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| Verdacht = Fall wird noch untersucht | W = Wasserhose | |||||
| Datum | Ort | Stärke | Beschreibung |
| 25.12.1998 | Helgoland Schleswig-Holstein | W | Zeitpunkt: zwischen 04 und 05 Uhr MEZ. Von der Wetterstation auf der Insel Helgoland aus wurde ein Tornado beobachtet. |
| 12.10.1998 | Roxel Nordrhein-Westfalen | F1 | Zeitpunkt: gegen 17:10 Uhr MEZ. "Im Oktober 1998 muss es gewesen sein, als eine Windhose über Roxel und direkt durch die Dorffeldstraße fegte. Ich sah mir damals aus dem Wohnzimmer eine Jacke an, die vom Supermarkt Bramlage die Straße herunter flog - vermutlich bis zum Trimm-Dich-Wald." (Quelle: Pustekuchen, Pusteblume). Der Tornado hinterließ eine Schneise mit erheblichen Schäden, die von der Straße Im Rüschenfeld südostwärts bis in den Bereich Am Rohrbusch reichte und damit kurz vor der Aotobahn A1 endete. |
| 09.09.1998 | Bassum, Schwarme Niedersachsen | n.bek. | Zeitpunkt: abends gegen 20:45 Uhr MESZ. Nach Berichten des Sonntags-Tipp vom 11.09.1998 und vom 07.09.2008 trat eine Windhose auf: "Windhose deckt Dächer ab - Eine Schneise der Verwüstung ließ ein Tornado im Landkreis Diepholz zurück. Damals machten solche örtlich begrenzt auftretenden Wetterphänomene allerdings noch als so genannte Windhosen auf sich aufmerksam. Dieses "luftige Bekleidungsstück" deckte Dächer ab, zerstörte eine Imbissbude, entwurzelte Bäume und beschädigte zahlreiche Autos. Verletzt wurde allerdings niemand. Besonders betroffen war der kleine Ort Schwarme. Dor sah es aus, wie nach einer Explosion. Die Hilfskräfte mussten diverse Straßen von Trümmern und umgestürzten Bäumen frei räumen, Telefonleitungen instand setzen sowie das Dach eines Pferdestalls vor dem Einsturz sichern. In Bassum wurde ein Imbiss Opfer der Naturgewalten." Möglicherweise handelte es sich um zwei Ereignisse. |
| 09.09.1998 | Soest Nordrhein-Westfalen | F1 | Zeitpunkt: später Abend. Nach einem Bericht des Soester Anzeigers vom 11.09.1999 entstanden vor allem im Herbstweg im Soester Westen Schäden: "Eine regelrechte Windhose zischte durch die Häuser in ihrer Nachbarschaft. "Zwei Minuten lang wirbelten Tische und Stühle durch die Gegend." [...] Nicht besser erging es den Nachbarn an der Märkischen Sraße, wo ganze Bäume entwurzelt worden waren." Betroffen waren außerdem Paradieser Holzweg, Kölner Ring, Jakobitor und Schwefer Straße. An einer Auto-Waschstraße stürzten u.a. mehrere Staubsauger um. Verletzte gab es nicht. |
| 09.09.1998 | Ibbenbüren Nordrhein-Westfalen | F2 | Dieser Tornado hinterließ eine Schneise durch Ibbenbüren, Ledde und Tecklenburg (Quelle: Tornadoseite der Wetterstation Mettingen.) Tornado Ibbenbüren (Andre Hergemöller) |
| 09.09.1998 | Ledde Nordrhein-Westfalen | F2 | Zeitpunkt: gegen 19:55 Uhr MESZ. "Trombe zieht auf einer Strecke von ca. 2km NNO-wärts bis zum Staatsforst Habichtswald durch das offene "Tal" der Ledder Aa - Schadensbilanz : ca. 5 Hausdächer, teilweise samt Dachstuhl beschädigt; zahlreiche Fichten, Pappeln, Birken, Eichen, Obstbäume und ein kleines Buchenwäldchen zerstört." (Quelle: Mark Vornhusen). Nach einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 11.09.1999 wurde u.a. auch ein 1,4 Tonnen schwerer Wohnwagen über eine Strecke von etwa 400 Metern durch die Luft gewirbelt und dabei zerstört. Es gab Stromausfälle, der Gesamtschaden betrug mehrere Hunderttausend DM. Verletzte gab es keine. Leede liegt bei Tecklenburg im Landkreis Steinfurt. |
| 28.08.1998 Verdacht | Sonneborn Thüringen | n.bek. | Nach einer Meldung der Thüringischen Landeszeitung vom 29.12.2006 trat dieser Tornado in der Nacht zum 28. August auf: "In der Nacht des 28. August 1998 raste in schmaler Spur eine Windhose nördlich Gothas von den Dörfern Sonneborn, Wangenheim aus in Richtung Friemar durch die Fluren und zerbrach sogar recht starke Bäume." |
| 26.08.1998 | Erfurt Thüringen | n.bek. | Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 28. August 1998: "Unwetter auch in Thüringen: Ein "Mini-Wirbelsturm" hat in Erfurt schwere Schäden angerichtet. Bäume stürzten auf Autos, zerrissen Stromleitungen und verletzten zwei Pkw-Insassen." - Weiter aus Ralf Wendt, "In einem Teil der Stadt kommt es während eines Unwetters zur Ausbildung einer kräftigen Windhose. Zwischen 21.00 Uhr und 22.00 Uhr richtet sie auf einem engen Raum in der Stadt Sachschäden an. Bäume srürzen um. Stromleitungen zerreißen." |
| August 1998 Verdacht | Londorf Hessen | n.bek. | "Im August 1998 hatte eine Windhose eine Schneise in den Wald geschlagen. Dabei brach und fiel auch eine etwa 300 Jahre alte Buche, sie wurde "Die Braut" genannt." (Quelle: Gießener Anzeiger, 08.06.2005) Naturkundliche Wanderung zeigte Wald als dynamisches Ökosystem (Gießener Anzeiger, 08.06.2005) |
| August 1998 Verdacht | Weiden Bayern | n.bek. | Näheres über diesen mutmaßlichen Tornado westlich von Weiden ist nicht bekannt (Quelle: Raymund Windolf, Bild der Wissenschaft 11/1998) |
| August 1998 | Lübecker Bucht Schleswig-Holstein | W | Zeitpunkt: nachmittags. Jan-Heinrich Großkopf konnte die Wasserhose mitten auf der Lübecker Bucht von Dahme aus etwa 2 Minuten lang beobachten. Großtromben auf der Ostsee (Jan-Heinrich Großkopf) |
| 03.08.1998 | Stromberg Rheinland-Pfalz | n.bek. | "Eine einzelne dunkle Wolke bei ansonsten sonnigem Wetter bildete sich am frühen Nachmittag des 3. August in der Nähe von Stromberg im Hunsrück. ... " Quelle: Frankfurter Allgemeine Archiv. Der schwache Tornado wurde beobachtet und auch fotografiert. Quelle: u.a. "Naturkatastrophen in Deutschland", Münchener Rück, 1998 |
| 30.07.1998 | Künzelsau Baden-Württemberg | F1 | "Künzelsau. Bäume wurden entwurzelt, Gartenstühle flogen 20 Meter durch die Luft, Hausdächer abgedeckt, Autosbeschädigt. Innerhalb von sekunden richtete eine Windhose gestern in Künzelsau Schäden in Höhe von mehreren 100 Tsd Mark an. Innerhalb von weniger als einer Minute war der Spuk vorbei. Von Südwesten kommend war die metereologisch "Klein-Trombe" genannte Windhose quer durch die Künzelsauer Innenstadt und den halben Galgenberg hinaufgerast, wo sie sich genauso schnell, wie sie sich gebildet hatte, wieder auflöste. Sie hinterließ eine 30 Meter breite Schneise der Verwüstung. Das in unseren Breiten ungewöhnliche Naturereignis enstand aufgrund großer, aber kleinräumiger Temperaturunterschiede, so der Deutsche Wetterdienst in Stuttgart." (Quelle: News aus Hohenlohe) Newsarchiv 1998 (News aus Hohenlohe) |
| 30.07.1998 | Cuxhaven Niedersachsen | W | Der Tornado entstand zwischen der Insel Neuwerk und der Küste Cuxhavens. Schäden richtete er nicht an. Ein Augenzeuge beobachtete den Tornado von Sahlenburg aus: "Er zog etwa in Richtung N-NO, wobei er seine Form dann im weiteren Verlauf in einen langen sehr skurrilen dünnen Schlau änderte. Über der Elbmündung löste sich dann auf. Das Wetter war an diesem Tag nicht sonderlich warm, aber auch nicht kalt." Foto des Tornados von Thomas Jensen |
| 26.07.1998 Verdacht | Bad Frankenhausen Thüringen | n.bek. | Näheres über diesen mutmaßlichen Tornado im nördlichen Thüringen ist nicht bekannt (Quelle: Raymund Windolf, Bild der Wissenschaft 11/1998) |
| 21.07.1998 | Braunsberg Brandenburg | n.bek. | Zeitpunkt: Zwischen 18 und 19 Uhr MESZ. "Nach Berichten eines Augenzeugen soll es Mitte Juli 1998 2 km westlich von Braunsberg bei Rheinsberg im Landkreis Ostprignitz-Ruppin einen Tornado gegeben haben. Dieser soll eine Allee gekreuzt haben und erhebliche Schäden an Bäumen angerichtet haben. Nach ersten Ermittlungen käme dafür der 21.07.1998 in Frage. Die geschilderten Schäden könnten im Bereich T3/F1 liegen." (Bericht von Thilo Kühne) |
| 21.07.1998 Verdacht | Lüchow (Wendland) Niedersachsen | n.bek. | Näheres über diesen mutmaßlichen Tornado im nordöstlichen Niedersachsen ist nicht bekannt (Quelle: Raymund Windolf, Bild der Wissenschaft 11/1998). Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 23. Juli 1998: "Ein kurzes nächtliches Unwetter hat im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg hohen Schaden angerichtet. Zwischen Bergen und Clenze knickten Sturmböen 100 Bäume um und zerrissen an der Bundesstraße 71 eine Hochspannungsleitung. Mehrere Straßen waren wegen sintflutartiger Regenfälle unpassierbar. Kirschgroße Hagelkörner verursachten Ernteausfälle und zerbeulten Autos. In einem verwüsteten Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr wurden zwei Jugendliche verletzt." |
| 21.07.1998 | Schnega Niedersachsen | F1 | Am Schnegaer Mühlenbach. Nach einer Meldung der Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 13. November 2002 trat im Jahre 1998 eine Windhose auf: "Anschließend soll dieser Bereich, der durch eine Windhose im Jahre 1998 stark geschädigt worden war, aufgeforstet werden." In dem betroffenen Waldgebiet wurden innerhalb einer Schneise erhebliche Schäden angerichtet. |
| Juli 1998 | Travemünde Schleswig-Holstein | W | "Dabei hatten Haase und seine Crew im ersten Rennen ein Erlebnis, das für sie auf der Ostsee bisher einmalig war: "Eine Windhose, da gab es wirklich eine Windhose." Bei Sturmböen von bis zu 30 Knoten drehte der Wind innerhalb von Sekunden um 90 Grad: "Von einer auf die andere Sekunde war an Bord alles auf der anderen Seite - das war schon ein Schreckensmoment."" (Quelle: Hansestadt Lübeck) Seebahnregatten bei der Travemünder Woche beendet (Hansestadt Lübeck) |
| 13.07.1998 Verdacht | Kromlau Sachsen | n.bek. | Nach einer Meldung der Lausitzer Rundschau vom 15.07.1998 soll eine Windhose aufgetreten sein: "Windhose tobte über Kromlaus Allee/Gewittersturm wütete und entwurzelte Bäume: Kromlau (ni). In der Hölle kann es nicht schlimmer sein, als diesen Montag /gegen 20 Uhr in der normalerweise [...]" |
| 22.06.1998 | Falkenstein, Carlsfeld Sachsen | F2+ | Am 22. Juni 1998 fegte dieser Tornado über das Westerzgebirge / Vogtland. Besonders betroffen war die Stadt Falkenstein. Der Tornado zog über Hammerbrücke, Jägersgrün und Tannenbergsthal Richtung Morgenröthe Rautenkranz. Es entstand Millionenschaden. Dächer wurden abgedeckt, der stillgelegte Bahnhof von Jägersgrün steht nach wie vor ohne Dach und auch die Schneise durch den Wald ist heute noch gut zu erkennen. Der Tornado hinterließ eine kilometerlange Schneise in Wäldern und in Falkenstein selbst. Nach Martin Hubrig, "Schwere lokale Stürme" (1999) schlägt der Tornado eine ca. 22 km lange und ca. 100 bis 400 m breite Schneise. Augenzeugenberichte und in den Boden gerammte Bäume belegen, dass ganze Bäume durch die Luft gewirbelt wurden. Der Tornado zog bis zur Talsperre Carlsfeld: "Im Juni 1999, während der Bauarbeiten zog eine Windhose über das Talsperrengebiet hin. Sie schlug eine schmale, scharf begrenzte Schneise in den Fichtenhochwald. Die Spuren sind noch klar erkennbar. Beim Vergleich des 1. und letzten Bildes dieser Seite ist die Verwüstung klar erkennbar. Auf dem oberen Bild, weiches etwa von 1980 stammt sieht man bei dem alten Stauwärterhaus einen vollständigen Wald. Das untere Bild vom Herbst 2000 zeigt etwa den gleichen Bereich (jetzt noch das alte und auch das neue Stauwärterhaus sichtbar), allerdings stark entwaldet." (Quelle: Carlsfeld , mein Heimatort) - weiter aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 24. Juni 1998: "Windhose im Vogtland. dpa Plauen - Die Windhose über dem Vogtland hat einen Schaden von mindestens 2,7 Millionen Mark verursacht. Nach einer ersten Schätzung des Landratsamtes Plauen (Sachsen) gab es allein an Gebäuden und Autos Schäden in Höhe von 1,7 Millionen Mark. Weit mehr als eine Million Mark Kosten seien durch umgestürzte Bäume entstanden. Bei Jägersgrün hatte der "Mini-Tornado" eine breite Schneise in den Wald geschlagen." Bilder vom Falkensteiner Tornado (Computerzentrum Falkenstein) Gedenktafel für den Wald Talsperre (Carlsfeld , mein Heimatort) Windhose im Vogtland (Hamburger Abendblatt, 24.06.1998) |
| 21.06.1998 | Serrahn Mecklenburg-Vorpommern | F1 | "Am 21.06.1998 hat es, neben dem Tornado in der Ortslage Wesenberg, 7 km östlich von Neustrelitz einen Tornado gegeben. Getroffen wurde die kleine Siedlung Serrahn. Dieses Ereignis wurde im Nordkurier vom 23./24.06.1998 bebildert - das Forsthaus Serrahn wurde schwer beschädigt. Die Intensität des Tornados ist mit T3/F1 zu benennen." (Bericht von Thilo Kühne). Dazu auch aus dem Bericht der Strelitzer Zeitung (Beilage des Nordkuriers ) vom 23.06.1998 sowie vom 24.06.1998: "[...] Am späten Sonntagnachmittag zog ein schweres Gewitter mit Hagel und Sturmböen über Teile unseres Landkreises*. In der Wesenberger Schleuse** wurde eine Frau beim Durchschleusen ihres Bootes vom Hagel überrascht und am Kopf verletzt. Nahe der Siedlung Serrahn schlug eine Windhose eine 2 Kilometer lange Schneise durch den Wald und beschädigte das Dach der Serrahner Försterei. Eine weitere Windhose bildete sich östlich von Wesenberg und zog über den Großen Weißen See bis zum Zeltplatz Wörlandberg***. Hier wurden Zelte fortgeweht und Bäume abgeknickt. Es kam zum Glück niemand zu Schaden. Ein Anwohner der Siedlung am Großen Weißen See berichtete, dass die Windhose die Wellen des Sees auf einen Meter Höhe aufschäumen ließ. [...]" |
| 21.06.1998 | Wesenberg Mecklenburg-Vorpommern | F1 | "Am mittleren Nachmittag (gg. 16.00 MESZ) des 21.06.1998 gab es in der Ortslage Wesenberg (MST) einen Tornado. Wie der Nordkurier am 24.06.1998 berichtete, zog die Windhose über den Weißen See und weiter über einige Häuser am Labus. Die Dächer wurden abgedeckt und eine Frau wurde verletzt. Die Intensität des Tornados liegt im F1-Bereich, ob T2 oder T3, ist nicht ganz geklärt. Augenzeugen berichteten von bis zu 1 Meter hohen Wellen am Weißen See, als der Tornado mit lautem Getöse über den 20 ha großen See zog." (Bericht von Thilo Kühne) |
| 21.06.1998 Verdacht | Suhl Baden-Württemberg | n.bek. | Näheres über diesen mutmaßlichen Tornado bei Suhl ist nicht bekannt (Quelle: Raymund Windolf, Bild der Wissenschaft 11/1998) |
| 07.06.1998 | Wustrow Mecklenburg-Vorpommern | F0-F1 | "Am 07.06.1998 gab es ca. 2 km NW von Wustrow (Landkreis Mecklenburg-Strelitz) einen Tornado, der auf einer Länge von ca. 1 km durch das Waldgebiet beim Gehöft Johannesruh zog. Laut dem Landesamt für Naturschutz wurden hier einige Reiherkolonien vernichtet. Viele tote Tiere waren zu beklagen. Über eine Ortschaft zog dieser Tornado nicht. Menschen kamen nicht zu Schaden. Schadenseinstufung spekulativ bei F0-F1." (Bericht von Thilo Kühne) |
| 06.06.1998 Verdacht | Düring Niedersachsen | n.bek. | Zeitpunkt: gegen 18 Uhr MESZ. "In einer Breite von etwa 60 Metern war eine Windhose diagonal über einen Teil des Platzes gegangen. Alles in diesem Bereich war wie umgemäht und die Vorzelte mit Inventar zum Teil einige hundert Meter fortgetragen. Acht Wohnwagen wurden umgestürzt und teilweise schwer beschädigt. Drei Wohnwagen lagen sogar auf dem Dach, wobei ein Wagen von rund 1 Tonne Gewicht 15 m weit getragen wurde." (Quelle: Presseberichte, Campingclub Bremerhaven) |
| 06.06.1998 Verdacht | Oldenburg, Salzendeich Niedersachsen | n.bek. | Beim THW Oldenburg findet sich im Einsatzarchiv dieser Eintrag: "06./07. Juni 1998: Windhose verwüstet Teile von Oldenburg". Auch von Raymund Windolf, Bild der Wissenschaft 11/1998, wird ein Tornado westlich von Bremen genannt. Aus einer Meldung des Hamburger Abendblattes vom 08. Juni 1998: "In Oldenburg wurde das Hauptzelt des ZirkusAlthoff beschädigt. Noch schwerer traf es das Elefantenzelt. Die Tiere kamen in der Weser-Ems-Halle unter." - Bericht einer Augenzeugin: "Der Tornado vom 06.06.1998 hat damals starke Schäden angerichtet. Wir hatten zu der Zeit noch einen eigenen Bauernhof mit einem Wäldchen dahinter. Allein in diesem Wäldchen war eine richtige Schneise von 20m Breite durchgezogen und über 25 große Bäume (und noch diverse kleine Bäume) wurden regelrecht abgedreht. Bei Bekannten wurde das komplette Dach incl. Obergeschoss abgetragen. Ich weiß jetzt nicht genau, wo der Tornado entstand und wo er ausgelaufen ist, aber ich weiß, dass er von Oldenburg OT Bornhorst durch das Ipweger Moor über Moorriem, dann über die B 211 bis nach Salzendeich / Oberströmische Seite gewandert ist." |
| 06.06.1998 | Dülmen Nordrhein-Westfalen | n.bek. | "Das Jahr 1998 bringt für die Dülmener Feuerwehren neben den normalen Einsätzen, wie z.B. Brände, Verkehrsunfälle und technische Hilfeleistungen, auch zwei etwas größere Katastrophen (02. Mai – Hochwasser in Dülmen und 06. Juni – eine Windhose zieht durch Teile von Dülmen)." (Quelle: Feuerwehr Dülmen). |
| 06.06.1998 | Billerbeck Nordrhein-Westfalen | F2 | Etwa 15 Kilometer von Dülmen entfernt traten bei Billerbeck erhebliche Schäden auf. Augenzeugen konnten den Tornado beobachten. Fotos der Schäden von Stefanie Mueller |
| 06.06.1998 | Uedemerbruch Nordrhein-Westfalen | F1 | Der kleine Ort im Kreis Kleve wurde am Abend von dem Tornado heimgesucht, viele Bäume wurden umgerissen und auch ein Auto schwer beschädigt. Mehr dazu von Sascha Rogmann. |
| 06.06.1998 Verdacht | Hünxe Nordrhein-Westfalen | n.bek. | Näheres zu diesem Fall ist noch nicht bekannt. |
| 06.06.1998 | Hochgreut Bayern | n.bek. | Näheres zu diesem Fall ist nicht bekannt. (Quellen: "Journal of Meteorology", vol. 25 (2000), page 210 sowie "The Climatological Observers Link" (COL), Juni 1998) |
| Mai 1998 Verdacht | Schwäbische Alb Baden-Württemberg | n.bek. | Näheres über diesen mutmaßlichen Tornado auf der Schwäbischen Alb ist nicht bekannt (Quelle: Raymund Windolf, Bild der Wissenschaft 11/1998) |
| 01.05.1998 | Pfungstadt Hessen (1 Toter) | F2 | Gegen 15:30 Uhr MEZ bildete sich in der Nähe von Pfungstadt-Hahn dieser ausgeprägte Tornado, von dem sogar Fotos existieren. Einige Dächer wurden beschädigt und der Tornado überquerte die Autobahn A67. Hier kam ein Mensch ums Leben, als ein Baum auf die Fahrbahn stürzte. Fotos des Tornados von Volker Schmitt Bilder und Kurzanalyse des Tornados am 1.05 1998 (Lars Lowinski) Unwetter am 1. Mai über Gernsheim-Allmendfeld |