre es unbedingt verloren, aber auch einem großem Schiff könnten davon die Masten abgedreht werden. An demselben Tage fiel über Warnemünde der erste etwas ausgiebige Regen seit vielen Wochen." (Weitere Quelle: A. Wegener, Wind- und Wasserhosen in Europa, 1917)

Warnemünde (MV)

 19.06.1889 / Stärke (W) Bestätigt
Aus einer Meldung der Coburger Zeitung vom 22.06.1889: "Am Mittwoch Morgen bot sich den Badegästen von Warnemünde, die rechtzeitig aufgestanden waren, ein eigenartiges Schauspiel dar. Wasserhosen zeigten sich in großer Zahl auf der See. Der Wind wehte aus West, und am nordöstlichen Himmel hing wie ein Vorhang schweres finsteres Gewölk. Aus dem Rande dieses Gewölkes senkten sich kegelförmige Zapfen zur See hinab, denen entgegen die See sich in wirbelnder Bewegung erhob. So entstanden säulenartige Gebilde, welche See und Wolke mit einander verbanden. Das untere Stück einer solchen Säule bildete ein Kegel, der mit der Spitze nach unten in rotierender Bewegung wie ein Kreisel auf der Oberfläche der See hinzugleiten schien. Die Säulen standen nicht immer senkrecht, sondern schienen häufig wie vom Winde hin und hergebogen. Eigenthümlich sah es aus, wenn zwei Wasserhosen aneinander vorbeigingen. Sie bewegten sich langsamer oder schneller in der Richtung von Westen nach Osten. Wenn eine Wasserhose sich wieder auflöste, verschwand der untere helle Theil in der See, der obere dunkle zog sich mit reißender Schnelligkeit und noch immer in wirbelnder Bewegung in das Gewölk zurück. Die ältesten Lootsen von Warnemünde hatten so viele Wasserhosen auf einmal noch nie gesehen. Sonst wußten sie Manches von dieser Naturerscheinung zu erzählen. So ein Ding sei nicht ungefährlich. Wenn ein kleines Fahrzeug dahineingeriethe, wäre es unbedingt verloren, aber auch einem großem Schiff könnten davon die Masten abgedreht werden. An demselben Tage fiel über Warnemünde der erste etwas ausgiebige Regen seit vielen Wochen." (Weitere Quelle: A. Wegener, Wind- und Wasserhosen in Europa, 1917)

Warnemünde (MV)

 19.06.1889 / Stärke (W) Bestätigt
Aus einer Meldung der Coburger Zeitung vom 22.06.1889: "Am Mittwoch Morgen bot sich den Badegästen von Warnemünde, die rechtzeitig aufgestanden waren, ein eigenartiges Schauspiel dar. Wasserhosen zeigten sich in großer Zahl auf der See. Der Wind wehte aus West, und am nordöstlichen Himmel hing wie ein Vorhang schweres finsteres Gewölk. Aus dem Rande dieses Gewölkes senkten sich kegelförmige Zapfen zur See hinab, denen entgegen die See sich in wirbelnder Bewegung erhob. So entstanden säulenartige Gebilde, welche See und Wolke mit einander verbanden. Das untere Stück einer solchen Säule bildete ein Kegel, der mit der Spitze nach unten in rotierender Bewegung wie ein Kreisel auf der Oberfläche der See hinzugleiten schien. Die Säulen standen nicht immer senkrecht, sondern schienen häufig wie vom Winde hin und hergebogen. Eigenthümlich sah es aus, wenn zwei Wasserhosen aneinander vorbeigingen. Sie bewegten sich langsamer oder schneller in der Richtung von Westen nach Osten. Wenn eine Wasserhose sich wieder auflöste, verschwand der untere helle Theil in der See, der obere dunkle zog sich mit reißender Schnelligkeit und noch immer in wirbelnder Bewegung in das Gewölk zurück. Die ältesten Lootsen von Warnemünde hatten so viele Wasserhosen auf einmal noch nie gesehen. Sonst wußten sie Manches von dieser Naturerscheinung zu erzählen. So ein Ding sei nicht ungefährlich. Wenn ein kleines Fahrzeug dahineingeriethe, wäre es unbedingt verloren, aber auch einem großem Schiff könnten davon die Masten abgedreht werden. An demselben Tage fiel über Warnemünde der erste etwas ausgiebige Regen seit vielen Wochen." (Weitere Quelle: A. Wegener, Wind- und Wasserhosen in Europa, 1917)

Warnemünde (MV)

 19.06.1889 / Stärke (W) Bestätigt
Aus einer Meldung der Coburger Zeitung vom 22.06.1889: "Am Mittwoch Morgen bot sich den Badegästen von Warnemünde, die rechtzeitig aufgestanden waren, ein eigenartiges Schauspiel dar. Wasserhosen zeigten sich in großer Zahl auf der See. Der Wind wehte aus West, und am nordöstlichen Himmel hing wie ein Vorhang schweres finsteres Gewölk. Aus dem Rande dieses Gewölkes senkten sich kegelförmige Zapfen zur See hinab, denen entgegen die See sich in wirbelnder Bewegung erhob. So entstanden säulenartige Gebilde, welche See und Wolke mit einander verbanden. Das untere Stück einer solchen Säule bildete ein Kegel, der mit der Spitze nach unten in rotierender Bewegung wie ein Kreisel auf der Oberfläche der See hinzugleiten schien. Die Säulen standen nicht immer senkrecht, sondern schienen häufig wie vom Winde hin und hergebogen. Eigenthümlich sah es aus, wenn zwei Wasserhosen aneinander vorbeigingen. Sie bewegten sich langsamer oder schneller in der Richtung von Westen nach Osten. Wenn eine Wasserhose sich wieder auflöste, verschwand der untere helle Theil in der See, der obere dunkle zog sich mit reißender Schnelligkeit und noch immer in wirbelnder Bewegung in das Gewölk zurück. Die ältesten Lootsen von Warnemünde hatten so viele Wasserhosen auf einmal noch nie gesehen. Sonst wußten sie Manches von dieser Naturerscheinung zu erzählen. So ein Ding sei nicht ungefährlich. Wenn ein kleines Fahrzeug dahineingeriethe, wäre es unbedingt verloren, aber auch einem großem Schiff könnten davon die Masten abgedreht werden. An demselben Tage fiel über Warnemünde der erste etwas ausgiebige Regen seit vielen Wochen." (Weitere Quelle: A. Wegener, Wind- und Wasserhosen in Europa, 1917)
August

Warnemünde (MV)

 25.08.1885 / Stärke (W) Bestätigt
Erneut eine Wasserhose in der Nähe von Warnemünde, zwischen 09 und 10 Uhr morgens (Quelle: A. Wegener, Wind- und Wasserhosen in Europa, 1917)

Warnemünde (MV)

 19.08.1885 / Stärke (W) Bestätigt
Eine Wasserhose bei Warnemünde gegen 07:30 Uhr (Quelle: A. Wegener, Wind- und Wasserhosen in Europa, 1917)

Warnemünde (MV)

 18.08.1885 / Stärke (F1) Bestätigt
Eine Wasserhose streife gegen 08:30 Uhr morgens auch den Ort Warnemünde (Quelle: A. Wegener, Wind- und Wasserhosen in Europa, 1917)

Warnemünde (MV)

 18.08.1885 / Stärke (W) Bestätigt
Zwei Wasserhosen treten in der Umgebung von Warnemünde auf (Quelle: A. Wegener, Wind- und Wasserhosen in Europa, 1917)

Warnemünde (MV)

 18.08.1885 / Stärke (W) Bestätigt
Zwei Wasserhosen treten in der Umgebung von Warnemünde auf (Quelle: A. Wegener, Wind- und Wasserhosen in Europa, 1917)

Ostseebad Wustrow (MV)

 09.08.1881 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Aus einer Meldung des Cuxhavener Tageblattes vom 14.08.1881: "Schreckliches Unglück. Aus Wustrow, 10. August, wird der ?Rost. Ztg.? Geschrieben: Gestern Nachmittag unternahmen Badegäste aus dem nahe gelegenen Gr.-Müritz eine Bootsfahrt auf hier, als sie in der Nähe der Landungsstelle von einem Gewitter mit starkem Wirbelwinde überrascht wurden. Obgleich durch die Vorsicht der seekündigen Bootsführer die Segel eingezogen waren, kenterte das Boot und sämmtliche zwölf Insassen fielen ins Wasser. Dieselben konnten sich noch eine kurze Zeit an dem Kiel halten, bei dem hohen Seegange schlug aber das Fahrzeug wiederholt um, und obgleich das Ufer sehr nahe, fanden doch acht Theilnehmer dieser traurigen Fahrt ihren Tod in den wellen. Gerettet sind durch den Fischer Jungmann der Capitain H. Riemann aus Ribnitz und der Rector Gierdts aus Gnosen, mit dem Boote trieben an das land der Capitain Niejahr aus Riebnitz und der Kaufmann Wossidlo aus Rostock, während ertranken: die Frau und zwei Kinder des Capitain H. Riemann aus Ribnitz, die Frau und zwei Kinder des Capitain Niejahr aus Ribnitz und der Lehrer Dr. Compart mit seiner Frau aus Güstrow. Bei bekannt werden dieses schrecklichen Unglücks eilte Jeder an den Strand, aber Hülfe war nicht mehr zu bringen. Wohl kein Auge, selbst bei den abgehärtesten Seeleuten, blieb trocken. Die Leichen des Dr. Compart und seiner Frau und die Leiche der Frau des Capitain Riemann wurde gestern Abend, die Leiche eines Niejahr?schen Kindes heute Morgen 4 Uhr gefunden. Ganz Wustrow ist durch den Unglücksfall in die größte Trauer versetzt." (Quelle: Stadtarchiv Cuxhaven)
Juni

Neuenkirchen bei Neubrandenburg (MV)

 08.06.1862 / Stärke (F2) Bestätigt
"Im Nemerower Holz (Anm.: Nemerow liegt ca. 10 km südlich von Neubrandenburg) bei Neubrandenburg wird eine Eiche vom Blitze getroffen und in Neuenkirchen bei Neubrandenburg ein Viehstall durch eine Windhose zerstört (vergl. Archiv XII, 144f)." (E. Boll, 1864: Die Gewitter der Jahre 1859-63. In: E. Boll (Hg.), 1864: Archiv des Vereins der Freunde der Naturgeschichte in Mecklenburg, 18, Brünslow, Neubrandenburg, 216 S., 159-181. und E. Boll (Hg.), 1862/3: Archiv des Vereins der Freunde der Naturgeschichte in Mecklenburg, 12, Brünslow, Neubrandenburg, ? S., 144 f.)

Neubrandenburg (MV)

 26.06.1860 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Der Tornado soll nachmittags gegen 15:30 Uhr Ortszeit aufgetreten sein (Quelle: E. Boll, 1864: Die Gewitter der Jahre 1859-63. In: E. Boll (Hg.), 1864: Archiv der Freunde der Naturgeschichte in Meklenburg, 18, Brünslow, Neubrandenburg, 216 S., 159-181.)
August

Stralsund (MV)

 17.08.1859 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"17. zu Stralsund eine Wasserhose, die sich in die Stadt und in die See entladen habe." (Quelle: Oberstudienrath Th. Plieninger, Jahresbericht über die Witterungs-Verhältnisse in Württemberg, Jahrgang 1859 und 1860, herausgegeben 1862)
Juni

Brunn bei Neubrandenburg (MV)

 30.06.1850 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Monat Juni 1850 - "Im Juni (bald nach einem voraufgegangenem Gewitter?) sah Hr. v. Oertzen auf Brunn eine Windhose über seine Feldmark ziehen; sie eilte sehr schnell dahin, hob aus mehreren kleinen Teichen, die sie berührte, das Wasser empor, und ließ es auf dem Felde wieder fallen" (Quelle: Archiv des Vereins der Freunde der Naturgeschichte in Mecklenburg. Ernst Boll. 1856) - Ein Tornado ist sehr wahrscheinlich, ein Staubteufel kann aber nicht ganz ausgeschlossen werden.

[Plausibel] Juni 1850 - Brunn (MST|MV) ( Skywarn)
Juli

Warnow bei Bützow (MV)

 20.07.1846 / Stärke (F2) Bestätigt
"Am 20. Juli entlud sich in und bei Warnow ein von Schlössen und wolkenbruchartigem Regen begleitetes Gewitter, dem ein gleich einem Orkan tobender Sturm- und Wirbelwind unmittelbar voranging. Derselbe hielt glücklicherweise nur einige Minuten an, hinterließ aber doch auf seinem schnellen, von Südwest nach Nordost gerichteten Zuge die Spuren der traurigsten Verwüstung an Feldern, Bäumen und Gebäuden. In manchen Dörfern und Gehöften wurden Scheunen und Häuser abgedeckt, einige ganz niedergeworfen, die stärksten Bäume entwurzelt oder abgebrochen, das auf den Wiesen in Haufen liegende Heu und eben gemähtes Getreide hoch in die Luft gewirbelt und spurlos verweht, der bereits in Mandeln stehende Roggen auseinandergeworfen und die einzelnen Garben weit weggeführt. Auf einer Feldmark wurden auf diese Weise allein 50 Fuder Heu gänzlich entführt und ein aufgeladenes Fuder gänzlich umgekehrt, so daß der Wagen oben auf dem Fader zu stehen kam. Bei Warnow wurde ein Bauer von einer durch den Sturm umgeworfenen Eiche niedergeschlagen und gab, furchtbar zerschmettert, nach wenigen Minuten seinen Geist auf. (A. Pr. Z.)" (Quelle: Münchener Politische Zeitung, 29.07.1846; recherchiert bei [url=]Google Books[/url])
Oktober

Rossow bei Pasewalk (MV)

 01.10.1841 / Stärke (F2) Bestätigt
"1. Oct. im östlichen Mecklbg. starkes Gewitter bei S. W. Sturm; wenige deutliche Blitze, aber ein beständiges Flammen und Aufleuchten am Himmel, der daher gar nicht dunkel wurde; Donnerschläge weder heftig noch auch häufig. Ich befand mich damals zu Pleetz unweit Friedland, ? zu Briskow am Malchiner See hatte man es eben so gesehen. Zu Rossow (2 M. von Neubrandenburg) richtete während des Gewitters eine Windhose große Verwüstungen an: sie brach einen Theil der Hofgebäude um und ebenso mitten im Walde zwischen Rossow und Roggenhagen auf einem Räume von etwa 150 Schritt im Durchmesser etwa 30 starke Tannen; die Bäume waren zum Theil deutlich durch eine ihre Wipfel drehende Kraft gebrochen, ein starker Stamm sogar zweimal (Boll)." (Quelle: Archiv des Vereins der Freunde der Naturgeschichte in Mecklenburg. 1856)
August

Klein Bünzow (MV)

 31.08.1839 / Stärke (F1) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Sommer 1839 - "Die Windhosen sind indeß in Pommern nicht selten. Im Sommer war nach glaubwürdigen Augenzeugen zu Kleinen-Bünsow eine recht merkwürdige. Eine große schwarze Wolke formirte sich trichterförmig, senkte sich nieder, kreiselte erst in dem gepflügten Acker und warf Sand und Steine um sich her. Dann ging sie auf das Dorf los, riß das Dach von einem Kathen, ergriff einen Holzhaufen und streuete die dicken Schleete (wahrscheinl. Scheite) weit umher, faßte nun ein ganz neues mit Rohr bedecktes Dach einer Scheune und riß das eine Ende sammt den Latten herunter. Es war ein Glück, daß die Windhose nicht das Wohnhaus und andere Gebäude faßte; sonst hätte sie noch mehr Schaden angerichtet." (Quelle: Unterhaltungsblatt fur Neu-Vorpommern und Rugen, Band 13. Hauschildt, 1839)

[Tornado] Sommer 1839 - Klein Bünzow (VG|MV) ( Skywarn)
April

Malchin (MV)
[Region: Glashagen]

 14.04.1831 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"Den 14. wüthete zu Malchin in Mecklenburg ein furchbares Gewitter, wodurch 44 Scheunen mit Futtervorräthen abbrannten. Am nemlichen Tag warf eine Windhose bis Wismar Wirthshaus - Gebäude um, wobei einige Menschen und vieles Vieh umkamen." (Quelle: Meteorologisches Jahrbuch von 1831 mit Inbegriff der meteorischen und astronomischen Beobachtungen, der Aspecten der Sonne, der Planeten und des Mondes, wie auch der Veränderungen der positiven und negativen atmosphärischen Electricität. Augustin Stark. Augsburg. 1836) - "Zu Malch in Mecklenburg hat am 14. April ein furchbares Gewitter gehaust und eingeschlagen; 44 Scheunen mit Vorräthen brannten ab. An demselben Tag warf eine Windhosen in Glashagen bey Wismar Wirthschafts - Gebäude um; einige Menschen und Vieh kamen um." (Quelle: Bayerische Landbötin, 1831) - "An demselben Tage eine Windhose bei Wismar mit Verwüstungen an Gebäuden, wodurch mehrere Menschen und beträchtlich vieles Vieh erschlagen wurden." (Quelle: Correspondenzblatt, Band 19. Württembergischer landwirthschaftlicher Verein, Stuttgart. 1831) - "Zu Malchin in Mecklenburg hat am 14. April ein furchtbares Gewitter gehauset und eingeschlagen, so daß 44 Scheunen mit Futtervorräthen abbrannten. Am selbigen Tage warf eine Windhose bei Wismar Wirthshausgebaude um, wobei einige Menschen und eine große Anzahl Vieh umkamen." (Quelle: Neue Augsburger Zeitung, 06.05.1831; recherchiert bei Google Books) - Ein Ort mit dem Namen Glashagen konnte bei Wismar nicht aufgefunden werden.
Dezember

Neubrandenburg (MV)
[Region: Tollensesee]

 Jahr 1828 / Stärke (W) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Jahr 1828 - Wasserhose auf dem Tollensesee, südwestlich von Neubrandenburg. Vor einem aufziehenden Gewitter hielt sich der Wirbel nach Augenzeugenberichten etwa eine halbe Stunde lang. "Wasserhose auf der Tolense im Jahre 1828. - Ueber dies in Mecklenburg sehr seltene Naturereigniß berichtet G. Christlieb, Prediger in A, Rhese (am südwestlichen Tolenseufer gelegen), im Freimüthigen Abendblatte No. 492 unter dem 29. Mai Folgendes: "Gestern Mittags um 1 Uhr zog eine starke Gewitterwolke von Strelitz heran. Anstatt daß andere dergleichen Wolken vom Wasser abgestoßen werden, und ihren Zug entweder diesseits oder jenseits um den See herum nehmen, schien diese angezogen zu werden. Sie stand gegen 2 Uhr über der Tolense, etwas mehr nach dieser Seite her, eine zeitlang unbeweglich fest. Mittlerweile entstand außer dem Getöse von der Wolke her auch ein großes Geräusch auf dem Wasser, wie ein dumpfes Sausen und Brausen. Das Wasser setzte sich an einer der Alten-Rheser Feldmark gegenüber liegenden Stelle in eine kreisförmige Bewegung, und drehte sich strudelartig, wie vom Wirbelwinde getrieben, immer schneller herum, die Wellen stürzten rings umher gewaltsam zusammen, so daß das Wasser schäumend, sprützend, sich aufthürmend, erst in Gestalt einer Schneckenlinie weit kreisend, dann immer enger zu einer Säule sich zusammenziehend, immer höher und höher emporging, bis es endlich an einer sich herabsenkenden Wolkenspitze, die in gleicher Are dem aufsteigenden Wasserkegel etwas entgegenkam, mit der Wolke in unmittelbare Verbindung trat. So aufrecht stehend, sich aufwärts schlängelnd, jedoch von Zeit zu Zeit sich etwas nach Neubrandenburg hin bewegend, und wie ein gewaltiges Saugrohr Wasser in die Höhe ziehend, nach dem Augenmaaß ohngefähr sechs Fuß im Durchmesser, stellte sich dieses merkwürdige Schauspiel unsern staunenden Blicken wohl fast eine halbe Stunde dar. Indeß hierauf ein Windstoß die Säule aus ihrer senkrechten Stellung brachte, sie immer mehr verdünnend in einen weiten Bogen auseinander zog, am Ende von der Wolke trennte und auf der Tolense die nämlichen Erscheinungen in umgekehrter Folge wie beim Anfange, zurückließ, - trat die Wolke seitwärts zurück gegen Penzlin hin, und entlud sich ihrer ungeheuer angehäuften Wassermasse und ihres Hagels meistens zwischen der gedachten Stadt und der Tolense, wodurch in den Gütern der hiesigen Herrschaft schreckliche Zerstörungen angerichtet sind."" (Quelle: Archiv des Vereins der Freunde der Naturgeschichte in Mecklenburg, Band 10, Seite 88. 1856).

Rosenhagen (MV)

 Jahr 1799 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Jahr 1799 - "[...] Und weil der Fall von 1746 weggefallen ist, so beruft er sich statt dessen ferner auf das "mit Steinen beladene, ziemlich weit hinaus auf der Rhede bey Rosenhagen befindliche Wadeschiff", das 1799 vor Rosenhagen im Wirbelsturm sank." (Quelle: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 91, 1927, S.98)

Jahrbücher für Geschichte, Band 91, 1927 (Landesbibliothek MV)
September

Crivitz (MV)

 05.09.1792 / Stärke (F1) Bestätigt
Windhose um und über Crivitz. "Der so genannte "Crivitzer Fischregen" ereignete sich anno 1792. Angeblich soll eine "Windsbraut" über Crivitz getobt und eine Wasserhose aus dem See gehoben haben, in den Gärten und Gassen blieben dann nach Abflauen des Windes die Fische liegen ..." (Quelle: 750 Jahre Crivitz)
Auch die Schweriner Volkszeitung berichtet am 26.09.2006 über das Ereignis: "Zu den bekanntesten Geschichten, die sich der Volksmund in Crivitz erzählt, gehört jene vom Fischregen. Im September des Jahres 1792 soll sich nach einem regenreichen Vormittag eine ungewöhnliche, dunkle Wolke gebildet haben ? in Form eines Trichters. Diese Windhose deckte Wohnhäuser und Scheunen ab, entwurzelte Bäume. Über dem See nahm die Windhose so viel Wasser auf, so dass der Grund zu sehen gewesen sein soll. Diese Wassermengen wurden auf den Plätzen, in den Gassen und Gärten der Stadt fallen gelassen ? dabei regnete es Fische vom Himmel."

Aus der Schweriner Volkszeitung vom 12.06.2015: "Als es in Crivitz Fische regnete - Ende des 18. Jahrhunderts suchte eine Windsbraut die Kleinstadt heim ? damals sprach noch niemand von einem Tornado. ?Nachricht von einer Windsbraut, die am 5ten September 1792 das Städtchen Krivitz in banges Schrecken setzte.? So lautete der Titel eines Beitrages in den zu jener Zeit viel gelesenen ?Meklenburgischen Gemeinnützigen Blättern?, in dem ein verheerender Sturm beschrieben wird, der in der Kleinstadt gewütet hatte. Dabei handelte es sich ? wie erst jüngst in Bützow ? um einen Tornado, ein Wetterphänomen, das auch in der Vergangenheit Mecklenburg heimsuchte und mit zum Teil schlimmen Verwüstungen einherging. Das passierte zum Beispiel 1764 in Woldegk, 1881 in Wustrow auf dem Fischland, 1936 in Trinwillershagen nahe Ribnitz und 2009 in Plate. Mit Grausen sprachen die Menschen von der Furcht erregenden Windsbraut, ein Wort, das im Althochdeutschen ?wintes prut? hieß und im Mittelhochdeutschen ?windesbrut? und übersetzt wurde mit ?Geliebte des Windes?.
Eine solche Windsbraut wütete nun also in dem kleinen Städtchen Crivitz, einer typischen mecklenburgischen Ackerbürgerstadt. Allerdings glaubten die Menschen schon zu diesem Zeitpunkt nicht mehr an das Spiel böser Mächte: Während man im Mittelalter den als Hexen verschrienen Frauen auch ein Bündnis mit der Windsbraut nachsagte, schob man Ende des 18. Jahrhunderts das Unwetter nicht mehr auf übernatürliche Ursachen. Das zeigt der Anfang des Augenzeugenberichtes: ?Eine Naturbegebenheit, die drohend in ihrem Anzuge, betäubend in ihrer Erscheinung und zerstöhrend in ihrer Wirksamkeit ist; und die dabey zum Preise ihres mächtigen Urhebers und zum Glük der Menschen, nur selten erfolgt, verdient ja wohl eine Aufmerksamkeit und zugleich in der vaterländischen Geschichte eine Aufbewahrung?, heißt es dort.
Der 5. September 1792 begann in Crivitz grau und regnerisch, schon am Vormittag öffnete der Himmel seine Schleusen und am Nachmittag kamen dann noch Blitz und Donnergrollen hinzu. Die Bewohner blickten besorgt auf die fliehenden Wolken. Dann näherte sich aus Südosten, aus Richtung des Dorfes Zapel, eine ganz ungewöhnliche Wolke. ?Sie hatte die Gestalt eines Käsebeutels oder eines Trichters, war unterwärts spitz, ganz schwartz und dunkel, und nach oben zu breit, helle und feurig. Bald wälzte sie sich auf der Erde, wühlte in ihr, und trieb den Staub vor sich her?, heißt es weiter in dem Bericht. Dann stieg diese Wolke wieder empor, senkte sich, ein einziger wirrer ekstatischer Tanz. Gegen drei Uhr am Nachmittag erreichte sie Crivitz und überfiel mit schrecklichem Getöse einen Teil der Stadt. Es wurde stockdunkel, ?dass man nicht gut sehen und lesen konnte?.
Schon in Zapel waren einige Gebäude zerstört, Bäume entwurzelt, gewaltige Eichenstämme zerrissen worden. In Crivitz wurde zuerst der Amts-Bauhof mit seinen umliegenden Gebäuden getroffen. Die Dächer wurden abgerissen mit schweren Balken und Latten und dem in den Scheunen lagernden Stroh. Das alles klumpte zusammen und trieb wie ein riesiger Ballon in den Lüften. Dann stürmte die Windsbraut weiter über den zwischen dem Amtshaus und der Stadt liegenden See und erzeugte in kürzester Zeit eine gewaltige ?Wasserhose?, hob diese steil hoch und brausend fiel die Wasserflut in die Gärten, auf die Felder und Straßen, alles mit sich reißend. In den Gassen spaddelten zu Hunderten die Fische - ein Ereignis, von dem später als dem ?Crivitzer Fischregen? gesprochen wurde.
Die Bäume, selbst die riesigen fest verwurzelten Eichen, knickten wie die Streichhölzer. Besonders betroffen war der Garten des ?Prediger-Wittwen-Hauses?, wo fast Dutzend Bäume wie mit gewaltiger Hand gefällt wurden. ?Den Strich von Häusern, den die Windsbraut nur kurz berührte, entblößte sie von ihren Ziegeln und öffnete ihre Thüren und Fenster.? Und weiter der Augenzeuge: ?Ein Streif dieser Windsbraut fuhr in eine aufgerissene Luke des Kirchenbodens, warf einen befestigten starken Band aus dem liegenden Stuhl, verschob den Dachstuhl selbst auf einen halben Fuß (etwa 15 Zentimeter/P.G.) und nahm auf jener Seite des Daches ihren zerstörenden Ausweg.? Dennoch, die gotische Backsteinkirche aus dem Jahr 1350 mit ihrem 40 Meter hohen Turm kam bei dem Unwetter noch einigermaßen glimpflich davon ? allerdings mit etlichen Dachschäden.
Das damals erst kurz zuvor erbaute Schäfer- und Hirtenhaus wurde ebenso zerstört wie das Jägerhaus. Die Windsbraut ?hob auf dem Felde die Steine auf und schleuderte sie umher, warf zwey Pferde um, führte ein Kalb blökend in die Höhe, und nahm Enten und andere Vögel mit sich fort und tödtete sie. Nahe bei Gädebehn schüttete sie ihre Wasserfülle aus.? Ein Glück war, dass dieser Tornado nur in einem kleinen Teil der Stadt wütete, und das auch nur wenige Minuten lang. Die Luft war von Staub und Stroh und aufgewirbeltem Unrat ganz dunkel, und Zeitzeugen berichteten von einem stark riechenden Schwefeldampf. Auch Feuerfunken wurden gesehen, die aber wohl von der Glut aus den Küchenherden stammten. Trotzdem holten die besorgten Bürger sofort die Feuerspritzen aus dem Schuppen, um schnell mögliche Brandherde löschen zu können. Glücklicherweise forderte die Windsbraut keine Todesopfer. Selbst die Hirten mit ihren Herden auf den Weiden kamen mit einem Schrecken davon.
So schnell, wie diese ?Unglückswolke? gekommen war, zog sie auch wieder ab, ?und nach der Finsterniß kam die Sonne mit ihrem heitern Glanz wieder hervor.?"


Zeittafel von Crivitz
Als es in Crivitz Fische regnete (Schweriner Volkszeitung, 12.06.2015)
Juni

Stralsund (MV)

 29.06.1764 / Stärke (F3) Bestätigt
Größere Trümmerteile sollen aus der Nähe von Stralsund über die Stadt und bis nach Rügen verfrachtet worden sein. (Quelle: G. B. Genzmer, Beschreibung des Orcans, welcher den 29ten Jun. 1764 einen Strich von etlichen Meilen im Stargardischen Kreise des Herzogthums Mecklenburg gewaltig verüstet hat, Berlin und Stettin, 1765)

Bericht von Gottlob Burchard Genzmer (pdf-Datei bei TorDACH

Woldegk (MV)

 29.06.1764 / Stärke (F5) Bestätigt
Zwischen 13 und 14 Uhr richtete der Tornado auf einer 30 Kilometer langen Bahn teilweise unglaubliche Schäden an. Es ist einer von zwei bisher bekannten F5-Tornados und der stärkste bekannte Tornado überhaupt in Deutschland. Auf einem Feld wurden die Baumstümpfe von zuvor gefällten Bäumen aus der Erde gerissen und verfrachtet. Die Zugbahn verlief vom Startpunkt ca. 2 km südlich von Feldberg, dann sehr dicht westlich an Feldberg vorbei, über den Haussee, dann östlich an Schlicht vorbei, weiter über Lichtenberg, dicht östlich an Neugarten vorbei, östlich an Hinrichshagen vorbei, dann nach Canzow bis nach Helpt. Dazu liegen Hinweise vor, dass der Tornado bis nach Rattey weitergezogen ist. (Quelle: G. B. Genzmer, Beschreibung des Orcans, welcher den 29ten Jun. 1764 einen Strich von etlichen Meilen im Stargardischen Kreise des Herzogthums Mecklenburg gewaltig verüstet hat, Berlin und Stettin, 1765)

Tornado bei Woldegk am 29.06.1764
Bericht von Gottlob Burchard Genzmer (pdf-Datei bei TorDACH)
Bericht von Gottlob Burchard Genzmer - Original-Digitalisat (Bayerische StaatsBibliothek)
Bericht von Bernold Feuerstein im WZ-Forum
29. Juni 1764: Der Jahrtausendtornado von Woldegk (NDR, 28.06.2014)
Dezember

Canzow (MV)

 Jahr 1753 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht bekannt, Jahr 1753 - 11 Jahre vor dem Tornado von Waldegk stürzte in Canzow eine Scheune durch Sturmwind ein. (Quelle: Stefan Militzer, Klima - Umwelt - Mensch (1500-1800), 2004 und Bernhard Ludwig Bekmann, Historische Beschreibung der Chur- und Mark Brandenburg. Bd. 1, S. 505. - Berlin, 1751)

Mönkebude (MV)

 Jahr 1747 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht bekannt, Jahr 1747 - "Mönkebude - PLZ 17375, liegt nahe an der Mündung der Zarow in einem Landschaftsschutzgebiet [...] Ein Wirbelsturm verwüstete 1747 die umliegenden Wälder und führte zum Aufbau der besagten Glashütte." (Quelle: Siering, Waldemar und Siering, Robert: "Orte mit kuriosen Namen in Mecklenburg-Vorpommern", Steffen Verlag, 17.04.2013 - 224 Seiten)

Tessin bei Rostock (MV)

 Jahr 1745 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Jahr 1745 - "1745 herrschte ein großer Wirbelsturm, der riesigen Schaden anrichtete, die Dächer abdeckte und Bäume umknickte" (Quelle: v.Weltzien, Wolf L.: Das Land Werle: Groß und Klein Tessin, 1996; S. 77)

Wanzka (MV)

 Jahr 1554 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht bekannt, Jahr 1554 - Sturmereignis aus Brughowe. Der Ort wurde letztmalig 1554 erwähnt und dies vermutlich in Zusammenhang mit Verwüstungen durch schweres Wetter. Der Ort befand sich nahe Wanzka, 6 km östlich vom heutigen Neustrelitz. Dazu aus Wikipedia: "Die letzte Erwähnung ist aus dem Jahr 1554 bekannt, in der dieses Dorf als Einzeldorf unter dem Namen "Brauche" verzeichnet ist[3]. Ein Grund für die Aufgabe des Dorfes ist nicht überliefert."
September

Stralsund (MV)

 01.09.1552 / Stärke (n. bek.) Verdacht
"Van grotem storme. Anno 1552 deß sondages vor Bartholomei [21.08.] vp de middernacht vmme 12 waß so einn grot storm-windt, deß blixent vnd donnerent vnnd vnstumicheitt, datt me meinde, de jdt segen vnnd horden, datt de weldt scholde vorgann. (So kumpt de here mitt sinem ordell vnnd gerichte!) Vnnd schach so grott schade, datt ock vth der erdenn vele bome weieden, nicht jn einer wegen, sonder jn vele dorper vnnd stede vnnd lande darauer klagedenn, datt auett vann denn bomenn, de bome vth der erden. Jck hedde einenn schonenn walbom, dar jck konde alle jar j. t. note van krigen, vnnd stunde doch seker tusschenn der stadt murenn vnnd hogenn huseren; noch waß he mitt wortelen vth der erdenn geweigett." (Quellen: Stefan Militzer, Klima - Umwelt - Mensch (1500-1800), 2004 sowie Berckmann, S. 133-134)