Bisher 226 bestätigte, dazu 6 Plausible und 276 Verdachtsfälle
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Juni

Mölln (SH)

 22.06.2017 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 11:55 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Lübecker Nachrichten vom 22.06.2017: "Dach abgedeckt: Unwetterschäden über dem "Nox" - Kurz und heftig brach das Unwetter am Donnerstagmittag über das Kreisgebiet Herzogtum Lauenburg herein. Überwiegend im Norden des Kreises sorgte der Sturm für umgekippte Bäume und der Starfkregen lies die Gullys teilweise überlaufen. Besonders schlimm traf es das ehemalige Sport- und Freizeitzentrum im Möllner Delvenauweg, in dem das „Nox“, ein Fitnesscenter und das beliebte „Bogarts“ untergebracht sind. Mölln. Während die unteren Räume, also Discothek, Bar und Fitnesscenter, verschont blieben, wurden die vier Wohnungen in der oberen Etage stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Wind blies so heftig, dass die Dachhaut über den Wohnungen regelrecht aufgerissen wurde und auf dem Dach oberhalb der Disco und des Fitnessclubs landete. Der heftige Regen flutete die Wohnungen, die nun nach Aussagen der Mieter nicht mehr bewohnbar sind. Eigentümer Thorsten Conring war schnell vor Ort und setzte alle Hebel in Bewegung, um das Dach noch vor dem nächsten Regen zumindest provisorisch wieder dicht zu bekommen. Eine etwa 200 Quadratmeter große Fläche sieht zur Zeit aus wie eine riesengroße Dachterrasse aus Holz. Sogar die Möllner Feuerwehr war mit einem Löschfahrzeug und der Drehleiter im Einsatz, doch so richtig helfen konnte hier nur eine Zimmerei und Dachdeckerei. Bewohner Marcus Künz (30) erlebte das Unglück im Badezimmer, wollte gerade Wäsche waschen. „Das Oberlicht, sonst weiß, wurde plötzlich richtig blau, wie in einer Neon-Light-Show. Ich bin sofort ins Wohnzimmer gegangen und sah eine riesige rotierende Wolke heranrasen. Das war aber keine Windhose. Die dürfte deutlich anders aussehen.“ Der Kern der Wolke sei leuchten blau gewesen. Kurz darauf krachte es heftig und er habe das wie einen elektrischen Impuls erlebt, der sich mit seiner großen Intensität entladen und dabei möglicherweise alles um sich herum weg fetzt habe. "Meine Wohnung steht komplett unter Wasser, etwa 10 Zentimeter hoch. Hier kann ich derzeit nicht wohnen", so Künze. Während die Zimmerleute immer mehr Material über eine Leiter auf das Dach schleppen, packen Künze und die übrigen Mieter der anderen Wohnungen ihre wichtigsten Sachen zusammen und tragen sie aus dem Haus. Unter den Mietern ist auch ein Kleinkind im Alter von neun Monaten. Sie wollen nun bei Bekannten oder Verwandten unterkommen und hoffen, dass Eigentümer Conring die Wohnungen so schnell wie möglich wieder hergerichtet hat."

Dach abgedeckt: Unwetterschäden über dem "Nox" (Lübecker Nachrichten, 22.06.17)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt mit Rotation (kachelmannwetter.com)

Helgoland (SH)

 22.06.2017 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 09:44 Uhr MESZ. Beobachtung eines Wirbels auf der Wasseroberfläche, gesichtet auf einer Webcam im Bereich dicht nördlich der Insel. Das Webcambild liegt vor. Allerdings ist nicht klar, ob es sich um einen Tornado oder einen Gustnado handelte. Ein deutlicher Wirbel wurde über Wasser beobachtet Eine Verbindung zur Wolkenbasis ist im Video nicht einsehbar gewesen. Der Wirbel war sichtbar, sehr kurz bevor oder sogar während des Böenfrontdurchgangs bzw. -anfangs. Dazu liegen Messungen der beiden Stationen auf Helgoland mit Böen über 30 m/s kurz nach oder sogar während der Beobachtung des Wirbels (1 bis 2 Minuten Toleranz) vor. Damuit bleibt der Fall vorerst offen.

Bornhöved (SH)

 09.06.2017 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:15 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Kieler Nachrichten vom 10.06.2017: "Wetterphänomen hielt Feuerwehr auf Trab - Ein starkes Gewitter mit "drehenden Wolken" hat am Freitagabend schwere Schäden in Bornhöved verursacht. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz, Menschen wurden nicht verletzt. Bornhöved. Abgedrehte Baumkronen, zerstörte Dächer und jede Menge Holz auf den Straßen - die Freiwillige Feuerwehr Bornhöved war ab Freitagnachmittag wegen eines kräftigen Unwetters im Dauereinsatz. "Die erste Alarmierung erfolgte gegen 16.50 Uhr", sagte Gemeindewehrführer Dirk Stemke gegenüber KN-online. Bis Mitternacht folgten demnach rund 20 Einsätze, hauptsächlich in der sogenannten Seesiedlung rund um den Hornsweg. Die Bilanz: erheblicher Sachschaden, aber keine Verletzten. Nach Angaben des Wehrführers lagen die Bäume wie "abgeschält" auf der Straße, zwei landeten auf einem Carport und beschädigten es stark. Das darin geparkte Auto wurde demnach ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem sei eine Baumkrone auf das Dach eines Hauses gekracht und beschädigte es schwer. Ob sich bei dem starken Gewitter Windhosen gebildet hätten, konnte Stemke nicht bestätigen. Aber: "Anwohner haben berichtet, dass während des Gewitters plötzlich Ruhe war. Dann haben die Wolken begonnen, sich zu drehen und es folgten eine halbe Minute heftige Böen. Es krachte ordentlich, dann war alles vorbei", sagte Stemke. "So etwas hätten sie zuvor noch nicht erlebt." Unterstützt wurden die Bornhöveder Feuerwehrleute von ihren Kollegen aus Wahlstedt."

Wetterphänomen hielt Feuerwehr auf Trab (Kieler Nachrichten, 10.06.17)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
Mai

Ellingstedtfeld (SH)

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 13.05.2017 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 14:55 Uhr MESZ. Beobachtung eines schwachen Tornados im Bereich nordöstlich von Ellingstedtfeld: "Unter einer rotierenden Wolkenbasis einer offensichtlichen Superzelle war im Verlauf aufgewirbelter Staub und eine dicke Ausstülpung der Wolke nach unten sowie kurzzeitig auch eine kleinere kurze Trichterwolke zu sehen. Der Tornado blieb für ca. 5 Minuten relativ ortsfest und hüllte sich dann in dichten Niederschlag. Schäden konnten an der Stelle kaum gefunden werden, lediglich einige abgebrochene Äste sowie entgegen der Zugrichtung der Zelle umgestürzte Gartenmöbel und Blumentöpfe. Zwei Anwohner am Rellinghus berichteten von einigen sehr stürmischen Minuten, während es an meiner ca. 800m entfernten Beobachterposition nur kräftig regnete, aber kaum stürmte. - Ich begann gegen 14:50 mit Filmaufnahmen des Bereichs (ursprünglich um Blitze einzufangen). Der Tornado war dann auch schon bald sichtbar und hielt sich mehrere Minuten lang mit sichtbarem Bodenkontakt relativ an Ort und Stelle. Gegen 15 Uhr, als ich den Tornado im Regen eingewickelt kaum noch erkennen konnte, verließ ich sicherheitshalber meine Beobachterposition und nahm um 15:08 nochmals direkt aus Schuby heraus (am Kreisverkehr an der B201) Richtung Südwesten die Panorama-Aufnahmen der sich bildenden Shelf/Wall-Strukturen auf, auf denen rechts der Bereich so aussieht, als wäre dort noch immer etwas aufgewirbelter Staub in der Luft."

Tornado bei Ellingstedtfeld
Tornado in Schleswig-Holstein, May 13th, 2017 (YouTube)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
April
Oktober
September
August
Juli

Dahme (SH)

 05.07.2016 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: mindestens 15:40 bis 15:41 Uhr MESZ. Ein Multivortex-Tornado (Mehrfachwirbel) richtete am Strand von Dahme Schäden an, unter anderem wurden auf einer Breite von etwa 75 Metern die Strandkörbe umgeworfen und einige zerstört. Die rotierende EWolkenbasis ("Wallcloud") wurde gefilmt. Mehr folgt noch. Auch Fotos der Schäden liegen vor.

Video der Wallcloud und des beginnenden Multivortex (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Meldorf (Holstein) (SH)

 01.07.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 20:18 Uhr bis 20:23 Uhr MESZ. Beobachtung einer Trichterwolke. Fotos und Videos liegen vor.
Juni

Husum (SH)

 28.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 10:05 und 10:15 Uhr MESZ. Beobachtung von zwei Trichterwolken nacheinander: "Heute morgen gegen 10 Uhr konnte ich zwei Funnel bei einer moderaten Schauerlinie beobachten. Ich glaube, dass die Trichter über Land und nicht über Wasser waren. Qualität ist nicht so doll, da Handy Bilder. Im ersten Bild ist der Funnel links zu sehen. Unten über dem grünen Dach. Das war zwischen Bredstedt und Husum. Zwischen 10:05 und 10:15 müsste das gewesen sein. Auf dem radar war der Schauer gut zu sehen. Auch vorher gab's aus der Ferne funnelansätze." Fotos liegen vor.

Video des möglichen Tornados (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Emmelsbüll-Horsbüll (SH)

 16.06.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: vor 12:45 bis 12:48 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Trichterwolke: "Emmelsbüll Blickrichtung West-Südwest, vermutlich keiin Bodenkontakt. Ich musste um 12:48 nach Südosten abbiegen und konnte den nicht weiter beobachten, jemand anderes der den auch gesehen hat, sagt auch, das es vermutlich keinen Bodenkontakt gab." Foto vorhanden.

Foto der Trichterwolke (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Stedesand (SH)

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 06.06.2016 / Stärke (n. bek.) Bestätigt

Handewitt (SH)

 05.06.2016 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 17:50 Uhr MESZ. Bestätigter Tornado im Bereich zwischen Meyn, Handewitt und Wanderup. Dazu aus einer Meldung des SHZ vom 06.06.2016: "Auch im Flensburger Stadtteil Weiche sperrte die Bundespolizei am Sonntag ein Bahngleis. Grund dafür war eine Windhose, die zunächst für einen Böschungsbrand gehalten worden war. Vier Züge seien dadurch verspätet gewesen, hieß es."

Tornados in Schleswig-Holstein 05. + 06.06.2016 (WetterQuelle)
Foto von Flensburg aus (Facebook)
Foto von 24988 Oeversee aus in Blickrichtung Wanderup (Facebook)
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)

Jübek (SH)

 05.06.2016 / Stärke (n. bek.) Bestätigt

Jübek (SH)

 05.06.2016 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Mai
April

Schleswig (SH)

 17.04.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 12:45 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud auf der Autobahn A7, dazu der Beobachter: "Ich konnte von der Fahrt auf der Autobahn 7 Richtung Norden einen Funnel (etwa 1/3 herabreichend) beobachten. Auf Grund dessen, dass ich das Fahrzeug führte, war keine Bild- bzw. Videoaufnahme möglich. Laut Radar müsste es die Zelle zwischen Schleswig und Eckernförde sein. Der Funnel war an der Westflanke der Zelle zu erkennen. Habe den Funnel kurz vor der AS Owschlag in Richtung Norden gesichtet (vllt. 500m vorher) und war auf der rechten Seite von der Autobahn. Der Funnel oben breit, S-förmig und unten spitzzulaufend, dazu leicht verfranzt (Auflöseprozess). Bodenkontakt war nicht zu erkennen."

Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
Februar

Fehmarn (SH)

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 08.02.2016 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:15 Uhr MEZ. "Beobachtung einer möglichen Funnelcloud in großer Entfernung vom Standort Heiligenhafen aus in Richtung Norden, vermutlich westlich bis nordwestlich von Fehmarn. Das Gebilde war ca. 5 Minuten lang in dieser Form zu beobachten, dann verschwand die Trichterform und es schob sich von links ein Niederschlagsvorhang davor. Einen Touch Down auf dem Wasser konnte ich nicht erkennen. Die Entfernung war zu groß um eindeutige Rotation erkennen zu können, deutlich zu erkennen war aber, dass das Gebilde seine Form teilweise in sekundenschnelle änderte und einen Wolkenfetzen aus der Umgebung praktisch einsog." Foto: Niklas Meyer

Mögliche Funnelcloud bei Fehmarn
Radarbild zum betreffenden Zeitpunkt (kachelmannwetter.com)
November

Groß Rönnau (SH)

 29.11.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nicht bekannt. Aus einer Meldung des Schleswig-Holstein-Magazins vom 30.11.2015: "Sturmtief "Nils" bringt orkanartige Böen, Gewitter und heftige Hagelschauer. Auf der B5 bei Husum bildet sich innerhalb von Minuten eine Eisschicht. Ein ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehrleute in Groß Rönnau im Kreis Segeberg: Ein Dach ist 30 Meter durch die Luft geflogen, über die Straße bis zum Nachbarn. "Ich denk mal eher, das war 'ne Windhose, die dementsprechend hier das Tischlereidach abgedeckt hat und beim Nachbarn dementsprechend ins Stalldach eingeschlagen hat und doch einen erheblichen Schaden verursacht hat." (Zitat Feuerwehrmann) - "Man hat's auch gehört, er hat für - ich weiß nicht - 'ne eine halbe Minute richtig gepfiffen, wie gesagt, und ich hab dann irgendwelche Bleche knallen gehört" (Zitat Ohrenzeuge) - Die Notrufleitstellen in Schleswig-Holstein zählen insgesamt etwa 200 Einsätze, meist kleinere Schäden, herumfliegende Dachteile oder umgestürzte Bäume wie hier in Neumünster. Auch auf mehreren Bahnstrecken im Land, zwischen Flensburg und Kiel und zwischen Elmshorn und Tornesch, liegen Bäume auf Oberleitungen und Gleisen. Züge können nicht mehr fahren. [...]"
September

Johannisdorf (SH),
Oldenburg in Holstein (SH),
Gremersdorf (SH)

 15.09.2015 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 16:35 bis 16:45 Uhr MESZ. In einer eng begrenzten, meist nur 50 bis 100 Meter breiten Schneise traten über eine Länge von mehr als 5 Kilometern in Johannisdorf, Oldenburg und Jahnshof bis nach Gremersdorf erhebliche Schäden auf. Der betroffene Bereich in Oldenburg beginnt an der Autobahn A1, nahe der Abfahrt Oldenburg i.H. Süd und erstreckt sich in Richtung Nordosten über das Stadtgebiet. Einige Indizien sprechen für einen Tornado, darunter auch zahlreiche Augenzeugenberichte, z.B. dieser: "Es war ganz genau um 16:40 Uhr. Man hörte schon seit etwa 10 Minuten immer mal wieder ein lautes Donnergrollen. Dann schwankte im Laden um etwa 16:37 Uhr der Strom dreimal sehr stark. Dann ganz plötzlich kam ohne Vorwarnung ein extremer Regenschauer runter, in dem es zu einem kurzen Hagelschlag kam. (ca. 3 cm Durchmesser). Dann wurde es auf einmal wahnsinnig laut und man hörte ein unheimliches Pfeifen. Dann ging alles ganz schnell: Erst fielen Stühle und Bänke um und dann kam eine richtige Trümmerwolke über den Platz geflogen. Es war deutlich ein rotierender Wirbel zu erkennen, in dem lauter Äste etc umherflogen. Dann hat es nut nur noch gescheppert und geknallt und dann war es auch ein paar Sekunden später schon wieder vorbei. Und ich kann auch bestätigen, dass die Trümmerteile in alle Richtungen geflogen sind. Es war einfach nur heftig. Zum Glück ist keinem was passiert."

Tornado in Oldenburg

Seester (SH)

 15.09.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:50 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg vom 15.09.2015: "Seester: Windhose ruft Feuerwehr vier Mal auf den Plan - Von: Michael Bunk. Datum: Dienstag, 15. September 2015, 14.55 Uhr +++ Einsatzorte: Seester, Dorfstraße und Groß Sonnendeich +++ Einsatz: TH (Technische Hilfeleistung). Seester ? Eine Windhose ist am Dienstagnachmittag durch die Gemeinde Seester gezogen. Drei Bäume und ein Gartenhaus wurden beschädigt. Die Freiwillige Feuerwehr Seester war mit 25 Helfern um Einsatz, um die Folgen zu beseitigen. Der erste Alarm ging um 14.55 Uhr ein. An der Kreuzung Dorfstraße/Dieckhof waren große Äste aus einer Kastanie auf einen dort abgestellten Mercedes-Transporter (Sprinter) gefallen und beschädigten den Kastenwagen erheblich. Nur zwei Minuten später wurde wenige Meter ein auf die Dorfstraße gewehtes Gartenhaus aus Holz gemeldet. Seesters Wehrführer Hermann Stieler ließ daraufhin Vollalarm für die Wehr geben. Noch während die Helfer die Aufräumarbeiten an diesen beiden Einsatzorten aufnahmen, musste die Straße Groß Sonnendeich in einem Teilbereich gesperrt werden. Hier waren aus zwei großen Bäumen ganze Teile der Baumkronen auf die Straße gefallen. Auch hier half die Feuerwehr mit dem Einsatz der Kettensäge. Gegen 16.15 Uhr waren alle vier Einsätze beendet. Eine Erklärung für das Wetterphänomen gibt es nicht. "Die Windhose soll nur drei Minuten durchs Dorf gezogen sein", sagte Frank Hinrichs, Sprecher der Feuerwehr Seester. Danach verlor der Sturmwirbel über den Feldern die Kraft. Weder aus dem benachbarten Elmshorn noch aus den anderen Dörfern ringsherum wurden der Feuerwehr Schäden gemeldet."

Seester: Windhose ruft Feuerwehr vier Mal auf den Plan (Kreisfeuerwehrverband Pinneberg, 15.09.15)
Windhose rast durch Seester (SHZ, 15.09.15)

Büsum (SH)

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 10.09.2015 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 16:29 Uhr MESZ. Ausgeprägte Trichterwolke von Büsum aus in Richtung Westen zu sehen. Zeitweise gab es deutlichen Bodenkontakt des Wirbels auf der Wasseroberfläche.

Tornado vor Büsum
August
Juli

Karlsminde (SH)

 05.07.2015 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 22:15 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des SHZ vom 07.07.2015: "Orkan: Camper bangten um ihr Leben - Auf dem Campingplatz Karlsminde wirbelte der Sturm Angelboote durch die Luft. Dieses hinterließ auf seinem Weg vom Strand eine Spur der Verwüstung und landete im Fenster eines Wohnwagens. Nur 15 Minuten dauerte am Sonntagabend das Unwetter, das eine Gewitterfront, die übers ganze Land zog, mit sich brachte. Aber das reichte, um auf den Campingplätzen in Karlsminde und Ludwigsburg in der Gemeinde Waabs eine Spur der Verwüstung zu hinterlassen. Besonders hart getroffen hat es den Ostsee-Campingplatz Gut Ludwigsburg. Dort wirbelte der Gewittersturm nicht nur alle 20 Zelte auf der Wiese durcheinander, sondern brachte selbst Wohnwagen zum Umkippen. Die Feuerwehr meldete zwei Leichtverletzte. Auf dem Campingplatz Karlsminde riss sich ein Angelboot am Strand von den Leinen los, flog durch die Luft und blieb in dem Fenster eines Wohnwagens stecken. Es war 22.15 Uhr, als Mona Engel (19) und Michael Fauser (20) gerade ins Bett gehen wollten, sicher und trocken in ihrem Wohnwagen. Es war der erste Abend der beiden Abiturienten auf dem Campingplatz Gut Ludwigsburg. Ihr Wohnwagen steht auf der Wiese neben dem kleinen See. Alles war ruhig, "bis es auf einmal zu regnen und zu stürmen anfing", erzählt die Itzehoerin. Was dann folgte, löste selbst bei der erfahrenen Camperin Ängste aus. "Es hat so heftig geknackt und geballert, der Wohnwagen schaukelte. Ich hatte minutenlang schon Angst, dass er umkippt", so die 19-Jährige. Der Lärm sei ohrenbetäubend gewesen. Kaum war das Unwetter vorüber, sahen sie sich draußen um. Es war ein Bild der Verwüstung, was sich ihnen und dem Platzwart, Karl-Heinz Andermann, bot: umgekippte Wohnwagen, deren Inhalte teilweise über die überflutete Wiese verstreut lagen, abgeknickte Äste und Zweige. Einige Camper packten ihre zerstörten Zelte zusammen und reisten noch in derselben Nacht ab. Gleiches galt für manche Wohnwagenbesitzer, die ihre zerstörten Vorzelte zusammenrafften und ebenfalls den Platz noch in der Nacht verließen. Das Ausmaß der Zerstörung war so groß, dass Andermann die Feuerwehr rief. "Seit 13 Jahren bin ich hier. So etwas habe ich noch nicht erlebt", sagt der Platzwart, der in der Saison selbst in einem Wohnwagen auf dem Platz wohnt. Eine Windhose oder eine Fallböe mit Orkanstärke sei für diese Zerstörung verantwortlich, mutmaßt Nis Juhl, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Waabs. Denn alle Schäden hätten sich in einer Schneise von 50 Meter Breite und 200 Meter länge befunden. Links und rechts davon sei weitestgehend alles in Ordnung geblieben. Auch spreche die Art der Zerstörung bei den Bäumen für diese Annahme. "Die Äste sind regelrecht verwirbelt. Das macht kein normaler Sturm", sagt der Wehrführer. Unterstützt durch die Feuerwehr Damp waren von 22.30 Uhr bis Mitternacht 35 Feuerwehrleute auf dem Platz im Einsatz, suchten nach Menschen in den umgestürzten Campingwagen, bargen zwei Leichtverletzte und verteilten Decken an diejenigen Urlauber, die in dem Moment nichts Trockenes mehr hatten. Fünf beschädigte Wohnwagen, ein zerstörtes Auto und drei beschädigte Angelboote ? das ist das Ergebnis der Gewitterfront auf dem Campingplatz Karlsminde. Der Sturm riss die Angelboote von ihren Sicherungsleinen und wirbelte sie durch die Luft. Eines legte eine rund 50 Meter lange Strecke hinter sich und sorgte für starke Schäden an Wohnwagen, die in der ersten Reihe direkt hinter dem Strand stehen. Zunächst flog es auf das Vordach eines Wohnwagens, wurde auf einen Geländewagen geweht, schrammte die Wand eines weiteren Wohnwagens, bevor es in es in einem Fenster eines dritten Wohnwagens steckenblieb. Dessen Besitzer, Dieter Koll, weilte zum Glück in seiner Wohnung in Hamburg, sodass niemand verletzt wurde. Er kam noch in der Nacht, um das Fenster morgens zu reparieren. Überhaupt hatte Platzwart Klaus Wilke, genau wie sein Kollege in Ludwigsburg, gestern alle Hände voll zu tun, um die Schäden aufzunehmen oder Anrufe besorgter Dauercamper zu beantworten." - Der Fall wurde am 29.12.2015 bei einer Konferenz der Tornado-Arbeitsgruppe diskutiert und als Tornado bestätigt. Die aus dem Wasser gehobenen, ursprünglich festgezurrten Boote wurden zum Teil über eine größere Strecke verfrachtet. Es muss also eine deutlich Aufwärtsbewegung erfolgt sein.

Orkan: Camper bangten um ihr Leben (SHZ, 07.07.15)
Juni

Olpenitz (SH)

 23.06.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:30 Uhr MESZ. Beobachtung von zwei Funnelclouds über der Ostsee, mehr folgt noch.

Karolinenkoog (SH)

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 23.06.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht

Neufeld (SH)

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 22.06.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:20 Uhr MESZ. Beobachtung einer weit hinab reichenden Funnelcloud vom Kaiser-Wilhelm-Koog aus in Richtung Neufeld.

Funnelcloud bei Neufeld

Dagebüll (SH)

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 22.06.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:20 Uhr MESZ. Beobachtung einer weit hinab reichenden Funnelcloud vom Hauke-Haien-Koog aus in Richtung Nordwesten.

Trennewurth (SH)

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 09.06.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: mindestens ab 16:38 bis ca. 16:50 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Funnelcloud im Südwesten Dithmarschens.

Funnelcloud bei Trennewurth

Neustadt in Holstein (SH)
[Region: Lübecker Bucht]

 09.06.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10 Uhr MESZ. Meldung mindestens eines Tornados (Wasserhose) in der Lübecker Bucht von dem Schiff "Priwall" an das Maritime Lagezentrum in Cuxhaven. Der Fall konnte bisher nicht bestätigt werden.

Kiel (SH)

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 03.06.2015 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: mindestens ab 12:55 bis 13:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud im Bereich zwischen Kronshagen und dem Citti-Park im Westen der Stadt Kiel.

Funnelcloud in Kiel
Mai

Lübeck (SH)

 05.05.2015 / Stärke (F1) Plausibel
Zeitpunkt: gegen 17:40 Uhr MESZ. Windhose in den Lübecker Nachrichten genannt. Aus einer Meldung der Lübecker Nachrichten vom 07.05.2015: "Windhose fällte 60 Linden ? Straße bleibt länger gesperrt. Die Windhose, die am späten Dienstagnachmittag durch den Kreis Stormarn gefegt ist, hat auch eine ganze Baumallee an der Landesstraße 88 zwischen dem Pölitzer Ortsteil [...] - Wie an einer Perlenschnur aufgereiht blockieren die Linden die Straße zwischen Pölitz und Lasbek." Dis bisher vorliegenden Meldungen lassen an dieser Stelle auf einen Downburst schließen. Allerdings gab es von Hamberge über Lübeck-Buntekuh, Lübeck-St. Lorenz-Nord, Lübeck St. Gertrud und die Lohmühle und bis zum Schellbruch in einem eng begrenzten Bereich einige Schäden. Am Nordrand dieser bis zu 300 Meter breiten Schneise fielen die Bäume meist in Richtung Norden oder sogar Nordwesten. Aus der Lübecker Innenstadt liegt eine Beobachtung einer Trichterwolke von der Possehlstraße in Richtung Nordwesten bis Norden (Lohmühle) vor.

Verdachtsfall Lübeck (Skywarn)
05.05.15 / Lübeck / Unwetterschäden durch Gewitterfront (viele Bilder!) (Stormchaser Europe)
Windhose fällte 60 Linden (Lübecker Nachrichten, 07.05.15)
05.05.15 Tief "Zoran" live Lübeck (YouTube)
Januar
November

Helgoland (SH)

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 04.11.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:52 bis 10:53 Uhr MEZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Helgoland aus in Richtung Norden.

Funnelcloud bei Helgoland
Oktober

Dagebüll (SH)

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 02.10.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:20 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Hattstedtermarsch aus in Richtung Nordwesten.

Funnelcloud bei Dagebüll

List (SH)

 01.10.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10 Uhr MESZ. Beobachtung mindestens einer Funnelcloud, dazu ein Augenzeuge: "Ich konnte heute, 01.10.14, gegen 10 Uhr vormittags, rückseitig eines kräftigen Schauers, wieder einmal auf Sylt einen Funnel mit möglichem Bodenkontakt und später eine große Blindtrombe beobachten. Ich war mit meinem Kollegen zwischen Archsum und Keitum unterwegs, der Funnel dürfte irgendwo zwischen List und der Insel Röm über Wasser gewesen sein, schwer abzuschätzen, auf jeden Fall etwa nordwestlich von Sylt. Es war zunächst ein langer, dünner Schlauch, der auf der Unterseite der sehr langsam abziehenden Schauerwolken sichtbar nach unten wuchs. Ob er den Boden erreicht hat, wage ich nicht zu sagen, die Drehung der Wolke war nur sehr langsam. Der Funnel wuchs mehrmals Richtung Boden, zog sich aber immer wieder zurück. Als mir dann durch Bebauung die Sicht entzogen wurde und ich nach ein paar Minuten wieder Blickkontakt hatte, waren dort zunächst drei sichtbare, kleine schlauchartige Gebilde,die sich sehr schnell zu einem größeren Etwas vereinigten, was definitiv nicht den Boden erreichte. Sie war etwa 15 Minuten lang zu sehen. Ob diese Blindtrombe noch Drehung aufwies, vermag ich aufgrund der Entfernung nicht zu sagen. Selbst nach einer halben Stunde konnte man noch diese dicke Ausbuchtung unterhalb der Schauerwolke beobachten, wo ich zuallererst den Funnel gesehen habe."
August

Kiel (SH)

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 31.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 14:23 bis 14:27 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Kiel-Elmschenhagen aus in Richtung Süden, vermutlich im Bereich südlich von Elmschenhagen und nordöstlich bis östlich von Kiel-Rönne.

Funnelcloud bei Kiel-Elmschenhagen

Wankendorf (SH)

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 31.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 14:10 bis 14:15 Uhr MESZ. Genauer Ort nicht bekannt. Beobachtung einer Funnelcloud von Kiel aus in Richtung Süden.

Funnelcloud bei Wankendorf

Westerland (SH)

 15.08.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:15 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud: "Am 15.8.2014 konnte ich bei Westerland gegen 19:15 Uhr einen weiteren, ausgeprägteren Funnel sichten. Leider war mir die Sicht im Bus verhindert, um ein Foto zu schießen."
Juli

Nebel (SH)
[Region: Insel Amrum]

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 27.07.2014 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: mindestens ab 08:58 bis 09:03 Uhr MESZ. Meldung eines Tornados: "Heute Morgen gegen 9 h haben meine Frau und ich vom Strand in Utersum auf Föhr aus einen Tornado bei Amrum beobachtet. Leider konnten wir wegen der schlechten Sicht (Regengebiet über Amrum) nicht genau lokaliseren, ob sich der Tornado über Land oder Wasser befand. Auf jeden Fall war er von Föhr aus für etwa mindestens 1 Minute in der Nähe von Wittdün zu sehen. Die Zeitangabe ist ungenau, da wir die Entstehung nicht bemerkt haben. Der Tornado hatte unten einen ähnlichen Durchmesser wie in der Mitte und reichte bis in die Wolken, deren Grenze wegen der schlechten Sicht allerdings nicht gut zu sehen war. Leider hatten wir keine Kamera dabei, sodass wir kein Bild mitsenden können." Weitere Beobachtungen liegen vom Nebeler Strand auf Amrum in Richtung Süden vor. Der Tornado bewegte sich wenig dicht westlich des Südteils der Insel.

Tornado bei Amrum

Tarp (SH)

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 05.07.2014 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 16:45 Uhr MESZ. Tornado in Tarp wurde beobachtet und gefilmt. Die gesamte Schneiße reicht von Jerrishoe über die Johannesbuger Straße, den Treenering und die Tornschauer Straße. Die Streke beträgt ungefähr 1 km Länge. Unter anderem wurde im Treenering ein Schuppen völlig zerstört inkl. Bodenplatte, beim Nachbarn wurde das Gewächshaus beschädigt bzw. zerstört.

Tornado in Tarp
Nach Starkregen: Flensburg unter Wasser (Flensburger Tageblatt, 06.07.14)
Mai

Sillerup (SH)

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 24.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:30 Uhr MESZ, Uhrzeit unsicher. Beobachtung einer schlauchförmigen Funnelcloud von Lindewitt-Sillerup aus in Richtung Westen, eventuell auch im Bereich.

Lütjenholm (SH)

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 24.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ab ca. 19:55 bis 20:02 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Langenhorn aus in Richtung Osten: "Am Samstagabend sah ich einen Rüssel, der aus den Wolken kam, und holte sofort meine Kamera und machte 4 Fotos von dem "Tornado". Er hatte - soweit ich das sehen konnte - keinen Bodenkontakt." - Die schlauchförmige Funnelcloud reichte aber weit hinab und Bodenkontakt des Wirbels ist recht wahrscheinlich.

Funnelcloud bei Lütjenholm

Schmilau (SH),
Ratzeburg (SH)

 23.05.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 05:20 und 05:25 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Lübecker Nachrichten vom 23.05.2014: "Windhose fegte durch Ratzeburg - Eine Windhose mit starkem Hagel fegte heute in den frühen Morgenstunden durch Ratzeburg. Zwischen Bahnhof und Rathaus an der Schlosswiese zieht sich eine Schneise der Verwüstung. In Höhe des Hotels Seehof knickten Bäume um oder wurden sogar komplett entwurzelt. Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr sind zur Zeit noch im Einsatz. [...] In Ratzeburg an der Schlosswiese und der davor liegenden Hundeweise knickte der Sturm eine Buche, zwei Linden und eine Pappel um. Außerdem brachen überall auch viele Äste durch den Sturm ab."

Windhose fegte durch Ratzeburg (Lübecker Nachrichten, 23.05.14)
Fotostrecke: Sturm entwurzelt Bäume in Ratzeburg (Lübecker Nachrichten, 23.05.14)
Kurze Meldung und Schadensfoto (Feuerwehr Ratzeburg bei Twitter, 23.05.14)
April

Langeneß (SH)

 14.04.2014 / Stärke (n. bek.) Plausibel
Zeitpunkt: gegen 17:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Wasserhose gemeldet: "Gestern am 14.4.2014 um 17.00 Uhr bemerkten wir von Föhr aus eine Wasserhose, die Richtung Hallig Langneß zog und die wenig später auf Langneß traf. Dann verschwand sie im Regen, der weiterzog."
Januar

Hohwacht (Ostsee) (SH)

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 26.01.2014 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: mindestens 10:18 bis 10:19 Uhr MEZ. Auf einer Webcam am Hohwachter Strand wurde ein Tornado entdeckt. Die Wassertemperatur an der Station Howacht betrug + 2,9 Grad und die Lufttemperatur -10,5 Grad. Es trat verbreitet Seerauch auf. Ähnlich wie bei einem "Nebelteufel" stieg eng begrenzt und durch Nebel sichtbar Luft auf und nahm - ähnlich wie bei der Entwicklung eines Gustnados zu einem Tornado - Verbindung mit der leicht konvektiven Bewölkung auf. Der Tornado trat gut 1 km NNW. vom Hohwachter Strand auf. Foto: Sören Petersen, Hohwachter Bucht Wetter

Tornado vor Hohwacht
Tornado vor Hohwacht (Skywarn)
Hohwacht Webcams

Wedel (SH)

 06.01.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: abends. Aus einer Meldung des SHZ vom 07.01.2014: "Ein Nebeneffekt dieser warmen Winde ist die erhöhte Wahrscheinlichkeit von Stürmen. Vor allem der Kreis Pinneberg war betroffen: Erst gestern hat eine Windhose auf einem Reiterhof in Wedel für Zerstörung gesorgt. Ein mehrere Tonnen schwerer Stall wurde durch eine Böe einige Meter in die Luft gehoben und riss dabei noch einen Bauwagen mit. Am Freitagabend fegte bereits eine Windhose mit Böen der Stärke 10 durch Barmstedt. Ein etwa 15 Meter hoher Baum fiel dabei auf ein Haus und begrub ein davor stehendes Auto unter sich."

Der Winter treibt seltsame Blüten (SHZ, 07.01.14)

Barmstedt (SH)

 03.01.2014 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: abends. Aus einer Meldung des SHZ vom 07.01.2014: "Ein Nebeneffekt dieser warmen Winde ist die erhöhte Wahrscheinlichkeit von Stürmen. Vor allem der Kreis Pinneberg war betroffen: Erst gestern hat eine Windhose auf einem Reiterhof in Wedel für Zerstörung gesorgt. Ein mehrere Tonnen schwerer Stall wurde durch eine Böe einige Meter in die Luft gehoben und riss dabei noch einen Bauwagen mit. Am Freitagabend fegte bereits eine Windhose mit Böen der Stärke 10 durch Barmstedt. Ein etwa 15 Meter hoher Baum fiel dabei auf ein Haus und begrub ein davor stehendes Auto unter sich."

Der Winter treibt seltsame Blüten (SHZ, 07.01.14)
Windhose schreckt Bewohner auf (SHZ, 07.01.14)
Oktober

Langballig (SH)

 01.10.2013 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 09:30 Uhr MESZ. Meldung einer Wasserhose: "Auf unserer Rückführungstour mit hatten wir das zweifelhafte Vergnügen, eine kleine ?Windhose? aus direkter Nähe beobachten zu können. Wir sind am Dienstag, den 01.10.2013 um 8:15 aus dem Hafen in Langballig ausgelaufen, mit Ziel Gelting Mole. Wir motorten gegen den östlichen Wind. Kurz vor der Untiefetonne "NEUKIRCHENGRUND-N" bemerkten wir gegen 9:30, wie voraus die besagte Windhose entstand und genau Kurs (Richtung Westen) auf uns nahm. Der Trichter hatte sich mittlerweile vom Himmel bis zur Wasseroberfläche vorgearbeitet, so dass ein entsprechender Wirbel mit aufsteigendem Wasser sichtbar wurde ? geschätzter Durchmesser: 10 Meter. Dieser ist auf den Bildern durch Einzoomen teilweise zu erkennen (die Bilder entstanden mit einem Smartphone). Kurz hinter der o. g. Untiefetonne verlangsamte sich die Fortbewegung der ?Windhose? und löste sich alsbald auf. Geschätzte Dauer des gesamten Phänomens: 10 ? 15 Minuten. Start-Koordinaten: ca. 54.799893,9.893131 End-Koordinaten: ca. 54.808996,9.770222" (Quelle: ESWD)
August

Helgoland (SH)

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 20.08.2013 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 14:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Funnelcloud südlich der Insel Helgoland. Der Kontakt der Wirbels mit der Wasseroberfläche konnte beobachtet werden und ist nach Bearbeitung auch auf den Fotos schwach sichtbar.

Tornado bei Helgoland

Alt Duvenstedt (SH)

 19.08.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:50 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Büdelsdorf aus.

Wesselburenerkoog (SH)

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 19.08.2013 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ab ca. 16:26 Uhr MESZ, Dauer: 3-5 Minuten. Beobachtung eines schlauchförmigen Tornados im Watt, südlich der Eidermündung, vor dem Wesselburenerkoog. Möglicherweise besteht ein direkter Zusammenhang zum Fall St.Peter-Ording.

Tornado vor dem Wesselburenerkoog
Foto des Tornados (SHZ)
Foto: 19.08.2013/ Windhose über Welt/ Vollerwiek (flickr.com)
Weiteres Foto: 19.08.2013/ Windhose über Welt/ Vollerwiek (flickr.com)
Windhose über Wesselburenerkoog 2013 (YouTube)

Sankt Peter-Ording (SH)

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 19.08.2013 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ab ca. 16:15 bis ca. 16:30 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten, schlauchförmigen Funnelcloud vor St.Peter-Ording. Kurzzeitig wurde der Kontakt zum Wasser beobachtet. Der Tornado entstand im Bereich südwestlich von St.Peter-Ording und zog zunächst nach Südosten, dann drehte er nach Süden ab. Möglicherweise besteht ein direkter Zusammenhang zum Fall Wesselburenerkoog.

Tornado bei St.Peter-Ording

Norstedt (SH),
Viöl (SH)

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 19.08.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 15:00 und 15:10 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten, schlauchförmigen Funnelcloud im Bereich westlich bis nordwestlich von Viöl (Landkreis Nordfriesland). Die Funnelcloud wurde u.a. von Viöl und 25864 Löwenstedt aus beobachtet.

Funnelcloud bei Viöl

Bredstedt (SH)

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 19.08.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 11 und 16:30 Uhr MESZ. Beobachtung einiger Funnelclouds vom Stollberg, nördlich von Bredstedt, aus in Richtung Süden bis Südwesten.

Funnelclouds im Raum Bredstedt

Bredstedt (SH)

 19.08.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 11 und 16:30 Uhr MESZ. Beobachtung einiger Funnelclouds vom Stollberg, nördlich von Bredstedt, aus in Richtung Süden bis Südwesten.

Funnelclouds im Raum Bredstedt

Bredstedt (SH)

 19.08.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 11 und 16:30 Uhr MESZ. Beobachtung einiger Funnelclouds vom Stollberg, nördlich von Bredstedt, aus in Richtung Süden bis Südwesten.

Funnelclouds im Raum Bredstedt

Bredstedt (SH)

 19.08.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 11 und 16:30 Uhr MESZ. Beobachtung einiger Funnelclouds vom Stollberg, nördlich von Bredstedt, aus in Richtung Süden bis Südwesten.

Funnelclouds im Raum Bredstedt

Bredstedt (SH)

 19.08.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 11 und 16:30 Uhr MESZ. Beobachtung einiger Funnelclouds vom Stollberg, nördlich von Bredstedt, aus in Richtung Süden bis Südwesten.

Funnelclouds im Raum Bredstedt

Bredstedt (SH)

 19.08.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 11 und 16:30 Uhr MESZ. Beobachtung einiger Funnelclouds vom Stollberg, nördlich von Bredstedt, aus in Richtung Süden bis Südwesten.

Funnelclouds im Raum Bredstedt

Bredstedt (SH)

 19.08.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 11 und 16:30 Uhr MESZ. Beobachtung einiger Funnelclouds vom Stollberg, nördlich von Bredstedt, aus in Richtung Süden bis Südwesten.

Funnelclouds im Raum Bredstedt

Bredstedt (SH)

 19.08.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 11 und 16:30 Uhr MESZ. Beobachtung einiger Funnelclouds vom Stollberg, nördlich von Bredstedt, aus in Richtung Süden bis Südwesten.

Funnelclouds im Raum Bredstedt

Westerland (SH)

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 09.08.2013 / Stärke (W) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 13:30 bis 13:40 Uhr MESZ. Wasserhose vor Sylt beobachtet.
Juni

Molfsee (SH)

 15.06.2013 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:45 Uhr MESZ. Nach einem Bericht der Kieler Nachrichten soll eine Windhose über das Gelände des Freilichtmuseums Molfsee gezogen sein und Schäden angerichtet haben. Das kleinräumige Sturmereignis streifte fast geradlinig das Museum, riß gesunde Bäume um und starke Kronen und Äste brachen heraus. Die Fallrichtung der Bäume ist ganz unterschiedlich. Die örtliche Feuerwehr aus Molfsee hat nur unmittelbar angrenzend zwei Bäume von den Straßen entfernt. Auf dem Parkplatz des Museums sind an mehreren Fahrzeugen die Heckscheiben durch Steinschlag zerstört worden. - Bei einer Nachbesprechung der Tornado-Arbeitsgruppe im November 2013 wurde beschlossen, den Fall vorerst weiterhin als Tornadoverdachtsfall zu führen.

Verdachtsfall Molfsee (Skywarn)
Mai

Bockholmwik (SH)

 11.05.2013 / Stärke (W) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 19:00 und 19:30 Uhr MESZ. "Wie angekündigt heut versucht. Kumpel hat grad sein Boot zu Wasser gelassen, wir also mit Boot nach Bockholmwik. Kaum biss der erste Hornhecht, erklär ich seinen beiden Kids, die mit waren "seht ihr, wie die Pose abzieht" sagt mein Kumpel auch schon" ich seh da ganz was anderes.." zog da nicht wie aus dem Nichts ne super heftige Gewitterfront auf! Tiefschwarz mit Windhose und Hagel! Wir also nix wie los. Kaum bei der Schwiegermutter (Fahrwassertonne bei Holnis) angekommen sehen wir ne kleine Jolle, die just in dem Moment kentert! Die beiden Dänen konnten sich auf den Rumpf retten, der jetzt noch 20 cm aus dem Wasser ragte. Ich also Notruf abgesetzt, während wir um die Jolle kreisten. Nach 20 min flaute der Seegang so weit ab, dass ich den beiden nen Tampen zuwerfen konnte und es beide zu uns an Bord schafften. Weitere 10 Min später kam der Retter von Langballigau, der die beiden übernahm und das Segelboot auch noch nach Egernsund schleppen konnte." (Quelle: Das Anglerboard) - Auf Nachfrage berichtet der Augenzeuge: "Ich bin kein Experte und es ging auch alles recht schnell, aber es war auf jeden Fall ein rotierender Wirbel von mehreren Metern Durchmesser, der kräftig genug war, Wasser hochzuziehen." Das Boot kenterte aber nicht durch den Wirbel, sondern erst danach durch die starken Böen. Gegen 19:30 Uhr richtete dann ein Tornado Schäden im dänischen Broager an, betroffen waren dort Häuser in der Stgraße Nejs Bjerg im Südwesten des Ortzes. Die Entfernung zur Wirbelbeobachtung vor der deutschen Küste beträgt nur gut 6 Kilometer, ein Zusammenhang ist wahrscheinlich. - Bei einer Nachbesprechung der Tornado-Arbeitsgruppe im November 2013 wurde beschlossen, den Fall weiterhin als Tornadoverdachtsfall zu führen.

Hornhechte in Flensburger Förde (Das Anglerboard)
Skypumpe rammer sønderjysk by (TV2, 13.05.13)
September

Büsum (SH)

 19.09.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 19:00 und 19:10 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud westlich von Büsum, dazu ein Augenzeuge: "Gesichtet von Hedwigenkoog aus (5 km nördlich v. Büsum) gegen 19:00. Sichtbar etwa 5 min. lang. Position im Wattgebiet westlich von Büsum. Länge etwa 1/3 des Abstandes Wolken/Wasser. Ich meine schon, daß sie sich über dem Wasser auflöste. Als Landmarke hatte ich das einzige Büsumer Hochhaus im Blick und das Ding löste sich aus meiner Perspektive vielleicht 0,5-2 km westlich davon auf. Die Bewegungsrichtung war tatsächlich von See kommend östlich Richtung Festland, bzw. Dithmarscher Bucht." Kurz nach der Beobachtung gab es Schäden in Büsum: "Gegen 19.10 Uhr kam es im Bereich des Büsumer Hauptstrandes zu einem Downburst, der ca. 50 Strandkörbe (alle in einer Richtung) umwehte und einige Holzelemente in hinter dem Deich geparkte Autos (drei durch zerborstene Scheiben erheblich beschädigt) wehte. Verletzte gab es glücklicherweise keine. Hier sprach ich bei der Sachverhaltsaufnahme mit verschiedenen Zeugen, die die Angaben zum Downburst bestätigten." Ein direkter Zusammenhang ist daher unwahrscheinlich.

Büsum (SH)

 19.09.2012 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 16:00 Uhr MESZ. Der Tornado entstand direkt vor der Büsumer Hafenzufahrt bzw. im Büsumer Watt und war nur sehr kurzlebig (Quelle: Augenzeugen).
August

Hedwigenkoog (SH)

 26.08.2012 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 11:30 Uhr MESZ. Beobachtung einer Wasserhose auf der Nordsee vom Strand in Hedwigenkoog bei Büsum.

Großenbrode (SH)

 12.08.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:30 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Großenbrode aus über der Ostsee. Über möglichen Bodenkontakt des Wirbels ist nichts bekannt.

Großenbrode Funnelcloud (Facebook)

Hochfeld (SH)

 06.08.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 15:00 und 15:10 Uhr MESZ. Dazu ein Beobachter: "Am 6.8.2012 aus Richtung Brokdorf in Richtung Wilster um 15:00 Uhr - ca 15:10 Uhr wurde von mir und 2 Bekannten unabhaengig voneinander gesehen."

Großenbrode (SH)

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 04.08.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Lübecker Nachrichten vom 07.08.2012: "Oldenburg ? Tornado über Ostholstein? Das klingt zwar eher wie ein Filmtitel, war aber am Sonnabendabend Realität. Gleich mehrere Oldenburger wurden Zeuge des Wetterphänomens und hielten es mit ihren Handykameras fest. Einer von ihnen war Christian Langbehn aus Dannau. ?Ich musste ein zweites Mal hinsehen, dann wurde mir klar: Das ist ein kleiner Tornado?, beschreibt Langbehn seine Beobachtung am Himmel. In nordöstlicher Richtung sei es gewesen, etwa über dem Raum Großenbrode, schätzt er die Entfernung ein. ?Etwa fünf bis sieben Minuten konnte ich diese Verwirbelungen beobachten, dann löste sich das Gebilde auf.? [...]"

Funnelcloud bei Oldenburg
Verdachtsfall Großenbrode (Skywarn)
Tornado/Funnel am 04.08.2012 im Bereich Oldenburg/Holstein (WZ-Forum)
Naturschauspiel: Tornado am Ostholsteiner Himmel (Lübecker Nachrichten, 07.08.12)
Video: Tornado über Oldenburg (Facebook)

Sankt Margarethen (SH)

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 04.08.2012 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 15:15 Uhr MESZ. Tornado auf freiem Feld gemeldet: "Gestern, am Samstag gab es in St. Margarethen im Kreis Steinburg einen sehr eindrucksvollen Tornado. Zu sehen war ein komplett dunkel gefärbter Trichter bis zum Boden. Mehr Informationen hab ich leider nicht, da ich selber nur ein Handy-Foto gesehen habe und dazu diese einfache Erklärung bekommen habe." Zu diesem Fall liegt ein Foto vor, das die ausgeprägte Funnelcloud deutlich zeigt.

Tornado bei St. Margarethen
Juli

Norddorf (SH)
[Region: Insel Amrum]

 31.07.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 16:30 und 17:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Funnelcloud über der Nordsee nordwestlich der Insel Amrum. Die Funnelcloud zog in Richtung Nordosten. Der Schlauch reichte maximal die halbe Distanz von der Wolke zum Erdboden herab. Über möglichen Kontakt des Wirbels zur Wasseroberfläche ist nichts bekannt.

Wittdün (SH)
[Region: Insel Amrum]

 31.07.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 14 und 15 Uhr MESZ. Beobachtung einer ausgeprägten Funnelcloud über der Nordsee südwestlich der Insel Amrum. Über möglichen Kontakt des Wirbels zur Wasseroberfläche ist nichts bekannt.

Sylt (SH)

 31.07.2012 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 11 Uhr MESZ. Beobachtung einer Wasserhose vor dem Strand von Westerland und Wenningstedt. Der Kontakt des Wirbels zur Wasseroberfläche wurde eindeutig beobachtet und fotografiert.

Mölln (SH)

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 30.07.2012 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 13:50 und 13:55 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Lübecker Nachrichten vom 01.08.2012: "Wetterkapriolen bestimmen den lauenburgischen Sommer, und eine ganz besondere hat Marco Köppen aus Koberg jetzt am Elbe-Lübeck-Kanal bei Mölln aufgenommen: eine bei uns sehr seltene Windhose. ?So etwas kenne ich nur aus dem Fernsehen?, sagte Marco Köppen (45) zu den LN und zeigte genau die Stelle, wo er die Windhose über den Kanal hinweg fotografiert und gefilmt hat. ?Sie war etwa einen Kilometer von uns entfernt und zog von uns weg. Meine Frau und ich waren mit dem Fahrrad unterwegs. Wir waren froh, nicht dichter dran zu sein.?" - Foto: Marco Köppen, Nordfotos Mölln

Tornado bei Mölln
Windhose zog an Mölln vorbei (Lübecker Nachrichten, 01.08.12)
Windhose (YouTube)

Fehmarn (SH)

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 20.07.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 10 und 11 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud über Fehmarn, zwischen Lemkenhafen und Orth, vom Deich aus in Richtung Norden, die zeitweise bis etwa zur Hälfte der Strecke Wolkenbasis - Boden hinab reichte. Über möglichen Bodenkontakt des Wirbels ist nichts bekannt.

Funnelcloud über Fehmarn

Burgtiefe (SH)

 11.07.2012 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: 02:20 Uhr MESZ. Tornado mit Schäden in Burgtiefe auf der Insel Fehmarn. Dazu die Beschreibung eines Beobachters: "heute Nacht gegen 2:15 ist in Burgtiefe (Fehmarn) von Nordwesten her ein Gewitter aufgezogen. Wir haben am Südufer des Yachthafens unser Zelt aufgeschlagen. Gegen 2:15 hat sich ein Gewitter durch Wetterleuchten und Donner angekündigt. Gegen 2:20 haben wir ein Rauschen bemerkt, welches wir zunächt möglicherweise auf uns zukommenden Starkregen zugeschrieben haben. Das Rauschen steigerte sich zu einem sehr starkem, lautem Getöse, welches sich unserem Zelz von Norden her näherte. Ca. 30 s nach der ersten Wahrnehmung wurde unser Zelt vom urplötzlichem Sturm niedergedrückt und einige Stangen des Zeltes brachen. Unser Zelt stand am Ufer zwischen einem Katamaran und einer Segeljolle. Der Katamaran schlug über unser Zelt hinweg um und die Jolle wurde ebenfalls umgeworfen. Nicht unerhebnliche Mengen Wasser (~2-3 Eimer voll) wurden in unser Zelt verfrachtet, welches 1,5m oberhalb der Wasserlinie stand. Ca. 5 Minuten nach dem Vorfall konnte man von den Wolken herabreichende, unterbrochene Wolkenfetzen beobachten, die sich Richtung Burg bewegten, das Gewitter selbst zog nach Westen ab." Wegen der vorliegenden Beschreibung und der Verfrachtungen sowie des engen betroffenen Bereiches ist von einem nächtlichen Tornado auszugehen.

Tornado Fehmarn-Burgtiefe
Tornado Burgtiefe (Skywarn)

Nordhastedt (SH)

 08.07.2012 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 19:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Dithmarscher Landeszeitung vom 10.07.2012: "Nordhastedt (gb) "Es hörte sich an wie eine Explosiion", sagen Anneliese und Klaus Huss. Das Ehepaar wohnt in Nordhastedt an der Kleinen Straße xx (Anm.: Hausnummer entfernt). Bei dem Unwetter am Sonntagabend zieht von Westen her ein starkes Gewitter mit einem Mini-Tornado über ihr Grundstück hinweg, ein Wirbelwind mit gewaltiger Wucht, dessen Trichter sich dicht über dem Boden dreht. Etliche Nordhastedter hatten diese Erscheinung am Himmel beobachtet. Eine der über 150 Jahre alten Buchen auf dem Grundstück von Familie Huss wurde dabei erfasst. KLaus Huss: "Wir sahen genau, wie der Wirbelwind drei mächtige Äste erfasste und aus dem Stamm drehte. Krachend brachen sie ab und landeten nahe der Grundstücksgrenze." Glücklicherweise hatte der Nordhastedter nur wenige Minuten zuvor sein Auto von der Stelle entfernt, an der sie zu Boden fielen. Das wäre wohl ein Totalschaden geworden. Aber ein Teil eines Schuppens vom Nachbarn wurde in Mitleidenschaft gezogen."

Kaaksburg (SH)

 08.07.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nachmittags. Aus einer Meldung der Norddeutschen Rundschau vom 10.07.2012: "Schwere Unwetterschäden auch in und um Hohenaspe: Dort waren starke Niederschläge nicht das einzige Problem. Eine Windhose richtete Verwüstung auf dem Gelände einer Tankstelle in Kaaksburg an. Ein zum Verkauf ausgestelltes Auto wurde unter einem entwurzelten Baum begraben. Aber auch weitere Sturmschäden muss Tankstellenbesitzer-Familie Gradert verzeichnen. Tim Gradert hatte gerade Dienst an der Tankstellenkasse, als die Windhose auch das kleine Tankstellenhäuschen zum Vibrieren brachte. Das Stallgebäude auf dem Grundstück der Familie stürzte zusammen. Ein krankes Pferd, das im Stall versorgt wurde, konnte sich aus den Trümmern retten."

Wetterchaos - hunderte ohne Strom (Norddeutsche Rundschau, 10.07.12)
Juni

Großzecher (SH)

 29.06.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Lübecker Nachrichten vom 30.06.2012: "Groß Zecher - ?Es sieht hier aus wie nach einem Bombenangriff": Ein gewaltige Windhose hat am Freitagabend eine Schneise der Verwüstung auf dem sonst so idyllischen Campingplatz am Schaalssee verursacht. Verletzt wurde niemand. ?So etwas habe ich in 50 Jahren noch nie erlebt?, sagte Platzwart Hans - Hermann Scheel. ?Es sieht hier aus wie nach einem Bombenangriff". Die Windhose kam mit dem aufziehenden Unwetter gegen 18.30 Uhr und war nach 15 Minuten wieder vorbei. Zurück blieben umgestürzte Bäume, schwer beschädigte Autos und Wohnwagen, weggerissene Vorzelte sowie verschobene Wohnwagen. [...] Einige Vorzelte wurden bis zu 100 Meter weit vom Orkan weggerissen. Ein am Steg festgemachtes über 200 Kilogramm schweres Segelboot hatte der Orkan bis zu einem Meter angehoben. Hans-Peter Dünne erlebte die Windhose auf dem Campingplatz so: "So etwas habe ich noch nicht erlebt", sagte der 56-jährige. ?Wie eine schwarze Wand kam das Unwetter herangerast. Wenige Minuten später stürzte dann auch schon ein meterdicker Baum auf mein Auto und zerstörte es vollständig.? Laut Polizei stürzten am Ortseingang der Gemeinde auch drei Bäume auf die Fahrbahn. Auf einem Privatgrundstück sei ein Bootshaus durch eine umgeknickte Weide beschädigt worden. Wie durch ein Wunder wurden jedoch keine Menschen verletzt. Die Aufräumarbeiten waren bereits am Samstagvormittag in vollem Gange und werden noch Tage andauern. Der Sachschaden geht in die Hunderttausende. Die Freiwilligen Feuerwehren der Umgebung waren bis spät in die Nacht im Einsatz." - Die schwarze Wand und die lange Dauer des Ereignisses sprechen eher für einen Downburst.

Verdachtsfall Schaalsee (Skywarn)
Windhose verwüstet Zeltplatz am Schaalsee (Lübecker Nachrichten, 30.06.12)
Windhose verwüstet Zeltplatz (Kieler Nachrichten, 30.06.12)
Schaalsee: Todesangst auf Campingplatz (Norddeutsche Neueste Nachrichten, 02.07.12)
Das Wunder von Groß Zecher: Niemand verletzt, und alle packten an (Lübecker Nachrichten, 14.07.12)

Fockbek (SH)

 24.06.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:00 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Landeszeitung vom 26.06.2012: ""Der Himmel wurde schwarz": Innerhalb weniger Minuten richtete ein Tornado große Schäden an. Wohnwagen wurden umgeworfen, Holzbuden auf einem Sportplatz zerstört. Fockbek. Ein mysteriöser Wirbelsturm hat am Sonntagnachmittag in Fockbek eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Umgekippte Wohnwagen, davongewehte Gartenmöbel und zerstörte Holzhütten auf dem Sportplatz - der Tornado wütete nur wenige Minuten innerhalb eines sehr eng begrenzten Gebiets im nördlichen Bereich der Gemeinde, richtete aber große Schäden an. [...] 30 nagelneue Wohnwagen waren beschädigt. Von der Gewalt des Windes zusammengeschoben oder einfach umgekippt. An mindestens vier Wohnwagen entstand Totalschaden. "Zunächst wussten wir überhaupt nicht, wie das passiert sein konnte", sagte Neubert. "Aber Vandalismus können wir ausschließen. Das muss ein Wirbelsturm gewesen sein", so Neubert. [...] Live erlebt haben die Auswirkungen Birgit und Andreas Wildt, die ganz in der Nähe des Wohnwagenwerks wohnen. "Wir waren gerade in der Küche, als der Himmel kurz nach 16 Uhr schwarz wurde und es wie aus Kübeln zu gießen begann. Sekunden später flogen unsere Gartenmöbel durch die Gegend." Tische und Stühle landeten 50 Meter entfernt und haben nur noch Schrottwert. "Wir haben riesiges Glück gehabt, dass die Möbel nicht in die Fenster geschleudert wurden", sagte Birgit Wildt. Auf dem Rasen fanden die Eheleute später auch ein Einbahnstraßenschild. "Als wir unseren Bekannten davon erzählten, die in der Nähe wohnen, haben die uns für verrückt erklärt", erklärte Birgit Wildt. "Dort war überhaupt nichts passiert." Eine ganze Reihe von Schäden musste dagegen Bauhofleiter Werner Möller im Laufe des Tages notieren. "In der Feldmark sind etliche Bäume umgeknickt worden", berichtete er, "besonders stark hat es vor allem den Sportplatz getroffen". Nicht nur dass der sehr solide Metallzaun eingerissen ist - auch ein Alu-Fußballtor wurde durch die Luft geschleudert und zerstört. Doch damit nicht genug: "Zwei von den Hütten, die wir für das Dorffest benutzen, sind nicht nur kaputt, die sind in wahrsten Sinne des Wortes Kleinholz." Weitere Schäden in Fockbek oder Umgebung sind bisher nicht bekannt. In Hamburg wurden durch weitere Tornados am Sonntag Bäume entwurzelt, die wiederum Stromleitungen beschädigten."

Verdachtsfall Fockbek (Skywarn)
Ein Tornado fegte durch Fockbek (Landeszeitung, 26.06.12)

Fehmarn (SH)

 22.06.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 15:30 und 16:30 Uhr MESZ. Beobachtung einer möglichen Funnelcloud vom Südstrand bei Fehmarn-Burgtiefe. Dazu der Beobachter: "Das gesamte Gebilde rotierte und war frei von jeglichen anderen Wolken. Eine riesiege runde Wolke und an allen anderen Seiten war Sonne. In der Wolke gab es Blitze, Donner und Hagel. Aus der Entfernung konnte ich nicht erkennen, ob das Wasser aufwirbelte, das Erstaunliche war die Windstille am Boden. 3 Minuten vor der Aufnahme ragte das Gebilde zu etwa 3/4 zum Boden herunter."

Klausdorf / Kiel (SH)

 18.06.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 12:45 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Altenholz-Klausdorf aus in Richtung Nordwesten (Altenholz-Klausdorf).

Vollerwiek (SH)

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 12.06.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 15:35 und 15:40 Uhr MESZ, Dauer 3 bis 5 Minuten. Beobachtung einer weiteren Funnelcloud, Standort ca. 1 km nördlich von Garding auf der Halbinsel Eiderstedt, Beobachtung in Richtung Süden bis Südosten. Über den möglichen Bodenkontakt ist nichts bekannt. Vermutlicher Ort ist der Bereich um Vollerwiek oder der Eidermündung. Möglich ist auch in diesem Fall eine Wasserhose (Foto: Marco Rank).

Nordfriesland - Wetterimpressionen Juni 2012 (Thüringer Storm Chaser)

Vollerwiek (SH)

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 12.06.2012 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 15:30 und 15:35 Uhr MESZ, Dauer 3 bis 5 Minuten. Beobachtung einer Funnelcloud, Standort ca. 1 km nördlich von Garding auf der Halbinsel Eiderstedt, Beobachtung in Richtung Süden bis Südosten. Über den möglichen Bodenkontakt ist nichts bekannt. Vermutlicher Ort ist der Bereich um Vollerwiek oder der Eidermündung. Möglich ist in dem Fall eine Wasserhose (Foto: Marco Rank).

Nordfriesland - Wetterimpressionen Juni 2012 (Thüringer Storm Chaser)
April
Oktober

Helgoland (SH)

 18.10.2011 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 11:57 und 12:06 Uhr MESZ. Beobachtung von insgesamt 7 Funnelclouds im Bereich südlich bis südsüdwestlich von Helgoland. Davon hatten mindestens 5 Wirbel Kontakt zur Wasseroberfläche (Quelle: Beobachter der Wetterwarte Holgoland, Segler, weitere Augenzeugen).

Foto von zwei Wasserhosen (Unwetterzentrale bei Facebook)

Helgoland (SH)

 18.10.2011 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 11:57 und 12:06 Uhr MESZ. Beobachtung von insgesamt 7 Funnelclouds im Bereich südlich bis südsüdwestlich von Helgoland. Davon hatten mindestens 5 Wirbel Kontakt zur Wasseroberfläche (Quelle: Beobachter der Wetterwarte Holgoland, Segler, weitere Augenzeugen).

Foto von zwei Wasserhosen (Unwetterzentrale bei Facebook)

Helgoland (SH)

 18.10.2011 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 11:57 und 12:06 Uhr MESZ. Beobachtung von insgesamt 7 Funnelclouds im Bereich südlich bis südsüdwestlich von Helgoland. Davon hatten mindestens 5 Wirbel Kontakt zur Wasseroberfläche (Quelle: Beobachter der Wetterwarte Holgoland, Segler, weitere Augenzeugen).

Foto von zwei Wasserhosen (Unwetterzentrale bei Facebook)

Helgoland (SH)

 18.10.2011 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 11:57 und 12:06 Uhr MESZ. Beobachtung von insgesamt 7 Funnelclouds im Bereich südlich bis südsüdwestlich von Helgoland. Davon hatten mindestens 5 Wirbel Kontakt zur Wasseroberfläche (Quelle: Beobachter der Wetterwarte Holgoland, Segler, weitere Augenzeugen).

Foto von zwei Wasserhosen (Unwetterzentrale bei Facebook)

Helgoland (SH)

 18.10.2011 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 11:57 und 12:06 Uhr MESZ. Beobachtung von insgesamt 7 Funnelclouds im Bereich südlich bis südsüdwestlich von Helgoland. Davon hatten mindestens 5 Wirbel Kontakt zur Wasseroberfläche (Quelle: Beobachter der Wetterwarte Holgoland, Segler, weitere Augenzeugen).

Foto von zwei Wasserhosen (Unwetterzentrale bei Facebook)

Helgoland (SH)

 18.10.2011 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 11:57 und 12:06 Uhr MESZ. Beobachtung von insgesamt 7 Funnelclouds im Bereich südlich bis südsüdwestlich von Helgoland. Davon hatten mindestens 5 Wirbel Kontakt zur Wasseroberfläche (Quelle: Beobachter der Wetterwarte Holgoland, Segler, weitere Augenzeugen).

Foto von zwei Wasserhosen (Unwetterzentrale bei Facebook)

Helgoland (SH)

 18.10.2011 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 11:57 und 12:06 Uhr MESZ. Beobachtung von insgesamt 7 Funnelclouds im Bereich südlich bis südsüdwestlich von Helgoland. Davon hatten mindestens 5 Wirbel Kontakt zur Wasseroberfläche (Quelle: Beobachter der Wetterwarte Holgoland, Segler, weitere Augenzeugen).

Foto von zwei Wasserhosen (Unwetterzentrale bei Facebook)

Helgoland (SH)

bild
 07.10.2011 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 07:42 und 08:05 Uhr MESZ. Beobachtung von mindestens 3 Funnelclouds im Bereich südwestlich von Helgoland. Davon hatte mindestens ein Wirbel Kontakt zum Wasser (Quelle: Beobachter der Wetterwarte Holgoland, Augenzeugen, Foto: Rickmer Falke).

Tornado bei Helgoland
August

Wesselburen (SH)

 15.08.2011 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: früher Nachmittag. Aus einer Meldeung der Dithmarscher Landeszeitung vom 18.08.2011: "Windhose in Wesselburen - Äste wirbeln durch die Luft, Aschenbecher fliegen herum, Gärsten werden verwüstet. Eine Windhose hat am frühen Montagnachmittag viele Wesselburener erschreckt. Wie groß der Schaden ist, zeigt sich erst jetzt. Von der Eiderstedter Straße zog der Wirbelwind weiter zur Ortsmitte am Eiscaf´´e Pizzeria Da Pino vorbei. "Alle Aschenbecher flogen wie im Film einer nach dem anderen von den Tischen draußen", erzählt Inhaber Pino. Noch in Erinnerung der starken Windhose vor einigen Jahren forderte er die draußen sitzenden Gäste auf, ins Gebäude zu kommen, während sich die Sonnenschirme schon gefährlich zum Boden neigten. "Nach nur einer Minute war alles voebei, und es war windsteill." Weniger Glück hatten Anwohner der Glockenstraße, die kurz darauf von dem Naturschauspiel besucht wurden. "Ich habe noch schnell versucht, alle Fenster zu schließen, aber konnte in der Küche die Scheibe nur noch festhalten, während ich es draußen scheppern hörte", sagt Christa Kern. Im Garten bot sich ein chaotisches Bild: Gartenmöbel durcheinandergewirbelt, Blumentöpfe umgerissen, mehr als fünf Paneelenwände zerstört. Bei ihrer Nachbarin Nazire Kalk war plötzlich das Trampolin mit gut vier Metern Durchmesser weg. Obwohl es im Boden verankert gewesen war, hatte die Windhose es fortgerissen. Es flog über drei Gärten hinweg und landete an der Büsumer Straße bei Familie Taugerbeck."
Juli
Juni

Westermarkelsdorf auf Fehmarn (SH)

 18.06.2011 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: 21:46 bis 21:53 Uhr MESZ. Wasserhose ca. 5 km nördlich der Wetterstation in Westermarkelsdorf (im Nordwesten der Insel) über dem Fehmarnbelt beobachtet. Wasserkontakt mittels Fernglas bestätigt.

Wulfen (SH)

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 16.06.2011 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:17 Uhr MESZ. Funnel-Bildung vor dem Wulfener Hals auf Fehmarn über der Ostsee ca. 2km vom Strand entfernt beobachtet und fotografiert. Über Kontakt des Wirbels zur Wasseroberfläche ist nichts bekannt.

Funnelcloud bei Fehmarn
Mai

Wulfen (SH)

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 26.05.2011 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:06 Uhr MESZ. Funnel-Bildung vor dem Wulfener Hals auf Fehmarn über der Ostsee ca. 2km vom Strand entfernt beobachtet und fotografiert. Über Kontakt des Wirbels zur Wasseroberfläche ist nichts bekannt.

Funnelcloud bei Fehmarn

Neustadt in Holstein (SH)

 26.05.2011 / Stärke (F1) Plausibel
Zeitpunkt: gegen 17:35 Uhr MESZ. Pressemeldung zu einer Windhose, durch die 5 Menschen verletzt wurden. Aus einer Meldung von Hier Lübeck vom 27.05.2011: "Starke Windhose erfasste Zelte bei der Hanseboot Ancora Boat Show in Neustadt/H. - WSPR Lübeck-Travemünde (ots) – Pressemitteilung für den Bereich Lübeck/Ostholstein Travemünde, d. 27.05.2011 Starke Windhose erfasste Zelte bei der Hanseboot Ancora Boat Show in Neustadt/H. In den Nachmittagsstunden des 26.05.2011 (ca. 17.35 Uhr) erfasste eine sog. Windhose auf dem Gelände der Ancora Marina in Neustadt/H. vier Veranstaltungszelte. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aufgrund der stattfindenden Messe Hanseboot Ancora Boat Show reger Publikumsverkehr. Die direkt am Wasser aufgebauten Pagodenzelte, welche mit Schlossschrauben 10 x 60 mm direkt mit dem Holzboden verschraubt waren, wurden durch dieses seltene Wetterphänomen aus ihrer Verankerung herausgerissen. Ein Zelt wurde in das Hafenbecken geweht. Durch die umher fliegenden Zeltgestänge der anderen Zelte bzw. durch eine umstürzende Glasvitrine wurden 5 erwachsene Besucher leicht verletzt und ein Sportboot beschädigt. Drei Personen mussten sich mit Platzwunden in der Schön Klinik Neustadt behandeln lassen, und wurden nach ambulanter Behandlung entlassen. Die Ermittlung zur Klärung des genauen Unfallherganges sowie die Prüfung, ob ggf. Sicherheitsvorschriften missachtet wurden, führt zurzeit das Wasserschutz-polizeirevier Lübeck-Travemünde durch. Das Landesamt für Arbeitssicherheit erhielt Kenntnis. Der Deutsche Wetterdienst hatte am 26.05.2011 zuletzt um 16.16 Uhr (bis 20.30 Uhr) eine Warnung vor Gewitter mit schweren Sturmböen u. a. für den Bereich Kreis Ostholstein und schleswig-holsteinische Ostseeküste mit Windstärken in Böen bis 9 Bft (85 km/h), im Mittel bis 6 Bft aus Südwest bis West herausgegeben."

Starke Windhose erfasste Zelte bei der Hanseboot Ancora Boat Show in Neustadt/H. (Hier Lübeck, 27.05.11)
Messe in Neustadt trotzt dem Sturm (Yacht, 30.05.11)
Ancora Bootshow 2011 (THW Neustadt, 30.05.11)
Oktober

Vollerwiek (SH)

bild
 26.10.2010 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:40 Uhr MESZ. Mögliche Funnelbeobachtung vom Deich südlich des Eidersperrwerks (Dithmarschen) in Richtung Nordwesten nach Eiderstedt (Nordfriesland).

Verdachtsfall Vollerwiek (Skywarn)
September

Westerland (SH)

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 03.09.2010 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 16:27 und 16:37 Uhr MESZ. Wasserhose vor Sylt beobachtet und fotografiert. Beim Auftreffen auf den Strand löste sie sich auf.

Tornado vor Westerland/Sylt

Nebel (SH)
[Region: Insel Amrum]

 03.09.2010 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 12:00 und 14:30 Uhr MESZ. Augenzeugen berichten über eine sich kaum verändernde "schwarze Wolkenwand", aus der sich drei kleinere und ein größerer Tornado bildeten, alle mit Kontakt zur Wasseroberfläche.

Nebel (SH)
[Region: Insel Amrum]

 03.09.2010 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 12:00 und 14:30 Uhr MESZ. Augenzeugen berichten über eine sich kaum verändernde "schwarze Wolkenwand", aus der sich drei kleinere und ein größerer Tornado bildeten, alle mit Kontakt zur Wasseroberfläche.

Nebel (SH)
[Region: Insel Amrum]

 03.09.2010 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 12:00 und 14:30 Uhr MESZ. Augenzeugen berichten über eine sich kaum verändernde "schwarze Wolkenwand", aus der sich drei kleinere und ein größerer Tornado bildeten, alle mit Kontakt zur Wasseroberfläche.

Nebel (SH)
[Region: Insel Amrum]

 03.09.2010 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 12:00 und 14:30 Uhr MESZ. Augenzeugen berichten über eine sich kaum verändernde "schwarze Wolkenwand", aus der sich drei kleinere und ein größerer Tornado bildeten, alle mit Kontakt zur Wasseroberfläche.

Sylt (SH)

bild
 03.09.2010 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 11:43 Uhr MESZ. Wasserhose bei Sylt beobachtet und fotografiert. Weitere schlauchförmige Funnelcloud beobachtet, über Bodenkontakt ist in diesem weiteren Fall aber nichts bekannt. Dauer der Sichtung: ca. 10 Minuten.

Tornado bei Sylt
August

Sylt (SH)

 29.08.2010 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nicht bekannt. Aus einer Meldung der [url=http://www.welt.de/] Welt vom 05.09.2010: "Am vergangenen Sonntag fuhr auch NRW ab, voll ist es noch, aber eben ruhiger voll. Zum Abschied tanzten Windhosen auf dem Meer, das ist so selten, dass wir uns etwas wünschten wie bei Sternschnuppen."

Zum Abschied tanzen Windhosen auf dem Meer ( Die Welt, 05.09.10)

Büsum (SH)

 24.08.2010 / Stärke (F1) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:50 Uhr MESZ. Schäden durch Böen in Orkanstärke. Laut Anwohnern zog von West / Südwest aus dem Watt eine dunkle, scharf abgegrenzte Böenwalze heran. Der permanent wehende Wind (7/8 Bft) schlief schlagartig ein. Innerhalb weniger Sekunden drehte er auf NNW und nahm enorm zu, diverse Vorzelte, 3 entwurzelte Bäume sowie ein Golfkart (Campingplatzbetreuung) wurden ?versetzt?, die digitale Windanzeige war während dieser Zeit jenseits der 12Bft, Anwohner aus einem Appartmenthaus sprachen von einem sichtbaren Funnel. Dieser soll im Nordwesten Büsums auf das Festland gezogen sein.

Kirchbarkau (SH)

 22.08.2010 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:00 Uhr MESZ. In der lokalen Zeitung "Rund um Kirchbarkau" wird eine Windhose im Bereich Bothkamper See / Kirchbarkau erwähnt: "Windhose über dem Bothkamper See [...] Innerhalb von Sekunden wälzte sich eine Wasserwand über den See, angetrieben von heftigsten Sturmböen, und ließ den Tag zur Nacht werden." Dies widerspricht sich, die Beschreibung spricht für einen Downburst, eine Gewitterfallböe, verbunden mit starkem Niederschlag. Daher gehe ich derzeit nicht von einem Tornado aus.

Dätgen (SH)

 22.08.2010 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 14:20 und 14:30 Uhr MESZ. "Windhose" mit Schäden im Kreis Rendsburg-Eckernförde gemeldet. Dazu aus einer Meldung der Kieler Nachrichten vom 23.08.2010: "In Dätgen zog nach Angaben der Feuerwehr eine Windhose eine Schneise der Verwüstung, dabei wurden ebenfalls mehrere Bäume von Sturmböen entwurzelt; eine alte Weide fiel auf ein Wohnhaus; Straßenlaternen knickten um wie Streichhölzer; ein Schornstein löste sich und stürzte auf ein Auto. Die örtliche Feuerwehr rief Einsatzkräfte der Nortorfer Wehr zu Hilfe. Die Einsätze dauerten mehrere Stunden. Die Höhe der Schäden sind nicht bekannt. Positive Bilanz der Feuerwehren: Niemand wurde verletzt." Die Untersuchungen vor Ort sprechen eher für einen Downburst.

Windhose zog durch Dätgen (Kieler Nachrichten, 23.08.10)
Windhose: Eine Spur der Verwüstung( Holsteinischer Courier, 23.08.10)

Staberdorf auf Fehmarn (SH)

 17.08.2010 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 12 und 12:30 Uhr MESZ. Zwei weitere Wasserhosen vor Staberhuk an der Süsostspitze der Ostseeinsel Fehmarn beobachtet.

Staberdorf auf Fehmarn (SH)

 17.08.2010 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 12 und 12:30 Uhr MESZ. Zwei weitere Wasserhosen vor Staberhuk an der Süsostspitze der Ostseeinsel Fehmarn beobachtet.
Juli

Büsum (SH)
[Region: Meldorfer Bucht]

 23.07.2010 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:00 Uhr MESZ. Funnelbeobachtung von Büsum aus über der Meldorfer Bucht, etwa bis zur Hälfte der Strecke Wolke - Wasser hinabreichend. Kontakt zur Wasseroberfläche konnte mangels freiem Blick nicht beobachtet werden.

Büsum (SH)

bild
 23.07.2010 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 11:20 Uhr MESZ. Eine Wasserhose war im See-/Wattgebiet Norderpiep/Blauortsand, ungefähr 3-4 Seemeilen vor der Küste bei Büsum für wenige Momente aufgetreten.

Tornado vor Büsum

Osdorf bei Kiel (SH)

 15.07.2010 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 13:05 Uhr MESZ. Sichtung einer deutlich rotierenden Funnelcloud von Kiel aus in Richtung Nordwesten, etwa im Bereich Osdorf, zwischen Eckernförde und Kiel. Über Bodenkontakt ist wegen eines im Wege befindlichen Waldstückes nichts bekannt. Die Funnelcloud befand sich direkt hinter der Niederschlagszone des Schauers, sie reichte etwa ein Drittel der Strecke Wolke - Boden hinab. Etwa eine Minute nach Beginn der Beobachtung löste sie sich langsam auf.

Wenningstedt (Sylt) (SH)

 12.07.2010 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:32 Uhr MESZ. Dazu der Berich von zwei Augenzeugen: "Von Westerland kommend haben wir beim Durchzug einer Gewitterfront einhergehend mit starken Windböen und Regen für ca. 10s eine Windhose mit Bodenkontakt beobachten können. Sie bewegte sich in Ost-West Richtung über den Osten von Wenningstedt. Deutlich zu sehen waren bis zum Boden reichende Wolkenfetzen und am Boden stark aufgewirbelter Regen. Deutlich rotierend bewegte sich die Windhose ca. 200m vor uns (nördlich) in Ost-West Richtung. Beobachtungsort: Kreuzung Umgehungsstraße / Braderuper Straße. Die Windhose haben wir kurz nach Einsetzen der ersten Regenböen beobachtet. Die Zugrichtung des Gewitters war von SSW nach Nord. Beim Abzug der Windhose konnte man am Himmel in den bewegten, tiefhängenden Wolken (Untergrenze vielleicht 200-300m Höhe) deutlich eine sich nach unten verjüngende Aussackung (Trichter) erkennen. Ein richtiger "Schlauch" jedoch war nicht zu erkennen. Deutlich erkennbar jedoch mündete die diagonal vom Boden (östlich Beonachtungsstandort) bis zu den Wolken reichende Gischt und die Wolkenfetzen in diese Aussackung (westlich Beobachtungsstandort) und am Boden war der scharf umgrenzte, rasch vorbeiziehende Gischt-Wirbel zu beobachten. "Wolkentrichter" und Gischtwirbel bewegten sich zügig (anders als die Zugrichtung des Gewitters) von Osten kommend über die Landstraße Richtung Westen."

Hogelund (SH)

 12.07.2010 / Stärke (F1) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 08 Uhr MESZ. Schäden innerhalb eines sehr schmalen Bereiches, älterer Augenzeuge berichtet über einen "Wirbelsturm".

Tornadoverdacht Hogelund

Kücknitz (SH)

bild
 05.07.2010 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: nachmittags. Beobachtung einer deutlich rotierenden Funnelcloud von Lübeck-Kücknitz aus in Richtung Nordosten. Über das Gebiet zog ein kräftiger Regenschauer hinweg. Ob es sich bei einer direkt unter der Funnelcloud befindlichen, bodennahen Erscheinung um Nebelfetzen oder um einen Tornadofuß handelte, ist offen. Über Schäden in dem Bereich ist nichts bekannt.

Tornadoverdacht Dummersdorf
Juni

Kücknitz (SH)

 29.06.2010 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 16:40 Uhr MESZ. Schäden in einem recht eng begrenzten Bereich in Lübeck-Kücknitz, Augenzeugen berichten über eine "Windhose". Dazu ein unmittelbar betroffener Augenzeuge: "Der Schlauch war schmal, aber sehr beständig. Das Ende war faserig. Es war ein Schauer mit doch sehr dicken Regentropfen. Der Rüssel selbst war mir Staub und Dreck durchzogen und die Wolken waren lichtundurchlässig. Das Schauspiel war nur von kurzer Dauer - zumindest hier in Kücknitz." - Bei einer Nachbesprechung der Tornado-Arbeitsgruppe im November 2013 wurde beschlossen, den Fall als bestätigten Tornado zu führen. Es liegt eine enge Schneise vor, die sich von WSW nach ONO erstreckt. Auf der linken Seiten fielen mehrere Bäume nach Nordwesten oder Westen, also gegen die Zugrichtung. Außerdem gibt es eine eindeutige Augenzeugenbeschreibung und es existiert ein Video des Tornados.

Verdachtsfall Lübeck-Kücknitz (Skywarn)
Windhose entwurzelte Bäume und bechädigte Dächer im nördlichen Lübeck (WZ-Forum)
29.06.2010 - Heftiges Unwetter trifft Nord-Lübeck (Stormchaser Holstein)
Windhose tobt über Lübeck (Morgenpost, 30.06.10)
Wetterchaos in Lübeck: Windhose verwüstet Kücknitz (Lübecker Nachrichten, 30.06.10)
Windhose entwurzelt Bäume in Lübeck (SHZ, 30.06.10)
Windhose entwurzelt Bäume in Lübeck (Welt Online, 30.06.10)
Sturm und Starkregen über Kücknitz ( HL-Live, 30.06.10)

Großenaspe (SH)

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 20.06.2010 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 17:00 unhd 17:15 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von Boostedt aus im Bereich Großenaspe. Über möglichen Bodenkontakt ist nichts bekannt.

Tornadoverdacht Großenaspe
Mai

Risum-Lindholm (SH)

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 30.05.2010 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 17:45 und 18:15 Uhr MESZ. Beobachtung von mindestens sechs Funnelclouds im Bereich östlich bis südöstlich von Risum-Lindholm, Nordfriesland. Über möglichen und in Einzelfällen auch wahrscheinlichen Bodenkontakt ist nichts genaues bekannt. Möglicherweise waren es noch deutlich mehr als sechs Fälle.

Funnelbeobachtungen bei Risum-Lindholm
April

Großjörl (SH),
Pobüll (SH)

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 04.04.2010 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14 Uhr MEZ. Im Bereich eines mit Hagel verbundenen Gewitters Beobachtung einer Funnelcloud zwischen Großjörl (Kreis Schleswig-Flensburg) und Pobüll (Kreis Nordfriesland), über möglichen Bodenkontakt ist nichts bekannt.

Funnelbeobachtung bei Großjörl
Oktober
September

Sylt (SH)

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 04.09.2009 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 12:27 bis 12:30 Uhr MESZ. Wasserhose vor dem Oststrand von Hörnum, zwischen der Südspitze der Insel Sylt und der Insel Föhr. Weit herabreichender, schmaler und sich windender Schlauch auch auf Webcambildern zu sehen.

Tornado zwischen Sylt und Föhr
August
Juli

Büsum (SH)

bild
 18.07.2009 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 14:04 bis 14:11 Uhr MESZ. Funnelbeobachtung wahrscheinlich über dem Watt sehr nahe bei Büsumer Deichhausen östlich von Büsum, über möglichen Bodenkontakt ist nichts bekannt. Mindestens zwei weitere Ansätze waren zu sehen. Funnelbeobachtung bei Büsum

Glinde (SH)

 14.07.2009 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: abends (Einsatz der Feuerwehr ab 20:53 Uhr MESZ). Aus einer Meldung des Stormarner Tageblattes vom 15.07.2009 zu einem Unwetter im Kreis Storman: "Im Kreis Stormarn waren überwiegend die Orte Rümpel und die Stadt Bad Oldesloe betroffen. Kurz vor 20 Uhr brachen auf der Strecke von Rümpel nach Bad Oldesloe mehrere Bäume ab. Die Feuerwehr zersägte diese. Kurze Zeit später wurde auch ein Baum im Ortsteil Höltenklinken durch das Unwetter auf die Straße geworfen. [...] Während des Unwetters zog eine Windhose durch den Oldesloer Ortsteil Glinde. Ein Maisfeld am Stadtrand wurde dadurch plattgewalzt. Auf einem Reiterhof wurde eine Hütte beschädigt. Verletzt wurde hier niemand.". Windhose zieht durch Bad Oldesloe (SHZ, 15.07.09) Unwetter in Stormarn und Segeberg - Windhose über Bad Oldesloe (www.SH-Presseservice.de, 15.07.09) Schaden durch Unwetter und Windhose (Abendblatt, 16.07.09)
Juni

Damsdorf (SH)

bild
 21.06.2009 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:18 bis 17:30 Uhr MESZ. Weit hinabreichender Funnel etwa östlich von Damsdorf beobachtet, über Bodenkontakt ist derzeit nichts bekannt.

Tornadoverdacht bei Damsdorf

Großsolt (SH)

 09.06.2009 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 21 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Lübecker Nachrichten vom 10.06.09: "Windhose deckt Häuser ab - Große Bäume entwurzelt. Großsolt (dpa/lno) - Eine Windhose hat am späten Dienstagabend eine breite Schneise der Verwüstung durch Großsolt (Kreis Schleswig-Flensburg) gezogen. Menschen wurden aber nicht verletzt. Nach Angaben von Feuerwehr-Einsatzleiter Erich Lassen gab es zunächst ein kleines Gewitter. Anschließend sei die Windhose in einer Breite von rund 500 Metern drei Kilometer weit über den Ort gezogen. "Man sah sie ankommen wie ein Turm", sagte er. Es habe einen riesengroßen Blitz gegeben, anschließend sei ein Strommast abgeknickt und die Leitung gerissen. Das Unwetter habe nur rund zehn Minuten gedauert. Insgesamt wurden elf Häuser schwer beschädigt, viele Dächer wurden abgedeckt. Außerdem wurden mehrere bis zu 100 Jahre alte Bäume mit bis zu 60 Zentimetern Stammdurchmesser wie Streichhölzer umgeknickt. Insgesamt waren rund 50 Feuerwehrleute im Einsatz. Gemeinsam mit drei Dachdeckerfirmen hätten sie die beschädigten Dächer provisorisch mit Planen abgedeckt. Das volle Ausmaß der Schäden werde man aber erst im Laufe des Tages erkennen können, sagte Lassen abschließend." Nach weiteren Medienberichten sind Schäden in Höhe von mehreren Hundertausend Euro entstanden.

Tornado hinterlässt Spur der Verwüstung in Großsolt (NonstopNews, 09.06.09)
Windhose in Großsolt schreckt Bewohner auf (Kieler Nachrichten, 10.06.09)
Windhose deckt Häuser ab - Große Bäume entwurzelt (Lübecker Nachrichten, 10.06.09)
Windhosen richten Spur der Verwüstung an (Ad Hoc News, 10.06.09)
Tornados decken in Schleswig-Holstein Häuser ab (NNN, 10.06.09)
Tornados über Schleswig-Holstein (Focus, 10.06.09)
Windhose im Kreis Schleswig-Flensburg (nordschleswiger.dk, 10.06.09)
"Die Windhose kam an wie ein Turm" (NDR, 10.06.09)
Fotoserie: Windhosen im Norden (Abendblatt)
Tornado in Großsolt (WZ-Forum)
Schadensbericht (WZ-Forum)
Tornado über Großsolt / Munkwolstrup / Hürup (WZ-Forum)

Neumünster (SH)

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 09.06.2009 / Stärke (F2) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 19:30 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Ostholsteiner Zeitung vom 09.06.09: "Windhose fegt über Neumünster - Neumünster - Ein Knall, ein Blitz, und plötzlich fegte eine riesige Windhose durch den Stadtteil Gartenstadt in Neumünster. Um 19.31 Uhr ging Dienstag der erste Notruf bei der Polizei ein. Drei Minuten später war das Spektakel, das in der Detlef-Sievers-Straße seinen Ursprung nahm und über Stoverseegen, Hahnknüll fast im Zickzack in den Prehnsfelder Weg weiterzog, schon wieder vorbei. Zurück blieben entwurzelte Bäume und eine aufgescheuchte Kuhherde, die auch eine Stunde nach dem Vorfall nicht zu beruhigen war. Zudem wurde ein Pferdestall abgedeckt, die Blechteile des Daches flogen bis zu 800 Metern weit. Personen wurden nicht verletzt."

Tornado in Neumünster (Skywarn)
Tornado in Neumünster: Fotos
Schadensbericht zum Tornado in Neumünster (Niko Renkosik)
Windhose fegt über Neumünster (Kieler Nachrichten, 09.06.09)
Windhose in Neumünster (Presseportal, 10.06.09)
Windhosen richten Spur der Verwüstung an (Ad Hoc News, 10.06.09)
Video: Windhose über Neumünster (SHZ, 10.06.09)
Tornados decken in Schleswig-Holstein Häuser ab (NNN, 10.06.09)
Tornados über Schleswig-Holstein (Focus, 10.06.09)
"Die Windhose kam an wie ein Turm" (NDR, 10.06.09)
Windhose: Ein Dach flog durch die Luft (SHZ, 11.06.09)
Fotoserie: Windhosen im Norden (Abendblatt)
Tornado am 09 06 09 um ca 19 uhr 31 in Neumünster (YouTube)
Tornado über Neumünster (YouTube)
Tornado über Neumünster 2 (YouTube)
Tornado über Neumünster (YouTube)
Video einiger Schäden (YouTube)

Flensburg (SH)

 09.06.2009 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 12:20 Uhr MESZ. Funnelbeobachtung in Flensburg: "Es war der (Funnel-trächtige) 9. Juni 2009, so etwa 12.20 Uhr, als ich ganz eindeutig etwa in Höhe der Marineschule Mürwik (in Flensburg) zunächst eine rotierende Wolke beobachtete, aus der sich im weiteren Verlauf ein "Rüssel" entwickelte. Es war ein relativ glatter Schlauch, ziemlich dünn, der sich zunächst schlängelte (unter langsam rotierender Wolke), bevor er dann aber ziemlich straff und gerade wurde, um sich danach recht schnell zu verflüchtigen. Dieser Rüssel drehte sich langsam gegen den Uhrzeigersinn. Das Ganze dauerte nur ca. 1 Minute. Der Rüssel reichte von der Wolke nicht sehr weit herab; etwas mehr als 1/3 - etwas weniger als 1/2. Bodenkontakt war von meinem Standort nicht auszumachen."
Mai

Esperstoft (SH)

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 21.05.2009 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:05 Uhr MESZ. Dazu der Beobachter: "Himmelfahrt um 19:05 Uhr bildete sich nach Durchzug eines schwachen Gewitters ca. 1km nordwestlich von Esperstoft (Anm.: ca. 14 km westnordwestlich von Schleswig) ein Funnel. Während des ca. 10min andauernden Naturschauspiels konnte ich von der Entstehung bis zur Auflösung keinen Bodenkontakt beoabchten. Kurz vor dem Ende bildete sich links vom ausgeprägten dünnen, schmalen Funnel noch ein stark rotierendes weiteres Wolkenfeld, das ansatzweise einen weiteren Funnel bildete (siehe Bilderreihe)."
Funnel in Esperstoft am 21. Mai 2009 (Hans-Jürgen Lüthje)
Karte und Bericht zum Funnel bei Esperstoft

Kalübbe (SH)

 08.05.2009 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: abends. Am Montag, den 11.05.2009 war in den Kieler Nachrichten, Ostholsteiner Zeitung, unter der Überschrift "Trampolin flog einfach wie ein UFO davon", ein Bericht über einen möglichen kleineren Tornado (F0) in Kalübbe zu lesen. Kalübbe liegt ca 5 km von Plön entfernt. Das beschriebene Ereignis dürfte begleitend oder kurz vor den Schäden in Plön vom gleichen Tage aufgetreten sein. In der Zeitung heißt es: "[...] Mehrere Zeugen beobachteten, wie eine Windhose ein rund 60 kg schweres Trampolin aus dem Garten der Familie Kobel ganz langsam wie ein UFO in die Höhe hob. Dort drehte sich das Sprunggerät wie ein Rad und flog weiter in rund 5 m Höhe über die Bäume hinweg. Das Trampolin rotierte etwa 40 m durch die Luft, bevor es - richtig herum - auf einem nahen Feld landete. [...]" (Quelle: Kieler Nachrichten) Ein Foto von dem beschädigtem Trampolin ist in der Zeitung ebenfalls abgedruckt. Ein Zusammenhang zum Fall Plön ist naheliegend (Entfernung zum dortigen Schadensort: ca. 7,5 km)

Neumünster (SH)

 08.05.2009 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: abends. Aus einer Meldung des Holsteinischen Couriers vom 11.05.09: "An der Stettiner Straße kam es innerhalb weniger Minuten zu erheblichen Schäden auf dem Gelände des Polizei-SV Union und der Freien Turnerschaft (FTN). Eine Windhose hinterließ dort eine Schneise der Verwüstung. Ein etwa 30 Quadratmeter großes Holzhaus auf dem PSV-Gelände, in dem ein Büro und Utensilien der Eisstockschützen untergebracht waren, wurde förmlich zerrissen. Das Dach hob komplett ab, flog auf die andere Seite der Stettiner Straße und traf dort ein parkendes Auto. Altliga-Fußballer Alexander Orff wurde Augenzeuge des Wetterphänomens, als er mit seinen Mannschaftskameraden trainierte. Er berichtet: "Wir hatten die Situation zuerst unterschätzt, sahen das Unwetter von Wasbek her aufziehen. Obwohl der Himmel schon sehr dunkel wurde, wollten wir noch weiterspielen. Doch dann meinte ein Mannschaftskamerad, dass wir wohl besser reingehen. Da kippte auch schon ein Tor um und noch auf dem Weg ins Vereinsheim sahen wir, wie das Dach durch die Luft fliegen! Zum Glück wurde niemand verletzt." Auch die Zuschauerbänke am Spielfeldrand und etliche Fahrräder wirbelten umher. Äste knickten ab. Auf dem FTN-Gelände kippte ein größerer Baum und schlug in Kinderspielgeräte und ein Klettergerüst. Wenig später war die Berufsfeuerwehr zur Stelle und begann mit ersten Aufräum- und Sicherungsarbeiten. Auch der PSV-Vorsitzende Ernst Klänhammer wurde alarmiert: "Die Schäden sind erheblich, einiges ist wohl ein Totalverlust", lautete seine erste Bilanz. Ein paar hundert Meter entfernt in der Breslauer Straße waren die Folgen des Sturms ebenfalls nicht zu übersehen: An den Wohnblocks, die dort zurzeit saniert werdenden, schwankten die Gerüste. Die Folien und Netze, mit denen sie verkleidet waren, wurden zerfetzt. Zwei Baustellen-Toiletten wurden vorüber sogar zu "unbemannten Flugobjekten". Angela Joost sah, wie ein Dixi-Klo über die Straße wirbelte, ihr parkendes Auto streifte und gegen einen zweiten Wagen prallte: "Der machte einen Satz, hat aber nur ein paar Schrammen abbekommen. Jetzt stinkt es furchtbar, weil die Toiletten ausgelaufen sind!"" (Quelle: Holsteinischer Courier) - Die Schäden befinden sich tatsächlich in einem eng begrenzten Bereich, einer Schneise, weitere Hinweise auf einen Tornado konnten aber bisher nicht gefunden werden.

Windhose zerstörte Sportanlage (Holsteinischer Courier, 11.05.09)
Einige Fotos der Schäden (Holsteinischer Courier, 11.05.09)

Plön / Holstein (SH)

 08.05.2009 / Stärke (F1) Verdacht
Zeitpunkt: Sehr kurz vor 20:00 Uhr MESZ. Aus einer Meldung der Kieler Nachrichten vom 09.05.09: "Eine Windhose fegte am Freitagabend mit zerstörerischer Kraft durch die Plöner Innenstadt und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Das Dach eines Mehrfamilienhauses, das direkt am Ufer des Großen Plöner Sees liegt, wurde abgedeckt. Die Trümmer landeten auf dem davor liegenden Parkstreifen und beschädigten die abgestellten Fahrzeuge. Die Bewohner des Hauses sowie Passanten und Autofahrer wurden glücklicherweise nicht verletzt. Wenige Meter weiter waren einige Platanen auseinandergebrochen und blockierten die Eutiner Straße. Am Strandweg unweit des Bahnhofs entwurzelte die Wucht der Sturmböe eine Trauerweide. Der massive Baum stürzte auf die Gleise. Die Bahnstrecke Kiel-Lübeck musste während der Bergungsarbeiten der Plöner Feuerwehr für einige Stunden gesperrt werden. Im Laufe des gesamten Abends musste die Wehr immer wieder ausrücken und technische Hilfe leisten." (Quelle: Kieler Nachrichten)

Tornadoverdacht in Plön
Los ging's vor der Tageschau (Kieler Nachrichten, 08.05.09)
Bildergalerie zu den Schäden (Kieler Nachrichten, 08.05.09)

Salem bei Ratzeburg (SH)

 08.05.2009 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:45 Uhr MESZ. "Am Freitag auf dem Campingplatz Salemer See wurde der Himmel ab ca. 19:45 Uhr bedrohlich dunkel. Die Wolken kamen schnell näher und es begann zu regnen. Die Wolken rotierten Teilweise. Ein Mini-Tornado bildete sich ca. 100m entfert von uns und streifte uns mit scharfen Winden. Als Schäden sind bisher nur einige entwurzelte/abgeknickte Bäume und einige Weggewehte Pavillons/Campingzelte bekannt." (Quelle: Skywarn)

Tornadoverdacht in Salem (Skywarn)

Warder (SH)

 08.05.2009 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: frühe Abendstunden. "08.05.2009 - Sturmschaden: Durch Warder zog gestern in den frühen Abendstunden ein Unwetter. Einige Bäume wurden entwurzelt. Wir wurden von der Leitstelle nach Alt Mühlendorf gerufen. Auf die L 48 ist ein Baum gestürzt, der entsorgt werden musste. Verletzt wurde zum Glück niemand." und "Außerdem rückte die 26 Aktive zählende Wehr zu einem Lkw-Brand auf der A7 sowie zur Beseitigung von Sturmschäden nach einer Windhose aus. Bracker bescheinigte den Brandschützern eine hohe Motivation und einen starken Einsatzwillen." (Quelle jeweils: Feuerwehr Warder) - Dazu der Bericht eines Augenzeugen: "Ich sah aus dem Fenster und sah, wie auf einer leerstehenden Koppel sich ein gewaltiger Tornado formte. Schnell sah ich am Boden Wolken sich wild drehen und es bildete sich ein Trichter vom Himmel. Kurz darauf krachte es furchtbar und der Tornado hörte sich an wie ein Brummen von einer Autobahn. Einen Tag später wurde mir berichtet, dass es einen Pferdestall schwer getroffen habe. Das Dach sei weg und die Wände zusammengebrochen und weit verfrachtet worden. Ein danebenstehender Baum (dicke Eiche) wurde vollkommen zerrissen. Dann ist der Tornado weitergezogen über freies Feld und hat sich abgeschwächt und zog Richtung Feldmark. Er kippte und knickte noch einige Bäume um und dann löste er sich rasch wieder auf. Es hat neben dem Tornado nur leicht geregnet. Es gab auch keinen Hagel."

Büdelsdorf (SH)

 03.05.2009 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: 16:30 Uhr MESZ. Leichte Schäden u.a. an Dächern durch einen Wirbel beim Durchzug eines Schauers. Dabei wurden Blechplatten eines Schuppendaches emporgewirbelt und bis zu 200 Meter weit transportiert. Weiter wurde in einem angrenzenden Reihenhaus ein komplettes Dachfenster aus dem Dach "gesaugt", Trümmerteile des Fensters konnten keine mehr gefunden werden. In einer weiteren Wohnung, in dem das Wohnzimmerfenster auf Kipp stand, wurde Pferdedung vom ca. 100m entfernten Pferdehof durch dieses Fenster ins Wohnzimmer geweht.

Schwacher Tornado in Büdelsdorf
Oktober
September

Flensburg (SH)

 30.09.2008 / Stärke (F1) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 07:30 Uhr MESZ. Schäden und Windhose in den Medien gemeldet: "Eine kräftige Windhose wütete heute morgen über Flensburg und deckte mehrere Häuser zum Teil ab. Bäume knickten um, Gullys wurden überflutet. [...] An mehreren Häusern fegte die Windhose Ziegel vom Dach. Starke Windböen und heftige Regenschauer haben am Dienstagmorgen über Flensburg gewütet. Vor allem die Stadtteile Weiche und Adelby waren betroffen, als eine Windhose über die Fördestadt jagte. Die Bilanz: Bäume knickten um wie Streichhölzer, Ziegelsteine flogen von den Dächern und einige Gullydeckel wurden hochgespült. Ein Auto wurde unter schweren Ästen begraben. Verletzt wurde aber niemand." (Quelle: SHZ, 30.09.08)

Windhose in Flensburg ( WZ-Forum)
Windhose wütete über Flensburg ( SHZ, 30.09.08)
Die Sekunden, die Adelby verwüsteten ( SHZ, 01.10.08)

Helgoland (SH)

bild
 29.09.2008 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: ab 14:03 Uhr bis ca. 14:30 Uhr MESZ. Beobachtung von insgesamt 5 bis 6 Funnel südlich von Helgoland, davon mindestens einer mit Kontakt zur Wasseroberfläche.

Tornado und Funnel bei Helgoland

Travemünde (SH)
[Region: Lübecker Bucht]

 14.09.2008 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 11:45 Uhr MESZ. Funnelsichtung vom Brodtener Ufer aus in Richtung Norden über der Lübecker Bucht: "Gestern (14.09.08) konnte ich von der Steilküste des Brodtener Ufers aus um ca. 11:45 Uhr einen Funnel aus einem recht niedrigen Cumulus congestus beobachten. Er war relativ dünn und schlauchförmig und enstand ziemlich rasch unter der relativ dunklen Basis des flachen Cu cons im Norden (aus dem jedoch nur ein paar Tropfen fielen). Ich konnte kein aufgewirbeltes Wasser sehen in den drei Minuten, die er währte. Da die schlauchförmige Herabsetzung drei Minuten lang ungefähr gleich aussah, bin ich mir sehr sicher, dass es ein echter Funnel war, jedoch besteht keine hundertprozentige Sicherheit. Eine Kamera hatte ich leider nicht zu Hand." Der Funnel reichte aber zu keiner Zeit mehr als die Hälfte der Strecke Wolke - Boden hinab, Kontakt zur Wasseroberfläche wurde nicht beobachtet.

Pansdorf (SH),
Scharbeutz (SH)

bild
 14.09.2008 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 11:40 bis 11:44 Uhr MESZ. Funnelsichtung von Pansdorf aus in Richtung Nordosten im Bereich zwischen Scharbeutz und der Autobahn A1 im Bereich der Abfahrt Pansdorf, südwestwärts in Richtung Pansdorf ziehend. Über Bodenkontakt ist derzeit nichts Konkretes bekannt. Ein Augenzeuge berichtet, dass der Wirbel für einige Sekunden "schmutzig" wurde. Dies könnte ein Hinweis auf einem vorübergehenden Bodenkontakt sein.

Funnelbeobachtung von Pansdorf aus
August

Norderstedt (SH)

 12.08.2008 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 19:00 und 19:10 Uhr MESZ. "Windhose" von örtlicher Presse gemeldet, ein Anwohner berichtet über einen beobachteten Rüssel. Dazu aus einer Meldung des Abendblattes vom 14.08.08: "Windhose wütet in Norderstedt - Zwischen der Ulzburger Straße und dem Friedrichsgaber Weg stürzen Bäume auf Dächer, werden Äste zur Gefahr. [...] Als Jan Menssen kurz nach 19 Uhr aus dem Fenster seiner Galerie an der Ulzburger Straße sieht, glaubt er zunächst nicht, was er draußen sieht. Die Fahnenmasten biegen sich im Wind, die riesigen Regentropfen peitschen vertikal gegen die Häuser, Wassermassen rauschen die Straße, die sich beinahe in einen reißenden Fluss verwandelt hat, hinunter. "Ich dachte, die Fahnen- und Ampelmasten brechen ab", sagt der Galerist, der Geistesgegenwart beweist: Er greift zur Videokamera und filmt den Orkan über Norderstedt. Nach sechs bis sieben Minuten ist der Spuk vorbei, und alles ist wieder ruhig. Nur die Wassermassen auf der Straße erinnern noch an das Unwetter." Diese Schilderung spricht aber gegen das Auftreten eines Tornados.

Windhose wütet in Norderstedt ( Abendblatt, 14.08.08)
Video: Sturm in Norderstedt ( Abendblatt, 14.08.08)

Elmshorn (SH)

 08.08.2008 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 11:29 bis 11:45 Uhr MESZ. Funnelmeldung aus dem Bereich nördlich von Elmshorn in Richtung Süden. Zwei schlauchförmige Funnel reichten etwa ein Drittel bis zur Hälfte der Strecke Wolke-Boden hinab.

Fehmarn (SH)

 07.08.2008 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:46 Uhr MESZ. Während des Aufzuges einer Schauer- oder Gewitterzelle wurde am Südstrand in Burg auf Fehmarn ein Wirbel auf dem Wasser beobachtet und gefilmt. Dabei ist nicht ganz klar, ob es sich um einen so genannten Gustnado (Böenfrontwirbel) oder um einen Tornado handelte. Allerdings bewegte sich der Wirbel sehr schnell vorwärts.

Tornadoverdacht Fehmarn ( Skywarn)
Video des Ereignisses ( YouTube, ab 1:25min)

Ahrensburg (SH)

 07.08.2008 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:30 Uhr MESZ. Meldungen über einen Funnel am Nordrand von Ahrensburg. Dazu eine Meldung: "Als ich nahe der Abwz. Kl.Hansdorf war, bemerkte ich links von mir einen zum Boden ragenden Schlauch am Ende der Gewitterwolke. Ich könnte mir gut vorstellen, dass er - aus meiner Sicht jedenfalls - auch kurz vor Ahrensburg entstanden sein kann. Heute habe ich dann in der Zeitung gelesen, dass es schwere Sturmschäden im Raum Ahrensburg gäbe." Betroffen waren hier besonders die Straßen Jungborn und Kremerbergredder, wo ein Auto auf die Seite gekippt wurde. In einer Zeitungsmeldung wird über weitere Augenzeugen einer "Windhose" berichtet.

Tornadoverdacht in Ahrensburg ( Skywarn)

Büsum (SH)

 07.08.2008 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 17:00 und 17:05 Uhr MESZ. Sichtung eines verdächtigen Gebildes auf einer Webcam am Meldorfer Hafen, etwa 7 bis 8 Kilometer südöstlich von Büsum. Der mögliche Tornado befand sich wahrscheinlich nördlich bis nordöstlich von Büsum. Zusätzlich gibt es noch eine unbestätigte Tornadomeldung aus Hemme, knapp 20 Kilometer nordöstlich von Büsum. Auch in Schlichting, ca. 6 km nordöstlich von Hemme, gab es Schäden, u.a. umgestürzte Bäume. Weitere Sturmschäden gab es im Bereich Weddingstedt - Wesseln - Heide.
Einsätze August 2008 ( FFW Heide)
Einsätze ( Feuerwehr Weddingstedt)

Büsum (SH)

bild
 03.08.2008 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: kurz vor 14 Uhr MESZ. Nach einem Bericht der Wochenzeitschrift: "Büsum Echo" gab es vor Büsum, wahrscheinlich in der Meldorfer Bucht, einen kurzlebigen Tornado.

Fotos des Tornadofußes

Langeneß (SH)

bild
 03.08.2008 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 12:50 bis 13:15 Uhr MESZ. Tornado im Bereich der Nordfriesischen Inseln und Halligen beobachtet und fotografiert. Augenzeugen waren u.a. Zuschauer eines Insellaufes auf der Insel Föhr, Passagiere des Fährschiffes "Uthlande", das auf dem Weg vom Amrum nach Föhr war, sowie einige Wassersportler. Der Tornado erreichte die Hallig Hooge, wo Strandkörbe und frisch gepresstes Heu mitgerissen wurden.

Foto und Bericht zum Tornado bei Langeneß
Weitere Fotos des Tornados
Weitere Fotos der Tornados ( Küstenforum)
Tornado bei Langeneß ( Skywarn)
Eine Windhose über dem Meer ( Frank Brexel)
Wasserhose erschreckte Fähr-Passagiere ( Kieler Nachrichten, 05.08.08)

Langeneß (SH)

 03.08.2008 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 12:50 Uhr MESZ. Neben dem kurzlebigen Tornado in der Nähe von Langeneß konnte ein weiterer Funnel beobachtet werden, Bodenkontakt ist in diesem Fall aber nicht bestätigt.
Juli

Heide / Holstein (SH)

 21.07.2008 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 03:30 Uhr MESZ. Nach Medienberichten richtet eine Windhose einige Schäden an. Dazu aus einem Bericht der Dithmarscher Landeszeitung: "Windhose zieht durch Erna-Weißenborn-Ring: Abgedeckte Dachfläche ? Trampolin fliegt durch die Gärten ? Zaun zerlegt. Von Martin Rolshoven - Heide ? Dank einer Windhose endete die Nacht auf Montag für Familie Riegert ungewohnt früh: Nach einem lauten Knall und großem Scheppern schreckte sie um 3.30 Uhr aus dem Schlaf. [...] Das Unwetter von Sonntag auf Montag hat hauptsächlich am Erna-Weißenborn-Ring gewütet, dort aber beträchtliche Schäden angerichtet. So flog beispielsweise ein Trampolin von einem Garten in den nächsten. Außerdem zerlegte der Sturm einen Holz-Zaun. Ein Gartenstuhl wurde ebenfalls Opfer der Naturgewalt: Nachdem er durch die Luft geschleudert wurde, landete der Stuhl unsanft vor einer Mauer und zerbrach in seine Einzelteille. Ansonsten gingen noch einige Blumentöpfe zu Bruch und es lösten sich vereinzelt Dachziegel." Anwohner berichten über ein "dumpfes Heulen" zu der betreffenden Zeit.

Windhose zieht durch Erna-Weißenborn-Ring ( Dithmarscher Landeszeitung, 22.07.08)

Tornadoverdacht in Heide - Fotos der Schäden

Altenteil (SH)

 20.07.2008 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 19:00 Uhr MESZ. Schäden durch einen Tornado auf einem Campingplatz der Insel Fehmarn, dazu dieser Bericht: "Mein Sohn hatte gegen Ende Juli einen Camping-Urlaub auf Fehmarn geplant. Dass er bereits nach dem ersten Campingtag diesen Urlaub abbrechen musste, hatte er dem Tornado zu verdanken. Im Folgenden eine kurze Beschreibung des Geschehens (nach Informationen, die mein Sohn mir gestern gab): Mein Sohn (er ist fast 30 Jahre alt und somit nicht im Verdacht, irgendwelche Kinderfantasien zu verbreiten) hatte soeben sein Zelt (es muss wohl so eine Art Steilwandzelt gewesen sein, in dem man sogar stehen konnte; ich persönlich kannte es nicht) aufgebaut und war dabei, mit mehreren Freunden den Grill anzuschmeißen, da sah er den Tornado-Rüssel auf genau ihren Zeltplatz zuwandern. Er und seine Freunde konnten gerade noch das Notebook, welches auf einem Tisch außerhalb des Zeltes lag, in Sicherheit bringen, da hatte der Sog das Zelt auch schon komplett mit dem gesamten Inhalt (Klamotten, Geld, eben das vollständige Urlaubsgepäck) mit sich gerissen. Er konnte es nur noch am Himmel verschwinden sehen. Zusätzlich soll auch ein komplettes Boot mit Außenbordmotor davon geflogen sein. Ich wollte seine Schilderung erst gar nicht glauben, aber nachdem ich Ihre Seite gefunden habe, meine ich doch, somit erfolgreich zur Verifizierung des besagten Tornado-Termins beitragen zu können. Die Schneise der Verwüstung soll gerade einmal 5 Meter betragen haben. Kleinere Objekte, wie z.B. Iglu-Zelte, sollen dem Luftsog sogar einigermaßen widerstanden haben." Die Schäden und der Tornado sind bestätigt.

Fehmarn (SH)

bild
 20.07.2008 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 11:17 Uhr MESZ. Funnelsichtung an der Nordküste Fehmarns vom Fährhafen Puttgarden aus.

Funnelsichtung bei Fehmarn

Hamburger Hallig (SH)

 17.07.2008 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 12:05 bis 12:10 Uhr MESZ. Funnelsichtung vom Festland aus (Stollberg bei Bredstedt im Kreis Nordfriesland), Ort des Funnels: etwa zwei Kilometer nördlich der Hamburger Hallig. Mehrere Augenzeugen beobachteten den Funnel. Über möglichen Bodenkontakt ist derzeit nichts bekannt.

Maasbüll (SH)

 07.07.2008 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:15 Uhr MESZ. Funnelsichtung im Bereich südlich von Niebüll in Nordfriesland: "Der Funnel war in Richtung Süden zu sehen (etwa über Maasbüll, Gemeinde Risum Lindholm, ca. 2-3 km südlich von Niebüll). Die Rotationsgeschwindigkeit sah langsam aus und der Funnel löste sich na ca. 2-3 Umdrehungen langsam wieder auf. Leider hatte ich keine Kamera zur Hand. Der Funnel war nach dem Beginn des Auflösens noch ca. 10-15 Minuten zu sehen. Er reichte etwas über 1/3 der Strecke Wolke-Boden. Der Durchmesser war an der Wolke deutlich größer als an der Spitze. Trichter im Winkel von ca. 30-35°. Er sah ähnlich aus wie auf dem Bild der Tornadoliste vom 14.06.2008 in Bittenfeld/Baden Württemberg."
Juni

Warder (SH)

 22.06.2008 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 18:00 Uhr MESZ. Ein Tornado zog von Alt Mühlendorf über den Wardersee in den Ort Warder. An der Westseite des Sees stürzen Bäume um und auch ein Jahr später waren die Schäden noch deutlich zu sehen. Im Ort Warder gab es meist nur leichte Schäden.

Tornado in Warder

Eckernförde (SH)

 22.06.2008 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 17:50 Uhr MESZ. Schäden im südlichen Bereich von Eckernförde, Wolkenabsenkung von Kiel aus beobachtet. Zu den Schäden berichtet ein Autofahrer: "Als ich heute mit dem Auto durch Eckernförde (Richtung Kiel) fuhr, habe ich in dem südlich gelegenen Wald an einer Stelle eine etwas seltsame Entdeckung gemacht. Auf beiden Seiten der Straße waren Bäume umgestürzt; belaubte Bäume, an denen auch das Laub noch relativ frisch hing. Merkwürdig war, dass die Bäume rechts der Straße (wie gesagt, meine Fahrrichtung war südlich) nach rechts umgekippt waren, zugleich aber auch ein gar nicht mal so kleiner Baum auf der gegenüber liegenden Straßenseite nach links gekippt war. Und mehr noch: dieser Baum war scheinbar regelrecht abgedreht. Ein großer Stamm wie eine Schraube gedreht ..."

Möglicher Verdachtsfall Eckernförde ( Skywarn)
Gab es bei Eckernförde (SH) einen Tornado? ( WZ-Forum)
Bilder vom Tornadoverdachtsfall Eckernförde ( WZ-Forum)
Fotos des Gewitters aus Kiel
Himmelherrgottdonnerwetter ( KN Online)

Marne (SH)

bild
 14.06.2008 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:19 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud aus einem Flugzeug heraus, auf dem Flug von Uetersen nach Büsum. Beobachtung etwa von St. Michaelisdonn aus in Richtung Marne. In einem kontrastverstärkten Bildausschnitt ist deutlich zu erkennen, dass schon der sichtbare Teil des Wirbels sehr weit hinabreichte. Über möglichen Bodenkontakt des Wirbels ist nichts bekannt.

Funnelcloud bei Marne
Fly Away 2008 nach Hamburg - Tag 2 Samstag, Nordsee ( Christian Forrer)
November

Bad Bramstedt (SH)

 11.11.2007 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 14:30 Uhr MEZ. Ein schwacher Tornado richtete Schäden im Norden der Stadt an: "Gegen 14.30 Uhr war eine von einem Hagelschauer begleitete Windhose vom Norden der August-Kühl-Straße aus auf die Stadt zugerast. Der Wirbelsturm beschädigte Dächer vor allem in Graf-Stolberg-Straße, Düsternhoop, Achtern Dieck und im Neubaugebiet Bimöhler Straße. Erst im Rügerpark im Osterautal löste sich der kleine Tornado auf." (Quelle: Segeberger Zeitung). Die Schäden werden auf rund 100.000 Euro geschätzt. Nach Auswertung der Schäden und der Augenzeugenberichte gilt ein Tornado als bestätigt.

Analyse der Schäden von Enrico Öltze (ca. 6.5 MB)

Tornado in Bad Bramstedt (Skywarn)
Tornado in Bad Bramstedt (Wetterzentrale)
Tornado zieht durch Bad Bramstedt (Welt, 12.11.07)
Tornado zieht durch Bad Bramstedt (Abendblatt, 12.11.07)
Windhose hinterlässt Spur der Verwüstung (Abendblatt, 12.11.07)
Tornado zieht durch Bad Bramstedt (Abendblatt, 02.10.08)
Oktober
September

Brunsbüttel (SH)

bild
 30.09.2007 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 17:44 bis 17:50 Uhr MESZ. In der Nähe der Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal bei Brunsbüttel konnte ein Funnel beobachtet und fotografiert werden, der praktisch bis zum Boden hinabreichte. Von Bodenkontakt ist auszugehen, über Schäden auf dem offenen Gelände ist aber nichts bekannt.

Tornadobeobachtung bei Brunsbüttel
Tornado bei Brunsbüttel (Skywarn)

Oldenswort (SH)

bild
 29.09.2007 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:30 Uhr MESZ. Auf der Halbinsel Eiderstedt konnte ein Funnel beobachtet und fotografiert werden, der etwa bis zur Hälfte der Strecke Wolke-Boden hinabreichte.

Funnelsichtung bei Oldenswort

Moorrege bei Uetersen (SH)

 29.09.2007 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 16:17 Uhr MESZ. Dazu ein Beobachter: "Tornado bildet sich ganz in der Nähe meines Hauses auf einer Wiese. Er hält sich immer nur kurz auf dem Boden, bis er wieder verschwindet. Schäden gab es keine."

Tornado SH, Germany 2007 (YouTube)

Husum (SH)

 26.09.2007 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 16.40 bis 16.50 Uhr MESZ. Funnelsichtung über der Husumer Bucht: "Beobachtet zwischen Behrendorf und Viöl (Anhöhe = gute Sicht) zwei Funnel, 1/2 Strecke Wolken-Boden, ca. 15 Km entfernt in Richtung Husum. Zwei glatte, schlanke Schläuche, der eine löste sich nach 2-3 Minuten auf, der andere bestand 10 Min. lang und hatte teilweise 2/3 der Strecke Wolke-Boden - allein schon wegen der Länge unverwechselbare Funnel."

Husum (SH)

 26.09.2007 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 16.40 bis 16.50 Uhr MESZ. Funnelsichtung über der Husumer Bucht: "Beobachtet zwischen Behrendorf und Viöl (Anhöhe = gute Sicht) zwei Funnel, 1/2 Strecke Wolken-Boden, ca. 15 Km entfernt in Richtung Husum. Zwei glatte, schlanke Schläuche, der eine löste sich nach 2-3 Minuten auf, der andere bestand 10 Min. lang und hatte teilweise 2/3 der Strecke Wolke-Boden - allein schon wegen der Länge unverwechselbare Funnel."
August

Helgoland (SH)

 28.08.2007 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: zwischen 10:10 und 10:15 Uhr MESZ. Auf der Fähre von der Düne zur Insel Helgoland wurde hinter der Insel Helgoland ein kleiner Funnel beobachtet. Über einen möglichen Kontakt zur Wasseroberfläche ist nichts bekannt.

Funnelsichtung bei Helgoland

Flensburg (SH)

 22.08.2007 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 17:30 bis 17:35 Uhr MESZ. Nach einem Bericht des Flensburger Tageblatt/ soll ein Tornado während eines schweres Unwetters mit sehr heftigen Regenfällen und Überschwemmungen zusätzliche Schäden angerichtet haben: "Am Ostufer des Flensburger Hafens trieb zudem ein Mini-Tornado sein Unwesen, beschädigte Dächer, zerstörte Fensterscheiben, deckte die Dächer zweier Industriebetriebe am Hafen ab und wirbelte ein Baustofflager durcheinander." Augenzeugen beschreiben den Tornado als schmalen, aber ausgeprägten Schlauch, der von der von der "Ballastbrücke" über den Harniskai zog und sich auf der Flensburger Förde rasch wieder auflöste.

Tornadoverdacht Flensburg (Wetterzentrale)

Fotos des Gewitters danach (Kathrin Schuckmann)

Oland (SH)

 18.08.2007 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ab ca. 10:15 Uhr MESZ. Ein Augenzeuge beschreibt detailliert die Beobachtung einer Wasserhose südlich der Hallig Oland (Nordfriesische Inseln). Es handelte sich um einen kurzen, breiten Wirbel, der von Schlüttsiel aus beobachtet werden konnte. Die Entfernung vom Festland wurde auf 4-5 km geschätzt, er näherte sich bis auf etwa 2 km dem Festland.

Helgoland (SH)

bild
 17.08.2007 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 17:23 und 17:35 Uhr MESZ. Etwa 4 bis 5 Kilometer südlich von Helgoland wurde dieser Tornado beobachtet, der Wasserkontakt konnte mit einem Fernglas erkannt werden.

Tornado bei Helgoland

Morsum (SH)

bild
 17.08.2007 / Stärke (W) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:30 Uhr MESZ. Dieser gut ausgeprägte Schlauch wurde sehr nahe am Hindenburgdamm, der die Insel mit dem Festland verbindet, beobachtet. Ein möglicher Bodenkontakt wurde bisher nicht gemeldet.

Tornadoverdacht bei Sylt
Juli

Helgoland (SH)

bild
 29.07.2007 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 10:30 bis 11:15 Uhr MESZ. Von der Insel Helgoland aus konnten in südöstliche bis südwestliche Richtung mindestens vier Tornados (Wasserhosen) beobachtet und fotografiert werden.

Tornados bei Helgoland

Helgoland (SH)

bild
 29.07.2007 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 10:30 bis 11:15 Uhr MESZ. Von der Insel Helgoland aus konnten in südöstliche bis südwestliche Richtung mindestens vier Tornados (Wasserhosen) beobachtet und fotografiert werden.

Tornados bei Helgoland

Helgoland (SH)

bild
 29.07.2007 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 10:30 bis 11:15 Uhr MESZ. Von der Insel Helgoland aus konnten in südöstliche bis südwestliche Richtung mindestens vier Tornados (Wasserhosen) beobachtet und fotografiert werden.

Tornados bei Helgoland

Helgoland (SH)

bild
 29.07.2007 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 10:30 bis 11:15 Uhr MESZ. Von der Insel Helgoland aus konnten in südöstliche bis südwestliche Richtung mindestens vier Tornados (Wasserhosen) beobachtet und fotografiert werden.

Tornados bei Helgoland

Groß Wittensee (SH)
[Region: Wittensee]

 24.07.2007 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:30 Uhr MESZ. Von Eckernförde aus wurde in südwestlicher Richtung ein langer Schlauch gemeldet, der sich etwa 10 bis 15 Minuten hielt und zeitweise bis etwa zwei Drittel der Entfernung Wolke-Boden herabreichte. Über den genauen Ort (Raum Hüttener Berge / Wittensee) und einen möglichen Bodenkontakt ist nichts bekannt.

Itzehoe (SH)

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 10.07.2007 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 14:58 bis 15:03 Uhr MESZ. Funnel südlich der Stadt beobachtet und fotografiert. Der Funnel dürfte im Bereich Bahrenfleth, Kremperheide, Neuenbrook, Krempe aufgetreten sein. Besonders auffällig an diesem Fall ist, dass sich der Funnel nicht senkrecht nach unten erstreckt, sondern durch extreme Windungen geprägt ist.

War das ein Funnel? (Wetterzentrale)
War das ein Funnel? (ca. 4 MB) (Wetterzentrale)
Video des Ereignisses (Wetterzentrale)
Zeitraffer-Video des Funnels

Seester (SH)

 10.07.2007 / Stärke (W) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:45 Uhr MESZ. Funnel in Höhe Seester (Kreis Pinneberg) von Schleswig-Holstein aus gesichtet, über Kontakt zur Waaseroberfläche ist nichts bekannt. Der Funnel reichte ca. bis zur Hälfte der Strecke zwischen Wolken und Boden herab.

Neuenkirchen (SH)

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 10.07.2007 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 12:30 Uhr MESZ. Auf einem Feld bei Neuenkirchen (ca. 8 km nordwestlich von Heide) in Dithmarschen soll dieser mutma&slig;liche Tornado zweimal zumindest vorübergehend Bodenkontakt gehabt haben. Von Reinsbüttel aus (7-8 km südwestlich von Neuenkirchen) wurde ein Funnel fotografiert und der Schlauch insgesamt etwa 8 Minuten lang beobachtet.

Mutmaßlicher Tornado bei Neuenkirchen

Lemkendorf (SH)

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 04.07.2007 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:38 bis 14:42 Uhr MESZ. Wolkentrichter beobachtet und fotografiert, über Bodenkontakt ist nichts bekannt. Mehrere Fotos des möglichen Tornados liegen vor und auch Aussagen von Zeugen, von denen aber niemand etwas über den möglichen Bodenkontakt sagen kann. In Frage kommt der Bereich zwischen Lemkendorf und Dänschendorf mit meist freiem Gelände.

Karte der Insel
(Auszug aus Top200, Bundesamt für Kartographie und Geodäsie)
"Fast Tornado" bei Puttgarden am Mittwoch (Wetterzentrale)
Tornado über Fehmarn 4.7.07 (AKM)

Langeneß (SH)

 04.07.2007 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 10:00 Uhr MESZ. Zwei Wolkentrichter von zahlreichen Augenzeugen vor Dagebüll beobachtet. Der eine Funnel reichte bis etwa zwei Drittel der Entfernung Wolke-Boden herunter, Wassersportler konnten den Kontakt zur Wasserfläche sehen: "Die Windhose haben wir am Mittwoch, den 4.7.07, gesehen. Sie war durchgängig und hat Wasser angesaugt. Wir haben sie von Hooge in nördlicher Richtung gesehen."

Nordfriesische Halligfahrt 2007 (Nanuk)
Tornadoverdacht vor Dagebüll (Skywarn)

Langeneß (SH)

 04.07.2007 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:00 Uhr MESZ. Zwei Wolkentrichter von zahlreichen Augenzeugen vor Dagebüll beobachtet. Der eine Funnel reichte bis etwa zwei Drittel der Entfernung Wolke-Boden herunter, Wassersportler konnten den Kontakt zur Wasserfläche sehen: "Die Windhose haben wir am Mittwoch, den 4.7.07, gesehen. Sie war durchgängig und hat Wasser angesaugt. Wir haben sie von Hooge in nördlicher Richtung gesehen."

Nordfriesische Halligfahrt 2007 (Nanuk)
Tornadoverdacht vor Dagebüll (Skywarn)

Itzehoe (SH)

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 01.07.2007 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20 Uhr MESZ. Ein Video zeigt die Bildung eines möglichen Tornados nordöstlich der Stadt.

Windhosenbildung (MyVideo)
Juni

Bad Oldesloe (SH)

 23.06.2007 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14 Uhr MESZ. Dennis Rath meldete bei Skywarn diese Beobachtung. "Tornado, Unwetterschäden - Ebengrad.. enorm schnell in die Höhe schießende Wolken.... sehr stark rotierend... ca. 600 Meter entfernt...große Äste konnten kurz darauf in ca. 100-150 Meter Höhe entdeckt werden...man war das krass". Nur etwa 200 Meter entfernt sollen bei einem Fußballturnier Schäden durch eine Windhose aufgetreten sein.

Verdachtsfall Bad Oldesloe (Skywarn)

Elskop (SH)

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 22.06.2007 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 16:40 bis 16:45 Uhr MESZ. Schmaler, weit herabreichender Schlauch beobachtet und fotografiert. Der Schlauch war recht weit sichtbar, Augenzeugenberichte liegen von Dägeling bis nach Glückstadt sowie aus Biedenfleth vor. Im Bereich zweier Windkraftanlagen gab es zumindest vorübergehenden Bodenkontakt. Eine der beiden Anlagen wurde dabei erheblich beschleunigt. Schäden am Boden gab es auf dem freien Gelände keine.

Tornado bei Elskop
Tornadofotos aus Beidenfleth
Tornado bei Elskop (Skywarn)
Weiteres Foto des Tornados aus Krempe
Februar

Sankt Peter-Ording (SH)

 19.02.2007 / Stärke (W) Verdacht
Vor der Westküste Eiderstedts wurde etwa zwischen 10:45 und 11:25 Uhr eine langsam ziehende, stark rotierende und tief herabhängende Wolke beobachtet, die sich beim Landgang abschwächte. Die Rotation ist eindeutig nachgewiesen. Unklar ist, ob aufgewirbeltes Wasser in direktem Zusammenhang damit stand und somit Bodenkontakt vorhanden war. Auslöser war offenbar das Einfließen etwas kälterer Luft in der Höhe über dem relativ warmen Wasser.
Oktober

Westerland (SH)

 05.10.2006 / Stärke (W) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:45 Uhr MESZ. Ob der von Westerland aus in südwestlicher Richtung beobachtete Schlauch Kontakt zum Wasser hatte, ist offen.
August

Fehmarn (SH)

 13.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 11:40 bis 12:05 Uhr MESZ. Weitere Wasserhose mit Wasserkontakt von Augenzeugen bestätigt.

Fehmarn (SH)

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 13.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 11:30 bis 11:55 Uhr MESZ. Tornado östlich bis südöstlich von Puttgarden/Fehmarn von vielen Augenzeugen auf der gesamten Insel sowie auf einer Fähre und auf weiteren Booten beobachtet und fotografiert. "Gegen 12 Uhr sehen wir, wie sich eine Windhose östlich von Fehmarn, ca. 5 sm von uns entwickelt. Langsam schraubt sich der Rüssel runter auf das Wasser und treibt dort etliche Minuten sein Unheil. Wir sind froh, dass wir unsere Richtung geändert hatten. Das wäre ein schlechter Auftakt gewesen. Es gehen auch sofort auf Kanal 16 die Warnmeldungen anderer Skipper ein, die sogar von mehreren Windhosen berichten." (Quelle: Segel Club Rüsselsheim 03 e.V.)

Fotos von Jörg Winterfeldt und Jakub Peters
Fotos von Ronald Hahnert
Foto von Karsten Siems
Weitere Fotos von Karsten Siems
Video des Tornados (Quelle: Fonsi, Format: mp4)
Windhose über Fehmarn (HSGE)
Windhose vor Fehmarns Küste (Fehmarnsches Tageblatt)

Schönberg (Holstein) (SH)

 13.08.2006 / Stärke (F0) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 11:10 bis 11:20 Uhr MESZ. Tornado vom Kreis Plön aus in Richtung Schönberg gesichtet. Der Tornado entstand zwischen 11:10 und 11:15 Uhr als Wasserhose über der Ostsee und zog dann knapp nordwestlich von Brasilien an Land. Über größere Schäden an Land ist nichts bekannt. Über dem Land löste sich der sichtbare Schlauch vorübergehend auf, bildete sich hier aber neu und reichte dann etwa bis zur Hälfte der Strecke Wolke-Boden, bevor er sich nach etwa 2 Minuten wieder auflöste.

Fotos Wasserhose/Tornado: Ostseeküste 13.8. (Wetterzentrale)

Maasholm (SH)
[Region: Ostsee vor Schleimünde]

 13.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 10 und 11 Uhr MESZ. Eine Bootsbesatzung konnte von der Position ca. 54° 38´ N / 10° 9´O eine Wasserhose beobachten, die sich etwa 11 bis 12 Kilometer östlich von Schleimünde gebildet hatte und sich 5 bis 10 Minuten hielt.

Westermarkelsdorf auf Fehmarn (SH)

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 04.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 07:47 Uhr MESZ. Ein Augenzeuge berichtet: "Ich habe am 04.08.06 morgens um 7.47 Uhr querab von Westermarkelsdorf auf Fehmarn geangelt und dabei die Begegnung von 3 Tornados innerhalb einer Stunde gehabt: 2 hatten Berührung mit dem Wasser und einer kam nur zur hälfte herab (Anmerkung: war also ein Funnel). Der zweite Tornado entstand ganze 150 mtr. neben meinem Boot."

Foto und Bericht von Michael Gruhle

Westermarkelsdorf auf Fehmarn (SH)

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 04.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 07:47 Uhr MESZ. Ein Augenzeuge berichtet: "Ich habe am 04.08.06 morgens um 7.47 Uhr querab von Westermarkelsdorf auf Fehmarn geangelt und dabei die Begegnung von 3 Tornados innerhalb einer Stunde gehabt: 2 hatten Berührung mit dem Wasser und einer kam nur zur hälfte herab (Anmerkung: war also ein Funnel). Der zweite Tornado entstand ganze 150 mtr. neben meinem Boot."

Foto und Bericht von Michael Gruhle

Westermarkelsdorf auf Fehmarn (SH)

 04.08.2006 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 07:47 Uhr MESZ. Ein Augenzeuge berichtet: "Ich habe am 04.08.06 morgens um 7.47 Uhr querab von Westermarkelsdorf auf Fehmarn geangelt und dabei die Begegnung von 3 Tornados innerhalb einer Stunde gehabt: 2 hatten Berührung mit dem Wasser und einer kam nur zur hälfte herab (Anmerkung: war also ein Funnel). Der zweite Tornado entstand ganze 150 mtr. neben meinem Boot."

Foto und Bericht von Michael Gruhle

Sankt Peter-Ording (SH)

 03.08.2006 / Stärke (W) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 11:00 Uhr. Trichter von einem Boot südsüdöstlich von Süderoogsand gemeldet, er befand sich vor der Halbinsel Eiderstedt, Kontakt zum Wasser ist nicht sicher.

Büsum (SH)

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 03.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 11:00 Uhr. Zahlreiche Fälle - Einige Tornados und Funnel im Bereich eines Gewitters nordwestlich von Büsum beobachtet. Zahlreiche Augenzeugen auf Booten sowie in Büsum und St. Peter Ording konnten das Ereignis verfolgen. Eine Bootsbesatzung schildert, dass das Navigieren zwischen den Wirbeln schwierig war und die ganze Aufmerksamkeit forderte. Fotos konnten sie daher keine machen. Eine andere Bootsbesatzung konnte Bilder machen, leider sind diese nicht zugänglich.

Fotos aus St. Peter Ording von Michael Pramann

Büsum (SH)
[Region: Meldorfer Bucht]

 03.08.2006 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 07:00 bis 07:40 Uhr MESZ, zwischen Büsum und der Vogelinsel Trischen, unweit der Insel. Mindestens eine Wasserhose ist gesichert, zwei weitere Verdachtsfälle bestehen:
- 07:00 Uhr: Vermutliche Sichtung eines Tornados südwestlich von Büsum, noch nicht bestätigt
- 07:30 Uhr: von zahlreichen Augenzeugen beobachteter, deutlich ausgeprägter Tornado in Richtung Vogelinsel Trischen
- 07:40 Uhr: Sichtung eines weiteren Schlauches, der Kontakt zum Wasser war aber nicht eindeutig zu erkennen, da er durch einen Regenvorhang eines Schauers teilweise verdeckt wurde.

Met.Analyse Tornado/Wasserhose vor Büsum von Matthias Jaeneke (WZ

Büsum (SH)
[Region: nahe Vogelinsel Trischen]

 03.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: 07:00 bis 07:40 Uhr MESZ, zwischen Büsum und der Vogelinsel Trischen, unweit der Insel. Mindestens eine Wasserhose ist gesichert, zwei weitere Verdachtsfälle bestehen:
- 07:00 Uhr: Vermutliche Sichtung eines Tornados südwestlich von Büsum, noch nicht bestätigt
- 07:30 Uhr: von zahlreichen Augenzeugen beobachteter, deutlich ausgeprägter Tornado in Richtung Vogelinsel Trischen
- 07:40 Uhr: Sichtung eines weiteren Schlauches, der Kontakt zum Wasser war aber nicht eindeutig zu erkennen, da er durch einen Regenvorhang eines Schauers teilweise verdeckt wurde.

Met.Analyse Tornado/Wasserhose vor Büsum von Matthias Jaeneke (WZ

Büsum (SH)
[Region: Meldorfer Bucht]

 03.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: 07:00 bis 07:40 Uhr MESZ, zwischen Büsum und der Vogelinsel Trischen, unweit der Insel. Mindestens eine Wasserhose ist gesichert, zwei weitere Verdachtsfälle bestehen:
- 07:00 Uhr: Vermutliche Sichtung eines Tornados südwestlich von Büsum, noch nicht bestätigt
- 07:30 Uhr: von zahlreichen Augenzeugen beobachteter, deutlich ausgeprägter Tornado in Richtung Vogelinsel Trischen
- 07:40 Uhr: Sichtung eines weiteren Schlauches, der Kontakt zum Wasser war aber nicht eindeutig zu erkennen, da er durch einen Regenvorhang eines Schauers teilweise verdeckt wurde.

Met.Analyse Tornado/Wasserhose vor Büsum von Matthias Jaeneke (WZ

Rantum (Sylt) (SH)

 02.08.2006 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: 18:39 Uhr MESZ, Trichter - fast bis zum Wasser herunter reichend - unterhalb einer Gewitterwolke beobachtet und fotografiert, etwa 5 Kilometer westlich von Rantum auf der Insel Sylt, wo es zum Zeitpunkt der Beobachtung noch sonnig war. Das Gewitter zog gegen 20:15 Uhr an Land.

Foto und Bericht von Sönke Doll
Juli

Neustadt in Holstein (SH)

 31.07.2006 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht bekannt, Juli 2006 - Laut Augenzeugenbericht trat diese Wasserhose vor Neustadt i. Holstein an einem Freitag im Juli auf. Das genaue Datum (07., 14., 21. oder 28.07.) ist nicht bekannt. Dazu aus einem Bericht von drei Augenzeuginnen: "Plötzlich und ganz unerwartet zog ein starkes Gewitter auf. Wir kamen aus dem Wasser, um schnell mit dem Fahrrad nach Hause zu fahren.,Und auf einmal wurde es immer und immer windiger. Ich drehte mich um und sah dann die Wasserhose über der Ostsee. Da ich mich schon länger mit Wetter beschäftige, bin ich mir sehr sicher, dass die Wasserhose Bodenkontakt hatte. Leider weiß ich kein genaues Datum mehr, ich weiß nur, dass es 2006 am Nachmittag im Sommer war. Ein Foto habe ich in der Aufregung vergessen zu machen."

Kollmar (SH)

 20.07.2006 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 20 Uhr MESZ. Nach einem Bericht der Norddeutschen Rundschau wurden zwischen Glückstadt und Kollmar im Bereich eines heftigen Gewitters vier große Pappeln vermutlich durch eine Windhose entwurzelt. Sie rissen auch Teile einer Straße mit.

Unwetter im Norden knickt Bäume (Hamburg 1)
Juni

Ahrensburg (SH)

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 19.06.2006 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 17:35 bis 17:37 Uhr MESZ. Ein Tornado mit kurzzeitigem Bodenkontakt konnte von mehreren Augenzeugen beobachtet und fotografiert werden.

Tornado in Ahrensburg
März

Sterley (SH)

 27.03.2006 / Stärke (F1) Verdacht
Mehr zu diesem Verdachtsfall lesen Sie im Bericht zum Fall Sterley. Gegen 20:10 Uhr MESZ entstanden diese Schäden innerhalb einer schmalen Schneise.

Segrahn (SH)

 27.03.2006 / Stärke (F2) Bestätigt
Der Tornado entstand kurz vor 20 Uhr südlich der Autobahn A 24 Hamburg - Berlin, die er im Bereich westlich der Raststätte Gudow in Richtung Nordosten überquerte. Es folgte eine lang gezogene Schneise durch ein Waldgebiet, bevor der Tornado den kleinen Ort Segrahn an der Grenze Schleswig-Holstein - Mecklenburg-Vorpommern erreichte. Hier entstanden erhebliche Schäden an mehreren Gebäuden. Glücklicherweise gab es weder auf der Autobahn noch in Segrahn Verletzte.

Bericht zum Tornado in Segrahn
August

Westerland (SH)

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 25.08.2005 / Stärke (W) Bestätigt
Diese Wasserhose wurde zwischen 17:05 und 17:20 Uhr MESZ vor der Nordseeinsel Sylt beobachtet. Gegen 18:45 Uhr MESZ wurde ein Funnel beobachtet, der allerdings nach den vorliegenden Erkenntnissen keinen Kontakt zum Wasser hatte.
Fotos der Wasserhose von Dr. Walter Weber (ca. 1.6 MB)
Juli

Wittorf (SH)

 28.07.2005 / Stärke (F1) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 19:45 Uhr MESZ. Nach Angaben der Feuerwehr Wittorf richtete diese Windhose erhebliche Schäden in einigen Straßen des Stadtteils Wittorf im Süden Neumünsters an.

Basedow (SH)

 15.07.2005 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Mehr zu diesem Verdachtsfall in Basedow bei Lauenburg in den folgenden Links. In den Medien wurde der Fall als "Tornado" gemeldet, eine Betätigung durch Fotos oder Augenzeugen fehlt allerdings. Nach den Untersuchungen deutet vieles auf eine Falschmeldung hin, es gibt keinen konkreten Hinweis auf einen möglichen Tornado. Der auch in der Feuerwehrmeldung genannte Augenzeuge hat gar keinen Tornado gesichtet.

Einsatz: Hilfeleistungen nach Windhose (Feuerwehr Lauenburg)
Tornado über Schleswig-Holstein (Spiegel Online)
Tornadomeldung eben bei NDR2 (WZ-Forum)
Schadensbilder zum T-Verdachtsfall Basedow
2. Teil des Berichtes des Basedow-Unwetters
Sturmereignis von Basedow kein Tornado
14 Uhr Basedow : Ein konvekt. Fundamentalereignis (Matthias Jaeneke)
Juni

Helgoland (SH)

 08.06.2005 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 09:10 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud etwa 2 Kilometer östlich der Düne. (Quelle: Augenzeuge Thorsten Falke)

Büsum (SH)

 03.06.2005 / Stärke (F1) Bestätigt
Am Abend des 03. Juni zog ein Gewitter von der Nordsee auf das schleswig-holsteinische Festland. Dabei zog nach mehreren Augenzeugenberichten ein Tornado teils über Land, teils als Wasserhose durch den Hafen. Nach einer Meldung wurden einige Strandkörbe 15 bis 20 Meter hoch gehoben und auf der anderen Deichseite wieder abgeladen. Verletzte gab es glücklicherweise nicht. Zahlreiche Augenzeugen haben den Tornado beobachtet.

Diagnose der Tornado-Verdachtsfälle von Matthias Jaeneke
Fotos der Gewitterzelle bei Büsum
Februar

Norderstedt (SH)

 21.02.2005 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht sicher. Nach einem Bericht des Hamburger Abendblattes vom 22. Februar 2005 soll diese Windhose Schäden angerichtet haben: "Weil eine Windhose eine große Fensterscheibe aus der Hallenwand drückte, mußten die Tennisherren des TC am Falkenberg ihr Heimspiel gegen den Suchsdorfer SV beim Stand von 2:2 wegen Einsturzgefahr der Halle abbrechen."

Windhose beendet Verbandsliga-Match (Abendblatt).
Januar

Niebüll (Schleswig) (SH)

 08.01.2005 / Stärke (n. bek.) Verdacht
An diesem Tag wirkte sich das Orkantief "Erwin" in Nordeuropa aus, sein Sturmfeld streift den Norden Deutschlands. Dabei soll sich in Niebüll auch ein Tornado gebildet haben: "In Niebüll wurde zum gleichen Zeitpunkt eine Windhose gemeldet, die zwischen durch entstand. Sie riss eine Schneise in der Gotteskoogalle." (Quelle: Feuerwehr Humptrup).

Sturmtief Erwin 08.01.2005 (Feuerwehr Humptrup)
Einsätze 2005 (Feuerwehr Niebüll)
August

Helgoland (SH)

 31.08.2004 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: 08:39 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete und fotografierte diese Wasserhose, die nur etwa 500 Meter östlich der Düne auftrat. Zwei weitere Funnels wurden etwa 3 Kilometer nördlich der Düne beobachtet.

Helgoland (SH)

 31.08.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 07:58 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete eine Funnelcloud, die etwa drei Kilometer nordnordöstlich der Düne auftrat.

Helgoland (SH)

 31.08.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: 07:33 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete eine Funnelcloud, die etwa drei Kilometer nördlich der Düne auftrat.

Helgoland (SH)

 13.08.2004 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 17:24 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete und fotografierte diese Wasserhose, die etwa 6 Kilometer südlich der Insel auftrat.
Juli

List (SH)

 28.07.2004 / Stärke (W) Bestätigt
Nordwestlich von Sylt trat diese Wasserhose am Rande eines Schauers auf, sie wurde von der dänischen Insel Römö aus beobachtet.

Helgoland (SH)

 27.07.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:00 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete eine Funnelcloud etwa 10 Kilometer südlich von Helgoland.

Helgoland (SH)

 27.07.2004 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 08:00 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete und fotografierte diese Wasserhose, die etwa 4 Kilometer südwestlich der Insel auftrat. An diesem Tag wurden auch mehrere weitere Funnel beobachtet.

Helgoland (SH)

 27.07.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 08:00 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete und fotografierte mindestens vier weitere Funnelclouds, von denen zwei etwa 4 Kilometer südwestlich und zwei weitere etwa 4 Kilometer nördlich der Insel auftraten.

Helgoland (SH)

 27.07.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 08:00 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete und fotografierte mindestens vier weitere Funnelclouds, von denen zwei etwa 4 Kilometer südwestlich und zwei weitere etwa 4 Kilometer nördlich der Insel auftraten.

Helgoland (SH)

 27.07.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 08:00 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete und fotografierte mindestens vier weitere Funnelclouds, von denen zwei etwa 4 Kilometer südwestlich und zwei weitere etwa 4 Kilometer nördlich der Insel auftraten.

Helgoland (SH)

 27.07.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 08:00 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete und fotografierte mindestens vier weitere Funnelclouds, von denen zwei etwa 4 Kilometer südwestlich und zwei weitere etwa 4 Kilometer nördlich der Insel auftraten.

Sankt Peter-Ording (SH)

 14.07.2004 / Stärke (F1) Bestätigt
Von der Wetterstation des DWD aus wurde diese Wasserhose beobachtet, sie soll an Land gezogen sein.

Helgoland (SH)

 04.07.2004 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 22:24 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete und fotografierte diese Wasserhose, die etwa 6 Kilometer nordnordwestlich der Düne auftrat.

Helgoland (SH)

 04.07.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 22:24 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete und fotografierte diese Funnelcloud, die etwa 6 Kilometer nordnordwestlich der Düne auftrat.

Helgoland (SH)

 04.07.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 21:45 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete diese Funnelcloud, die etwa 6 Kilometer nordnordwestlich der Düne auftrat.

Helgoland (SH)

 04.07.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:24 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete diese Funnelcloud, die etwa 6 Kilometer nördlich der Düne auftrat.

Helgoland (SH)

 04.07.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:16 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete diese Funnelcloud, die etwa 6 Kilometer nördlich der Düne auftrat.

Helgoland (SH)

 04.07.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:08 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete diese Funnelcloud, die etwa 6 Kilometer nördlich der Düne auftrat.

Helgoland (SH)

 04.07.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:00 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete diese Funnelcloud, die etwa 6 Kilometer nördlich der Düne auftrat.
Juni

Marne (SH)

 23.06.2004 / Stärke (F2) Bestätigt
Am selben Tag wie der Tornado in Micheln / Sachsen-Anhalt trat dieser Tornado in Dithmarschen auf. Dabei wurde gegen 14:00 Uhr unter anderem die Realschule in Marne nahezu komplett abgedeckt und das Dach der Grundschule und weiterer Häuser schwer beschädigt. Etwa 3,5 Stunden später wurde ein zweiter, schwächerer Tornado beobachtet und auch fotografiert, er zog allerdings an Marne vorbei. Die Marner Zeitung berichtete an den Folgetagen sehr ausführlich.

Ausführlicher Bericht zum Tornado von Marne

Büsum (SH)

 22.06.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:56 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud zwischen Büsum und Helgoland vom Fahrgastschiff "Atlantis" aus.

Schenefeld (SH)

 09.06.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 07:20 Uhr MESZ. Eine Augenzeugin berichtet von einer "Windhose", eine Eiche stürzte dabei zusammen mit den Gehwegplatten um.

Kummerfeld (SH)

 09.06.2004 / Stärke (F1) Bestätigt
In den Morgenstunden zog von der Nordsee ein umfangreicher und intensiver Gewitterkomplex nach Südosten über Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen hinweg. Dabei gab es erhebliche Schäden durch Starkregen und schwere Sturmböen. Nähere Untersuchungen zu einem oder auch zwei möglichen Tornados in Kummerfeld (Kreis Pinneberg) wurden eingeleitet. Feuerwehren und THW aus der gesamten Umgebung waren in Kummerfeld im Einsatz. Nach Augenzeugenberichten und einer Schadenanalyse kann zumindest ein Tornado gegen 07:20 Uhr als bestätigt angenommen werden. Dazu auch dieses Zitat: "In Kummerfeld tobte der Tornado am heftigsten. Eine Windhose, die durch den Bornbarg und die Dorfstraße schoss, knickte mit unbändiger Gewalt Bäume wie Streichhölzer. ?Bei mir wirbelten die Gartenmöbel haushoch durch den Garten?, schilderte CDU-Gemeindevertreter und Feuerwehrmann Marc-Oliver Peters. Unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Bernd Kummerfeld wurden die Blauröcke zu 40 Einsätzen gerufen. Die Kameraden aus der Kreisstadt und aus Prisdorf sowie das Technische Hilfswerk (THW) mussten unterstützen." (Quelle: Pinneberger Tageblatt vom 10.06.04)

Ausführlicher Bericht zum möglichen Tornado von Kummerfeld
Zeitungsberichte zu den gestrigen Tornados (Wetterzentrale)

Itzehoe (SH)

 09.06.2004 / Stärke (n. bek.) Verdacht
"Mit Donner und Blitz, Windhosen und Schauerregen begann der 09.06.! Um 7 Uhr in der Früh herrschte Dunkelheit wie zu dieser Jahreszeit morgens kurz nach 4. Ein schweres Unwetter ist u.a. über Schleswig-Holstein und Hamburg hinweggezogen. Auch in Itzehoe und anderen Orten des Kreises sorgten Sturm und Gewitter für entwurzelte Bäume, die auf Autos stürzten und die Straßen blockierten, und Feuer (s. Polizeibericht unten!). Im Bereich Edendorf muss eine Windhose ihr Unwesen getrieben haben - in einer Linie sind zu vermelden ein Blitzeinschlag an der Tonkuhle, mehrere umgestürzte Bäume und 5 entwurzelte bzw. enthauptete Bäume am A.-S.-Ring." (Quelle: Feuerwehr Itzehoe)

Sturmschaden am Albert-Schweitzer-Ring (Feuerwehr Itzehoe)
Dezember

Sprakebüll (SH)

 Jahr 2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht bekannt, Jahr 2003 - Nach einer Meldung des Nordfriesland Tageblatt trat etwa 6 Kilometer östlich von Leck eine Windhose auf: "... Eine Anfrage beim diensthabenden Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes in Schleswig, Wagner, ergab folgende Auskunft: Ich halte es für möglich, dass es sich um eine Windhose gehandelt hat, die die erste Baumgruppe nur streifte und an der zweiten... "
September

Helgoland (SH)

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 28.09.2003 / Stärke (W) Bestätigt
Diese Wasserhose sichtete Thorsten Falke ab etwa 14:12 bis 14:19 Uhr MESZ von der Helgoländer Düne aus. Sie befand sich etwa zwei Kilometer nördlich der Düne. Sichtbar war der Funnel sowie das aufgewirbelte Wasser am Fuße des teilweise unsichtbaren Schlauches.

Foto der Wasserhose von Thorsten Falke

Helgoland (SH)

 12.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 11:42 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud ca. 2 km nördlich von Helgoland-Düne. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 12.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 11:16 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud ca. 4 km nördlich von Helgoland-Düne. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 12.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 11:08 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud ca. 4 km nordwestlich von Helgoland-Düne. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 12.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:53 Uhr MESZ. Beobachtung von 5 Funnelclouds ca. 6 km südwestlich von Helgoland. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 12.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:53 Uhr MESZ. Beobachtung von 5 Funnelclouds ca. 6 km südwestlich von Helgoland. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 12.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:53 Uhr MESZ. Beobachtung von 5 Funnelclouds ca. 6 km südwestlich von Helgoland. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 12.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:53 Uhr MESZ. Beobachtung von 5 Funnelclouds ca. 6 km südwestlich von Helgoland. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 12.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:53 Uhr MESZ. Beobachtung von 5 Funnelclouds ca. 6 km südwestlich von Helgoland. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 12.09.2003 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 08:40 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud ca. 2 km westlich von Helgoland. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 12.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 08:40 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud ca. 3 km südsüdwestlich von Helgoland-Düne. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 10.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 13:39 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud ca. 4 km östlich von Helgoland-Düne. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 10.09.2003 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 13:23 Uhr MESZ. Beobachtung einer Wasserhose ca. 4 km östlich von Helgoland-Düne. (Quelle: Thorsten Falke)

Nieblum (SH)

 07.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 22:30 Uhr MESZ. Nach einer Meldung des Inselboten vom 18.09.2003 trat eine Windhose auf: "Ein ereignisreicher Sommer im Nieblumer Zeltlager "Unsere Welt" Nieblum (Gudrun Witt) ... Nur 24 Stunden nach der Jubiläumsfeier folgte ein Ereignis, auf das viele gern verzichtet hätten. In der Nacht wurde der Platz aus heiterem..." - "Am Sonnabend hatten noch die Jubiläumsgäste in der großen Mehrzweckhalle des Zeltlagerplatzes gefeiert, in der Nacht von Sonntag auf Montag bot die Halle 200 ?obdachlosen? Kindern eine Notunterkunft. Wie das? Um 22.30 Uhr schlug, quasi aus heiterem Himmel, eine Windhose in den Platz ein. Anders kann man es wirklich nicht nennen! Von der Nordseeseite kommend schlug der Mini-Tornado eine Schneise kreuz und quer über den Platz. Einige Zelte blieben völlig unberührt stehen, andere wurden in rasender Geschwindigkeit über den Köpfen der Kinder ?entwurzelt? und flogen bis in die benachbarten Felder." (Quelle: Zeltlagerplatz e.V.)

Helgoland (SH)

 03.09.2003 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 11:29 Uhr MESZ. Beobachtung einer Wasserhose ca. 1 km nördlich von Helgoland-Düne. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 02.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 15:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud ca. 4 km westnordwestlich von Helgoland, etwa südlicher vom ersten Fall eine Stunde zuvor. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 02.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 14:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud ca. 4 km westnordwestlich von Helgoland. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 01.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:20 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud ca. 4 km nordnordwestlich von Helgoland-Düne. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 01.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 20:07 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud ca. 4 km nordnordwestlich von Helgoland-Düne. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 01.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 19:45 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud ca. 4 km nordnordwestlich von Helgoland-Düne. (Quelle: Thorsten Falke)

Helgoland (SH)

 01.09.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 12:00 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud ca. 1 km westlich von Helgoland. (Quelle: Thorsten Falke)

Hohwacht (Ostsee) (SH)

 01.09.2003 / Stärke (W) Bestätigt
Am 01. September 2003 wurden von Sören Petersen aus Howacht um 09.00 Uhr gleich drei Wasserhosen auf der Ostsee in der Hohwachter Bucht gesichtet. Sie zogen zwischen Hohwacht und Heiligenhafen in Richtung Weißenhäuser Strand und entwickelten sich aus einer großen Schauerwolke heraus; Dauer ca. 15 min. Über Schäden an Land ist nichts bekannt. Am selben Tag wurden bei Helgoland auf der Nordsee ebenfalls mehrere Funnel oder Wasserhosen beobachtet.

Hohwacht (Ostsee) (SH)

 01.09.2003 / Stärke (W) Bestätigt
Am 01. September 2003 wurden von Sören Petersen aus Howacht um 09.00 Uhr gleich drei Wasserhosen auf der Ostsee in der Hohwachter Bucht gesichtet. Sie zogen zwischen Hohwacht und Heiligenhafen in Richtung Weißenhäuser Strand und entwickelten sich aus einer großen Schauerwolke heraus; Dauer ca. 15 min. Über Schäden an Land ist nichts bekannt. Am selben Tag wurden bei Helgoland auf der Nordsee ebenfalls mehrere Funnel oder Wasserhosen beobachtet.

Hohwacht (Ostsee) (SH)

 01.09.2003 / Stärke (W) Bestätigt
Am 01. September 2003 wurden von Sören Petersen aus Howacht um 09.00 Uhr gleich drei Wasserhosen auf der Ostsee in der Hohwachter Bucht gesichtet. Sie zogen zwischen Hohwacht und Heiligenhafen in Richtung Weißenhäuser Strand und entwickelten sich aus einer großen Schauerwolke heraus; Dauer ca. 15 min. Über Schäden an Land ist nichts bekannt. Am selben Tag wurden bei Helgoland auf der Nordsee ebenfalls mehrere Funnel oder Wasserhosen beobachtet.
August

Helgoland (SH)

 16.08.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 10:35 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud von der Düne aus in Richtung Südwesten, in ca. 4-5 km Entfernung. (Quelle: Thorsten Falke)
Juli

Nebel (SH)
[Region: Steenodde, Insel Amrum]

 31.07.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht bekannt, Monat Juli, eventuell am 09.07.2003. Nach einer Meldung des Inselboten vom 16.01.2004 trat eine Windhose auf: "Allerdings hatte das traumhafte Wetter auch seine Tücken, so zog Ende Juli vermutlich eine Windhose über einen großen Teil der am Steenodder Strand gelagerten Boote..." Der Steenodder Strand befindet sich im Südosten der Insel.

Nieblum (SH)

 20.07.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 23:30 Uhr MESZ. Aus einem Bericht von Rabi zu einem Zeltlager, in das eine Windhose eine Schneise gerissen haben soll: "Am Abend des 20. Juli, so gegen 23.30 Uhr fegte plötzlich eine Windhose über den Lagerplatz! Zelte flogen komplett über den Platz, eins landete auf einem unserer Zelte und zerstörte das Vorzelt. Das Zelt der "kleinen" Mädchen flog über ihren Köpfen hinweg auf das angrenzende Feld. Das alles passierte innerhalb kürzester Zeit."

Tornadoverdacht Nieblum/Föhr
Zeltlager 2003 vom 07. bis 21. Juli 2003 auf Föhr (Rabi)
Juni

Wöhrden (SH)

 23.06.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Nach einer Meldung der Dithmarschener Landeszeitung vom 25.06.03 und laut Windrad-Unfalldatei soll eine Windhose aufgetreten sein. Dabei wurde eine Windkraftanlage im Windpark Wöhrden erheblich beschädigt: "In Wöhrden demolierte der Sturm eine Windkraftanlage."

Unwetter im Norden (Die Welt, 25.06.03)

Hude bei Husum (SH)

 23.06.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Nach einer Meldung der Landeszeitung vom 25.06.2003 trat eine Windhose auf: "Windhose tobte durch die Region / Hude / (/Rantrum/Norderstapel) ... Am Montagabend war eine Windhose durch den Ort getobt, brachte einen Schuppen zum Einsturz und knickte Bäume um."

Altbülk (SH)

 23.06.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18:15 Uhr MESZ. Zahlreiche Bäume wurden geknickt und eine Reithalle stürzte teilweise ein. Anwohner beschrieben, wie sich alles im Kreis drehte. Nach einer halben Minute war die "Windhose" über Altbülk, nördlich von Kiel gelegen, hinweggezogen. (Quelle: Gewittersturm zerlegte Reitstall und knickte Bäume, Kieler Nachrichten)

Busdorf bei Schleswig (SH)

 23.06.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 18 Uhr. Nach einer Meldung der Schleswiger Nachrichten vom 25.06.2003 trat eine Windhose auf: "Windhose schleuderte Dach auf die Straße / Schleswig (brs) / Es grenzt wohl an ein Wunder, dass durch die Windhose, die am Montag gegen 18 Uhr über den Busdorfer Teich fegte, keine Menschen..."

Norderstedt (SH)

 23.06.2003 / Stärke (F2) Bestätigt
Am Montag, den 23. Juni, zogen zahlreiche Gewitter über Deutschland hinweg. Dabei bildete sich nach Angaben eines Augenzeugen gegen 18 Uhr auf einer Wiese an der Poppenbütteler Straße in Norderstedt, nordöstlich von Hamburg, dieser mutmaßliche Tornado, der zahlreiche Dächer abdeckte und weitere, erhebliche Schäden anrichtete. Insgesamt wurden in Norderstedt-Glashütte 19 Häuser beschädigt, eine Joggerin wurde verletzt. Der mutmaßliche Tornado zog weiter nach Osten bis Nordosten und richtete weitere Schäden im Bereich des Gutes Wulksfelde bei Tangstedt an. Auch aus Lehmsahl wurden Schäden gemeldet: "Durch eine sehr starke Windhose im Bereich Walddörfer kam es zu mehren Einsätzen durch umgestürzte Bäume."

Einsatzarchiv THW 2003 (THW)
Schadensbilder aus Norderstedt
Windhose zerlegt zehn Häuser (Spiegel Online, 24.03.03)
Windhose suchte Norderstedt heim (Hamburger Abendblatt, 24.03.03)
Unwetter - die Spur der Windhose (Hamburger Abendblatt, 25.03.03)
Windhose wütet in Norderstedt (Abendblatt, 25.06.03)
Nach dem Orkan: Jetzt wird aufgeräumt (Hamburger Abendblatt, 28.06.03)
Sturmschäden: Hof Nordpol sagt Turnier ab (Hamburger Abendblatt, 30.06.03)
Das ist Norderstedts ältester Baum (Hamburger Abendblatt, 04.07.03)

Hennstedt (SH)

 08.06.2003 / Stärke (F1) Bestätigt
Gegen 16:30 Uhr zog der Tornado über den Süden Hennstedts hinweg. In einem Schwimmbad konnten etwa 75 Kinder noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, in einem Zeltdorf wurden dagegen vier Kinder verletzt. Zahlreiche Bäume wurden umgeworfen und das Kirchendach teilweise abgedeckt. Betroffen waren im Süden Hennstedts vor allem die Tellingstedter Chaussee (Schule), die Friedhofsstraße (Bäume und Dach) und die Kirche (Bäume).

Beitrag im Forum der Wetterzentrale
Gewitterfotos aus der Nähe von Udo Müller

In einer Meldung der Husumer Nachrichten vom 01.03.2004 wird aus Süderstapel (ca. 8 Kilometer nordöstlich) ebenfalls eine Windhose aus dem Jahre 2003 gemeldet. Das genaue Datum ist nicht bekannt, wahrscheinlich gibt es aber einen Zusammenhang zum Fall Hennstedt: "Zahl der Aktiven geht zurück Süderstapel ... Hilfe hätten die Männer im blauen Rock bei der Entfernung eines Baumes von einem Hausdach und bei Aufräumarbeiten an den von einer "Windhose" verursachten..."

Norderheistedt (SH),
Süderheistedt (SH)

 06.06.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
"6. Juni: Eine Windhose hinterlässt in Norderheistedt und Süderheistedt Sachschäden. In Süderheistedt wird die ?Wunderlinde? gefällt." (Quelle: Chronik Dithmarscher Geest). Beide Orte liegen wenige Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Heide in Dithmarschen.

Lübeck (SH)

 04.06.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
In einer Meldung der Kieler Nachrichten vom 05.06.2003 wird von einer möglichen Windhose im Norden Lübecks berichtet. Schäden gab es innerhalb einer Schneise von der Siedlung Karlshof über Israelsdorf bis nach Schlutup. Weitere Schäden wurden aus Kücknitz und Siems gemeldet: "Feuerwehr im Dauereinsatz - reihenweise knickten Bäume um - Bei Feuerwehr und Polizei glühten gestern Abend 20 Minuten lang die Drähte. Über Lübecks Norden zog vermutlich eine Windhose hinweg. Bäume knickten wie Streichhölzer ein, fielen auf die Straßen, in Vorgärten und in ein Haus. Menschen wurden nicht verletzt. Gegen 17.50 Uhr ging der erste Notruf ein. Im Wesloer Weg stürzten mehrere Bäume auf die Fahrbahn. Danach ging es Schlag auf Schlag. Aus Schlutup, Siems, Kücknitz, Karlshof und Israelsdorf wurden weitere umgestürzte Bäume gemeldet. Die B 75 musste in Höhe Kreuzweg in Richtung Travemünde gesperrt werden. Dazu schüttete es aus allen Wolken. Wie ein kleiner Fluss schoss das Regenwasser die Fahrbahn an der Herrenbrücke hinunter. "Erst war es staubig, weil der starke Wind den Sand von der Baustelle aufwirbelte und dann nur noch extrem laut durch Hagel und Regen", beschrieb Herrenbrückenwärter Owe Fritz die Lage. Die Berufsfeuerwehr war mit acht Fahrzeugen im Dauereinsatz. Tatkräftige Unterstützung gab es von den Freiwilligen Wehren Israelsdorf, Siems und Schlutup. Der größte Schaden entstand in der Eisenstraße (Kücknitz), dort fiel ein Baum auf ein Dach." .
April

Schleswig (SH)

 27.04.2003 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Nach einer Meldung der Schleswiger Nachrichten vom 28.04.2003 trat eine Windhose auf: "Gartenfreunde strömten auf die Schlossinsel Schleswig (tg) / Um neun Uhr öffnete die 15. Pflanzenbörse auf Schloss Gottorf ihre Pforten. ... Einen Schreck in der Morgenstunde erlebten gestern einige Aussteller, deren Stände von einer Windhose..."

Schenefeld bei Hamburg (SH)

 07.04.2003 / Stärke (F2) Verdacht
Zeitpunkt: ca. 14:15 Uhr MESZ. Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes: "Eine Windhose hat gestern Nachmittag in Schenefeld einem VW Golf eine unfreiwillige "Flugeinlage" beschert. Zeugen beobachteten das seltene Naturphänomen um 14.15 Uhr. Die Windhose hatte sich auf einem unbebauten Grundstück im Schenefelder Gewerbegebiet am Hasselbinnen gebildet. Nach Überqueren der Fläche hob sie einen am Straßenrand auf dem Parkstreifen abgestellten Golf an, wirbelte diesen durch die Luft und "lud" ihn mitten auf der Fahrbahn wieder ab. Der Wagen kam auf dem Dach zum Liegen. (...) Auf der anderen Straßenseite hob die Windhose einen acht Meter langen Wohnanhänger an. Das schwere Fahrzeug stand nach Zeugenaussagen zehn Sekunden lang auf zwei Rädern in der Luft, ehe es wieder mit vier Rädern Bodenhaftung hatte. Durch die Kraft der Windhose wurde der Wohnanhänger verschoben, er stand plötzlich mitten auf dem Gehweg." Schenefeld liegt am nordwestlichen Stadtrand von Hamburg.

Golf wirbelte durch die Luft (Wetterzentrale)
Golf wirbelte durch die Luft (Hamburger Abendblatt, 08.04.03)
September

Helgoland (SH)

 05.09.2002 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 10:15 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete diese Wasserhose vier Minuten lang und fotografierte sie.

Helgoland (SH)

 01.09.2002 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: gegen 16:05 Uhr MESZ. Thorsten Falke beobachtete und fotografierte eine Funnelcloud bei Helgoland von der Düne aus.
August

Pellworm (SH)

 19.08.2002 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: ca. 21:15 Uhr MESZ. Nach einer Meldung des Nordfriesland Tageblatt vom 21.08.2002 trat eine Windhose auf: "... Aber die Insulaner hatten Glück: Die Windhose, die diagonal von Südosten nach Nordwesten raste, hinterließ keinen Schaden bei Menschen und...". Die Wetterstation von Meteomedia, die sich etwa einen Kilometer landeinwärts an der Straße "In de See" im Bereich der Zugbahn des Tornados befindet, meldete einen Spitzenwert von 152 km/h (82 Knoten). Der Betreiber des Inselcafes beschreibt, dass ein Baum rotierend durch die Gegend geflogen sei. Auch um die Wetterstation lagen zahlreiche Trümmer, die mit dem Tornado mittransportiert wurden.

Karte der Region
(Auszug aus Top200, Bundesamt für Kartographie und Geodäsie)
Tornado auf Pellworm? (Wetterzentrale)
Juli

Wentorf bei Hamburg (SH)

 31.07.2002 / Stärke (F1) Bestätigt
In Wentorf im Osten Hamburgs stürzten innerhalb einer schmalen Schneise zahlreiche Bäume um, bzw. brachen ab. Eine ca. 150 Jahre alte Eiche wurde komplett entkront. Eine etwa 100jährige Buche wurde entastet und ebenfalls entkront. Die zugehörige Krone wurde etwa 100 Meter weiter aufgefunden. Im Ort trat starker Hagelschlag auf.

In Wentorf b. HH Microburst oder Tornado? (Ralf Thiele, Wetterzentrale)
Juni

Jevenstedt (SH)

 19.06.2002 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Nach einer Meldung der Landeszeitung vom 20.06.2002 trat eine Windhose auf: "Feuerwehrmann im Einsatz schwer verletzt / Rendsburg/Osterstedt (sky/wm/org) ... Ein spektakuläres Naturschauspiel traf Jevenstedt und Umgebung, wo eine Windhose mit ungeheurer Wucht ihr Unwesen trieb. ......" Das Datum des Ereignisses ist nicht ganz sicher, aber sehr wahrscheinlich.

Rastorfer Passau (SH)

 19.06.2002 / Stärke (n. bek.) Plausibel
Aus dem Jahresbericht 2002 der Freiwilligen Feuerwehr Rastorfer-Passau (Datum: 26.03.2003): "19.06.02 Windhose: Alte Landstrasse" - Im Jahre 2015 wurde bekannt, dass mehrere Augenzeugen den Wirbel beobachtet haben und es im Ort einige Schäden gab.

Eggstedt (SH)

 18.06.2002 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Der Tornado zog aus Richtung Süderhastedt kommend durch die Ortsmitte von Eggstedt, wo erhebliche Schäden entstanden. Einige Dächer wurden beschädigt und 15 größere Bäume stürzten um. Mehrere Augenzeugen beobachteten den Tornado. (Quelle: Windhose fegt durch Eggstedt, Kieler Nachrichten) - Nach einer Meldung der Dithmarscher Landeszeitung vom 20.06.2002 trat eine Windhose auf: "Wassermassen und Sturmböen verwüsten Amtsbezirk Burg/Süderhastedt (Petra Dummann) / Der ganze Spuk dauerte nur wenige Minuten. ... Eine Art Windhose sei - so berichten Augenzeugen - aus Richtung Süderhastedt kommend durch die Ortsmitte..."

List (SH)

 12.06.2002 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: Gegen 09:00 Uhr MESZ. Dieser Tornado trat westnordwestlich von List auf Sylt auf (Quelle: Meldung des Wetterbeobachters der dortigen Wetterstation).
Oktober

Süderdeich (SH)

 03.10.2001 / Stärke (F1) Plausibel
Zeitpunkt: zwischen 15 und 16 Uhr MEZ. Dazu der Beobachter: "03.10.2001 Tornado an der Nordsee - Damals zog ein Tornado der Stärke F2 über Süderdeich. Er verwüstete ein Windrad und mehrere Bäume wurden umgemäht. Ich weiß noch, als in Süderdeich und in den umliegenden Dörfern die Sirenen heulten und die Feuerwehr an mir vorbei gefahren ist. Ich war zu diesem Zeitpunkt ganz alleine unterwegs, als der Tornado aufgetaucht ist. Und ich hatte zu diesen Zeitpunkt kein Fotoapparat zur Hand, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch nie was über Tornados gehört habe. Er war bei Süderdeich. Süderdeich hatte Glück, denn der Wirbel ist nördlich an Süderdeich vorbeigezogen. Er bildete sich auf der Rückseite eines kräftigen Schauers, der auch Gewitter dabei hatte. Die Staubwolke war die erste, die sich gebildet hat. Erst danach war der Rüssel zu sehen. Der Rüssel war sehr schmal. Er bildete sich am späten Nachmittag. Zwischen 15:00 und 16:00 Uhr. Ich weiß aber nicht mehr, wie lange er Bodenkontakt hatte. Glücklicherweise gab es damals keine Verletzten."
September

Helgoland (SH)

 12.09.2001 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Beobachtung einer Funnelcloud von der Düne aus in Richtung Nordwesten (Quelle: Thorsten Falke, Helgoland)
Dezember

Helgoland (SH)

 17.12.2000 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: Gegen 16:08 Uhr MEZ. Beobachtung einer Funnelcloud nahe der Insel Helgoland. (Quelle: Thorsten Falke, Helgoland)
November

List (SH)

 04.11.2000 / Stärke (W) Bestätigt
Die Wasserhose wurde zwischen 14 und 15 Uhr MEZ durch den Meteorologen der Wetterstation List auf Sylt beobachtet.
September

Helgoland (SH)

 07.09.2000 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Zeitpunkt: Gegen 10:25 Uhr MESZ. Beobachtung einer Funnelcloud nahe der Insel Helgoland. (Quelle: Thorsten Falke, Helgoland)

List (SH)

 02.09.2000 / Stärke (W) Bestätigt
Die Wasserhose wurde zwischen 16 und 17 Uhr MEZ durch den Meteorologen der Wetterstation List auf Sylt beobachtet.

Helgoland (SH)

bild
 02.09.2000 / Stärke (W) Bestätigt
Gegen 12 Uhr MESZ beobachtete Thorsten Falke von der Helgoländer Düne aus diese Wasserhose, die sich ca. 3 Kilometer südöstlich der Düne etwa 10 Minuten lang hielt.

Fotos der Wasserhose (Mark Vornhusen)
Juni

Borstel-Hohenraden (SH)

 12.06.2000 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum: 11. oder 12.06.2000. Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 14.06.2000: "Borstel-Hohenraden - Die Nachwuchs-Retter kämpften und gaben ihr Bestes - aber vor dieser Naturgewalt mussten sie kurzfristig kapitulieren: Ein "Mini-Tornado" wirbelte buchstäblich die Wettkämpfe beim großen Pfingst-Zeltlager der Jugendfeuerwehren (wir berichteten) durcheinander. Die Aufregung, für die die Windhose auf dem Sportplatz von Borstel-Hohenraden sorgte, war dann aber schnell vergessen - nur ein Spiel musste abgebrochen werden, weil sämtliche Wertungszettel davongeweht waren ..."

Jugendwehr-Camp (Hamburger Abendblatt, 14.06.2000)
Mai
Oktober
August

Sankt Peter-Ording (SH)

bild
 17.08.1999 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Dieser Tornado wurde Mitte August 1999 von Andreas Veira am Strand von St. Peter Ording an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste landeinwärts aufgenommen. Der Schlauch reichte kurz zuvor sogar bis zum Boden, näheres über Schäden ist aber nicht bekannt. Der Tornado war etwa drei Kilometer vom Beobachter entfernt und befand sich zum Zeitpunkt des Fotos bereits im Auflösungsstadium. Am Strand selbst gab es an diesem Tag keine Schauer bei Temperaturen bis 20 Grad, Wasser 19 Grad, und leichtem Westwind (Zum Vergrößern des Fotos bitte klicken).
Juli

Glinde (SH)

 20.07.1999 / Stärke (F1) Bestätigt
Nach Recherchen von Uwe Bergholter erreichte dieser Tornado in Glinde bei Hamburg die Stärke F1. In der Nähe wurde Hagel mit einem Durchmesser bis etwa 1 cm beobachtet. Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 23.07.1999: "Windhose knickte 20 Bäume wie Streichhölzer: Glinde - Eine Windhose hat im Glinder Ortsteil Wiesental 20 Bäume wie Streichhölzer geknickt. "Der ganze Spuk hat höchstens fünf Minuten gedauert, aber die Feuerwehr war mit 37 Mann und sechs Fahrzeugen zweieinhalb Stunden im Einsatz, um die Schäden zu beseitigen", berichtet Tom Reher, Pressesprecher der Glinder Feuerwehr. Allein an der Avenue St. Sebastian, am Weidenweg und am Stormarnring waren acht Bäume auf die Straße gestürzt. Etliche weitere drohten umzukippen. Zwei der Bäume kippten auf ein Dach und auf eine Garage. Dennoch entstanden dabei keine größeren Schäden."

Windhose knickte 20 Bäume wie Streichhölzer (Hamburger Abendblatt, 23.07.1999)
Dezember

Helgoland (SH)

 25.12.1998 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: zwischen 04 und 05 Uhr MEZ. Von der Wetterstation auf der Insel Helgoland aus wurde ein Tornado beobachtet.
August
Juli

Travemünde (SH)

 31.07.1998 / Stärke (W) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Juli 1998 - "Dabei hatten Haase und seine Crew im ersten Rennen ein Erlebnis, das für sie auf der Ostsee bisher einmalig war: "Eine Windhose, da gab es wirklich eine Windhose." Bei Sturmböen von bis zu 30 Knoten drehte der Wind innerhalb von Sekunden um 90 Grad: "Von einer auf die andere Sekunde war an Bord alles auf der anderen Seite - das war schon ein Schreckensmoment."" (Quelle: Hansestadt Lübeck)

Seebahnregatten bei der Travemünder Woche beendet (Hansestadt Lübeck)
Juni
Dezember

Sankt Michaelisdonn (SH)

 Jahr 1997 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht bekannt, Jahr 1997 - Nach einer Meldung der Dithmarscher Landeszeitung trat eine Windhose auf: "Einer der jüngsten Vereine in St. Michaelisdonn ist der 1981 erstmals geplanten Tennisclub. ... Beim TC St. Michel ist man besonders stolz darauf, nie Zuschüsse beantragt zu haben. Als vor sieben Jahren die Plätze durch eine Windhose zerstört..."
Juli

Morsum (SH)

 31.07.1997 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht bekannt, Monat Juli 1997 - Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 20.07.1998: "Zum 22. Male luden er und seine Frau Katharina etwa 100 Gäste in ihr Haus in Morsum ein. Und während noch im vergangenen Jahr das angebaute Zelt Opfer einer Windhose wurde und in die Binsen ging, meinte Petrus es diesmal mit den Baumanns gut: Der Regen wich strahlendem Sonnenschein, als die Gäste - zwar windumtost - erschienen."

Sylt: Start in die Party-Saison (Hamburger Abendblatt, 20.07.1998)

Großenaspe (SH)

 26.07.1993 / Stärke (F2) Bestätigt
Gegen 11 Uhr vormittags zog ein Tornado südlich an Neumünster vorbei und richtete hier enorme Schäden an. Glücklicherweise streifte der Wirbel nur wenige kleinere Ortschaften, und niemand wurde ernsthaft verletzt oder sogar getötet. Mehr zum Ablauf des Sturms finden hier in einem ausführlichen Bericht von Thomas Sävert. (Quelle: Eigene Beobachtungen, Feuerwehr, Straßenbauamt, Versicherungen)
Dezember

Kiel (SH)

 Jahr 1992 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht bekannt, Jahr 1992 - Dazu dieser Bericht: "Der von 1992 hat in Kiel-Gaarden gewütet und zog dann nach Laboe. Hab von 2002-2008 in Kiel gelebt und dort wie gesagt nur durch Berichte der Kollegen davon erfahren."
Juli

Neumünster (SH)

 31.07.1991 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht bekannt, Monat Juli 1991 - Funnelbeobachtung westlich von Neumünster (Quelle: Richard Kölbl, 2000)

Travemünde (SH)

 29.07.1986 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Nach einer Meldung der Lübecker Nachrichten vom 08.11.2007 soll eine Windhose aufgetreten sein: "Ein Kunstobjekt flog damals durch die Luft. Eine Windhose hatte das begehbare Kunstwerk aus 64 farblich genau aufeinander abgestimmten PVC-Kammern im Brügmanngarten aus der Verankerung gerissen - fünf Menschen wurden verletzt." - Dazu aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 31. Juli 1986: "Bei den schweren Unwettern über Schleswig-Holstein mit Sturmböen bis zu 117 Stundenkilometern sind am Dienstag fünf Menschen verletzt worden. Die Schäden dürften einen Millionenwert erreichen. Rund 200 Bäume wurden entwurzelt, zahlreiche Wagen beschädigt, Straßen und Keller überflutet. Am schlimmsten wütete die gewittrige Kaltfront in Lübeck, wo orkanartige Böen eine Schneise der Zerstörung hinterließen. Im Stadtteil Travemünde riß der Sturm eine etwa 900 Quadratmeter große Freilufthalle aus der Verankerung und schleuderte sie rund zehn Meter weiter auf die Kurpromenade." - "29.07.1986: Eine Windhose fegt über Travemünde und dem Priwall. Die FF Dummersdorf wird mit weiteren Wehren zur Beseitigung der Sturmschäden auf dem Priwall und in Travemünde eingesetzt. Bei den Aufräumarbeiten verletzt sich ein Kamerad am Fuß." (Quelle: Feuerwehr Dummersdorf)

Windhose wirbelte Haus 20 Meter durch die Luft (Hamburger Abendblatt, 31.07.1986)

Helgoland (SH)

 19.07.1985 / Stärke (W) Bestätigt
Von der Wetterstation auf der Insel Helgoland wurde gegen 12:30 Uhr MESZ eine Wasserhose beobachtet.
Mai

Kiel (SH)

 21.05.1983 / Stärke (F2) Verdacht
Eine Kaltfront überquerte Schleswig-Holstein von Südwest nach Nordost. In ihrem Bereich entstanden verbreitet teils kräftige Gewitter. In Kiel gab es innerhalb einer etwa 12 Kilometer langen und bis etwa 600 Meter breiten Schneise erhebliche Schäden. Betroffen davon waren vor allem die Stadtteile Russee, Kronshagen, Wik, Holtenau und Friedrichsort. Hier stürzten mehr als 120 größere Bäume um, bei einem Autohändler wurden 10 Wohnwagen und 6 PKW bis zu 100 Meter fortbewegt. An etwa 160 Gebäuden entstanden Schäden. Die Wetterstationen in Friedrichsort und in Holtenau meldeten Windspitzen von 133 bzw. 126 km/h. In einzelnen Medienmeldungen wurde berichtet, dass die Schneise nur etwa 100 Meter breit gewesen wäre. Die Ursache für die Millionenschäden ist offen. In einer ersten Untersuchung durch den Hamburger Meteorologen Wolfgang Klockow ergab sich kein eindeutiger Hinweis auf einen Tornado.

Windhose warf Autos in die Luft (Hamburger Abendblatt, 24.05.1983)
August

Helgoland (SH)

 19.08.1981 / Stärke (F1) Bestätigt
"[...] Tiefdruckgebiet "Z", dessen Zentrum heute früh mit einem Kerndruck von 992 mbar die Deutsche Bucht überquerte. Dabei wurde gegen 10 Uhr MESZ auf der Insel Helgoland eine gut ausgeprägte Trombe beobachtet, die eine Orkanböe Stärke 11 (63 Knoten) verursachte. Wie eine telefonische Rücksprache ergab, zog der bodennahe Kleinwirbel vom Tonnenhafen zur Badedüne und wirbelte dort eine Anzahl von Strandkörben durcheinander." (Quelle: Berliner Wetterkarte vom 20.08.1981)

Hamwarde (SH)

 31.08.1980 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Genaues Datum nicht bekannt, in Frage kommen jeweils die Sommermonate der Jahre 1979 bis 1981. Ein Augenzeuge erinnert sich: "Das war während eines schweren Sommergewitters, in den Abendstunden/Dämmerung. Der Schlauch kam aus der Erinnerung aus Richtung des "Paradies" (damals eine Art Gärtnerei), zwischen Geesthacht und Worth, zog auf unser Haus zu (21502 Hamwarde), hatte einen ausgeprägten Fuß, hat Stroh und Staub/Sand vom Acker sichtbar mit aufgewirbelt. Knickte in der Zugrichtung dann Richtung Worth ab. Wie lange das dauerte, vermag ich kaum noch zu schätzen, der sichtbare Schlauch vermutl. unter 3-4min, vielleicht sogar deutlich weniger, fand aber m.W. nirgendwo Niederschlag in der Presse o.ä. und ernste Schachschäden gabs wohl auch nicht - bis heute nur Felder und Äcker dort."

Tornesch (SH),
Pinneberg (SH),
Quickborn (SH)

 03.08.1980 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 04.08.1980: "In Hamburg schien die Sonne. Aber im Kreis Pinneberg hat ein schweres Gewitter gestern nachmittag eine breite Spur der Verwüstung hinterlassen. Eine Orkanbö raste ab 14.08 Uhr wie ein Wirbelsturm halbkreisförmig durch den bevölkerungsreichsten Kreis des Landes, entwurzelte Bäume, zerriß Stromleitungen, deckte Dächer in Pinneberg und Quickborn ab."

14.08 Uhr brach das Unwetter los (Hamburger Abendblatt, 04.08.1980)

Wakendorf II (SH)

 03.08.1980 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"Unter der Schlagzeile "200jährige Eiche von Windhose gefällt" berichtet die NZ (Norderstedter Zeitung) über ein schweres Unwetter in Wakendorf II. Der umstürzende Baum fiel auf Hochspannungsleitungen. Für mehrere Stunden fiel in der Gemeinde der Strom aus." Wakendorf II liegt im Kreis Segeberg, zwischen Henstedt-Ulzburg und Nahe. - Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 04.08.1980: "In Hamburg schien die Sonne. Aber im Kreis Pinneberg hat ein schweres Gewitter gestern nachmittag eine breite Spur der Verwüstung hinterlassen. Eine Orkanbö raste ab 14.08 Uhr wie ein Wirbelsturm halbkreisförmig durch den bevölkerungsreichsten Kreis des Landes, entwurzelte Bäume, zerriß Stromleitungen, deckte Dächer in Pinneberg und Quickborn ab."

Wie Wakendorf II vom Gewittersturm heimgesucht wurde (Hamburger Abendblatt, 04.08.1980)
Dezember

Ratekau (SH)

 Jahr 1979 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Jahr 1978 oder 1979 - Genaues Datum nicht bekannt, in den Sommerferien (Mitte Juni - Anfang August). Aus einer Meldung des Lübecker Sonntagsjournal vom 28.09.08: "Vor einigen Jahren knickte ein Tornado in Ratekau, in der Blücher Eiche, unzählige Bäume wie Streichhölzer um und verschwand genauso schnell wie er gekommen war - berichteten die Anwohner, die gerade noch mit heiler Haut davon gekommen waren." Die "Blücher Eiche" ist ein Teil der Gemeinde Ratekau und eine ehemalige Raststätte an der alten B207 nahe der Stadtgrenze zu Bad Schwartau, in einem Waldgebiet gelegen, das die Einwohner ebenfalls Blücher Eiche nennen, obwohl das Flurstück offiziell einen anderen Namen hat. Die besagte Tornado-Stelle befindet sich jedoch von der eigentlichen "Blücher Eiche" ein Stück in Richtung Südosten, nahe der Straße von Ratekau nach Sereetz, wo ein recht großes Waldstück mit umgeworfenen Bäumen liegt, das heute mit niedrigerem Bewuchs weitgehend wieder zugewachsen ist.
Mai

Steinburg (SH)

 24.05.1979 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 25. Mai 1979 zu Unwettern im Raum Hamburg: "Im Hamburger Umland ging es dagegen nicht immer so glimpflich ab. So wurden im Kreis Steinburg mehrere Häuser vom Sturm abgedeckt und ein Haus wurde fast völlig zerstört.
August

Fehmarn (SH)

 09.08.1978 / Stärke (F1) Bestätigt
Näheres über diesen Tornado gegen 11 Uhr im Bereich der Insel Fehmarn ist nicht bekannt. (Quelle: D. Fuchs, Gefährdung des Tiefflugs durch Tornados, Traben-Trarbach in Promet, Heft 4/81, Seiten 8-10)

Pellworm (SH)

 09.08.1978 / Stärke (F1) Bestätigt
Näheres über diesen Tornado gegen 11 Uhr im Bereich der Insel Pellworm ist nicht bekannt. (Quelle: D. Fuchs, Gefährdung des Tiefflugs durch Tornados, Traben-Trarbach in Promet, Heft 4/81, Seiten 8-10)
Juni

Neumünster (SH)

 20.06.1978 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 21.06.1978: "Nachts gingen in Neumünster für 14 Minuten alle Lichter aus. Ursache des "black outs" waren große Mengen Heu, die von einer Windhose getragen worden waren und sich auf spannungsführenden Teilen abgelagert hatten. Nächtlicher Tau bewirkte die Kurzschlüsse In der 60 OOO-Volt-Sammelschiene. Mehrere Isolatoren wurden zerstört. (dpa)"

Heu verursachte Kurzschluß (Hamburger Abendblatt, 21.06.1978)
September

List (SH)

 14.09.1975 / Stärke (W) Bestätigt
Von der Wetterstation in List auf Sylt wurde gegen 18:30 Uhr MEZ eine Wasserhose beobachtet.
Dezember
Mai

Hanerau-Hademarschen (SH),
Kiel (SH)

 05.05.1973 / Stärke (F3) Bestätigt
Der Tornado vom Mai 1973 war mit dem von Pforzheim im Jahre 1968 fast vergleichbar. Mitten durch die Innenstadt führte die Schneise der Verwüstung. Dabei kam ein 14jähriger ums Leben, zahlreiche Menschen wurden verletzt. Der Tornado zog auf einer ungewöhnlich langen Bahn über das mittlere Schleswig-Holstein hinweg und überquerte die Kieler Innenstadt in der Nähe des Bahnhofs, wo die Autos von dem Parkplatz fortgetragen wurden. Auch die Werft HDW wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Schäden beliefen sich allein im Stadtgebiet auf rund 30 Millionen DM (damaliger Wert).

Ausführlicher Bericht zum Tornado von Kiel 1973
Dezember

Nienborstel (SH)

 Jahr 1972 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht bekannt, Jahr 1972 - Nach einer Meldung der Landeszeitung trat eine Windhose auf: "Eiche, Buche oder auch Ahorn sind den meisten Waldspaziergängern vertraut, doch im Haaler Gehege wächst inmitten einer üppigen Naturverjüngung auch ein seltsam anmutender Baum: Der Mammutbaum. ... Von einer Windhose im Jahr 1972 arg gebeutelt, verlor er..."
Oktober

Kiel (SH),
Fahren (SH),
Behrensdorf (Ostsee) (SH)

 18.10.1971 / Stärke (F3) Bestätigt
Mitten im Herbst zog dieser Tornado über den Norden Kiels und richtete hier sowie in einer langen Schneise bis zur Hohwachter Bucht enorme Schäden an (Quellen: Eigenrecherchen in Kiel, Kieler Nachrichten, Schriften des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schleswig-Holstein).

Tornados in Schleswig-Holstein (Mario Lehwald)
Tornado in und um Kiel 1971
Freiwillige Feuerwehr Behrensdorf
Der Tornado im Raum Kiel und Kreis Plön am 18. Oktober 1971 (Schriften Uni Kiel, pdf)
September

Schönberg (Holstein) (SH)

 01.09.1971 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Eventuell am 03.09.? Nichts Näheres bekannt (Quelle: Gefährdung von Kernkraftwerken durch Tromben. Bericht des Deutschen Wetterdienstes von G. Jurksch und A. Cappel vom 03. September 1976).
Dezember

Kappeln (SH)

 Jahr 1967 / Stärke (n. bek.) Verdacht
"...und eine Windhose, die in den 1960er Jahren über Kappeln hinweggefegt sein soll." (Quelle: Schleibote am 07.11.2007). Im Hüholz stürzten zahlreiche Buchen um, in der Stadt wurden einige Dächer abgedeckt. Der Tornado soll auch über die Schlei gezogen sein und dort einen Teil eines Heringsschwarms hochgerissen haben. Der anschließende Fischregen ist aber nicht bestätigt.

Politische Parolen aus prominenter Rentner-Runde (Schleibote, 07.11.2007)
Das Hüholz - der Wald an der Klaus-Harms-Schule (KHS)
Februar

Uelvesbüll (SH)

 16.02.1962 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Aus einer Meldung der Husumer Nachrichten vom 11.02.2012 zum 50. Jahrestag der Sturmflut vom 16./17. Februar 1962: "Im Uelvesbüller Koog erlebte der damals 25-jährige [...] die dramatische Nacht mit. [...] Größeren Schaden hatte das Gehöft aber nicht durch das Wasser, sondern durch eine Windhose genommen, die durch den Koog gelaufen war. "Die hatte mir eine Stallwand eingedrückt."" - Die Schadenspur zog sich vom Uelvesbüllerkoog nach Sandkrug, wo Dächer beschädigt wurden. Eine Mauer soll hier eingestürzt sein. Der mutmaßliche Tornado trat zwischen 21 und 21:20 Uhr MEZ auf.

Als das Meer Eiderstedt holen wollte (Husumer Nachrichten, 11.02.2012
August

Hoisdorf (SH)

 08.08.1961 / Stärke (F2) Bestätigt
Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 09.08.1961: "Ein seltenes Naturereignis von unvorstellbarer Gewalt richtete gestern abend schwere Schäden in den Hamburger Randgebieten an. Zwei "Windhosen" genannte Wirbelstürme tobten über Wedel hinweg und durch das Gebiet Hoisdorf-Siek und rissen breite Schneisen der Verwüstung ins Land. In Hoisdorf wurde ein Bauernhaus total zertrümmert. Hinter Wedel mähte die Windhose einen ganzen Wald nieder. Die Zahl der abgerissenen und entwurzelten Bäume geht in die Tausende. Mehrere Dächer wurden abgedeckt! Zum Glück sind Menschen dabei nicht zu Schaden gekommen."

Schwere Schäden (Hamburger Abendblatt, 09.08.1961)

Großenbrode (SH)

 01.08.1959 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 09:00 Uhr MEZ. Mindestens drei Wasserhosen wurden vor Großenbrode beobachtet und fotografiert: "In den Abb. 3 bis 7 ist eine Reihe instruktiver Wasserhosenbilder wiedergegeben, die von einem Segler, Herrn SOMMER, am 1. August 1959 vor Großenbrode (an der Holsteinischen Ostseeküste gegenüber Fehmarn) aufgenommen wurden und den Gestaltwechsel der Tromben eindrucksvoll zeigen. [...] Die Blickrichtung bei den Trombenphotographien ist gegen Süd, und die Tromben zogen nach Angaben des Beobachters wie die Gewitterwolke nach Nordost. Der Bodenwind war schwach nordöstlich bis östlich. Drei der Tromben entstanden nacheinander, jede folgende in Zugrichtung weiter vorn." (Quelle: Hans Markgraf: Zur Theorie der Tromben, Sonderabdruck aus Archiv für Meteorologie, Geophysik und Bioklimatologie, Band 12, 3. Heft, 1961 mit Anmerkungen von Prof. Letzmann; recherchiert im Juli 2009 im Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg) - Anmerkung dem Bericht sind einige Fotos der Tromben beigefügt.

Großenbrode (SH)

 01.08.1959 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 09:00 Uhr MEZ. Mindestens drei Wasserhosen wurden vor Großenbrode beobachtet und fotografiert: "In den Abb. 3 bis 7 ist eine Reihe instruktiver Wasserhosenbilder wiedergegeben, die von einem Segler, Herrn SOMMER, am 1. August 1959 vor Großenbrode (an der Holsteinischen Ostseeküste gegenüber Fehmarn) aufgenommen wurden und den Gestaltwechsel der Tromben eindrucksvoll zeigen. [...] Die Blickrichtung bei den Trombenphotographien ist gegen Süd, und die Tromben zogen nach Angaben des Beobachters wie die Gewitterwolke nach Nordost. Der Bodenwind war schwach nordöstlich bis östlich. Drei der Tromben entstanden nacheinander, jede folgende in Zugrichtung weiter vorn." (Quelle: Hans Markgraf: Zur Theorie der Tromben, Sonderabdruck aus Archiv für Meteorologie, Geophysik und Bioklimatologie, Band 12, 3. Heft, 1961 mit Anmerkungen von Prof. Letzmann; recherchiert im Juli 2009 im Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg) - Anmerkung dem Bericht sind einige Fotos der Tromben beigefügt.

Großenbrode (SH)

 01.08.1959 / Stärke (W) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 09:00 Uhr MEZ. Mindestens drei Wasserhosen wurden vor Großenbrode beobachtet und fotografiert: "In den Abb. 3 bis 7 ist eine Reihe instruktiver Wasserhosenbilder wiedergegeben, die von einem Segler, Herrn SOMMER, am 1. August 1959 vor Großenbrode (an der Holsteinischen Ostseeküste gegenüber Fehmarn) aufgenommen wurden und den Gestaltwechsel der Tromben eindrucksvoll zeigen. [...] Die Blickrichtung bei den Trombenphotographien ist gegen Süd, und die Tromben zogen nach Angaben des Beobachters wie die Gewitterwolke nach Nordost. Der Bodenwind war schwach nordöstlich bis östlich. Drei der Tromben entstanden nacheinander, jede folgende in Zugrichtung weiter vorn." (Quelle: Hans Markgraf: Zur Theorie der Tromben, Sonderabdruck aus Archiv für Meteorologie, Geophysik und Bioklimatologie, Band 12, 3. Heft, 1961 mit Anmerkungen von Prof. Letzmann; recherchiert im Juli 2009 im Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg) - Anmerkung dem Bericht sind einige Fotos der Tromben beigefügt.
Juli

Hörnum (Sylt) (SH)

 30.07.1959 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Nichts Näheres bekannt (Quelle: Gefährdung von Kernkraftwerken durch Tromben. Bericht des Deutschen Wetterdienstes von G. Jurksch und A. Cappel vom 03. September 1976).
August

Großenbrode (SH)

 01.08.1958 / Stärke (W) Bestätigt
Datum unsicher, eventuell 02.08. Drei Wasserhosen von Großenbrode aus beobachtet (Quellen: Wetterkarte des DWD, 2.8.1958 sowie Markgraf H., Arch.Met.Geophys.Bioklim. A12, 339-349, 1961)

Großenbrode (SH)

 01.08.1958 / Stärke (W) Bestätigt
Datum unsicher, eventuell 02.08. Drei Wasserhosen von Großenbrode aus beobachtet (Quellen: Wetterkarte des DWD, 2.8.1958 sowie Markgraf H., Arch.Met.Geophys.Bioklim. A12, 339-349, 1961)

Großenbrode (SH)

 01.08.1958 / Stärke (W) Bestätigt
Datum unsicher, eventuell 02.08. Drei Wasserhosen von Großenbrode aus beobachtet (Quellen: Wetterkarte des DWD, 2.8.1958 sowie Markgraf H., Arch.Met.Geophys.Bioklim. A12, 339-349, 1961)

Ehndorf (SH)

 26.08.1957 / Stärke (F2) Bestätigt
Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 28. August 1957: "Bei Ehnsdorf riß die Windhose das schwere Holzdach eines Bauernhauses ab und schleifte es 50 Meter weiter in einen Garten. Auf dem Hof sah es wie nach einem Bombenangriff aus. Bauer Hugo Wurr stand während des Gewitters vor seinen Gebäuden. "Innerhalb einer Minute war alles vorbei", sagte er. "Ich habe den Sturm nicht kommen sehen. Das Dach eines massiven Anbaus klappte er wie den Deckel einer Spielzeugschachtel auf. Wie durch ein Wunder wurde niemand bei uns verletzt.""

Windhose über Holstein (Hamburger Abendblatt, 28.08.1957)

Innien (SH)

 26.08.1957 / Stärke (F2) Bestätigt
Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 28. August 1957: (Bildunterschrift auf der Titelseite:) "Nur noch Trümmer blieben von dieser massiven Scheune in Innien (Kreis Rendsburg) übrig. Eine Windhose hatte sie in wenigen Sekunden vollkommen zerstört." Weiter aus derselben Ausgabe: "Schwere Schäden hat eine Windhose im südlichen Kreis Rendsburg angerichtet, die während eines kurzen Morgengewitters das Land verwüstete. In Innien, das von dem Sturm am schwersten betroffen wurde, sind zwölf Gebäude, darunter ein Bauernhaus, zum Teil schwer beschädigt worden. Eine Frau wurde durch eine zuschlagende Tür verletzt. Der Gesamtschaden beträgt nach vorläufiger Schätzung weit über 100 000 DM. Ein Betroffener in Innien beschreibt: "Gerade wollte ich zu meiner Frau sagen: "Nun ist es aber genug, was soll nur aus der Ernte werden?" als uns plötzlich die Luft knapp wurde. Im nächsten Augenblick wurden wir durch ein ungeheures Getöse aufgeschreckt. Ich stürzte hinaus. Da sah ich schon Teile von unserem Hausdach im Garten liegen. Die 30 Meter lange und 15 Meter breite massive Scheune war in sich zusammengefallen. Ihre Mauern hatten das einzige Ferkel erschlagen, das im Stall war." Eine Nachbarin des Bauern, Frau Bruse, hatte zur gleichen Zeit in ihrem Haus aus dem Fenster gesehen. Sie beobachtete, wie die Scheune von einer unsichtbaren Riesenhand hochgehoben und sofort zusammengedrückt wurde. Später fand man bei Aufräumungsarbeiten ein sechs Zentner schweres Stück des Daches etwa 200 Meter vom Hof entfernt. Es lag in einer Siedlung auf der Straße. Hier und an einer anderen Stelle des Ortes wurden elf Zweifamilien-Siedlungshäuser beschädigt. In der Nachbargemeinde Böken zerstörte der Sturm zwei richtfertige Einfamilienhäuser. Ein Maurer, der mit seinem Kollegen während des Unwetters Schutz hinter einer Mauer gesucht hatte, wurde von einem herabstürzenden Stein leicht verletzt. "Wir konnten durch unser Bürofenster den Sturm sehen: ein schneeweißer Wirbel, höher als jedes Bauernhaus, fegte durch den Ort. [...]" berichtete der Bürgermeister."

Windhose über Holstein (Hamburger Abendblatt, 28.08.1957)

Lübeck (SH)

 22.08.1957 / Stärke (F1) Bestätigt
Näheres über diesen Tornado in Lübeck ist nicht bekannt. (Quelle: D. Fuchs, Gefährdung des Tiefflugs durch Tornados, Traben-Trarbach in Promet, Heft 4/81, Seiten 8-10)
Juli

Heide / Holstein (SH)

 20.07.1957 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Nichts Näheres bekannt (Quelle: Gefährdung von Kernkraftwerken durch Tromben. Bericht des Deutschen Wetterdienstes von G. Jurksch und A. Cappel vom 03. September 1976).

Reußenköge (SH)
[Region: Sönke-Nissen-Koog]

 15.07.1957 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Nichts Näheres bekannt (Quelle: Gefährdung von Kernkraftwerken durch Tromben. Bericht des Deutschen Wetterdienstes von G. Jurksch und A. Cappel vom 03. September 1976).
Dezember

Harksheide (SH)

 04.12.1955 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 05.12.1955: "Wie nach einem Bombenangriff sah es gestern in Harksheide, gleich hinter Ochsenzoll, aus: Um 10.30 Uhr fegte eine Windhose über den Ort, erfaßte einen hundertjährigen Chausseebaum und entwurzelte ihn. Der mehr als 30 Meter hohe Ahornbaum fiel auf das von vier Partien bewohnte Haus der Familie Prokop an der Segeberger Chaussee 34, zerstörte den Dachfirst, einen Teil des Daches und viele Fensterscheiben. Er knickte einen Leitungsmast und riß die Leitungen herunter, so daß Harksheide einige Stunden ohne Strom war."

Windhose riß Baum um (Hamburger Abendblatt, 05.12.1955)
August

Blunk (SH),
Tensfeld (SH)

 22.08.1953 / Stärke (F1) Bestätigt
Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 24. August 1953: "Schäden in Höhe von fast 100 000 DM hat eine Windhose verursacht, die am Wochenende über den Nordostteil des Kreises Segeberg dahinraste. Das Dach der Schule in Tensfeld wurde abgerissen und mehrere hunderte Meter weit weggetragen. In Blunk sind zahlreiche Bauernhäuser stark beschädigt worden." (Weitere Quelle: D. Fuchs, Gefährdung des Tiefflugs durch Tornados, Traben-Trarbach in Promet, Heft 4/81, Seiten 8-10)

Windhose in Tensfeld (Hamburger Abendblatt, 24.08.1953)

Quickborn (SH)

 17.08.1953 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 18.08.1953: "Eine Windhose wirbelte gestern anf der Straße nach Quickborn. Die Sturmsäule erfaßte einen Pkw. und riß ihn vorn hoch. Der Wagen raste gegen einen Baum und überschlug sich zweimal im Graben. Alle vier Insassen wurden schwer verletzt."

Hamburger Rundblick (Hamburger Abendblatt, 18.08.1953)

Plön / Holstein (SH)

 02.08.1953 / Stärke (F1) Bestätigt
Genaues Datum nicht ganz sicher. Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 04. August 1953: "Wirbelsturm über Plön - Plön, 4. August. Ein Wirbelsturm hat im Stadtgebiet von Plön Sachschäden von ungefähr 100.000 DM angerichtet. Unter anderem sind 20 Dächer aufgerissen, Hunderte von Obstbäumen entwurzelt und 20 im Bootshafen am Plöner See ankernde Segelboote zum Kentern gebracht worden. In der Rosenstraße zerstörte der Sturm eine Wohnbaracke. Vier Flüchtlingsfamilien wurden obdachlos. Der Bahnhofsvorplatz glich einem Trümmerfeld. Ein dem Wirbelsturm folgender Wolkenbruch erschwerte die Arbeit der Rettungsmannschaften. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden." (Weitere Quellen: D. Fuchs, Gefährdung des Tiefflugs durch Tornados, Traben-Trarbach in Promet, Heft 4/81, Seiten 8-10 sowie Gefährdung von Kernkraftwerken durch Tromben. Bericht des Deutschen Wetterdienstes von G. Jurksch und A. Cappel vom 03. September 1976)

Wirbelsturm über Plön (Hamburger Abendblatt, 04.08.1953)
Juli

Arnis (SH)

 19.07.1953 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 24.07.1953: "Inmitten der Schlei-Woche, die beinahe am Sonntag gleich nach dem ersten Start vor der Stadt Arnis durch die über die Ostküste Schleswig-Holsteins ziehende Windhose ein frühes Ende gefunden hätte, wobei die Jachten nur wie durch ein Wunder einer schweren Katastrophe entgingen, stehen die drei Hegatien der 20-Quadratmeter-Jollenkreuzer um die Schlei-Glocke." (Weitere Quelle: D. Fuchs, Gefährdung des Tiefflugs durch Tornados, Traben-Trarbach in Promet, Heft 4/81, Seiten 8-10)

Berliner Segler in großer Form (Hamburger Abendblatt, 24.07.1953)
Mai

Kaltenkirchen (SH),
Hartenholm (SH)

 26.05.1953 / Stärke (F2) Bestätigt
Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 27. Mai 1953 zu Unwettern im Raum Hamburg: "Unter der Gewalt einer Windhose brachen in der Gegend von Kaltenkirchen Gebäude wie Kartenhäuser zusammen." - Aus einer weiteren Meldung des Hamburger Abendblattes vom 27. Mai 1953 zu den Unwettern im Raum Hamburg: "Die größten Verwüstungen richtete eine Windhose an, die über dem westlichen Teil des Kreises Segeberg hinwegging. Minutenlang war die ganze Gegend wie in eine ägyptische Finsternis gehüllt. In Hartenholm wurde das Obergeschoß eines zweistöckigen Hauses hunderte von Metern weit weggetragen. Zahlreiche Scheunen und Baracken wurden völlig zertrümmert. Die Strecke Ulzburg-Kaltenkirchen der Altona-Kaltenkirchener Eisenbahn waren längere Zeit blockiert, da die Windhose von der 50 Meter entfernten Provinzialstraße Lentföhrden-Ochsenzoll 20 Jahre alte Bäume auf die Schienen geschleudert hatte. Der Gesamtschaden im westlichen Teil des Kreises beträgt über 500 000 DM."

Unwetter über Hamburg mit Windstärke 12 (Hamburger Abendblatt, 27.05.1953)
Unwetter war verheerend (Hamburger Abendblatt, 27.05.1953)

Büsum (SH)

 02.05.1953 / Stärke (F1) Bestätigt
Zeitpunkt: gegen 16:45 Uhr MEZ. Der Tornado entstand auf dem Festland zwischen Büsum und Wesselburen und zog nach Süden bis Südwesten. Zunächst wirbelte er etwa 15 Minuten lange vor allem Staub auf, dann wurden die Dächer von mehreren Häusern beschädigt. An der Küste angekommen zog der Tornado noch etwa 200 Meter ins Watt hinaus, bevor er sich auflöste. Es gab zahlreiche Augenzeugen, die auch ein deutliches Brausen vernahmen. Der Durchmesser des Tornados wird mit etwa 20 Metern beschrieben, sie soll mit einer Zuggeschwindigkeit von nur 10 km/h über Büsum hinweggezogen sein. (Quelle: Beilage zur Wetterkarte des DWD)
Juli

Brunsbüttel (SH),
Averlak (SH)

 11.07.1951 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Zeitpunkt: nachmittags. Aus einer Meldung der Cuxhavener Zeitung vom 12. Juli 1951: "Windhose über Schleswig-Holstein - Brunsbüttelkoog, 11. Juli. Schwere Schäden an Gebäuden und auf Felödern richtete eine heftige Windhose an, die am Mittwochnachmittag während eines Hagelunwetters über Brunsbüttelkoog und Umgebung hinwegfegte. Besonders hart getroffen wurden die Gemeinden Averlak und Blangenmoor. Bäume mit einem Durchmesser von 40 cm brachen wie Streichhölzer, Starkstromkabel und Telefonleitungen wurden zerfetzt und lagen wirr durcheinander. Die Ernte gilt als zum größten Teil vernichtet. Der Schaden wird auf mindestens 100 000 DM geschätzt. Fast zur gleichen Stunde ging über Stadt und Kreis Rendsburg ein wolkenbruchartiger Regen nieder."
März

Roge in Holstein (SH)

 14.03.1951 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 15.03.1951: "Der Kreis Oldenburg (Holstein) und die Insel Fehmarn waren zwölf Stunden ohne Strom. Eine große Windhose, die über Roge bei Neustadt hinwegbrauste, hatte die beiden Überlandleitungen aus Lübeck zerstört. Personen kamen durch die Windhose, eine der größten, die in letzter Zeit in Schleswig-Holstein beobachtet worden ist, nicht zu Schaden."
Dezember

Prasdorf (SH)

 Jahr 1948 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Jahr 1948. Eine Augenzeugin berichtet über diesen Tornado. Die Windhose entstand im Bereich eines sehr starken Gewitters. Sie ließ den Kuhstall in der Mitte zusammenbrechen, die Kühe im Erdgeschoss konnten aber gerettet werden. Das Dachgeschoss wurde weitgehend zerstört.
August

Kiel (SH)

 28.08.1944 / Stärke (n. bek.) Verdacht
"Gegen 16 Uhr wurde sehr plötzlich der Himmel schwarz und es brauste eine Art Windhose von Westen her über uns weg, daß einem unheimlich werden konnte. Wir hatten gerade vorher vier Betten, einige Kissen und Decken von unserem Stapelplatz auf die große Wiese zum Trocknen hingelegt. Es kam so plötzlich, daß ich nur gerade noch hin eilen und die vier Betten ergreifen, um mich herumschlingen, zum Teil nachschleifen konnte. Auf der Hohenbergstraße draußen hätte mich der Sturm fast umgeweht, von der Westseite her prasselte von den Giebeln der ausgebrannten Ruinen der Schutt bis in die Mitte der Straße, sodaß ich die kurze Strecke vom Tor bis zum Eingang des Geologischen meinen Kopf mit den Kissen umhüllte. Es sind in diesen paar Minuten mehrere Häuser eingestürzt und Straßen neu verschüttet worden. Dazu ein Platzregen. Und die armen Menschen, die noch im Martiuspark mit ihren geretteten Sachen kampieren!" (Quelle: [url=http://www.ahnendaten.de/]www.ahnendaten.de)

[url=http://www.ahnendaten.de/materialien/fritz_lettenmeyer_28081944.html]28.8.1944: Nach dem großen Brandbombenangriff ([url=http://www.ahnendaten.de/]www.ahnendaten.de)
April

Stocksee (SH)

 03.04.1938 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"April 1938: Die ersten Apriltage waren sehr stürmisch. Am 3. April, gegen 13.30 Uhr, fegte eine Windhose mit Hagelschlag über unsern Ort. Das Strohdach des Wohnhauses Hans Ehlers wurde gehoben u. brach mit den Sparren zusammen. Glücklicherweise blieben der Schornstein und die beiden letzten Fachwerke stehen. Die Windgilde in Tarbek ersetzt das Dach." (Quelle: Geschichte Stocksee)

Chronik für die Schule zu Stocksee (Geschichte Stocksee)
Dezember

Husum (SH)

 Jahr 1937 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht bekannt, Jahr 1937. Foto eines Funnels, gefunden bei Harald Koschmieder: "Über Tromben". Wissenschaftliche Abhandlungen, Band VI, Berlin 1940.
Juni

Lentföhrden (SH),
Nützen (SH)

 11.06.1937 / Stärke (F1) Bestätigt
In der Lentföhrdener Schulchronik wird über eine Windhose berichtet: "Sogar Aufzeichnungen übers Wetter wurden in den alten Schriften gefunden: Unter anderem wird beschrieben, wie im Juni 1937 eine Windhose im Dorf wütete." (Quelle: Gemeinde Lentföhrden) - Dazu aus den Kieler Neuesten Nachrichten vom 12./13.06.1937: "Bad Bramstedt: Etwa 1000 Meter hohe Windhose. Zwischen Nützen und Lurup im Kreise Segeberg wurde gestern eine gewaltige Windhose beobachtet, die etwa in der Zeit von 17:15 Uhr bis 17:45 Uhr die Gegend in Schrecken versetzte. Etwa 1000 Meter hochragend, zog die Windhose an der Aue und der Chaussee entlang, knickte die Telegraphenmasten um, entwurzelte die Straßenbäume und richtete auf den Feldern arge Verwüstungen an. Auf den Wiesen wurden die Heuhaufen im tollen Wirbel entführt, ja sogar ein Wagen mit Heu soll von seiner Stelle verschwunden sein." (Quelle: Dr. R. Keie, Preußisches Meteorologisches Institut, Berlin, Februar 1934. Korrespondenz an Prof. Letzmann. Nachlass von J. Letzmann, Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg)

Gemeinde Lentföhrden
Dezember

Hartenholm (SH)

 Jahr 1936 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Jahr 1936. Nichts Näheres bekannt (Quelle: Kieler Nachrichten vom 12.05.1973 und vom 24.05.1983)
August

Helgoland (SH)

 22.08.1936 / Stärke (W) Bestätigt
Wassserhose südlich von Helgoland: "[...] Aber nun zu den Lichtbildern der Wasserhose bei Helgoland am 22. August 1936. Sie stammen von einem Nichtfachmann, einem Major des Heeres E. Pieker, und er hat sie in den ersten 10 Minuten der 1/2 Stunde dauernden Erscheinung mit einer Handkamera von dem Dampfer Roland aus gemacht. Ich habe seiner Zeit lediglich für eine möglichst vollständige Niederlegung von allem, was darüber hinaus beobachtet wurde, und für die Veröffentlichung gesorgt.

(1) Die 60 m hohe Insel befindet sich nach Lage des Leuchtturms in der Kontur ziemlich genau in Peilung Nord. Der Wasserstaubfuss erscheint vor dem Einzelfelsen an der Nordwestspitze der "langen Anna". Die Säule selbst tritt vor hellem Hintergrund als Abschattung bei gut erhaltener Durchsichtigkeit hervor. In ähnlicher Weise erscheint das innere Segment eines nahen Regenbogens. Aber das wird ledigkich auf die dicken Tropfen des aufgewirbelten Wasserstaubes hinweisen.

(2) Es herrschte kräftiger NW-Wind. Die Wasserhose zog mit der dunklen Wolke, der sie entstammte, in südöstlicher Richtung."

(Quelle: Dr. Fritz Rossmann, Probevorlesung am 25. Januar 1950 vor der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität München, recherchiert im Juli 2009 im Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg)

Schenefeld bei Hamburg (SH)

 03.08.1934 / Stärke (F0) Bestätigt
"[...] Schenefeld bei Altona am 3. August 1934 -, fiel mir das anfänglich kleine, sehr hohe und noch weit (> 10km) entfernte Gebilde gleich als trombenverdächtig auf, obgleich der Wolkenhimmel so gar nicht für eine Trombenbildung sprach." (Quellen: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 1937 und Gefährdung von Kernkraftwerken durch Tromben. Bericht des Deutschen Wetterdienstes von G. Jurksch und A. Cappel vom 03. September 1976).
Juni

Schleswig (SH)

 17.06.1933 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"Schleswig jenseits der Schlei", sonst nichts Näheres bekannt (Quelle: Dr. R. Keie, Preußisches Meteorologisches Institut, Berlin, Februar 1934. Korrespondenz an Prof. Letzmann. Nachlass von J. Letzmann, Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg)
Oktober

Reinsbüttel (SH)

 18.10.1932 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"Dithmarschen, Reinsbüttel b.Heide", sonst nichts Näheres bekannt (Quelle: Dr. R. Keie, Preußisches Meteorologisches Institut, Berlin, Februar 1934. Korrespondenz an Prof. Letzmann. Nachlass von J. Letzmann, Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg)

Niebüll (Schleswig) (SH)

 12.10.1932 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"Niebüll 38 km v. Flensburg westl.", "Wirbelsturm", sonst nichts Näheres bekannt (Quelle: Dr. R. Keie, Preußisches Meteorologisches Institut, Berlin, Februar 1934. Korrespondenz an Prof. Letzmann. Nachlass von J. Letzmann, Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg)
August

Helgoland (SH)

 04.08.1932 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Weitere Wasserhose zwischen Helgoland und St. Peter-Ording (Quelle: Nachlass von J. Letzmann, Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg)

Helgoland (SH)

 04.08.1932 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Weitere Wasserhose zwischen Helgoland und St. Peter-Ording (Quelle: Nachlass von J. Letzmann, Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg)

Helgoland (SH)

 04.08.1932 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Weitere Wasserhose zwischen Helgoland und St. Peter-Ording (Quelle: Nachlass von J. Letzmann, Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg
Juli

Petersdorf (SH)

 26.07.1932 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"Wirbelsturm", sonst nichts Näheres bekannt (Quelle: Dr. R. Keie, Preußisches Meteorologisches Institut, Berlin, Februar 1934. Korrespondenz an Prof. Letzmann. Nachlass von J. Letzmann, Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg)

Brebel (SH)

 06.07.1932 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"1,4 km n. Brebel in Boel, von s. nach n.", "Wirbelsturm", sonst nichts Näheres bekannt (Quelle: Dr. R. Keie, Preußisches Meteorologisches Institut, Berlin, Februar 1934. Korrespondenz an Prof. Letzmann. Nachlass von J. Letzmann, Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung, Lüneburg)
August

Meldorf (Holstein) (SH)

 04.08.1930 / Stärke (F2) Bestätigt
Aus einer Meldung der Coburger Zeitung vom 06.08.1930: "Schwere Verwüstungen durch eine Windhose in Dithmarschen. Hamburg, 6. Aug. Eine schwere Windhose, verbunden mit Wolkenbrüchen und schwerem Gewitter mit Hagelschlägen hat am Montagnachmittag die Umgebung von Meldorf heimgesucht und schwere Schäden angerichtet. Eine große Zahl von Bauernhäusern wurde stark mitgenommen. Die Dächer wurden abgedeckt und zahlreiche landwirtschaftliche Maschinen zerstört. Durch das eindringende Wasser wurden im Innern der Häuser große Verwüstungen angerichtet. Auch in Meldorf selbst wütete das Unwetter in verheerender Weise. In der Stadt wurden zahlreiche Alleebäume wie Streichhölzer umgeknickt. Die Schäden sind noch unübersehbar. Zwei Häuser mußten wegen Einsturzgefahr geräumt werden." - Ebenso aus einer Meldung der Freiburger Zeitung vom 05.08.1930: "Verwüstungen durch eine Windhose. Hamburg, 4. Aug. Eine schwere Windhose, verbunden mit Wolkenbrüchen und einem Gewitter mit Hagelschlägen, hat am Montag nachmittag dieUmgebung von Meldunf heimgesucht und schwere Schäden angerichtet. Eine große Anzahl von Bauernhäusern wurde stark mitgenommen. Die Dächer wurden abgedeckt und zahlreiche landwirtschaftliche Maschinen zerstört. Durch das eindringende Wasser wurden im Innern der Häuser große Verwüstungen angerichtet. Auch in Meldorf selbst wütete das Unwetter in verheerender Weise. In der Stadt wurden zahlreiche Alleebäume wie Streichhölzer umgeknickt. Die Schäden sind noch unübersehbar." (Quelle: Universitätsbibliothek Freiburg)
September

Bargteheide (SH)

 24.09.1928 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Nichts Näheres bekannt (Quelle: Gefährdung von Kernkraftwerken durch Tromben. Bericht des Deutschen Wetterdienstes von G. Jurksch und A. Cappel vom 03. September 1976).
November

Kiel (SH)

 03.11.1921 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Aus der Geschichte des Fußballvereins Holstein Kiel: "Am 3. November 1921 wurde das Tribünendach durch eine Windhose weggefegt. Da sich eine Reparatur als zu kostspielig erwies, entschloss man sich zu einem völligen Neubau auf der gegenüberliegenden Seite." - Aus einem Bericht über das Holstein-Stadion im Stadtteil Kiel-Wik im Preussen-Forum: "Das Stadion wurde dabei nicht nur erweitert und renoviert, es hat auch durch zwei Windhosen (1922 und 1971) sowie Bombentreffern im zweiten Weltkrieg ordentlich Schaden nehmen müssen."

1911 bis 1943 ? Ursprung und Ausbau (Holstein Kiel)
Holstein-Stadion (Holstein Kiel) (Preussen-Forum)
Juli

Itzehoe (SH)

 26.07.1921 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Ein Tornado zog über Teile des Itzehoer Stadtgebietes hinweg und richtete größere Schäden an. Zitat aus: Wolfgang Thomsen, "Itzehoe in alten Ansichten", 3. Auflage 1993, Europäische Bibliothek, Zaltbommel - Niederlande, Ansichstkarte 97: "Am 26. Juli 1921 gab es in Itzehoe ein großes Unwetter, über das der nordische Kurier folgendes zu berichten weiß: "Die am gestrigen Tage herrschende außerordentlich drückende Hitze ließ auf einen baldigen Witterungsumschwung schließen. Dieser ist in den frühen Nachmittagsstunden in schroffer Form eingetreten. Mit Beginn der Flut zog ein schweres Gewitter mit einem Orkan auf. Der Orkan nahm rasch an Stärke zu. Nur ganz kurze Zeit dauerte die Herrschaft des Wirbelsturms, aber diese kurze Spanne Zeit genügte, um unermeßlichen Schaden anzurichten."" Die größten Schäden durch den Tornado entstanden zwischen dem Bahnhof und der Brückenstraße.

Büsum (SH)

 17.07.1920 / Stärke (W) Bestätigt
Wasserhose westlich von Büsum (Quelle: E. Kuhlbrodt, 1922: Über Tromben, insbesondere die sieben norddeutschen Windhosen vom 28. Juni 1920. Meteorologische Zeitschrift, (2), 33-41.)
Juni

Bargteheide (SH)

 28.06.1920 / Stärke (F3) Bestätigt
Betroffen war ein recht massiv gebautes Stallgebäude für Rennpferde. Das Gestüt lag am damals am Ortsrand, weitere Gebäude wurden daher nicht beschädigt und Verletzte gab es nicht. (Weitere Quelle: Gefährdung von Kernkraftwerken durch Tromben. Bericht des Deutschen Wetterdienstes von G. Jurksch und A. Cappel vom 03. September 1976).

Tornado in Bargteheide

Schretstaken (SH)
[Region: Sachsenwald]

 28.06.1920 / Stärke (F2) Bestätigt
Gegen 15:50 Uhr MEZ richtete der starke Tornado in einer ca. 20 km langen und etwa 150 m breiten Schneise u.a. im Sachsenwald und in Schretstaken erhebliche Schäden an. (Quelle: E. Kuhlbrodt, 1922: Über Tromben, insbesondere die sieben norddeutschen Windhosen vom 28. Juni 1920. Meteorologische Zeitschrift, (2), 33-41.)
Dezember

Schönberg (Holstein) (SH)

 Jahr 1913 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Jahr 1913 - Eine Windhose zog über den heutigen Ortskern hinweg und deckte die Dächer von zwei Scheunen ab. Ein Foto der Schäden existiert im Heimatmuseum in Schönberg. Heute befindet sich am Schadensort u.a. die Förde Sparkasse und ein mehr als 100 Jahre alter Ahornbaum.

Tornado in Schönberg 1913
September

Helgoland (SH)

 09.09.1913 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
14 Tote bei Absturz eines Luftschiffes: "L 1 - Grabstellen für Kapitänleutnant Hanne sowie Kurt Puzicha, dem langjährigen Vorsitzenden der Marine Luftschiffer Kameradschaft Hamburg: Über das Grabmal Hanne heißt es in dem Katalog des Friedhofs Ohlsdorf:: "Herr Kapitänleutnant Günther Hanne führte das Luftschiff L1 (erstes Marineluftschiff), das anlässlich der Herbstmanöver am 09.09.1913 vor Helgoland in eine Windhose geriet und in der Nordsee zerbarst. Es gab nur wenige Überlebende." Auf der Düne vor Helgoland ist seinerzeit für die untergegangene Besatzung der L1 sowie für die Toten der Torpedoboote "S 178" und "G 171" sowie des Hebebootes "Unterelbe" ein Ehrenmal errichtet worden, das jedoch durch die Kriegsereignisse in Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Das Denkmal wurde 1968 durch den Deutschen Marinebund wieder hergestellt." (Quelle: Harry C. Redner). Durch das Unglück kamen 14 Soldaten ums Leben.

Besuch an den Gräbern ehemaliger Luftschiffer ( Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V.)
Luftschiffkatastrophen ( Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V.)
Juli

Seedorf (SH)

 19.07.1906 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Aus einer Meldung der Coburger Zeitung vom 22.07.1906: "Lauenburg a. E., 20. Juli. Bei einem schweren Gewittersturm stürzte in Seedorf [Kreis Herzogtum Lauenburg] ein im Bau befindliches Wohnhaus ein. Der Bauunternehmer wurde getötet, zwei Arbeiter erlitten schwere, mehrere andere leichte Verletzungen." (Quelle: Bayerische Landesbibliothek)
Dezember

Klevendeich (SH)

 Jahr 1905 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Jahr 1905, aber unsicher. - Erwähnung in Zusammenhang mit dem starken Tornado von Uetersen am 10.08.1925. (Quellen: J. Georgi und H. Markgraf, 1928: Der Gewittersturm von Ütersen am 10. August 1925. Meteorologische Zeitschrift, 81-96. und E. van Everdingen, 1925: The cyclone-like whirlwinds of August 10, 1925. Proc. Koninklijke Akad. van Wetenschappen, 28(10), 871 ff.)
Mai

Lübeck (SH)

 17.05.1904 / Stärke (F2) Bestätigt
Aus einer Meldung der Coburger Zeitung vom 20.05.1904: "Lübeck, 18. Mai. Hier ist gestern ein schweres Gewitter, verbunden mit einer Windhose niedergegangen, das vielfach Schaden anrichtete. Mehrere Fabrikschornsteine, zahlreiche große Bäume und viele Dächer fielen dem Unwetter zum Opfer."
Juni

Kiel (SH)

 27.06.1900 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Nichts Näheres bekannt (Quelle: A. Wegener, Wind- und Wasserhosen in Europa, 1917)
Juli

Lübeck (SH)

 10.07.1896 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Aus einer Meldung der Freiburger Zeitung vom 14.07.1896: "Orkan. Lübeck, 11. Juli. Ein gestern mit einem Orkan niedergegangenes Gewitter hat im Fürstenthum Lübeck großen Schaden angerichtet. Nach den heute vorliegenden Meldungen sind gegen 40 Scheunen und Häuser theils abgedeckt, theils umgeweht. Viele Gebäude wurden durch Blitzschläge eingeäschert. In den Wäldern ist bedeutender Schaden durch Windbruch entstanden." (Quelle: Universitätsbibliothek Freiburg)
August

Dagebüll (SH)

 16.08.1895 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum unsicher, um 7 Uhr morgens an der Westküste Schleswig-Holsteins (Quelle: A. Wegener: Wind- und Wasserhosen in Europa, 1917)
Dezember

Helgoland (SH)

 20.12.1890 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Gegen Mittag zahlreiche Funnelclouds zwischen Helgoland und dem Feuerschiff Elbe 1 beobachtet, mindestens in einem Fall eine Wasserhose (Quelle: Letzmann-Archiv, Carl Schirren Gesellschaft, Lüneburg, 2001)
Juli

Marne (SH)

 05.07.1890 / Stärke (F1) Bestätigt
"Eine Windhose zieht von Oldenburg an die Niederweser. Am gleichen Tag tritt eine Windhose bei Bederkesa, überspringt die Elbe und hebt in Marne einen Menschen vom Boden hoch." (Quelle: Dr. F. Hamm: Naturkundliche Chronik Nordwestdeutschlands. Landbuch-Verlag, Hannover, 1976) - "Mehrere Tornados zogen über das nordwestliche Niedersachsen und Dithmarschen hinweg. Dabei wurden viele Bäume umgeworfen und einige Häuser zerstört. Der stärkste Tornado wütete auf einer ca. 30 Kilometer langen Bahn zwischen Oldenburg und Bremerhaven. (Quelle: A.Wegener, "Wind- und Wasserhosen in Europa", 1917) - weitere Quelle: Dr. W. Köppen, Die Windhose vom 5. Juli 1890 bei Oldenburg und die Gewitterböe vom 10. Juli 1896 in Ostholstein. Sonderabdruck aus den Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Heft X, XI und X11. 1896.
August

Nordstrand (SH)

 22.08.1877 / Stärke (F3) Bestätigt
Aus einer Meldung des Cuxhavener Tageblattes vom 29.08.1877: "Furchtbares Unwetter. Husum, 23. August. Auf unserer Nachbar-Insel Nordstrand hat gestern Abend zwischen 9 und 10 Uhr unter Blitz und Donner ein furchtbares Unwetter getobt. Den von dort hier heute Nachmittag eingetroffenen Nachrichten zufolge, hat eine Windhose auf dem Süden 13 bis 15 größere und kleinere Wohngebäude und Ställe mehr oder weniger vollständig demoliert. Einige Gebäude sind gänzlich niedergerissen und aus anderen viele Fachwerke herausgerissen; große Bäume sind entwurzelt, Dachwerk Sparren und Mauerwerk weithin fortgeschleudert worden. - Der angerichtete Schaden ist ein bedeutender, obwohl noch nicht genau zu übersehen." (Quelle: Stadtarchiv Cuxhaven)

Deezbüll (SH)

 06.08.1867 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Jahr unsicher. "Am 6. August zeigte sich eine ähnliche Windhose bei dem Orte Deeßbull (Heute: Deezbüll, Stadtteil von Niebüll in Nordfriesland) in Schleswig-Holstein, die von Südost nach Nordwest über den Gotteskarg (Heute: Gotteskoog) zog und vielen Schaden anrichtete." (Quelle: Hermann Joseph Klein. Gaea, Natur und Leben, Band 4. Köln und Leipzig, 1868)
Juli

Süsel (SH)

 26.07.1864 / Stärke (F2) Bestätigt
gegen 17 Uhr in Süsel bei Eutin: "Ein kleines Mädchen wurde von der Seite der Mutter in der Haustür vom Winde ergriffen, und kopfüber durch die Luft, über einen Zaun und einen Busch fortgeschleudert." (Quelle u.a.: Alfred Wegener: Wind- und Wasserhosen in Europa, 1917)

Tornado in Süsel 1864
August

Kiel (SH)

 14.08.1859 / Stärke (W) Bestätigt
"14. August zu Kiel bei einem starken und langen Gewitter eine Wasserhose." (Quelle: Oberstudienrath Th. Plieninger, Jahresbericht über die Witterungs-Verhältnisse in Württemberg, Jahrgang 1859 und 1860, herausgegeben 1862)
Dezember

Siek (SH)

 Jahr 1836 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
Datum nicht bekannt, Jahr 1836 - Nach einer Meldung des Stormarner Tageblattes vom 07.03.2006 trat eine starke Windhose auf: "Die Windgilde trotzt den Stürmen der Zeit: 07.03.2006 - Im Jahre 1836 zog eine starke Windhose über Südstormarn und deckte zahllose Häuser ab. Und das hatte nachhaltige Folgen: Ein Jahr später war das der Anlass für einige Betroffene, zur Absicherung gegen Sturmschäden die "Windgilde von 1837" in Siek zu..."
August

Görnitz (SH)

 23.08.1833 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"1833. Am 23. Aug. zerstörte eine Windhose das Dorf Görmitz im Gute Schönweide, wobei ein Mann das Leben einbüßte." (Quelle: Friedrich Prahl, Chronica der Stadt Kiel nach den besten Quellen bearbeitet. 1856) - Die kurze Beschreibung deutet auf einen starken bis sehr starken Tornado hin.
Juli

Wasbek (SH)

 11.07.1817 / Stärke (n. bek.) Bestätigt
"1817. Den 11. Juli verheerte eine Windhose das Dorf Wasbek bei Neumünster und beschädigte oder zerstörte 39 Gebäude." (Quelle: Friedrich Prahl, Chronica der Stadt Kiel nach den besten Quellen bearbeitet. 1856)

Glücksburg (SH),
Siegum (SH)

 17.07.1709 / Stärke (F3) Bestätigt
Dieser Fall geht auf Recherchen von Martin Hubrig zurück, ein starker Tornado zog gegen 14 Uhr MEZ von West nach Ost durch.
Dezember

Tremsbüttel (SH)

 Jahr 1652 / Stärke (n. bek.) Verdacht
Datum nicht bekannt, Jahr 1651/1652 - "Tremsbüttelische Ambtrechnung Von Meytag Ao. 1651 urg.(?) 1652 1. Einnahmen gehen ab bey der pension von der Schäfferey (= Schäferei) 40 Rhr. (Rheichstaler) ab, rühret daher, das durch Sturmwindt das Schaffhaus eingefallen und viele erschlagen, deren Zahl ersetzet werden mus." (Quelle: Alte deutsche Schriften)

Tremsbüttelische Ambtrechnung ( Alte deutsche Schriften)
Februar

Bad Bramstedt (SH)

 23.02.1648 / Stärke (n. bek.) Verdacht
"Neues Ungemach bringt das Jahr 1648. »Am Montag nach Esto mihi in der Nacht umb 11 Uhr (ist) ein groß Erdbeben entstanden von datt Sturmwindt, wodurch der Kirche Turm herunter geschlagen und dadurch die Kirche großen Schaden gelitten, daß 6 Nye Balken müssen wieder darin sampt dem Sparrenwerk gebracht werden. Und ist zu erbauungh von dem Herrn Amptmann Casper von Buchwalt beliebet worden, wyle die eingepfarrten sampt und sonders gleiche Gerechtichkeit In der Kirche (haben), als an Kirchstenden, Klocken und Begräbnis, daß Sie erste Zulage gleich (viel) geben, hernach aber nach Advenant: die Howener den gantzen, die Kotener den halben und die Insten den vierten Teil, und ist gegeben worden von jedem 2 Reichstaler." (Quelle: Alt Bramstedt)

Chronik von Bramstedt ( Alt Bramstedt)