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Tornados Deutschland 2004:
Tornados Deutschland 2004
(Gesicherte Fälle im Jahr 2004, Quelle der Karte: Online Map Creation)
Hier möchte ich einige Tornados auflisten, die im Jahre 2004 in Deutschland aufgetreten sind, dazu zahlreiche Links zu Berichten und Bildern im Netz und aus den Medien. Sie soll eine sinnvolle Ergänzung zum Archiv von TorDACH sein, dem wohl vollständigsten Verzeichnis mit Unwettern, Downbursts und Tornados in Deutschland.

Im Jahre 2004 gab es mindestens zwei Tornados der Stärke F3 auf der Fujita-Skala. Der erste richtete am 23. Juni in Micheln (Sachsen-Anhalt) erhebliche Schäden an, der zweite trat am 18. Juli bei Tönisvorst in Nordrhein-Westfalen.

Im Jahre 2004 bisher:
mindestens 56 bestätigte Fälle
davon 14 Wasserhosen
dazu 31 weitere Verdachtsfälle


Die unten in der Liste angegebene Stärke der Tornados beruht auf Schätzungen nach Fotos, Beschreibungen oder eigenen Recherchen vor Ort und entspricht der international gebräuchlichen Fujita-Skala (F0 bis F5). Mehr finden Sie auf der Tornadoseite von Thomas Sävert.

Felix Welzenbach hat eine erste Übersicht erstellt zum Zusammenhang Tornados 2004 - Wetterlagen.


Verdacht = Fall wird noch untersucht W = Wasserhose

Datum Ort Stärke Beschreibung
21.11.2004 Saaler Bodden
Mecklenburg-Vorpommern
Birgit Huenicke
W Vom Fischland aus wurde dieser Tornado beobachtet und gefilmt. Das genaue Datum ist nicht ganz sicher.

Fotos von Birgit Huenicke

18.11.2004
Verdacht
Neubrandenburg
Mecklenburg-Vorpommern
n.bek. Nach einem Bericht des Nordkurier vom 19. November 2004 kann in Neubrandenburg eine Windhose aufgetreten sein, Näheres ist aber nicht bekannt.
08.11.2004 Bodensee
Baden-Württemberg
W Diese Wasserhose wurde am Vormittag von 10:19 bis 10:23 Uhr beobachtet und fotografiert. Sie bewegte sich westlich von Friedrichshafen in Richtung Osten. Dazu diese Links:
Meldung vom ORF
Foto bei bodensee-news.ch
Weiteres Foto bei bodensee-news.ch
Weitere Meldung aus Die Bodenseeblogger
Wasserhose auf dem Bodensee (Schweizer Sturmforum)

05.10.2004 Kalldorf/Bucholz
NRW und Niedersachsen
F2 Im Bereich des Weserberglandes gab es erhebliche Vegetations- und Gebäudeschäden. Nach den Untersuchungen handelte es sich um einen einzigen Tornado, der eine mindestens 16 Kilometer lange Spur von Kalldorf und Eisbergen in den nordrhein-westfälischen Kreisen Lippe und Minden-Lübbecke bis Bucholz (hier gegen 19:36 Uhr MESZ) in Niedersachsen (Kreis Schaumburg) hinterließ. Dazu diese Links:
Meldung im Forum der Wetterzentrale
Kalldorf: Windhose fegte durch das Kalletal (Neue Westfälische)
Buchholz: Tornado schlägt Schneise der Verwüstung (Schaumb.Zeitung)
Tornadolage vom 05.10.04 (Matthias Jaeneke im WZ-Forum)
Tornadoschäden im Wesergebirge (Toralf Hentsch)

25.09.2004 Püchersreuth
Bayern
Tornado bei Püchersreuth (Benjamin Schön)
F0 Dieser schwache Tornado wurde zufällig beobachtet und fotografiert. Mit nachträglicher Analyse wurden leichte Vegetationsschäden festgestellt. Dazu noch dieser Link:
Bericht von Benjamin Schön
Bericht und Diskussion im Forum der Wetterzentrale

23.09.2004 Rügen
Mecklenburg-Vorpommern
W Von der Wetterstation Kap Arkona auf Rügen wurde zwischen 19 und 20 Uhr MESZ eine Wasserhose beobachtet.

23.09.2004 Rügen
Mecklenburg-Vorpommern
W Von der Wetterstation Kap Arkona auf Rügen wurde zwischen 18 und 19 Uhr MESZ eine Wasserhose beobachtet.

22.09.2004 Drensteinfurt
Nordrhein-Westfalen
F1 Dieser Tornado richtete gegen 16 Uhr MESZ im Südwesten des Kreises Warendorf Schäden an. In der Bauernschaft Natorp wurden einige Gewächshäuser leicht beschädigt. Vegetationsschäden gab es unter anderem an der Bahnstrecke Münster-Hamm, die zeitweise gesperrt werden musste, sowie an der Landstraße zwischen Drensteinfurt und Sendenhorst. Baumteile wurden teilweise erheblich verfrachtet.
Tornado im südlichen Kreis Warendorf (Wz-Forum)
Einsatzbericht der Feuerwehr Rinkerode
Schadenfotos der Feuerwehr Rinkerode
Einsatzbericht der Feuerwehr Sendenhorst

12.09.2004 Aufkirchen
Bayern
Tornado bei Aufkirchen (Walter Stieglmair)
F0 Der schwache Tornado wurde von Walter Stieglmair beobachtet: "Es gab einen Tornado am Ostufer des Starnberger Sees, an einer Anhöhe bei dem Ort Aufkirchen bei Starnberg. Der Tornado bildete sich sehr schnell aus einer turbulenten und rotierenden Wolkenvertiefung und hatte für ca. 40 Sekunden deutlichen Bodenkontakt." Dazu noch diese Links:
Bericht von Walter Stieglmair
Bericht und Diskussion im Forum der Wetterzentrale
Diagnose von Matthias Jaeneke im Forum der Wetterzentrale
Der Fall war unter den Experten nicht unumstritten, wie die Diskussion zeigt:
Weitere Diskussion im Forum der Wetterzentrale

August 2004
Verdacht
Lobenfeld
Mecklenburg-Vorpommern
n.bek. Das genaue Datum ist nicht bekannt. In Lobenfeld (ca. 15 km südöstlich von Heidelberg im Rhein-Neckar-Kreis) soll Ende August im Bereich Kloster ein schwacher Tornado durchgezogen sein. Hier gab es Sachschäden: Heruntergestürzte Dachziegel, umgestürzte bzw. gespaltene Äste; Blumenampeln und Gartenstühle, die kreuz und quer über das Areal verteilt waren.
31.08.2004 Helgoland
Schleswig-Holstein
W Thorsten Falke beobachtete und fotografierte diese Wasserhose, die nur etwa 500 Meter östlich der Düne auftrat. Zwei weitere Funnels wurden etwa 3 Kilometer nördlich der Düne beobachtet.

30.08.2004 Neustrelitz
Mecklenburg-Vorpommern
F1 Nach einem Bericht des Nordkurier deckte diese "Windhose" mehrere Dächer ab und beschädigte einige Garagen erheblich. Verletzte gab es aber nicht.

Tornado am 30.08.2004 in Neustrelitz, MV (Wetterzentrale)

30.08.2004
Verdacht
Brück
Brandenburg
n.bek. Nach einer Meldung der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 06.10.2004 soll diese Windhose aufgetreten sein: "Brück bleibt auf Sturmschäden sitzen Kosten der Gewitternacht: 92000 Euro / Versicherung ... Frau Jahn, wie hoch war der Gesamtschaden des Sturmes? Jahn: Von Anwohnern ist uns eine Summe von etwa 65 000 Euro bekannt. Die Stadt Brück hatte bisher 27 000 Euro an Unternehmen zu zahlen. Hinzu kommen die mehrtägigen Aufräumarbeiten durch den Bauhof ...". Brück liegt im Landkreis Potsdam-Mittelmark.
30.08.2004
Verdacht
Penkun
Mecklenburg-Vorpommern
n.bek. Nach einem Augenzeugenbericht soll bei Penkun im Landkreis Uecker-Randow ein Tornado aufgetreten sein, Näheres ist aber nicht bekannt.
26.08.2004
Verdacht
Worpswede
Niedersachsen
F1? Dieser mutmaßliche Tornado zog am Abend gegen 18:30 Uhr von Nordwesten her über den Ort Worpswede, nördlich von Bremen, hinweg und richtete hier Schäden an Bäumen und Gebäuden an.

Bericht von Peter von Söhnen (Skywarn)

Tornado in Worpswede? (Skywarn)

25.08.2004 Rockshausen
Hessen
F1 Dieser Tornado richtete am 25. August 2004 gegen 20:30 Uhr in Wabern/Rockshausen im Schwalm-Eder-Kreis leichte Schäden an Gebäuden und Bäumen an. Während die Schäden nicht eindeutig auf einen Tornado schließen ließen, berichteten Augenzeugen von einem Trichter.

Bericht und Fotos der Schäden von Eyk Neidert

23.08.2004
Verdacht
Berkenbrück
Brandenburg
n.bek. Datum nicht sicher. Nach einer Meldung der Märkischen Allgemeinen Zeitung soll im Landkreis Oder-Spreewald eine Windhose aufgetreten sein.
21.08.2004 Sassnitz
Mecklenburg-Vorpommern
Wasserhose vor Rügen (Bodo Killat)
W Am Nachmittag des 21. August bildeten sich über Mitteleuropa in höhenkalter Luft zahlreiche Schauer und Gewitter. Dabei entstand über der noch warmen Ostsee diese Wasserhose.

Bericht und Fotos der Wasserhose vor Rügen am 21. August

20.08.2004 St. Peter Ording
Schleswig-Holstein
Carsten Heß
W Gegen 12.37 Uhr MESZ zog dieser Tornado von der Nordsee in Richtung St. Peter Dorf, löste sich aber noch auf dem Wasser wieder auf. Kontakt zum Wasser bestand etwa 15 bis 20 Sekunden.

Bericht und Fotos von Carsten Heß

18.08.2004 Mehren
Rheinland-Pfalz
F2 Am Abend des 18. August richtete dieser Tornado erhebliche Schäden in Mehren bei Daun in der Eifel an. Mehr dazu im Bericht von Björn Goldhausen. Am selben Abend gab es einen Verdachtsfall im angrenzenden Belgien.
18.08.2004 Frechen
Nordrhein-Westfalen
n.bek. Ebenfalls am Abend des 18. August wurde dieser, wahrscheinlich nur schwache Tornado am Rande von Frechen bei Köln beobachtet. Er entstand im Tagebaugebiet, wo keine Schäden gefunden wurden. Es gab aber mindestens drei Augenzeugen.
13.08.2004 Helgoland
Schleswig-Holstein
W Thorsten Falke beobachtete und fotografierte diese Wasserhose, die etwa 6 Kilometer südlich der Insel auftrat.

12.08.2004
Verdacht
Waldenbuch
Baden-Württemberg
n.bek. Innerhalb eines eng begrenzten Bereiches erhebliche Baumschäden an der Landstraße zwischen Waldenbuch (nahe Böblingen) und Schönaich.

Umgestürzte Bäume (Feuerwehr Waldenbuch)

07.08.2004
Verdacht
Werdohl
Nordrhein-Westfalen
F1 Eine Windhose soll innerhalb einer Schneise Waldschäden angerichtet haben.

Windhose wütet in der Schwarzen Ahe, Feedback bei TorDACH
Gestern Tornado in NRW? (Wetterzentrale)

Juli 2004
Verdacht
Burgsdorf
Sachsen-Anhalt
n.bek. Nach einer Meldung der Mitteldeutschen Zeitung soll im Mansfelder Land eine Windhose aufgetreten sein.
Juli 2004
Verdacht
Kreuzbruch
Brandenburg
F1 Datum unsicher, eventuell 01. oder 20. Juli. Bericht von Thilo Kühne: Das war ein Forstschaden zwischen Kreuzbruch, Bernöwe und Zehlendorf (ca. 15 km S von Zehdenick). Zwei flächige Schadensstellen im T3-Bereich und eine mögliche Kleinschadenverbindung zwischen beiden (bestenfalls T1 und daher auch nur vermutbar).
28.07.2004 Sylt
Schleswig-Holstein
W Nordwestlich von Sylt trat diese Wasserhose am Rande eines Schauers auf, sie wurde von der dänischen Insel Römö aus beobachtet.
27.07.2004 Cuxhaven
Niedersachsen
Wasserhose bei Cuxhaven (Volker Raschke)

W (3x) Am Morgen des 27. Juli 2004 zogen von der Nordsee einige Schauer an die niedersächsische Küste. Dabei entstanden über dem Wasser nach den bisher vorliegenden Meldungen mindestens drei Wasserhosen, die aber nicht an Land zogen. Sie wurden auch von den Wetterstationen in Cuxhaven zwischen 08:00 und 08:08 Uhr und in Nordholz etwas später gemeldet. Fotos der einen Wasserhose vor Otterndorf bei Cuxhaven schoss Volker Raschke:

Bericht und Fotos der Wasserhose vor Otterndorf am 27. Juli

Zusätzlich liegt z.B. noch dieser Bericht von Michael Dieckhoff vor:
"Am 27.7.04 war ich mit einem Kollegen auf dem Fernsehturm in Cuxhaven, um eine Installation vorzunehmen. Ich schaute aus den Fenstern, rauf auf die Elbmündung und bemerkte, wie sich ein Wolkenschlauch bildete. Dieser wurde länger, war aber nicht durchgehend bis zur Wasseroberfläche zu sehen. Auf dem Wasser war eindeutig eine Rotation und peitschendes Wasser zu sehen. Der ganze Vorgang begann um ca. 7:40 Uhr und dauerte ca. 8 Minuten. Dies war meine erste Begegnung dieser Art!" Er verglich seine Beobachtung auch mit den Fotos von Herrn Raschke und schloss aus, dass es sich um dieselbe Wasserhose handelte. Beide sind sich bei den Zeitangaben sicher.
27.07.2004 Helgoland
Schleswig-Holstein
W Thorsten Falke beobachtete und fotografierte diese Wasserhose, die etwa 4 Kilometer südwestlich der Insel auftrat. An diesem Tag wurden auch mehrere weitere Funnel beobachtet.

24.07.2007
Verdacht
Erbach
Baden-Württemberg
n.bek. Ein rotierender Aufwind wurde beobachtet, über Bodenkontakt ist nichts bekannt.

Tornadoverdacht bei Erbach (Skywarn)
Vergleichsfliegen in Erbach (Drachenschlepper)

24.07.2004 Binzgen
Baden-Württemberg
Andreas Dickerhof
F0 Bei Binzgen in der Nähe von Laufenburg im äußersten Süden des Schwarzwaldes bildete sich dieser schwache und kurzlebige Tornado, der aber auf den Wiesen keine Schäden hinterließ. Dazu diese Links mit Berichten und Fotos:

Bericht im Schweizer Sturmforum
Weiterer Bericht bei grenzwetter.de

23.07.2004 Sorna
Thüringen
F1 In Sorna wurde unter anderem ein Haus durch einen umstürzenden Baum erheblich beschädigt, zahlreiche weitere Bäume stürzten um. Dazu aus einem Bericht der Ostthüringer Zeitung vom 27. Juli 2004: "Bericht über ein Ereignis am 23. Juli 2004 in Sorna (Ortsteil der Gemeinde Chursdorf (Saale-Orla-Kreis): Sorna. Als Ralf Smiatacz am Freitagabend gegen 19 Uhr zum Einkaufen nach Auma fährt, zeigt er kurz nach seinem Heimatort Sorna noch zum Himmel und sagt zu seiner Lebensgefährtin: "Sieht aus wie so ein Tornado, den man manchmal im Fernsehen sieht." Als er etwa eine Stunde später zurückkommt, weiß er, dass es ein Tornado gewesen ist, und dass dieser sich als Ziel sein Haus ausgesucht hat.
Schon auf dem Weg zurück sieht er Bäume auf der Straße liegen, Äste fallen auch auf sein Auto. Das Schlimmste sieht er aber erst direkt am Grundstück: Eine gewaltige, etwa 20 Meter hohe Kastanie, innen hohl, ist umgeknickt. Der größte Teil des Baumes fiel auf die Wiese an dem Flüsschen Auma. Ein Ast, aber immerhin mit etwa 30 Zentimeter Durchmesser, war auf das Dach gestürzt und hatte die Wand des Kinderzimmers nach innen gedrückt. Der wolkenbruchartige Regen hatte sofort Wassermassen im Haus verteilt.
Die Hälfte des Hauses ist vorerst unbewohnbar, acht Personen müssen vorerst auf engsten Raum zusammenrücken. Feuerwehrleute nahmen den Begriff vom Schutzengel in den Mund, den die Familie haben müsse dass zum Beispiel nicht die gesamte Kastanie aufs Haus gestürzt ist, dass die Eiche nicht gefallen ist, dass die Linde nicht den Stall des Schweinezucht- und -mastbetriebes traf ...
Rings um das Haus sieht noch immer den im wahrsten Sinne des Wortes Sturm der Verwüstung. Von der großen alten Eiche ist ein starker Ast abgebrochen, viele weitere Laubbäume auf dem Grundstück sind abgeknickt. Der älteste Baum weit und breit, eine Linde, hat beim Fallen die Telekomleitung mitgenommen. Baumteile bzw. starke Äste der schönen Kastanienallee liegen auf den Straßenseiten. Deutlich ist erkennbar, dass die zerstörte Fläche begrenzt ist auf einen Kreis von vielleicht 100 Metern Durchmesser. In Chursdorf gibt es weder Aufzeichnungen noch mündliche Überlieferungen darüber, dass es jemals solch ein verheerendes Unwetter gegeben hätte.
Ralf Smiatacz findet in seinem Schrecken aber schon Worte des Dankes: In kürzester Zeit waren viele Feuerwehrleute aus Schleiz, Chursdorf, Krölpa und anderswo zur Stelle. Sie räumten Bäume und Äste zur Seite, und vor allen Dingen deckten sie mit großen Planen das Dach ab. Elektromeister Tiersch aus Tegau legte der Familie noch am Freitagabend eine notdürftige Stromleitung, weil die bisherige unter Wasser stand.
Der Strom fehlte am Freitagabend plötzlich auch auf dem Nachbargrundstück. Eine große Esche hatte den Mast umgestürzt. Die TEAG verlegte hier ein Notkabel, und gestern war ein Langenwolschendorfer Forstbetrieb damit beschäftigt, im Auftrag der TEAG die vielen auf diesem Gelände abgeknickten Bäume und Äste zu räumen.
Familie Smiatacz hatte bis Sonntag um Mitternacht zu tun, ihr Haus und Grundstück einigermaßen wieder begehbar zu machen. Die Aufräumungsarbeiten werden sich sicherlich Wochen hinziehen. Gestern wartete die Familie voller Hoffnung erst einmal auf den Mann oder die Frau von der Versicherung, um sich von der finanziellen Angst zu befreien."

Unwetter und Tornado in Sorna am 23.07.04 (Thüringen Storm Chaser)
Schwergewitter und Tornado in Sorna - Markus Weggässer, WZ-Forum
Tornado am 23.07.04 in Sorna, Saale-Orla-Kreis (WZ-Forum)

23.07.2004
Verdacht
Villmar
Nordrhein-Westfalen
n.bek. "Im vergangenen Sommer berichtete mir der Organist Rudolf Jung von einer "Windhose", die er bei einem morgendlichen Gewitter am 23.7.2004 von Köln-Michaelshoven aus beobachtet hatte. Hier der Auszug aus seiner Mail vom Dienstag, 27.7.2004: >>Zum Unwetter am Freitagmorgen gegen 5.30 Uhr kann ich nicht viel sagen, außer daß ich meine, östlich von Köln eine Windhose beobachtet zu haben. Ca. 20 min. später begann ein Gewitter, wobei der Regen erst einige Zeit später einsetzte, dafür aber sehr heftig. Alle Angaben ohne Gewähr, da ich recht schnell wieder eingeschlafen bin.<<" Quelle: Bernold Feuerstein, Feedback bei TorDACH.

23.07.2004
Verdacht
Allstedt
Sachsen-Anhalt
n.bek. Das Datum ist nicht genau bekannt. Nach einer Meldung der Mitteldeutschen Zeitung aus dem Juli 2004 soll eine Windhose aufgetreten sein: "Sieben Linden sind einfach abgeknickt - Von unserer Redakteurin Beate Lindner. Allstedt/Sangerhausen/MZ. Die Windhose, die am Samstagabend in Allstedt "Unter den Linden" wütete (die MZ berichtete), hat vermutlich sieben Bäumen das Leben ausgehaucht. Eine exakte Höhe des Sachschadens konnte gestern noch nicht beziffert werden. Mit den Aufräumungsarbeiten ist im Rohnestädtchen begonnen worden, vor allem dort, wo es um die Verkehrssicherheit geht. Laut Allstedts Verwaltung ..."

22.07.2004
Verdacht
Waldenburg
Sachsen
n.bek. "War die Wehr 2003 noch zu 26 Einsätzen unterwegs, so gab es für die Kameraden im vergangenen Jahr 47 Alarmierungen. Besonders ist dabei ein Tag im Sommer (22.07.2004) zu erwähnen, bei dem ein Unwetter mit einer Windhose über dem Stadtgebiet 20 einzelne Schadensstellen verursachte."

21.07.2004
Verdacht
Northeim
Niedersachsen
n.bek. Aus einer Meldung des Göttinger Tageblattes vom 23.07.2004: "Windhose legte drei Bäume um. Sudheim (ck). Eine Windhose hat am Mittwochabend gegen 20:40 Uhr zwischen Sudheim und Hillerse im Zuge der Kreisstraße 421 drei Bäume umgelegt. Das teilte die Polizei Northeim mit. Die Straßenmeisterei musste die Straße wieder frei machen. Bis gegen 22 Uhr blieb die Kreisstraße voll gesperrt." Wenig später soll auch ein Foto des mutmaßlichen Tornados in der Zeitung erschienen sein, dieses liegt leider nicht vor.

Tornado in Südniedersachsen (21.7.04) ??? (WZ-Forum)
Keine Tornadospuren in Südniedersachsen (WZ-Forum)
wg. mögl. Tornado vom 21.07. b. Northeim (WZ-Forum)

20.07.2004
Verdacht
Werschen
Sachsen-Anhalt
n.bek. In Werschen bei Hohenmölsen im Kreis Weißenfels soll dieser Tornado aufgetreten sein: "Am 20.07. gab es ein Unwetter mit Windhose in Werschen und es kam zu größeren Gebäudeschäden. Umstürzende alte Bäume trugen mit zur Schadensverursachung bei. Das Thema Fällgenehmigung zur Gefahrenabwehr musste neu angedacht werden." (Quelle: Amtsblatt der Stadt Hohenmölsen, 31.01.2005). Auch nach einer Meldung der Mitteldeutschen Zeitung aus dem Juli 2004 soll eine Windhose aufgetreten sein: "Nach Katastrophe regiert die Angst - Von unserer Redakteurin Yvette Meinhardt. Werschen/MZ. Ein großes Loch klafft im Dach, die Fensterscheiben sind vom Steinschlag gezeichnet, der Garten gleicht einer Wüste -Erika und Klaus-Peter Elle stehen vor einem Scherbenhaufen. "Am Dienstagabend ging in Werschen die Welt unter. Eine Windhose brach über uns herein, plötzlich flog das Dach des Saales an der Gaststätte auf und davon, riss den Strommast um, segelte über die B 91 und land ...""

20.07.2004
Verdacht
Gröditz
Sachsen
Tornado Gröditz (Michael Peter)
F1? Unmittelbar an der Landesgrenze zu Brandenburg beobachteten angeblich mehrere Augenzeugen diesen Tornado am nördlichen Stadtrand von Gröditz. Auf einer Strecke von mehr als einem Kilometer entstanden Schäden an Bäumen und Häusern sowie in einem Kleingartengelände. Nach dem mutmaßlichen Tornado folgte ein Gewitter mit sehr starkem Regen. Neuere Erkenntnisse machen es fraglich, ob es sich um einen Tornado handelte.

Bericht im Röderjournal
Schadensbilder von Michael Peter

19.07.2004 Wintersdorf
Thüringen
F0 Dieser Tornado trat mitten auf freien Feldern auf, hier wurden Getreideähren nach oben gerissen.

F0 Tornado im Altenburger Land

18.07.2004 Duisburg, Oberhausen, Essen
Nordrhein-Westfalen
(6 Verletzte)
Tornado Duisburg (Dennis Oswald)
F2 Der starke Tornado richtete von der Stadtgrenze Krefeld/Duisburg über Oberhausen bis in den Norden von Essen zusammen mit einem zweiten Tornado bei Tönisvorst Schäden von etwa 100 Millionen Euro an. Augenzeugenberichte, Videos und Bilder sind vorhanden. Die Stärke wird im oberen Bereich von F2 mit Windgeschwindigkeiten bis etwa 250 km/h eingeschätzt. Die Schneise konnte durch drei Großstädte auf mindestens 23 Kilometer nachgewiesen werden.

Ausführlicher Bericht zum Tornado Duisburg-Essen


18.07.2004 Hahnenweide
Nordrhein-Westfalen
(1 Verletzte)
Tornado Hahnenweide (Kai Kremers)
F3 Der starke Tornado richtete bei Tönisvorst im Landkreis Viersen Millionenschäden an. Augenzeugenberichte, Videos und Bilder sind vorhanden. Die Stärke wird mit F3 (ca. 250-300 km/h) eingeschätzt. Die Schneise konnte auf 6 bis 7 Kilometer nachgewiesen werden.

Ausführlicher Bericht zum Tornado bei Tönisvorst


18.07.2004
Verdacht
Vieritz, Bahnitz
Brandenburg
F1 Nach einer Meldung der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 24.07.2004 soll diese Windhose im Havelland aufgetreten sein: "Unwetter bei Milow Erhebliche Schäden ... Bei den Unwettererscheinungen der letzten Tage sind in den Ortsteilen Bahnitz, Vieritz, Großwudicke und Milow teils erhebliche Sachschäden entstanden. In Milow liefen beispielsweise am Sonntag zahlreiche Keller voll und Bäume stürzten um. Regenwassereinläufe ...".
18.07.2004
Verdacht
Großwudicke
Brandenburg
n.bek. Nach einer Meldung der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 24.07.2004 soll im Milower Land (Kreis Havelland) eine Windhose aufgetreten sein, es soll Schäden gegeben haben.
18.07.2004 Straßfeld
Nordrhein-Westfalen
Tornado Straßfeld (Matthias Habel)
F1 Dieser Tornado richtete an zwei Wohnhäusern am Rande von Straßfeld bei Bonn Schäden an den Dächern an und riss eine Pappel um. Im weiteren Verlauf gab es noch Astbruch und auf einem Feld fanden sich Spuren. Verschiedene Gegenstände sowie Baumteile wurden hunderte Meter weiter transportiert. Zudem gibt es Augenzeugenberichte der Hausbewohner sowie Filmaufnahmen, die den Tornado wahrscheinlich einige Kilometer weiter südöstlich im Auflösungsstadium zeigen.

Dazu diese Links aus dem Forum der Wetterzentrale:
Schwacher Tornado nördlich von Bonn (Video)
Tornado bei Bonn - Analyse von Matthias Habel
Weitere Schadensfotos von Matthias Habel
Tornado am So in Swisstal bei Bonn
Bericht von Matthias Habel im Forum von Skywarn
Radarbilder zum Tornado Swisstal-Straßfeld
Radarbilder aufbereitet von Matthias Habel

17.07.2004 Hünxe
Nordrhein-Westfalen
F0-F1 Dieser Tornado konnte von Augenzeugen genau verfolgt werden. Er richtete in Hünxe-Bucholtwelmen am Niederrhein leichte Schäden am Dach eines Stallgebäudes an und entwurzelte zwei Bäume. Gegenstände wie Gartenmöbel wurden etwa 100 Meter weiter transportiert.

17.07.2004
Verdacht
Kempen
Nordrhein-Westfalen
F1 Zwischen Kempen und Grefrath stürzten einige Bäume um und größere Äste mussten von den Straßen geräumt werden. Ob es sich um einen Tornado handelte, ist offen. Dazu aus einer Meldung der Westdeutschen Zeitung vom 19.07.2004: "Lokalbereich Niederrhein. (...) Zwischen Kempen und Grefrath an der L 509n in Höhe Herlingshof ist eine Windhose durch gezogen, die eine Reihe von Bäumen umgeknickt und Äste auf die Fahrbahn geweht hat. Zu drei Einsätzen seien die Mitarbeiter in Grefrath und Kempen-Schmalbroich am Samstag kurz vor 20 Uhr raus gefahren, heißt es aus der Polizeileitstelle."

14.07.2004 St.Peter Ording
Schleswig-Holstein
W/n.bek. Von der Wetterstation des DWD aus wurde diese Wasserhose beobachtet, sie soll an Land gezogen sein.

08.07.2004
Verdacht
Frankfurt/Oder
Brandenburg
F1? Nach einem Bericht der Märkischen Oderzeitung soll eine Windhose vom Helenesee über das Klingetal in Richtung Kliestow und Lebus gezogen sein. Dabei wurden hunderte Bäume umgeworfen: "Der Lärm von Kettensägen und die polternden Geräusche schwerer Technik klangen am Sonntag durch die Heimkehrsiedlung. Am Gronenfelder Weg wurden mehr als ein Dutzend alter Pappeln abgesägt. Den hochgewachsenen Bäumen hatte der schwere Sturm vom 8. Juli mächtig zugesetzt. Damals fegte eine Windhose vom Helenesee über das Klingetal in Richtung Kliestow und Lebus und riss mehrere hundert Bäume nieder oder zerstörte ihre Kronen." - Aus einem weiteren Bericht zum Ereignis: "Augenzeugen berichteten von einer Windhose, einem schwarzen Schlauch, der sich aus den Wolken seinen Weg zur Erde bahnte." (Quelle: Tram Frankfurt (Oder))

Vom Sturm zerfetzte Bäume abgesägt (MOZ, 21.11.04)
Unwetter beeinträchtigt Nahverkehr (Tram Frankfurt (Oder))
Review: 08.07.2004 Frankfurt a.d.Oder ( T oder D?) (Thilo Kühne, Wetterzentrale)

08.07.2004 Mehrow, Trappenfelde
Brandenburg
F1 Laut Augenzeugen wurde ein Wirbel am Boden beobachtet, auch Schäden traten auf. Ein Tornado ist mit den festgestellten Schäden am Boden und Fotos des Trichters bestätigt.
04.07.2004 Helgoland
Schleswig-Holstein
W Thorsten Falke beobachtete und fotografierte diese Wasserhose, die etwa 6 Kilometer nordwestlich der Düne auftrat.

04.07.2004
Verdacht
Borkum
Niedersachsen
W? Aus einer Meldung der Borkumer Zeitung vom 06.07.2004: "Am Sonntag Abend gegen 21.57 Uhr sichtete ein Kurgast aus Richtung Westen ein ungewöhnliches Gebilde und konnte doch tatsächlich eine sich nähernde Windhose fotografieren. Diese Windhose zog spiralenförmig Richtung Borkum, löste sich aber bald darauf wieder völlig auf. Es folgten Blitz und Donner, dann kam ein mächtiger Regenguß, der es in sich hatte."

Windhose Richtung Borkum (Borkumer Zeitung, 06.07.04)

03.07.2004 Coschütz
Sachsen
F1 Der Tornado zog von Westsüdwest her zwischen Elsterberg und Coschütz hindurch und streifte beide Orte nur.

Feuerwehr Elsterberg

03.07.2004 Dobia, Leiningen
Thüringen, Sachsen
F2 Der Tornado richtete in Dobia, Leiningen und Gablau erhebliche Schäden an.

Samstag Tornado in Thüringen? (Wetterzentrale)
Tornado am 3. Juli ? (Wetterzentrale)

01.07.2004 Celle
Niedersachsen
F0
(2x)
Diese beiden schwachen Tornados wurden am Nachmittag von einem Augenzeugen beobachtet und im Auflösungsstadium fotografiert. Mehr in einer Meldung der Celleschen Zeitung vom 03.07. (ca. 375 KB)

01.07.2004 Vietmannsdorf
Brandenburg
F1 Nach Augenzeugenberichten und einer Meldung des Nordkurier ist dieser Tornado in der Uckermark bestätigt. Es traten meist leichtere Schäden auf.
Juni 2004
Verdacht
Adelzhausen
Bayern
n.bek. "Und auch der Katastrophenschutz rückt immer mehr ins Blickfeld der Feuerwehr, wie die Wetterereignisse in den letzten Jahren, die Windhose im Juni 2004, oder auch die Überschwemmungen nach starken Regenfällen zeigen." (Quelle: Feuerwehr Adelzhausen
). Adelzhausen liegt im Landkreis Aichach-Friedberg.

24.06.2004
Verdacht
Bochum-Wattenscheid
Nordrhein-Westfalen
n.bek. "Die Fahrleitung der BOGESTRA war Ende Juni mehrmals das Opfer von stürmischen Winden. Besonders spektakulär war ein Zwischenfall auf der Linie 302 in Wattenscheid. Am 24. Juni warf eine Windhose einen Baum in der Nähe der Haltestelle Centrumplatz um. Der Baum zerstörte im Fallen nicht nur die Oberleitung sondern auch den Einspeisemast. Der Straßenbahnverkehr war bis zum 26. Juni spätnachmittags zwischen den Haltestellen Elbinger Straße und Lohrheidestraße unterbrochen." (Quelle: BOGESTRA)
23.06.2004 Micheln
Sachsen-Anhalt
(6 Verletzte)
Tornado Sachsen-Anhalt (Markus Busse)
F3 Am Mittwoch, den 23. Juni 2004, bildeten sich hinter dem Ausläufer eines ungewöhnlich kräftigen atlantischen Sturmtiefs mit Zentrum über England in feuchtmilder südwestlicher Strömung in weiten Teilen Deutschlands zahlreiche Schauer und Gewitter. Dabei gab es nach den vorliegenden Meldungen mehrere mutmaßliche Tornados, darunter ein stärkerer Tornado in Sachsen-Anhalt. Dieser Tornado trat kurz vor 19 Uhr nördlich bis nordwestlich von Köthen auf, in Micheln gab es mehrere Verletzte und erhebliche Sachschäden in Millionenhöhe.

Ausführlicher Bericht zum Tornado von Micheln

23.06.2004 Marne
Schleswig-Holstein
Schäden Marne (Thomas Sävert)
F2 Am selben Tag wie der Tornado in Micheln / Sachsen-Anhalt trat dieser Tornado in Dithmarschen auf. Dabei wurde gegen 14:00 Uhr unter anderem die Realschule in Marne nahezu komplett abgedeckt und das Dach der Grundschule und weiterer Häuser schwer beschädigt. Etwa 3,5 Stunden später wurde ein zweiter, schwächerer Tornado beobachtet und auch fotografiert, er zog allerdings an Marne vorbei. Die Marner Zeitung berichtete an den Folgetagen sehr ausführlich.

Ausführlicher Bericht zum Tornado von Marne


23.06.2004
Verdacht
Börnicke
Brandenburg
F0-F1 Nach Vor-Ort-Recherchen von Thilo Kühne könnte hier ein Tornado aufgetreten sein.
23.06.2004 Borkum
Niedersachsen
W/F1 Gegen 15:45 Uhr MESZ zog dieser Tornado von der Nordsee kommend auf den Strand. Hier wurde eine Hütte der Strandaufsicht zerstört und zwei Menschen wurden verletzt.

Meldung der Ostfriesischen Nachrichten
Windhose fegt über den Hauptbadestrand (Borkumer Zeitung, 24.06.04)
Meldung im Forum der Wetterzentrale
Fotos der Sturmschäden vom 23.Juni 2004 (DLRG Niedersachsen)
Windhose über Hauptbad/ Nordstrand (Feuerwehr Borkum)
Die Befragung von Augenzeugen ergab kein eindeutiges Bild. Einige Berichte gehen von einer Wasserhose aus, die an Land gegangen ist, andere Quellen berichten "nur" von einer heftigen Böe. Vieles spricht aber für den Tornado.

23.06.2004
Verdacht
div. Orte
Nord- und Ostdeutschland
?? Zusätzlich zu den oben aufgeführten Tornados in Micheln / Sachsen-Anhalt und Marne / Schleswig-Holstein gab es noch weitere mutmaßliche Tornados, unter anderem in Niedersachsen und Bayern. Näheres zu diesen Verdachtsfällen muss noch ausgewertet werden.

Verdachtsfall in Greetsiel, Ostfriesland / Niedersachsen (mittags):
Bericht der Wetterwarte Emden

Link zum möglichen Tornado bei Menslage / Niedersachsen (ca. 16:00 Uhr):
Meldung im Forum der Wetterzentrale

Link zum möglichen Tornado bei Fürth / Bayern (ca. 19:00 Uhr):
Bericht der Polizei Bayern

17.06.2004 Klinken
Mecklenburg-Vorpommern
Tornado Klinken (Philipp Sienknecht und Mirko Hübner)
F2 Am Donnerstag, den 17. Juni 2004, stellte sich in Norddeutschland eine für Tornadobildungen günstige Wetterlage mit starker Windscherung und im Tagesverlauf aus Westen durchziehenden, teils heftigen Schauern und Gewittern ein. Dazu liegt eine Tornadomeldung aus Mecklenburg-Vorpommern vor. Dabei wurden in Klinken Dächer abgedeckt und zahlreiche Bäume stürzten in einer bis zu 100 Meter breiten Schneise um.

Mehr zum Tornado in Klinken:
Bericht von Philipp Sienknecht und Mirko Hübner

12.06.2004 Seeburg
Sachsen-Anhalt
Tornado Seeburg (Johannes E. Krause)

Tornado Sachsen-Anhalt (Dirk Zell)
F0 (2x) In höhenkalter Luft entstanden am Samstag, den 12. Juni, in weiten Teilen Deutschlands zahlreiche Schauer und Gewitter, die örtlich kräftig waren. Tornados bildeten sich unter anderem in Sachsen-Anhalt. Bei Seeburg wurden gegen 16:10 bis 16:20 Uhr direkt an der Grenze zwischen den Kreisen Mansfelder Land und dem Saalkreis kurz nacheinander gleich zwei schwache Tornados beobachtet. Viele Menschen konnten die beiden Schläuche sehen, einige hatten auch Kameras dabei, wobei es nicht jede/r schaffte, die beiden, kurz nacheinander aufgetretenen Tornados noch in voll entwickeltem Zustand zu fotografieren. Unter anderem wegen einer Veranstaltung am Seeufer in Seeburg waren hier zahlreiche Menschen unterwegs, die Schäden am Boden waren aber nur gering und verletzt wurde niemand.

Links zu den 2 Tornados bei Seeburg am 12.06.04:
Schochwitz von Holger Schröter (bei Patrick Stoor)
nördlich von Wansleben von Maria Stock
Seeburg von Familie Gauert

12.06.2004 Düsseldorf
Nordrhein-Westfalen
Tornado Düsseldorf (Thomas Recht)
F0 Dabei bildete sich im Süden von Düsseldorf dieser schwache Tornado, der nicht die typische Schlauchform annahm. Die Untersuchungen dieses Falls in den Wochen danach haben ergeben, dass von einem Tornado ausgegangen werden kann.

Ausführlicher Bericht zum Tornado von Düsseldorf

12.06.2004 Monheim
Nordrhein-Westfalen
Tornado Monheim (Armin Opherden)
F1 Der Tornado wurde von Armin Opherden beobachtet und fotografiert. Der Fotograf suchte in diesem Falle mehrere Tage lang das möglicherweise betroffene Gebiet ab und fand den Schaden in einem kaum zugänglichen Waldstreifen am Rhein.

Links zum Tornado von Monheim am 12.06.04:
Tornado fand in Baumberg statt von Armin Opherden
Monheim von Armin Opherden
Weitere Bilder von Armin Opherden

10.06.2004 Friedrichsdorf
Hessen/Bad.-Württemb.
Sturmschäden Odenwald (Felix Welzenbach)
F2 Vor einer aus Westen heranrückenden Kaltfront bildeten sich über Nordfrankreich zwei Gewittercluster, die über Rheinland-Pfalz sowie das südliche Hessen und das nördlichste Baden-Württemberg nach Thüringen und Franken zogen. In dem Zusammenhang wurde im Odenwald eine Schneise ermittelt, die nach den vorliegenden Erkenntnissen sehr wahrscheinlich auf einen Tornado zurückzuführen ist.

Link zum Tornado im Odenwald am 10.06.04:
Tornado im Odenwald von Felix Welzenbach
Nachbetrachtung der Schwergewitterlage von Marco Puckert
Weiterer Verdachtsfall bei Miltenberg von Felix Welzenbach
Radaranalyse zum Tornado Rüdenau (Felix Welzenbach, 2.5MB)

10.06.2004 Rüdenau
Bayern
Sturmschäden Odenwald (Felix Welzenbach)
F2 Bei Rüdenau im Odenwald, westlich von Miltenberg ist nach den bisherigen Untersuchungen von einem Tornado auszugehen.

Link zum Tornado im Odenwald am 10.06.04:
Tornado bei Rüdenau von Felix Welzenbach

10.06.2004
Verdacht
Guntersblum
Rheinland-Pfalz
Sturmschäden Guntersblum (Thomas Sävert)
F1 Im Bereich eines der bereits bei dem möglichen Odenwald-Tornado genannten Gewittercluster entstanden diese gewaltigen Schäden, vor allem ein Supermarkt wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Derzeit ist aber unklar, ob es sich um "normale" Gewitterböen handelte oder möglicherweise um einen Tornado, der noch nicht ausgeschlossen werden kann.

Einige Links zum möglichen Tornado von Guntersblum am 10.06.04:
Ausführlicher Bericht von Thomas Sävert
Umfangreiche Analyse, Teil I von Felix Welzenbach
Umfangreiche Radar-Analyse, Teil II von Felix Welzenbach
Gewittersturm Rheinhessen 10.06.04 (Alex Kiefer)
Unwetter ließ Keller volllaufen (Rheinzeitung)
Meldung im Forum der Wetterzentrale
Sturm reißt Dach von Einkaufsmarkt (Allgemeine Zeitung)

09.06.2004 Weilerswist
Nordrhein-Westfalen
F1 Zwischen 18:00 und 18:30 Uhr MESZ. Windhose in Weilerswist deckt Teile des Daches eines Industriebetriebes ab; Schäden 100.000 Euro (Quelle: Untersuchungen von Karl Josef Linden)
09.06.2004
Verdacht
Schenefeld
Schleswig-Holstein
n.bek. Zeitpunkt: gegen 07:20 Uhr MESZ. Eine Augenzeugin berichtet von einer "Windhose", eine Eiche stürzte dabei zusammen mit den Gehwegplatten um.

09.06.2004 Kummerfeld
Schleswig-Holstein
Sturm Kummerfeld (Michael Mordread)
F1 In den Morgenstunden zog von der Nordsee ein umfangreicher und intensiver Gewitterkomplex nach Südosten über Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen hinweg. Dabei gab es erhebliche Schäden durch Starkregen und schwere Sturmböen. Nähere Untersuchungen zu einem oder auch zwei möglichen Tornados in Kummerfeld (Kreis Pinneberg) wurden eingeleitet. Feuerwehren und THW aus der gesamten Umgebung waren in Kummerfeld im Einsatz. Nach Augenzeugenberichten und einer Schadenanalyse kann zumindest ein Tornado gegen 07:20 Uhr als bestätigt angenommen werden. Dazu auch dieses Zitat: "In Kummerfeld tobte der Tornado am heftigsten. Eine Windhose, die durch den Bornbarg und die Dorfstraße schoss, knickte mit unbändiger Gewalt Bäume wie Streichhölzer. „Bei mir wirbelten die Gartenmöbel haushoch durch den Garten“, schilderte CDU-Gemeindevertreter und Feuerwehrmann Marc-Oliver Peters. Unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Bernd Kummerfeld wurden die Blauröcke zu 40 Einsätzen gerufen. Die Kameraden aus der Kreisstadt und aus Prisdorf sowie das Technische Hilfswerk (THW) mussten unterstützen." (Quelle: Pinneberger Tageblatt vom 10.06.04)

Ausführlicher Bericht zum möglichen Tornado von Kummerfeld

Zeitungsberichte zu den gestrigen Tornados (Wetterzentrale)
09.06.2004 Neuendeich, Haselau
Schleswig-Holstein
F1 In Neuendeich bei Uetersen wurde etwa zur gleichen Zeit wie in Kummerfeld unter anderem eine denkmalgeschützte Scheune zerstört. Weitere Schäden gab es in Haselau.

Link zum Tornado bei Uetersen:
Der Tag nach dem großen Sturm (Hamburger Abendblatt)
350 Jahre alte Eiche wird gerettet (Hamburger Abendblatt, 29.06.04)
Gewitterchaos mit Windhose (Uetersener Nachrichten)
Gewitterchaos mit Windhose (Kieler Nachrichten)
Zeitungsberichte zu den gestrigen Tornados (Wetterzentrale)
Windhose (Haseldorfer Marsch)

09.06.2004 Itzehoe
Schleswig-Holstein
n.bek. "Mit Donner und Blitz, Windhosen und Schauerregen begann der 09.06.! Um 7 Uhr in der Früh herrschte Dunkelheit wie zu dieser Jahreszeit morgens kurz nach 4. Ein schweres Unwetter ist u.a. über Schleswig-Holstein und Hamburg hinweggezogen. Auch in Itzehoe und anderen Orten des Kreises sorgten Sturm und Gewitter für entwurzelte Bäume, die auf Autos stürzten und die Straßen blockierten, und Feuer (s. Polizeibericht unten!). Im Bereich Edendorf muss eine Windhose ihr Unwesen getrieben haben - in einer Linie sind zu vermelden ein Blitzeinschlag an der Tonkuhle, mehrere umgestürzte Bäume und 5 entwurzelte bzw. enthauptete Bäume am A.-S.-Ring." (Quelle: Alte Wettermeldungen Itzehoe, Pmix.de)

Sturmschaden am Albert-Schweitzer-Ring (Feuerwehr Itzehoe)

09.06.2004 Wasserkrug
Niedersachsen
Sturm Wassserkrug (Thomas Sävert)
F1-F2 Zeitgleich zu den Ereignissen im Kreis Pinneberg gab es auch im Landkreis Stade erhebliche Schäden durch Sturm und Regen. Besonders auffällig ist dabei eine Schneise in Wasserkrug, südlich von Drochtersen. Selbst fast 2 Monate nach dem Ereignis waren die Schäden kaum zu übersehen. Die meisten Anwohner hatten sich wegen des heraufziehenden Unwetters in Sicherheit gebracht. Allerdings berichtete eine 90jährige Frau, die weniger als einen Kilometer abseits der Zugbahn wohnt, dass sie eine "Windhose" beobachtet hat. Ein weiterer Augenzeuge konnte die "Windhose" von Düdenbüttel aus - etwa 5 km südlich der Zugbahn - erkennen. Er spricht von eindeutiger Rotation. Auch in einer Polizeimeldung wird von einer Windhose berichtet. Weitere Schäden gab es in Basbeck, wo mehr als 100 Bäume umstürzten Die Ursache ist hier aber nicht geklärt.

Links zum Tornado bei Stade:
Bilder der Schäden von Thomas Sävert (03.08.)
Meldung aus Großenwörden bei niederelbe.de
Gewittersturm ließ Häuser erzittern (Stader Tageblatt, 10.06.04)


04.06.2004
Verdacht
Lavesum
Nordrhein-Westfalen
Tornado Lavesum (Thomas Sävert)
F1? Am späten Abend entgingen 30 Kinder in der Jugendfreizeitstätte Hohe Mark bei Haltern-Lavesum (Nordrhein-Westfalen) nur knapp einer Katastrophe. Nach einer späten Wanderung waren die Kinder gerade im Haus, als ein plötzlicher Sturm unmittelbar neben dem Gebäude mehrere Bäume umstürzen ließ. Dabei ist allerdings nicht klar, ob es sich um einen Tornado oder einen Downburst (Gewitterböe) handelte.

Ausführlicher Bericht zum möglichen Tornado von Lavesum
04.06.2004 Recke
Nordrhein-Westfalen
Tornado Recke (Thomas Sävert)
F1 Vier größere Bäume stürzten gegen 17:40 Uhr am Ortsrand von Recke im äußersten Norden Nordrhein-Westfalens um, weitere Spuren fanden sich davor und dahinter. Zudem gab es Augenzeugen, die den Tornado gesehen haben und ihn glaubwürdig beschreiben konnten.

Ausführlicher Bericht zum Tornado von Recke
Tornado Recke (Andre Hergemöller)

31.05.2004
Verdacht
Alsbach a.d.B.
Nordrhein-Westfalen
n.bek. Durch eine Windhose sollen nach einer Meldung der Feuerwehr vier Hausdächer in Alsbach an der Bergstraße (Landkreis Darmstadt-Dieburg) beschädigt worden sein.

TH - Windhose (FF-Alsbach)
28.05.2004
Verdacht
Duisburg
Nordrhein-Westfalen
n.bek. Aus einer Meldung aus der Rheinischen Post vom 29.05.04: "Mini-Tornado am Masurensee: Zwei Boote, die gestern am Masurensee kurz nach 13 Uhr von einer Windhose erfasst wurden, wirbelten durch die Luft und wurden schwer beschädigt. Der etwa zehn Meter breite Mini-Tornado schleuderte ein rund 100 Kilo schweres Boot rund acht Meter durch die Luft. Das Boot schlug mit der Spitze auf den Rasen und wurde total beschädigt. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand. Sekunden später hatte sich der Sturm bereits wieder gelegt. Schon vor einigen Jahren hatte eine Windhose an der Sechs-Seen-Platte für einen Wirbel gesorgt"
23.05.2004
Verdacht
Frischborn
Hessen
n.bek. Nach einem Bericht des Gießener Anzeigers vom 25.05.2004 soll eine Windhose aufgetreten sein: "Fast hätten am Sonntagnachmittag Heidschnucken mit ihrem Unterstand auf einer Weide bei Frischborn Flugerfahrungen gesammelt. Ein paar der weidenden Tiere hielten sich in ihrem Unterstand aus Wellblech auf, als dieser von einer Windhose erfasst wurde. Beim Abheben des wackligen Baus retteten sich die Tiere mit einem Sprung ins Freie. Der Unterstand wurde etwa 200 Meter durch die Luft gewirbelt und landete im Bereich der Kreisstraße zwischen Frischborn und Dirlammen, "Am Hohen Rain". Kinder, die in der Nähe spielten, kamen mit dem Schrecken davon. "

Wellblech-Unterstand flog durch die Luft (Gießener Anzeiger)

20.05.2004
Verdacht
Salzböden
Hessen
n.bek. Nach einem Bericht des Gießener Anzeigers vom 22.05.2004 soll eine Windhose aufgetreten sein: "Nachbarn und seine Ehefrau waren Zeugen, als sich gegen 15.20 Uhr im Garten seines Hauses in einem Neubaugebiet Salzbödens urplötzlich eine Windhose entwickelte. Sie versetzte den Wäscheständer derart in Rotation, dass er anschließend nur noch als Schrott zu bezeichnen war. Die zum Trocknen aufgehängte Wäsche riss der Wirbelwind mit in große Höhe. Zeugen berichteten, dass die Teile über die Burg Staufenberg geflogen seien." Allerdings ist nicht klar, ob es sich um einen starken Staubteufel oder um einen Tornado handelte.

Suchmeldung: Windhose holte Polizeihemden (Gießener Anzeiger)

11.05.2004 Heiligenthal
Sachsen-Anhalt
(1 Verletzte)
F1 Ob es sich in diesem Fall um einen Tornado handelte, ist nicht ganz sicher, die Beschreibungen der in Medienmeldungen zitierten Augenzeugen sprechen aber dafür. Vor allem wegen der Verfrachtung von zusammengefalteten Dachplatten in das 1,5 Kilometer entfernte Lochwitz muss wohl von einem Tornado ausgegangen werden. Eine Frau wurde durch einen umherfliegenden Dachziegel am Kopf verletzt.
Hier noch ein Link zum mutmaßlichen Tornado von Heiligenthal:
Mitteldeutsche Zeitung, 13.05.2004
(Zusatz: Die Äußerungen des im Zeitungsbericht zitierten Meteorologen stimmen so nicht. Der Begriff "Mini-Tornado" wird nicht verwendet; wenn, dann war es ein ganz normaler Tornado. Und eine Zunahme der Tornados bei uns kann überhaupt noch nicht nachgewiesen werden.)
Mitteldeutsche Zeitung, 14.05.2004


10.05.2004 Tauscha
Sachsen
Tornado Tauscha (Jens Tischer)
F2 In dem kleinen Ort Tauscha an der Kreisgrenze Kamenz/Riesa-Großenhain (20 km nördlich von Dresden, bei Königsbrück) trat gegen 19:45 Uhr MESZ dieser Tornado auf. Ausführlich untersucht wurde der Fall von Jens Tischer, der einen Tag nach dem Tornado vor Ort war: "Mehrere Augenzeugen berichten von auskondensiertem Rüssel bis zum Boden. Ein Apfelbaum wurde ausgehoben, 20 m in die Höhe gerissen und fallen gelassen, weiter entfernt wurde ein Birnenbaum 50 m hoch gerissen. Ein Dach wurde komplett in die Luft gehoben und geschossartig bis zu 300m entfernt abgeworfen. Teile des Daches konnte ich in 1km am Ortsende noch wiederfinden...". Zusätzlich zu diesem Tornado gab es am 10. Mai noch zwei weitere Verdachtsfälle in Sachsen, mehr dazu folgt gegebenenfalls.
Hier noch Links zum Tornado von Tauscha:
Umfangreicher Fotobericht von Jens Tischer (WZ-Forum)
Radar-Analyse zum Gewittertag im Osten von M. Jaeneke (WZ-Forum)


05.05.2004 Kreinitz
Sachsen
Tornado Kreinitz
F1 Gegen 16:06 bis 16:11 Uhr MESZ wurde dieser Tornado im Grenzgebiet von Sachsen zu Brandenburg in der Nähe des kleinen Ortes Kreinitz, südwestlich von Elsterwerda, beobachtet. Er gehört auf jeden Fall zu den am besten dokumentierten Tornados in Deutschland. Zahlreiche Augenzeugen haben den weithin sichtbaren Tornado gesehen und auch Fotos gemacht. Der Verkehr auf einer wichtigen Landstraße kam vorübergehend zum Stehen.
Der folgende Link führt unter anderem zu zahlreichen Bildern von Jens-Uwe Voigt, Andreas und Ringo Kunath sowie von Günter Marx, die das Glück hatten, den Tornado zu fotografieren:
Umfangreicher Bericht mit spektakulären Bildern

Zum Tornado noch diese Links aus dem Forum der Wetterzentrale:
Erste Tornadobilder
Nachbericht mit Bildern von Jens Tischer
Radarbilder zum Tornado von Mühlberg/Kreinitz
Hochaufgelöste Dopllerradardaten zum Tornado

13.01.2004 Assel
Niedersachsen
Tornado Asseln (Thomas Sävert)
F2 Die Dächer von 9 Häusern bei Drochtersen, westlich von Hamburg, wurden teilweise abgedeckt. Mehr zum Tornado und seinen Folgen in einem Bericht des Hamburger Abendblatt. Allerdings ist dort von einem "Mini-Tornado" die Rede, was irreführend ist, da auch in Deutschland - ebenso wie in den USA - starke Tornados auftreten.
Weitere Links:
Tornado wütet in Drochtersen (Hamburger Abendblatt, 14.01.04)
Uns hat die Windhose erwischt! (Hamburger Abendblatt, 15.01.04)
Nach dem Tornado: Assel räumt auf (Hamburger Abendblatt, 15.01.04)
Polizeimeldung zum Tornado
Presse über Tornado Drochtersen/Assel (Wetterzentrale)
Sturm richtet schwere Schäden an (Tagesblatt, 14.01.04)
Der Tag nach dem Tornado (Tagesblatt, 15.01.04)
Windhose zieht Spur der Verwüstung nach sich (NonstopNews, 13.01.04)
Anmerkung:
Diese Liste erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird ständig erweitert. Sollte ein Ihnen bekannter Tornado fehlen, dann mailen Sie mir bitte.


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